17 Folgen

Lasst uns über Werte reden. Dieses Ziel hat sich „Grundsatz“, der Podcast der Politischen Akademie, gesetzt. Präsidentin Bettina Rausch und ihr Team wollen Politik grundsätzlich und abseits des politischen Tagesgeschäfts betrachten – und genau das will auch dieser Podcast regelmäßig tun: Tiefgehende Gespräche mit Expertinnen und Experten führen, immer von einem konkreten Anlass ausgehend. Und neue Einblicke für all jene liefern, die sich für mehr als nur die Schlagzeile des Tages interessieren.

Grundsatz Politische Akademie der Volkspartei

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Lasst uns über Werte reden. Dieses Ziel hat sich „Grundsatz“, der Podcast der Politischen Akademie, gesetzt. Präsidentin Bettina Rausch und ihr Team wollen Politik grundsätzlich und abseits des politischen Tagesgeschäfts betrachten – und genau das will auch dieser Podcast regelmäßig tun: Tiefgehende Gespräche mit Expertinnen und Experten führen, immer von einem konkreten Anlass ausgehend. Und neue Einblicke für all jene liefern, die sich für mehr als nur die Schlagzeile des Tages interessieren.

    Grundsatz #17: Über die Zusammenhänge zwischen öko-sozialer Marktwirtschaft, freiwilligem Engagement und Social Entrepreneurship - mit Professor Michael Meyer von der WU Wien und Bettina Rausch, Präsidentin der Politischen Akademie

    Grundsatz #17: Über die Zusammenhänge zwischen öko-sozialer Marktwirtschaft, freiwilligem Engagement und Social Entrepreneurship - mit Professor Michael Meyer von der WU Wien und Bettina Rausch, Präsidentin der Politischen Akademie

    Die erste Folge im neuen Jahr beginnt mit einem Rückblick von Präsidentin Bettina Rausch auf drei besonders erfolgreiche Projekte der „Politischen Akademie“ im abgelaufenen Jahr: Die Präsentation des Buchs „Bürgergesellschaft heute“, die wertvollen Diskussionen in Alpach zu bürgerlichen Zugängen im politischen Diskurs und den „Grete Rehor Lehrgang“ für Frauen in politischen Führungsaufgaben. „Auch im kommenden Jahr wird bei vielen interessanten Themen und Veranstaltungen der Begriff „bürgerlich“ und seine heutige Bedeutung im Mittelpunkt der Akademie-Arbeit stehen“, gibt Rausch einen Ausblick ins Jahr 2022.
    Zu Gast in dieser Episode, wie immer fachkundig moderiert von Christian Gerd Laudenbach, ist Professor Michael Meyer, wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums für NPOs (Non-Profit-Organizations) und Social Entrepreneurship an der WU Wien. Zu Beginn stellt Meyer fest, dass nach großer Solidarität zu Beginn der Corona-Pandemie sich in den Umfragen sogar ein Rückfall unter die Werte von 2019 zeigt: „Ein hohes Ausmaß an Solidarität aufrecht zu erhalten ermüdet einfach“, erklärt Meyer. Außerdem würden die Menschen in Pandemie-Zeiten viele freudige und aktivierende Momente nicht erleben können, was zu einer Senkung des Aktivitäts-Niveaus führe. Präsidentin Bettina Rausch liefert noch eine weitere Begründung für dieses Phänomen: „Einige Plätze, an denen Gemeinwohl passiert, zum Beispiel am Arbeitsplatz, am Dorfplatz oder in Vereinen, kamen uns in der Pandemie nachvollziehbarerweise abhanden, das macht Gemeinwohl schwerer erlebbar“, knüpft Rausch durchaus an eigene Erfahrungen an. In den 125.000 Vereinen in Österreich finde eine „institutionalisierte Version des Zusammenseins und des für andere Einstehens“ statt, betont Experte Meyer, in einer Zahl ausgedrückt zirka 300.000 Vollzeit-Äquivalente Freiwilligenarbeit. Das sei sozialer Kitt und wirtschaftlich in hohem Ausmaß bedeutsam. Rausch ergänzt, dass der gelebten Partnerschaft zwischen Bürgergesellschaft und staatlichen Institutionen im Sinne des Subsidiaritätsgedankens eine große Bedeutung zukomme. Rausch und Meyer diskutieren in der Folge eine Unterscheidung der Begriffe „Zivilgesellschaft“ und „Bürgergesellschaft“. Experte Meyer liefert dann drei konkrete Tipps, wie man speziell junge Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten gewinnen kann. Zum Abschluss sprechen Akademie-Präsidentin Rausch und Experte Meyer über die Bedeutung des „Social Entrepreneurships“. „Die öko-soziale Marktwirtschaft beschreibt ja den Dreiklang zwischen Markt, Staat und dem Non-Profit-Bereich“, hält Rausch fest und Meyer betont: „Kein langfristig erfolgreiches Unternehmen kommt ohne sozialen Impetus, ohne soziale Ziele aus.“

