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»Hand aufs Hirn« lädt prominente Opinion Leader ein, über ein Thema öffentlich nachzudenken. Dem Menschen an sich sowie dem Thema wird in jährlich insgesamt rund zehn Folgen Raum gegeben. Das geschieht über den Gesprächsgast, der oder die zum jeweiligen Thema viel gesehen und im öffentlichen Diskurs verarbeitet hat. Was wurde zum Thema erlebt? Diese scheinbar individuellen Erlebnisse werden anschließend in unseren gesellschaftlichen Koordinaten verortet: Was hat das mit uns zu tun? Zuletzt wird der Blick auf die Zukunft geworfen: Wie kann jede:r Einzelne:r von uns etwas tun, damit sich schon heute etwas ändert? »Hand aufs Hirn« lädt Menschen ein, sich Themen des Menschseins zu nähern. Der Host ist Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Um dieser Form der Oper zuzuhören, muss man kein Opernnerd sein, sondern nur getrieben, die Welt immer neu kennenlernen zu wollen.

Hand aufs Hirn Bayerische Staatsoper

    • Society & Culture

»Hand aufs Hirn« lädt prominente Opinion Leader ein, über ein Thema öffentlich nachzudenken. Dem Menschen an sich sowie dem Thema wird in jährlich insgesamt rund zehn Folgen Raum gegeben. Das geschieht über den Gesprächsgast, der oder die zum jeweiligen Thema viel gesehen und im öffentlichen Diskurs verarbeitet hat. Was wurde zum Thema erlebt? Diese scheinbar individuellen Erlebnisse werden anschließend in unseren gesellschaftlichen Koordinaten verortet: Was hat das mit uns zu tun? Zuletzt wird der Blick auf die Zukunft geworfen: Wie kann jede:r Einzelne:r von uns etwas tun, damit sich schon heute etwas ändert? »Hand aufs Hirn« lädt Menschen ein, sich Themen des Menschseins zu nähern. Der Host ist Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Um dieser Form der Oper zuzuhören, muss man kein Opernnerd sein, sondern nur getrieben, die Welt immer neu kennenlernen zu wollen.

    Hand aufs Hirn mit Max Czollek

    Hand aufs Hirn mit Max Czollek

    Hand aufs Hirn Max, wie sieht es mit der Erinnerungskultur in Deutschland aus?

    »Hand aufs Hirn«. Der Podcast von Apollon – dem Dossier der Bayerischen Staatsoper

    In der siebten Folge »Hand aufs Hirn« denkt Max Czollek über die Eigenarten des deutschen Erinnerns nach. Welche Phasen der Erinnerungskultur können wir seit 1945 grob voneinander abgrenzen? Wie wurde in den jeweiligen Zeiten erinnert. Was meint Max Czollek, wenn er von »Versöhnungstheater« spricht. Und: Wie könnten wir in Deutschland erinnern?

    Max Czollek, 1987 in Berlin geboren, studierte Politikwissenschaft an der TU Berlin und schloss 2016 sein Promotionsstudium am Zentrum für Antisemitismusforschung ab. Er ist Mitglied des Lyrikkollektivs »G13« und Mitherausgeber des Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Ausgezeichnet wurde Czollek u. a. 2017 mit dem Bonner Literaturpreis und 2021 mit dem Deutschen Fernsehpreis für Freitagnacht Jews. Seit 2021 ist er Ko-Kurator des Projektes »Coalition for a Pluralistic Public Discourse«. Im Frühjahr 2022 war er Kurator der Ausstellung Rache. Geschichte und Fantasie am Jüdischen Museum Frankfurt. Neben den Gedichtbände Druckkammern (2012), Jubeljahre (2015) sowie Grenzwerte (2019) erschienen u. a. seine drei Essays Desintegriert Euch! (2018), Gegenwartsbewältigung (2020) und zuletzt Versöhnungstheater (2023).

    Host: Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper
    Fragen, Kritik, Anregungen: Email an den Host!

    • 1 hr 5 min
    Hand aufs Hirn mit Emilia Roig

    Hand aufs Hirn mit Emilia Roig

    Hand aufs Hirn Emilia, warum forderst du ein Ende der Institution Ehe?

    »Hand aufs Hirn«. Der Podcast von Apollon – dem Dossier der Bayerischen Staatsoper

    In der sechsten Folge »Hand aufs Hirn« erzählt Emilia Roig über ihre Entscheidung, zu heiraten und sich scheiden zu lassen. In ihrem kürzlich erschienenen Buch »Das Ende der Ehe – Für eine Revolution der Liebe« knöpft sie sich die Institution Ehe vor: Die Ehe normiert Beziehungen und Familie, kontrolliert Sexualität, den Besitz und die Arbeitskraft. Sie ist eine wichtige Stütze des Kapitalismus und lässt uns in binären Geschlechterrollen verharren. Emilia Roig ruft daher das Ende einer patriarchalischen Institution aus. Gibt es theoretisch überhaupt wirklich Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in einer Ehe? Woher kommt die Institution Ehe? Wo schränkt uns diese Institution ein? Und: Wie sähe unser Leben aus, gäbe es keine Ehe mehr?

