199 Folgen

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Déjà-vu Geschichte Ralf Grabuschnig

    • Geschichte
    • 4,6 • 83 Bewertungen

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    Lewis und Clark. Eine Expedition als nationaler Mythos

    Lewis und Clark. Eine Expedition als nationaler Mythos

    Es ist Mai 1804. Eine 33-köpfige Expedition unter der Führung von Meriwether Lewis und William Clark bricht von St. Louis in den Westen auf. Ihr Ziel: Die Kartografierung und wissenschaftliche Erforschung des riesigen, neu erworbenen Gebietes der Vereinigten Staaten von Amerika infolge des Louisiana Purchase vom Jahr zuvor. Doch ihre Reise sollte weit mehr werden. Sie legte nämlich den Grundstein für einen US-amerikanischen Mythos und prägt bis heute das moderne Selbstverständnis der USA.
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    Zumindest ist das mal mein großer Claim. Diese Expedition von Lewis und Clark war eben mehr als nur eine wissenschaftliche Erkundung des frühen 19. Jahrhunderts. Vielmehr sehe ich die Geschichte der zwei Entdecker als Mythos und als zentralen Bestandteil des amerikanischen Selbstbilds, der bis heute moderne Phänomene und Probleme der USA beeinflusst. Diese These mag auf den ersten Blick schon gewagt erscheinen. Mal sehen ob ich sie am Ende stützen kann ...
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    Citation Needed: The Lewis and Clark Expedition
    Tags: Späte Neuzeit, Amerika, Nordamerika, USA

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    • 50 Min.
    Wie die Ostindien-Kompanie England eroberte

    Wie die Ostindien-Kompanie England eroberte

    Lange Zeit war England keine Seefahrer-Nation. Erst im 16. Jahrhundert, nach dem Verlust seiner Ländereien in Frankreich, wandte sich das Land langsam aber doch dem Meer zu. Heinrich VIII. gründete die Marine und unter Königin Elisabeth I. erlebte England mit dem Sieg über die Spanische Armada seinen ersten großen Triumph. 1600 erlaubte Elisabeth dann schließlich die Gründung der Ostindien-Kompanie, die das Monopol auf den Handel östlich des Kaps der Guten Hoffnung erhielt. Anfangs unscheinbar, sicherte sich die Kompanie Handelsposten in Indien und wuchs rasant an Bedeutung. Die Untertreibung des Jahrtausends ...
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    Um ihre Interessen zu schützen, baute die Kompanie nämlich schon bald ein eigenes Militär auf und erhielt vom englischen Staat noch weitreichendere Rechte: Eine eigene Währung, eigene Gerichtsbarkeit und sogar das Recht, Kriege zu führen. In Indien agierte sie de facto als Staat und prägte die erste Phase des dortigen Kolonialismus. Die East India Company wurde aber auch zum Machtfaktor in Großbritannien selbst. Anteilseigner und "Nabobs" (reich gewordene Kaufleute) kauften sich dort in die Oberschicht ein und sicherten sich Einfluss im Parlament.
    Aber es sollte nicht halten. In den 1770er Jahren drohte die Kompanie trotz ihres immensen Einflusses Bankrott. Um sie zu retten, gewährte ihr das Parlament weitere Privilegien, darunter das Monopol auf den Teehandel in den amerikanischen Kolonien. Die Amerikaner lehnten die Teesteuer aber ab und reagierten mit der Boston Tea Party. Der Konflikt mündete in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, den Großbritannien verlor. Für die Ostindien-Kompanie begann der unumkehrbare Abstieg. 1773 entzog das Parlament der Kompanie erste Rechte. 1858 übernahm der Staat ihre Ländereien in Indien und das Land wurde zur direkten britischen Kolonie.
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    Tags: Frühe Neuzeit, England, Großbritannien, Westeuropa, Indien und Südostasien, Kolonialismus

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    • 25 Min.
    Regensburg. Ein Stadtspaziergang

