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Eine Frage noch... Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Ein Podcast der Agenda Austria.

Eine Frage noch ... Ein Podcast der Agenda Austria Agenda Austria

    • Wirtschaft
    • 4,6 • 25 Bewertungen

Eine Frage noch... Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Ein Podcast der Agenda Austria.

    Was bedeutet der russische Angriff auf die Ukraine für die Welt? (Markus Reisner)

    Was bedeutet der russische Angriff auf die Ukraine für die Welt? (Markus Reisner)

    Seit über drei Monaten kämpft die Ukraine gegen den Angriff der russischen Armee. Nach überraschenden Erfolgen zu Beginn der Invasion gerieten die ukrainischen Verteidiger zuletzt in Schwierigkeiten. Russland habe aus den eigenen Fehlern gelernt und die Strategie geändert, sagt Oberst Markus Reisner im Podcast. „Im Donbass gehen sie jetzt langsamer vor, greifen breit an und setzen stark auf die Artillerie. Das macht die ukrainischen Soldaten zunehmend mürbe. Seit ein paar Tagen gibt es Videos, in denen Soldaten an Präsident Selenski appellieren, dass sie sich nicht mehr in der Lage sehen, diese Stellungen zu halten.“
    Eine Prognose über Sieg oder Niederlage traut sich der Experte nicht zu. „Als Historiker muss ich aber sagen, dass meistens jene Kriege besonders verheerend waren, in denen beide Seiten überzeugt waren, das richtige zu tun.“ Auf den Ukraine-Konflikt treffe das leider zu. „Wir müssen uns bewusst machen, dass Russland hier nicht nachgeben kann. Putin hat 20 Jahre lang das Narrativ aufgebaut, Russland sei wieder zurück und habe eine starke, moderne Armee. Das stünde bei einer Niederlage alles auf der Kippe.“ 
    Bisher zu wenig beachtet wurde aus Reisners Sicht ein großes Problem abseits der militärischen Manöver. Es geht um die Folgen dieses Krieges für die Lebensmittelversorgung in anderen Teilen der Welt: Die Ukraine ist für 15 bis 20 Prozent der globalen Getreideproduktion verantwortlich. 25 Millionen Tonnen Weizen aus der Vorjahresernte sind noch im Land und müssten jetzt mit Frachtschiffen exportiert werden. Das geht aber nicht, weil die Hafenstädte am Schwarzen Meer entweder von den Russen zerstört wurden oder derzeit blockiert werden. Ein Transport mit der Eisenbahn scheitert an technischen Schwierigkeiten – etwa dem ukrainischen Breitspur-System – und wäre ohenhin nur für einen sehr kleinen Teil der Menge möglich. „Das heißt, 25 Millionen Tonnen Weizen können das Land nicht verlassen. Staaten wie Somalia, Jemen und Ägypten sind aber davon abhängig“, sagt Reisner. Für diese Situation gebe es derzeit keine Lösung. Wladimir Putin habe nun zwar angeboten, einige Häfen freizugeben. Was das genau bedeute, sei aber noch unklar, meint der Experte. „Wer darf dort anlegen? Sind es vielleicht nur Länder, die pro-russisch agieren?“ In Summe müsse man leider sagen, dass die Sanktionen des Westens bisher nicht den gewünschten Effekt erzielten.  
    Reisner plädiert für einen ehrlicheren Umgang mit Sicherheitspolitik. 
     „Sind wir bereit, für die Demokratie und unser liberales Wertesystem einzutreten oder nicht? Wenn nicht, hat sich Europa selbst aufgegeben.“ Reisner will das nicht nur als Forderung nach mehr Waffen verstanden wissen. Ihm fehle derzeit auch das Bemühen, abseits des Schlachtfelds etwas zu bewirken. „Wo ist die Diplomatie? Wo sind die Verhandlungen? Wir müssen langsam beginnen, die Diplomatie wieder zu beleben.“  
    Die aktuelle Debatte über Österreichs Neutralität hält Reisner für einen Fortschritt. „Es ist gut, dass wie wieder darüber nachdenken, wie diese Neutralität gestaltet sein soll. Wenn wir sie beibehalten, müssen wir sie besser ausstatten.“ Das betreffe nicht nur das Bundesheer. „Die umfassende Landesverteidigung war ein Konzept, das unsere Väter und Großväter noch kannten. Es ging darum, den Staat als ganzes resilient zu machen – damals gegenüber der Sowjetunion. Die Gasversorgung zum Beispiel ist kein militärisches Problem, sondern eines der wirtschaftlichen Landesverteidigung. Man muss das viel breiter denken.“ 
    Markus Reisner, Jahrgang 1978, studierte Geschichte und Rechtswissenschaften in Wien und leitet die Forschungs- und Entwicklungsabteilung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Er ist Oberst des Generalstabs und war für das Bundesheer bei zahlreichen Auslandseinsätzen unter anderem im Kosovo, in Afghanistan und im Tschad. 

