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Amerikas Infrastrukturkatastrophe OK, America?

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Es wird noch lange dauern, bis klar ist, wie viele Menschen in Texas und anderen US-Bundesstaaten den Kälteeinbruch nicht überlebt haben. Aus ländlichen Gebieten gibt es teilweise noch keine verlässlichen Informationen. Klar ist, dass zwischenzeitlich mehr als vier Millionen Menschen ohne Strom waren. Auch die Wasserversorgung brach zusammen, weil Texas nicht vorbereitet war auf einen Wintersturm, der sich angekündigt hatte. Und es wird nicht der letzte sein. Die Folgen des Klimawandels sind überall in den USA spürbar. Die Infrastruktur nicht nur in Texas ist darauf im Land nicht vorbereitet.

Und die Politiker? Der republikanische Gouverneur Greg Abbott schob die Katastrophe auf Windräder und den Green New Deal der Demokraten. Zwar fielen auch Windräder während der Kälte aus, doch Erdgas und Kohle deckten 82 Prozent des Energiebedarfs von Texas im Winterhalbjahr ab. Senator Ted Cruz, ebenfalls Republikaner, flog mit seiner Familie nach Mexiko. Und kehrte einen Tag später um, nachdem seine Reise zum Skandal geworden war.

Die katastrophale Infrastruktur des Landes zeigt sich nicht nur in Texas. Überall im Land werden dringend Modernisierungen gebraucht. Präsident Joe Biden hat einen Infrastrukturplan in Höhe von knapp zwei Billionen Dollar angekündigt. Doch nur ein Bruchteil der Transport- und Wasserinfrastruktur liegt in Bundeshand.

Ob die Wende für eine klimaschützende Infrastruktur gelingen kann, diskutieren wir im US-Podcast. Und wir sprechen über das Coronavirus, an dessen Folgen mittlerweile mehr als 500.000 Menschen im Land gestorben sind und diskutieren über den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo, einst Corona-Held, nun in der Kritik. Außerdem ein Rückblick auf die vergangene Folge und den Fall TJ Ducklo. Im "Get-out": der Podcast "Renegades: Born in the USA" und Jon Stewart auf Twitter. Der Podcast erscheint immer donnerstags, die nächste Folge am 11. März.

Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Es wird noch lange dauern, bis klar ist, wie viele Menschen in Texas und anderen US-Bundesstaaten den Kälteeinbruch nicht überlebt haben. Aus ländlichen Gebieten gibt es teilweise noch keine verlässlichen Informationen. Klar ist, dass zwischenzeitlich mehr als vier Millionen Menschen ohne Strom waren. Auch die Wasserversorgung brach zusammen, weil Texas nicht vorbereitet war auf einen Wintersturm, der sich angekündigt hatte. Und es wird nicht der letzte sein. Die Folgen des Klimawandels sind überall in den USA spürbar. Die Infrastruktur nicht nur in Texas ist darauf im Land nicht vorbereitet.

Und die Politiker? Der republikanische Gouverneur Greg Abbott schob die Katastrophe auf Windräder und den Green New Deal der Demokraten. Zwar fielen auch Windräder während der Kälte aus, doch Erdgas und Kohle deckten 82 Prozent des Energiebedarfs von Texas im Winterhalbjahr ab. Senator Ted Cruz, ebenfalls Republikaner, flog mit seiner Familie nach Mexiko. Und kehrte einen Tag später um, nachdem seine Reise zum Skandal geworden war.

Die katastrophale Infrastruktur des Landes zeigt sich nicht nur in Texas. Überall im Land werden dringend Modernisierungen gebraucht. Präsident Joe Biden hat einen Infrastrukturplan in Höhe von knapp zwei Billionen Dollar angekündigt. Doch nur ein Bruchteil der Transport- und Wasserinfrastruktur liegt in Bundeshand.

Ob die Wende für eine klimaschützende Infrastruktur gelingen kann, diskutieren wir im US-Podcast. Und wir sprechen über das Coronavirus, an dessen Folgen mittlerweile mehr als 500.000 Menschen im Land gestorben sind und diskutieren über den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo, einst Corona-Held, nun in der Kritik. Außerdem ein Rückblick auf die vergangene Folge und den Fall TJ Ducklo. Im "Get-out": der Podcast "Renegades: Born in the USA" und Jon Stewart auf Twitter. Der Podcast erscheint immer donnerstags, die nächste Folge am 11. März.

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