    Regensburg. Ein Stadtspaziergang

    Regensburg ist eine Stadt mit einer vielschichtigen Geschichte, die bis in die Römerzeit bis zurückgeht. Sie gilt als die größte mittelalterliche Altstadt Deutschlands und ist seit 2006 UNESCO-Welterbe. Die Stadt war im Mittelalter ein wichtiger Handelsknotenpunkt, an dem sich Fernhandelsrouten von Nord nach Süd und West nach Ost kreuzten. Die Stadt wuchs dadurch zur zweitgrößten Stadt des Heiligen Römischen Reiches heran und ihre Händler wurden in diesem Prozess enorm wohlhabend. Im 17. Jahrhundert stiegt die Stadt dann auch noch zum politischen Zentrum des Heiligen Römischen Reiches auf. Der Reichstag, die Vertretung und Mitbestimmung der Reichsstände und Länder gegenüber dem Kaiser, verfestigte sich langsam und Regensburg wurde zum ständigen Sitz. 
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    Die Stadt hat jedoch auch eine dunkle Vergangenheit. Im Jahr 1519 wurde die jüdische Bevölkerung gewaltsam aus der Stadt vertrieben, und ihre Häuser und die Synagoge wurden zerstört. Während der NS-Zeit gab es in Regensburg zwar vereinzelten Widerstand, aber die Stadt wurde letztendlich wie der Rest Deutschlands in die Gräueltaten des Nationalsozialismus verstrickt. Trotz wirtschaftlicher Rückschläge und politischer Umwälzungen im Laufe der Jahrhunderte hat Regensburg seine Schönheit bewahrt. Die Innenstadt ist voller gut erhaltener mittelalterlicher Gebäude und Straßen. Heute ist Regensburg zurecht ein beliebtes Touristenziel und mit der Steinernen Brücke, dem Goldenen Turm, Dom, Altem Rathaus, Porta Praetoria, Haidplatz und Neupfarrplatz nehme ich dich in diesem Stadtrundgang an einige seiner Sehenswürdigkeiten mit.
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    Tags: Mittelalter, Europa, Westeuropa, Deutschland

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    • 27 Min.
    Die Teilungen Polens. Ein kollektives Trauma?

    Die Teilungen Polens. Ein kollektives Trauma?

    Polen ist das fünftgrößte Land der EU. Nach Wirtschaftsleistung rangiert es in der Union inzwischen ebenfalls weit vorne und in der Wirtschaftskrise von 2008/09 war es gar das einzige Mitgliedsland, das nie in eine Rezession schlitterte. Und doch: Wenn man sich die Politik und Rhetorik im Land anschaut, findet man dort oft wenig Stolz und Selbstbewusstsein ob dieser Errungenschaften der letzten Jahrzehnte. Stattdessen zeichnet sich der öffentliche Diskurs zumindest in Teilen der polnischen Gesellschaft durch eine enorme Unsicherheit aus.
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    Das Internet ist voll mit Memes über Polen und wie seine großen Nachbarn Russland und Deutschland es von der Landkarte löschen wollen. Politiker der bis vor kurzem regierenden PiS-Partei von Jarosław Kaczyński haben bis heute kein großes Problem damit, politische Gegner wie den amtierenden Ministerpräsidenten Donald Tusk als ausländischen (konkret: deutschen) Agenten und Verräter der Nation zu bezeichnen.
    Zumindest in diesen Kreisen der polnischen Gesellschaft gibt da offensichtlich einen wahren Verfolgungswahn. Und so ganz unbegründet ist der auch gar nicht. Immerhin wurde Polen (oder Polen-Litauen) in seiner Geschichte nicht nur einmal gewaltsam zwischen seinen Nachbarn Russland, Preußen und/oder der Habsburgermonarchie Österreich aufgeteilt. Das geschah in den letzten 250 Jahren gleich vier Mal! Und diese historische Erfahrung der Teilungen Polens ist auch im Polen von heute noch präsent. Finden wir also in dieser Folge gemeinsam heraus warum!
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    Quellen
    Podiumsdiskussion der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften: Die erste Teilung Polens. Vom Niedergang einer europäischen Großmacht (YouTube)
    Tags: Frühe Neuzeit, Europa, Osteuropa, Polen

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    • 29 Min.
    Wie unsere Städte lebensfeindlich wurden. Die autogerechte Stadt

