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Einmal im Monat sprechen die beiden Filmakademie-Mitglieder Constantin Lieb und Heide Schwochow über die Arbeit von Drehbuchautor·innen, den vielschichtigen und komplexen Prozess des Drehbuchschreibens, die teils jahrelange Vorbereitung und darüber was ein gutes Drehbuch eigentlich ausmacht. Manchmal mit Gästen, manchmal ohne. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für den Deutschen Film begeistern und mehr über die Hintergründe und Entstehungsgeschichten eines Kinofilms erfahren wollen.

Filmskript Heide Schwochow, Constantin Lieb

    • Arts

Einmal im Monat sprechen die beiden Filmakademie-Mitglieder Constantin Lieb und Heide Schwochow über die Arbeit von Drehbuchautor·innen, den vielschichtigen und komplexen Prozess des Drehbuchschreibens, die teils jahrelange Vorbereitung und darüber was ein gutes Drehbuch eigentlich ausmacht. Manchmal mit Gästen, manchmal ohne. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für den Deutschen Film begeistern und mehr über die Hintergründe und Entstehungsgeschichten eines Kinofilms erfahren wollen.

    Dramaturgien

    Dramaturgien

    Dramaturgie ist ein komplexes Thema. Sie ist mehr als die Struktur einer Geschichte im „klassischen” Sinn. Was es besonders schwierig macht: Fast jeder oder jede versteht etwas anderes darunter. Zur Dramaturgie gehören nicht nur Regeln der Komposition, sondern auch auch Wirkungsmechanismen, Figurenpsychologie, nicht zuletzt inszenatorische Elemente wie Musik, Rhythmus, Licht, Kameraführung. Ihre Rolle als Dramaturgin begreift Petra Lüschow, die auch als Autorin und Regisseurin tätig ist, daher vor allem als eine Art Spiegelfunktion: Was lese ich aus einem Drehbuch heraus? Welche Vision ist erkennbar? Vor allem: Wie findet ein Stoff seine ganz eigene Dramaturgie?

    Heide und Constantin sprechen außerdem mit Petra Lüschow über Beispiele geschlossener und offener Dramaturgien, über Regelwerke und wie man sie aufbrechen kann, um eigenwillige Drehbücher zu schreiben.

    • 1 hr 55 min
    Live vom Lola Festival 2022

    Live vom Lola Festival 2022

    In dieser besonderen Live Podcast-Folge sprechen Heide und Constantin anlässlich des Lola-Festivals mit drei der diesjährigen vier nominierten Drehbuchautor:innen des Deutschen Filmpreises! 
    Sebastian Meise (gemeinsam mit Thomas Reider), Thomas Wendrich und Laila Stieler erzählen über ihre Wege zur Stoffentwicklung und was der Antrieb für ihre Geschichten war: Für Thomas Reider und Sebastian Meise zu „Große Freiheit“ war es ein Zeitungsartikel über Berichte von schwulen Männern, die nach dem Krieg aus dem Konzentrationslager direkt ins Gefängnis gebracht wurden, um dort ihre „Reststrafe“ abzusitzen. Diese Ungeheuerlichkeit trieb sie in die Recherche über Menschen, die noch nie darüber gesprochen hatten.  Laila Stieler berichtet von den großen Emotionen in „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ und davon, dass die Sorge einer Mutter um ihren Sohn etwas Universelles, Schreibenswertes und auch sehr Persönliches hat, denn: „Es betrifft mich“. Thomas Wendrich spricht von dem Geschenk, über Thomas Brasch als „grenzüberschreitenden und wunderbaren Autor“ zu schreiben und davon, dass es auch mal gut fünf Jahre und neun Drehbuchfassungen dauern kann, um sich mit einem solch komplexen Menschen zu nähern. 

    Außerdem geht es um die besondere Dramaturgie dieser nominierten Werke und damit um Zeitebenen in Wurmlöchern, die Gleichzeitigkeit von Biographie und Werk eines schreibenden Autors und um kreisförmige Bewegungen innerhalb der Dramaturgie! 

    • 52 min
    Weibliche Rollenbilder

    Weibliche Rollenbilder

    Das freie Kind, die Rebellin, die Jungfrau in Nöten, die Einzelkämpferin, die Märtyrerin, die Mutter und Retterin. Nach wie vor gibt es viele stereotypisierte Darstellungen von Frauen in aktuellen Filmen. Wann aber ist eine Figur eindimensional, wann vielschichtig? In dieser Folge sprechen Heide und Constantin gemeinsam mit der Drehbuchautorin und Regisseurin Judith Angerbauer über weibliche Figuren, Rollenbilder, Stereotypen, die Vorreiterinnen feministischer Filmemacherinnen in Deutschland und die Schönheit ambivalenter Charaktere.

    • 1 hr 44 min
    Historienfilme

    Historienfilme

    Der Umgang mit geschichtlichen Themen und Personen steht im Zentrum der heutigen Filmskript-Podcastfolge. Welche Rolle spielt der Begriff „Authentizität“? Kann ein Film überhaupt authentisch sein? Was ist der Unterschied zwischen wahrer und wahrhaftiger Geschichtserzählung? Und was ist kontrafaktisches Erzählen? Heide und Constantin sprechen anhand von konkreten Filmen darüber, mit welchen Mitteln sich Filmemacher:innen der Vergangenheit nähern und warum ein Historienfilm meist mehr über die Gegenwart erzählt als über die beschriebene, vergangene Epoche. Dafür begrüßen sie den Historiker und Journalisten Dr. Andreas Kötzing vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung.

    • 1 hr 36 min
    Figuren-Weiterentwicklung

    Figuren-Weiterentwicklung

    „Denken Sie daran, dass Ihre Figuren letztendlich von Schauspielern dargestellt werden.“ lautet eine der „selbstverständlichen Regeln“ von Alan Ayckbourn. In dieser Folge begrüßen Heide und Constantin Steffi Kühnert bei Filmskript. Sie ist Theater- und Filmschauspielerin, Regisseurin und Professorin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Ein Gespräch über das Aneignen von Rollen, über angstfreie Räume und die großen W-Fragen bei der Verkörperung einer Figur. Steffi Kühnert spricht auch von Ihren Erfahrungen mit den sehr unterschiedlichen Arbeitsmethoden von Michael Haneke und Andreas Dresen, von Genauigkeit und Improvisation, sowie über mangende Sichtbarkeit von Frauen ab 50 im Film.

    • 1 hr 35 min
    Dialoge

    Dialoge

    Wir kommunizieren permanent miteinander, verbal und nonverbal, in der Realität, sowie im Film. Dialoge sind nicht selten das erste, woran man als fachfremde Person bei der Drehbucharbeit denkt. Dabei ist das Feilen am gesprochenen Wort nur ein Teil der Herausforderung eines Filmskripts. Dafür aber ein ungemein spannender. Heide und Constantin sprechen in dieser Folge anhand von einigen Beispielszenen über das Gesagte, das Ungesagte und das Unsagbare, über Subtext, Informationsverteilung, figurenspezifisches Sprechen und die Frage ob Orangenmarmelade einen nicht vom Hocker reißt oder vielleicht eher zum Kotzen ist.

    • 1 hr 41 min

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