    • 44 Min.
    Welche Folgen hätte ein Stopp der russischen Gaslieferungen für die österreichische Wirtschaft? (Marcell Göttert, Jan Kluge)

    Welche Folgen hätte ein Stopp der russischen Gaslieferungen für die österreichische Wirtschaft? (Marcell Göttert, Jan Kluge)

    Rosemarie Schwaiger spricht mit den Agenda-Austria-Ökonomen Marcell Göttert und Jan Kluge

    Ein Ölembargo der EU gegen Russland steht unmittelbar bevor, ein Gasembargo könnte folgen. Für die österreichische Wirtschaft wären die Folgen dramatisch, sagen die Agenda-Austria-Ökonomen Marcell Göttert und Jan Kluge im Podcast. Österreich deckt rund 80 Prozent seines Gasbedarfs in Russland. Die Experten haben versucht, die Kosten und Konsequenzen eines Lieferstopps zu berechnen. Schon das war nicht ganz einfach, weil es sich um eine historische Premiere handeln würde: „Für ein solches Embargo gibt es keine Beispiele. Wir waren gezwungen, in Szenarien zu rechnen“, sagt Jan Kluge. 
    Die Ergebnisse: Im besten Fall würde ein Embargo zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 1,5 Prozent führen. Im mittleren Szenario sinkt das BIP um 2,4 Prozent. Im Worst Case bricht die Wirtschaft um 4,5 Prozent ein. „Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen“, meint Marcell Göttert, „aber vermutlich eher am unteren Rand.“ Beinahe ausschließen könne er das positivste Szenario, das auf der Annahme beruht, das russische Gas könne fast vollständig durch andere Anbieter oder andere Energiequellen ersetzt werden. 
    Am stärksten betroffen wären in einem ersten Schritt die chemische Industrie, die Metallerzeugung, Papierhersteller und der Energiesektor. „Der Rest bliebe erst einmal unbehelligt. In der zweiten Runde sind dann alle betroffen, die Vorleistungen liefern, zum Beispiel der Großhandel und die Logistikbranche“, sagt Kluge. „Arbeitsplatzverluste wird es also nicht nur in der Industrie geben, sondern in allen möglichen Sektoren.“ 
    Spar-Aufrufe an private Haushalte sehen die Experten mit gemischten Gefühlen. „Der Effekt wäre nicht riesengroß“, meint Marcell Göttert. „Das würde etwas bewirken, wenn die Haushalte die Hälfte ihres Gasbedarfs einsparen könnten. Dann hätte man eine Gasmenge, mit der die Industrie etwas anfangen könnte. Aber das ist völlig unrealistisch.“
    Ein Boykott der Öllieferungen wäre wirtschaftlich leichter zu verkraften, hätte aber auch für Russland keine so gravierenden Auswirkungen, meinen die Experten. „Putin könnte das Öl einfach anderweitig exportieren, oder es sozusagen reinwaschen, in dem er es über Indien nach Europa weiterleitet“, sagt Kluge. 
    Beide Ökonomen sprechen sich gegen einen Boykott von Energielieferungen aus. „Es ist schwierig, für etwas zu sein, wenn man die Auswirkungen nicht genau kennt“, meint Jan Kluge. Sein Kollege Marcell Göttert sieht das ebenso: „Wenn man damit den Krieg in der Ukraine von heute auf morgen beenden könnte, wäre ich sofort für ein Embargo. Aber so ist es eben nicht.“ Ein Boykott wäre damit „nichts weiter als eine moralische Positionierung.“

    • 18 Min.
    "Muss der Staat eingreifen, wenn Benzin und Brot teurer werden?" (Hanno Lorenz)

    "Muss der Staat eingreifen, wenn Benzin und Brot teurer werden?" (Hanno Lorenz)