    Wie unsere Städte lebensfeindlich wurden. Die autogerechte Stadt

    Die autogerechte Stadt. Wohl kaum ein Leitbild des 20. Jahrhunderts hat in den Städten Deutschlands und der Welt deutlichere Spuren hinterlassen. Und wohl kaum eine Entwicklung des letzten Jahrhunderts hat heute eine derart negativere Auswirkung auf unsere Lebensqualität in den Städten. Denn ganz ehrlich: WAS HABEN AUTOS BITTE IN STÄDTEN VERLOREN?! Während meiner autohassgetriebenen Recherche für diese Folge musste ich dann aber doch eine Ironie feststellen. Denn diese ganze Idee – die autogerechte Stadt – entstand ursprünglich gerade, WEIL das Leben in Städten in den Jahrzehnten zuvor so unerträglich geworden war. Es mag mit dem Blick von heute also überraschen, aber vielleicht war an dieser Vorstellung doch einmal was dran?
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    Schauen wir uns diese autogerechte Stadt in dieser Folge also mal etwas näher an. Wandern (oder fahren?) wir gemeinsam in die Geschichte und sprechen über die wichtigsten Merkmale dieser damals revolutionären Idee. Reden wir über die Vorteile und Nachteile der autogerechten Stadtplanung, über ihre theoretischen Grundlagen wie etwa die Charta von Athen und auch über konkrete Beispiele aus der Geschichte. Hast du Lust? Na dann steig ein.
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    Der Stadtspaziergang durch Köln EhrenfeldAlles über den Déjà-vu NewsletterZum Club auf SteadyAlle Infos aus der Werbung
    Quellen
    Das von mir zitierte Interview mit Peter Norton in Bloomberg (Sarah Goodyear: The Invention of Jaywalking. 24.4.2012)Christoph Bernhardt: Längst beerdigt und doch quicklebendig. Zur widersprüchlichen Geschichte der “autogerechten Stadt”. In: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe 14 (2017), H. 3.
    Tags: Zeitgeschichte, Europa, Westeuropa, Deutschland, Amerika, Nordamerika, USA

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    • 24 Min.
    Wo die Ustascha fortlebte. Exilkroaten und nationalistischer Terror im Kalten Krieg

    Wo die Ustascha fortlebte. Exilkroaten und nationalistischer Terror im Kalten Krieg

    Während des Kalten Krieges kam es weltweit zu heute fast vergessenen Attentaten. Durch rechtsextreme und anti-jugoslawische Kroaten. Vor allem im Westen und auch in Deutschland. Diese militanten Exilkroaten stehen in einer direkten Linie mit der faschistischen Ustascha, die während des Zweiten Weltkriegs von Hitlers Gnaden Kroatien regierte und dort unsagbaren Terror gegenüber der jüdischen, serbischen und Roma-Bevölkerung ausübte.
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    Danijel Majić und Carla Reitter haben sich diesen – wie sie es nennen – “Krieg im Schatten” in einer epischen sechsteiligen Podcastreihe für den HR näher angeschaut. Und heute kommt Danijel zu Déjà-vu, um mit mir über dieses einfach nicht totzukriegende Ustascha zu sprechen! Und allgemein über kroatischen Nationalismus in der Nachkriegszeit, über Terrorismus und die Antwort von Seiten Jugoslawiens.
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    Zur Reihe Krieg im Schatten und zum Podcast Neues vom Ballaballa-BalkanAlles über den Déjà-vu NewsletterZum Club auf SteadyAlle Infos aus der Werbung
    Quellen
    Mate Nikola Tokić: Croatian Radical Separatism and Diaspora Terrorism.
    Tags: Zeitgeschichte, Europa, Osteuropa, Balkan, Jugoslawien, Terrorismus

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    • 36 Min.

Kundenrezensionen

4,6 von 5
83 Bewertungen

83 Bewertungen

ferfemmnebem ,

großartigst!

… und bitte gerne weitergendern ;-)
Sprache ist ein Abbild der Gesellschaft - und auch wenns (im Deutschen) gelegentlich kontraintuitiv klingt, ist es längst an der Zeit!

wiediestadt ,

Vorfreude

Ich freu mich immer schon auf déjà-vu und verpasse keine Geschichte. Da kommen Sachen daher, von denen ich noch nie gehört habe, super!

herruwe ,

Sympathisch und informativ

Geschichte habe ich gehasst in der Schule. Wie so oft lag es an den LehrerInnen. Hier ist es anders. Ich freue mich jedes Mal, Ralfs Stimme zuhören zu dürfen, wenn er wieder einen seiner spannenden Beiträge veröffentlicht. Abwechslung und Humor garantiert. Ich höre schon seit Jahren zu und man merkt, dass da viel Herzblut, aber auch geballtes Wissen dahinter steckt. Wenn ihr ihn unterstützen wollt, so könnt ihr auch seinem Club beitreten. Alles Gute weiterhin!

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