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Bei den „East Side Stories“ sprechen Menschen unterschiedlicher Generationen aus Ostdeutschland miteinander über große Themen: die Medienlandschaft, Umwelt- und Klimaschutz oder den wirtschaftlichen Strukturwandel. Was hat sich in den vergangenen 30 Jahren verändert? Was ist gleichgeblieben?
In insgesamt acht Folgen widmen sich die „East Side Stories“ gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen in Ostdeutschland von 1989 bis in die Gegenwart.

East Side Stories Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

    • Society & Culture

Bei den „East Side Stories“ sprechen Menschen unterschiedlicher Generationen aus Ostdeutschland miteinander über große Themen: die Medienlandschaft, Umwelt- und Klimaschutz oder den wirtschaftlichen Strukturwandel. Was hat sich in den vergangenen 30 Jahren verändert? Was ist gleichgeblieben?
In insgesamt acht Folgen widmen sich die „East Side Stories“ gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen in Ostdeutschland von 1989 bis in die Gegenwart.

    Ostdeutschland aus (post)migrantischer Perspektive

    Ostdeutschland aus (post)migrantischer Perspektive

    Wie haben Migrantinnen und Migranten sowie deren Nachfahren in der DDR die Friedliche Revolution und die Jahre nach der deutschen Einheit erlebt? Diese Frage ist bis heute nur wenig öffentlich diskutiert worden. Wie hat der Fall der Mauer ihre Lebensbedingungen verändert? Mit welchen Herausforderungen sehen sie sich heute in Ostdeutschland konfrontiert? Darüber sprechen Adelino Massuvira João und Katharina Warda im vierten Teil der „East Side Stories“.

    Adelino Massuvira João kam mit 18 Jahren als Vertragsarbeiter aus Mosambik in die DDR. Er lebt und arbeitet seit 30 Jahren in Suhl und engagiert sich unter anderem für die Rechte der ehemaligen mosambikanischen Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter. Katharina Warda wuchs als Tochter eines Südafrikaners und einer Deutschen in Wernigerode im Harz auf. Die Soziologin und Journalistin beschäftigt sich unter anderem mit der Situation von People of Color in Ostdeutschland. Das Gespräch moderiert Tina Howard.

    • 57 min
    Umwelt- und Naturschutz in Ostdeutschland: von der DDR bis heute

    Umwelt- und Naturschutz in Ostdeutschland: von der DDR bis heute

    Die Umwelt war in der DDR hochgradig verschmutzt. Das genaue Ausmaß der Belastung unterlag allerdings staatlicher Geheimhaltung. Für oppositionelle Gruppen war der Umweltschutz daher ein zentrales Thema. Der letzten und zugleich einzigen demokratisch gewählten DDR-Regierung gelang es 1990, ein innovatives und einmaliges Nationalparkprogramm umzusetzen und so große Teile des DDR-Territoriums dauerhaft unter Naturschutz zu stellen. Heute ist nicht allein auf Grund der Klimakrise der Umweltschutz weiterhin ein drängendes Thema, das unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen stellt. Mit Blick auf ihre Zukunft setzt gerade die junge Generation das Thema Umwelt- und Klimaschutz ganz oben auf die politische Agenda. Was lässt sich heute von 1990 lernen? Welche Maßnahmen wurden damals vielleicht verpasst und wie können die kommenden Herausforderungen bewältigt werden? Darüber sprechen Prof. Michael Succow und Frauke Gehrau in dieser Folge der „East Side Stories“.
    Michael Succow war stellvertretender Umweltminister der letzten DDR-Regierung und maßgeblich für das Nationalparkprogramm von 1990 verantwortlich. Frauke Gehrau kommt aus Brandenburg, hat in Cottbus studiert und lebt in der Lausitz. Sie engagiert sich für mehr Klimaschutz im Bundesvorstand der Naturfreundejugend. Das Gespräch moderiert Tina Howard.

    • 36 min
    Strukturwandel Ostdeutschland – schwindende Orte, bleibende Fragen?

    Strukturwandel Ostdeutschland – schwindende Orte, bleibende Fragen?

    Wegzug, mangelnde Infrastruktur und fehlende Arbeitsplätze stellen ländliche Räume – insbesondere in Ostdeutschland – vor massive Herausforderungen. Aber wie lebt es sich eigentlich auf dem ostdeutschen Land und welche Ideen und Projekte werden dort gebraucht?
    Darüber sprechen in dieser Folge der „East Side Stories“ Dr. Werner Henning, der seit 1989 Landrat im thüringischen Eichsfeld ist, und Julia Paaß vom Netzwerk Zukunftsorte in Brandenburg. Moderiert wird das Gespräch von Tina Howard.
    Hinweis: In der zweiten Hälfte des Gespräches kommen die Teilnehmer/-innen auf die sogenannte „LEADER-Förderung“ zu sprechen. Hierbei handelt es sich um ein Förderprogramm der EU, das die Lebensqualität und wirtschaftliche Lage in ländlichen Regionen verbessern soll. LEADER steht für „Liasons entre actions de développement de l`économie rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).

    • 54 min
    Medienlandschaft Ost – Wandel damals, Herausforderung heute

    Medienlandschaft Ost – Wandel damals, Herausforderung heute

    Mit der deutschen Einheit veränderte sich die Medienlandschaft in Ostdeutschland tiefgreifend. Regionale Zeitungen wurden an westdeutsche Investoren verkauft, frühere Staatsmedien in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk übernommen. Mittlerweile beschäftigen große Medienhäuser eigene Regionalkorrespondenten in Leipzig, Erfurt und Schwerin. Gleichwohl ist eine vermeintlich verzerrte Repräsentation „ostdeutscher Themen“ in den Medien immer wieder Ausgangspunkt von gesamtdeutschen Kontroversen.

    Woran entzündet sich der Streit? Was bedeuten die Debatten für die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten? Müsste sich die Berichterstattung über Ostdeutschland ändern? Darüber sprechen Christoph Singelnstein und Marieke Reimann in der ersten Folge der "East Side Stories".
    Christoph Singelnstein war Kulturredakteur beim Rundfunk der DDR und ab 1989 dessen geschäftsführender Intendant. Bis April 2021 war er Chefredakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die Journalistin Marieke Reimann aus Rostock war von 2018 bis 2020 Chefredakteurin des Magazins ze.tt der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit. Das Gespräch moderiert Tina Howard.

    • 54 min

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