    Rosemarie Schwaiger spricht mit Agenda-Austria-Ökonom Hanno Lorenz

    Ende März lag die Inflation in Österreich bei fast sieben Prozent, im Euro-Raum war sie noch höher. Geht das jetzt so weiter, oder wird es sogar noch schlimmer? Was kann die Regierung tun, um die Folgen der Teuerungswelle zu dämpfen? Und wie groß ist die Mitschuld der Europäischen Zentralbank (EZB) an der misslichen Lage? Die Politik habe in der Corona-Krise das Augenmaß verloren, sagt Agenda-Austria-Ökonom Hanno Lorenz im Podcast mit Rosemarie Schwaiger. Natürlich müsse die Regierung bei sozialen Härtefällen aktiv werden. „Sie kann zielgerichtet Haushalten unter die Arme greifen und auch Unternehmen, die sonst pleite gehen würden.
    Aber die Regierung kann nicht jeden Schmerz ausgleichen. Das ist nicht machbar und auch nicht ihre Aufgabe.“ 
    Wie hoch die Inflationsraten noch steigen werden, lasse sich schwer vorhersagen, meint Lorenz. Das obere Limit sei aber wohl noch nicht erreicht. Obwohl die Lage schon jetzt dramatisch sei:„In den letzten zwölf Monaten sind die Preise stärker gestiegen als in der Summe der letzten acht Jahre.“
    Dass es so weit kommen konnte, liege in hohem Maße an Versäumnissen der EZB. „Wir haben seit sechs Jahren eine Nullzinspolitik. Es kam extrem viel Geld in Umlauf. Wenn die EZB jetzt nicht entschieden vorgeht, wird sich die Inflation verfestigen,“ befürchtet Lorenz. Den Einwand von EZB-Präsidentin Christine Lagarde, dass eine Zinserhöhung wenig nützen würde, weil dadurch ja nicht mehr Erdgas oder Halbleiter auf den Markt kämen, hält der Experte für „reinen Wahnsinn“. Ihm stelle sich da vor allem eine Frage, sagt Lorenz: „Versteht Frau Lagarde nicht, wie Geldpolitik funktioniert, oder belügt sie die Leute einfach?“ Höhere Zinsen könnten beispielsweise den Euro-Kurs stärken und schon auf diese Art für eine leichte Entspannung sorgen. Leider sei das Gegenteil passiert: „Seit Jahresbeginn hat der Euro gegenüber dem Dollar fünf Prozent an Wert verloren, in den letzten zwölf Monaten waren es rund zehn Prozent.“ Energie, die in Dollar bezahlt wird, sei also alleine aus diesem Grund um bis zu zehn Prozent teurer geworden. 

    • 24 Min.
    "Was passiert in Österreich, wenn kein russisches Gas mehr fließt?" (Walter Boltz)

    "Was passiert in Österreich, wenn kein russisches Gas mehr fließt?" (Walter Boltz)

    Franz Schellhorn spricht mit dem Energieexperten Walter Boltz: Was passiert in Österreich, wenn kein russisches Gas mehr fließt?

    Österreich deckt seinen Gasbedarf zu 80 Prozent in Russland. Dieser Umstand war schon immer problematisch, doch jetzt bedroht er den Wohlstand im Land. Sollte das russische Gas nicht mehr fließen, stehen ganze Branchen vor dem Abgrund. Oder doch nicht? Im Podcast mit Franz Schellhorn plädiert Walter Boltz, ehemaliger Chef der E-Control und ausgewiesener Energieexperte, für ein Ende mit Schrecken. Europa und auch Österreich könnten einen Stopp der russischen Gaslieferungen bewältigen, meint Boltz. Wenn auch mit schweren Wohlstandsverlusten. Ein Gespräch über politische Versäumnisse, wirtschaftliche Abhängigkeiten und eine besonders clevere Einkaufstour der Chinesen.

    • 45 Min.
    Wie soll man investieren? (Thomas Niss)

    Wie soll man investieren? (Thomas Niss)

    Die Inflation läßt das Ersparte dahinschmelzen und treibt die Aktienkurse in die Höhe. Aber die Österreicher und Österreicherinnen sind Börsemuffel der ganz sturen Sorte. Nur etwa jeder Zehnte besitzt überhaupt Aktien - aber fast alle haben haben Sparbuch, Bausparer oder Lebensversicherung. Drei Produkte, die zunehmend sinnlos sind, wie wir auch in unserer Arbeit "Das Ende des Sparbuchs" beschrieben haben.

    Der Wiener Unternehmensgründer Thomas Niss hat eine Antwort auf die Anlagemisere in Österreich: Seine App "Own360", eine Contentplattform und Community mit angeschlossenem Investmentfonds. "Wir haben derzeit rund 20.000 aktive Depots in Österreich und Deutschland", erzählt Niss im Podcast bei Nikolaus Jilch.

    Die Idee: Statt in einen Standard-Index wie den MSCI World zu investieren, bei dem vor allem US-Unternehmen dominieren, hat Own360 seinen eigenen Aktienkorb zusammengestellt. "So ein Investmentfonds, das ist zuerst mal extrem kompliziert und weit weg. Das wollten wir greifbarer machen", so Niss. 