    Emilia Roig ist promovierte Politikwissenschaftlerin, Expertin für Intersektionalität, Vielfalt, Gleichberechtigung, Inklusion und Antidiskriminierung, die sich für soziale Gerechtigkeit in Deutschland und Europaweit einsetzt. Emilia Roig wuchs in einem Vorort von Paris als Tochter eines jüdisch-algerischen Vaters und einer aus Martinique stammenden Mutter auf. Sie ist Gründerin und Direktorin des Center for Intersectional Justice in Berlin. Sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Science Po Lyon. Emilia Roig lehrte in Deutschland, Frankreich und den USA Intersektionalität, Critical Race Theory und Postkoloniale Studien sowie Völkerrecht und Europarecht. Emilia Roig war Ende 2021 Teil der Kampagne »Lesbische Sichtbarkeit« des Berliner Senats. 2022 wurde sie als »Most Influential Woman of the Year« im Rahmen des Impact of Diversity Award gewählt. Emilia Roig ist Mutter eines Sohnes, geschieden und lebt in Berlin. Sie bezeichnet sich als queer.

    Host: Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen StaatsoperFragen, Kritik, Anregungen: Email an den Host!

    • 54 min
    Hand aufs Hirn mit Katja Gloger

    Hand aufs Hirn mit Katja Gloger

    Hand aufs Hirn Katja, wie und warum militarisiert sich gerade Putins Russland?

    »Hand aufs Hirn«. Der Podcast von Apollon – dem Dossier der Bayerischen Staatsoper

    In der fünften Folge »Hand aufs Hirn« erzählt Katja Gloger über ihre ersten Begegnungen mit Vladimir Putin, ihre Tätigkeit als Korrespondentin in Moskau, den Zerfall der Sowjetunion und ihre Einschätzungen über das System Putin, Putins Russland und die Sicht der Menschen dort auf ihre eigene Geschichte. Was hat das mit dem Ukrainekrieg zu tun? Warum befürworten aktuell zwei Drittel der russischen Bevölkerung den Krieg, der nicht als Krieg bezeichnet werden darf? Und: Warum wäre es so absolut notwendig, dass Putins Russland sich mit der eigenen Vergangenheit - ohne Propaganda - auseinandersetzt?

    Katja Gloger ist Journalistin. Sie studierte Russische Geschichte, Slawistik und Politik. Der Titel ihrer Masterarbeit aus dem Jahr 1985: »Die Rezeption des Krimkrieges in zeitgenössischen russischen Monatszeitschriften«. Gloger war anschließend zunächst für den WDR tätig, dann wechselte sie zum Wochenmagazin »stern« und wurde Russlandkorrespondentin, berichtete aus Moskau. Dort erlebte sie den Zusammenbruch der Sowjetunion. Sie interviewte Michail Gorbatschow ebenso wie Boris Jelzin und Wladimir Putin. Sie war »stern«-Korrespondentin in den USA und arbeitete als Autorin des Nachrichtenmagazins mit den Schwerpunkten Russland, Internationale Politik und Sicherheitspolitik. 2010 erhielt sie den Henri-Nannen-Preis, 2014 wurde sie als politische »Journalistin des Jahres« ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Atlantik-Brücke und im Vorstand der deutschen Sektion von »Reporter ohne Grenzen e. V.«. 2017 ist Glogers Buch »Putins Welt - Das neue Russland, die Ukraine und der Westen« erschienen. Dort erklärt Gloger das System Putin, das komplizierte Machtgeflecht im Kreml, die Interessen der Oligarchen. Sie analysiert die imperiale Ideologie des »russischen Weges« und die strategischen Fehler des Westens. Sie beschreibt die verführerische Macht der Propaganda, das gefährliche Leben der Kremlkritiker und den mühsamen Alltag der Menschen, ihre Sicht auf Europa und den Westen. Katja Gloger hat über Jahrzehnte Putins Russland und die handelnden Akteure beobachtet und analysiert.

    Host: Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen StaatsoperFragen, Kritik, Anregungen: Email an den Host!

    • 54 min
    Hand aufs Hirn mit Margot Käßmann

    Hand aufs Hirn mit Margot Käßmann

    Hand aufs Margot, wer braucht eigentlich noch Erlösung und Erlöser:innen?

    In der vierten Folge »Hand aufs Hirn« erzählt Margot Käßmann über Erlöser:innen und Erlösung. Was ist eigentlich Erlösung? Warum überfrachten wir Idole und Erlösungsfiguren mit Erwartungen und Hoffnungen? Wie erging es Ihr selbst als Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers? Und dann noch als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland? Wie hat sich das öffentliche Bild nach Ihrem Rücktritt verändert? Und warum gibt es so viele patriarchale Erlöserfiguren in unserer Welt?

    Host: Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper

    • 49 min
    Hand aufs Hirn mit Lilo Wanders

    Hand aufs Hirn mit Lilo Wanders

    Hand aufs Hirn Lilo, was ist eigentlich Verlangen und Begierde?

    In der dritten Folge »Hand aufs Hirn« erzählt Lilo Wanders über ihre Erfahrungen als Sexpertin. Was ist Verlangen? Wie hat sie ihr eigenes Verlangen entdeckt? Warum ist es befreiend, sich mit seinem eigenen Verlangen auseinanderzusetzen und wieso wäre die Welt besser, würden wir alle Sexualität weniger tabuisieren?

    Host: Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper

    • 44 min
    Hand aufs Hirn mit Stefan Aust

    Hand aufs Hirn mit Stefan Aust

    Hand aufs Hirn Stefan, wieso radikalisieren sich Menschen?

    In der zweiten Folge »Hand aufs Hirn« erzählt Stefan Aust über seine Beobachtungen zur Radikalisierung. Warum hat sich die Linksterroristin Ulrike Meinhof radikalisiert? Wie konnte die RAF entstehen? Was ist da eigentlich passiert? Und wie unterscheidet sich das von der Geschichte des jüngsten Rechtsterrorismus des NSU?

    Host: Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper

    • 1 hr 2 min

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