    Bei Own360 investiert man deshalb nur in Unternehmen, die in Österreich und Deutschland auch eine Rolle spielen. Da sind Apple und Amazon dann genauso dabei wie der Ziegelgigant Wienerberger. "Und wir bringen auf der App auch Nachrichten über diese Unternehmen, um dem Anleger zu zeigen und vor Augen zu halten, dass es nicht um kurzfristige Renditen geht sondern er als Miteigentümer langfristig profitieren kann."

    Sparpläne bei Own360 kann man schon mit 25 Euro pro Monat abschließen und Transaktionsgebühren fallen keine an - dafür sind einige der Storys in der App bezahlte Kooperationen. Das Konzept funktioniert, sagt Niss. Da keine Gebühren bei Ein- und Auszahlung anfallen, können die Anleger die App wirklich fast wie ein Sparbuch nutzen - und in der Krise haben die Own360-Anleger Netto zugekauft, die günstigen Kurse also genutzt.

    Seit kurzem bietet Niss' Firma den Fonds auch in Form der "Anlage99" App bei der Post an. "So können wir ganz neue Zielgruppen erreichen", so Niss. Interessant: Die App erlaubt es, verschiedene Depots einzurichten und denen auch Namen zu geben. Da zeigt sich: Sparen ist Familiensache. "Fast alle haben als Namen ihren eigenen - oder den der Kinder oder Enkel", sagt Niss.   

    • 44 Min.
    Wohin steuert Deutschland? (Anna Schneider)

    Wohin steuert Deutschland? (Anna Schneider)

    "Herr Merkel". So nennt Anna Schneider den wahrscheinlich nächsten Deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. Er müsse jetzt gleichzeitig Neues verkörpern - und stellt doch nur die Kontinuität dar. Immerhin ist Scholz, der bald einer Dreierkoalition aus SPD, FDP und Grünen vorstehen dürfte, schon unter "Frau Merkel" Vizekanzler gewesen.

    Seit sechs Monaten arbeitet Anna Schneider für die Tageszeitung "Die Welt". Ihr Titel ist speziell: "Chefreporterin Freiheit". Deswegen hat sie auch ein Auge auf die FDP - und die Grünen. Was bringen die Freien Demokraten ins Regierungsprogramm? Und was die Grünen. "Die und die Roten haben einige Sachen im Programm stehen, die individualistisch Denkenden Menschen den Magen umdrehen." Das eigentliche Sondierungspapier, mit dem gerade gearbeitet wird, trage aber schon die Handschrift der FDP, den Duft der Freiheit, wenn man so will.

    Über ihren Arbeitstitel als "Chefreporterin Freiheit" würden sich immer noch einige lustig machen, erzählt die gebürtige Niederösterreicherin. Ihr hingegen ist völlig klar, was er bedeutet. Sie habe die Freiheit, über Freiheit zu schreiben, sagt Schneider. Und sie hat Erfolg. Eine junge Frau, die dem Mainstream nicht entspricht. Die ihm widerspricht. Längst ist Schneider eine Marke. Auf Twitter folgen ihr mehr als 30.000 Menschen. Oft sitzt sie im Fernsehen, in einer der Debattensendungen. 

    Ihre Themen reichen von der in Deutschland besonders emotional geführten Debatte übers Tempolimit bis zur gesellschaftspolitisch um sich greifenden "Wokeness", wie die extreme Auslegung der politischen Korrektheit heute genannt wird. "Das tröpfelt so rein in die Gesellschaft. Etwa bei den Quoten, die derzeit überall auftauchen."

    Und das Tempolimit? Ist es wirklich ein Problem, wenn das fällt? "Man weiß nicht mal ob das etwas bringt. Diese Liebe zum Verbot per se, das finde ich furchtbar."

    • 51 Min.

Kundenrezensionen

4,6 von 5
25 Bewertungen

25 Bewertungen

O2837493 ,

Hochinteressanter Podcast zu komplexen Themenstellungen

Die Themen sind sicherlich nicht ganz so einfach zu fassen - es gelingt dennoch alles sowohl informativ als auch zugänglich aufzubereiten!

Lutti-1 ,

Sehr guter Start

Die ersten Folgen sind vielversprechend - bitte weiter so 👍

Gamer148281 ,

Biased and framed

Leider keine objektive neutrale Herangehensweise. Ausgangspunkt ist immer verknüpft mit kapitalistischen Markttheorien ohne diese kritisch zu hinterfragen... Ziemlich lame das unter “Wissenschaft” zu kategorisieren wenn dann der Markt als Naturgesetz angenommen wird... hat also weniger mit Ökonomie als Wissenschaft zu tun und dient wohl mehr der Verbreitung der Agenda der Spenderliste dieser “Agenda Austria” wenn man weiter recherchiert...

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