    • 48 Min.
    Grundsatz #16: Die Bedeutung der MINT-Disziplinen und wie man mehr Frauen für diese Bereiche begeistern kann - mit Nationalratsabgeordneter Dr. Therese Niss und Bildungsexperte Dr. Andreas Salcher

    Grundsatz #16: Die Bedeutung der MINT-Disziplinen und wie man mehr Frauen für diese Bereiche begeistern kann - mit Nationalratsabgeordneter Dr. Therese Niss und Bildungsexperte Dr. Andreas Salcher

    Die sechzehnte Folge des grundsatz-Podcast beginnt mit einem Ausblick auf das neue Programm der „Politischen Akademie“, das am 20.9.2021 bei einem „Abend für Neues“ vorgestellt wird. „Im Vordergrund werden bürgerliche Werte und Tugenden stehen, was diese Errungenschaften der europäischen Aufklärung heute für uns bedeuten und wie wir daraus kraftschöpfend im 21. Jahrhundert bürgerliche Politik machen können“, umreisst Präsidentin Bettina Rausch die Ausrichtung für die nächsten Monate. Schwerpunkte dabei werden dabei unter anderem die Themen „Neue Arbeitswelten“ und „Digitalisierung“ sein, es sind besondere Angebote für Frauen geplant und auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus zum Westbalkan und nach Afrika sind ebenfalls Bestandteile des neuen Programms. Die Gäste dieser Podcast-Folge sind Dr. Therese Niss, Nationalratsabgeordnete, Unternehmerin und Bereichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation im Parlamentsklub der neuen Volkspartei und der Bildungsexperte Dr. Andreas Salcher. Sie diskutieren darüber, wie wichtig die sogenannten „MINT“-Disziplinen, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind und warum sich insbesondere junge Frauen für diese Themen begeistern sollten. „Das Grundübel beginnt in den Kindergärten und Volksschulen, wo den Kindern die natürliche Freude an Naturwissenschaften, an Natur, an Technik usw. nicht in der richtigen Art vermittelt oder teilweise sogar ausgetrieben wird“, benennt Bildungsexperte Salcher eine der Ursachen für mangelnde Begeisterung für MINT-Fächer. Therese Niss hakt hier ein und sieht mehrere Lösungsansätze: „Wir müssen die Pädagoginnen und Pädagogen sensibilisieren und schulen. Daneben hat sich das Hinzuziehen von Menschen aus der Praxis sehr bewährt.“ Niss betont auch, wie wichtig es sei, dass sich junge Mädchen für die MINT-Fächer interessieren und in weiterer Folge die weibliche Perspektive in diese männerdominierten Themen einbringen. „Technik bedeutet nicht nur die Automechanikerin, die unter dem Auto liegt, sondern eben auch entscheidende technische Lösungen für die Herausforderungen im Klimawandel, in der Digitalisierung und in der demografischen Entwicklung zu finden. Diesen „Purpose“ müssen wir den jungen Frauen kommunizieren“, fordert Niss eine Abkehr von traditionellen Rollenbildern im MINT-Bereich. Andreas Salcher ergänzt um die Vision einer „lernenden Nation“: „Wir müssen Grundfertigkeiten erzeugen und Menschen befähigen, in einer unsicheren Welt zu bestehen. Menschen, die nicht lernen, werden in Einkommen, Gesundheit, Lebens- und Beziehungsqualität zu den Verlierern zählen. Neben der Bringschuld des Staates ist das Lernen aber auch eine Holschuld, eine individuelle Verantwortung, dies gilt auch für Unternehmen und für die gesamte Nation“, so Salcher. Volkspartei-Expertin Niss bringt es auf den Punkt, wie man bei jungen Menschen neue Rollenbilder erzeugen könnte: „Du musst in den Technik-Bereich gehen, wenn du die Welt verbessern willst“.

    Interview mit den Biontech-Gründern:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/biontech-gruender-oezlem-tuereci-und-ugur-sahin-deutschland-wird-genug-impfstoff-bekommen-a-00000000-0002-0001-0000-000174691195

    "Das Damengambit" auf Netflix:
    https://www.netflix.com/at/title/80234304

    • 55 Min.
    Grundsatz #15: Warum Chancendenken mehr als ein Schlagwort ist und wie es uns helfen wird, die kommenden Herausforderungen zu meistern - mit Nationalratsabgeordneter Mag. Carmen Jeitler und Bestsellerautor Dr. Peter Kreuz

    Grundsatz #15: Warum Chancendenken mehr als ein Schlagwort ist und wie es uns helfen wird, die kommenden Herausforderungen zu meistern - mit Nationalratsabgeordneter Mag. Carmen Jeitler und Bestsellerautor Dr. Peter Kreuz

    Zu Beginn der fünfzehnten Folge schildert Präsidentin Bettina Rausch, wie sich in der Politischen Akademie die Entwicklung vom Schock am Anfang der Pandemie über das Motto „Innovation in der Isolation“ hin zu umfangreichen und nachhaltigen Lerneffekten dargestellt hat. Rausch gibt auch einen Ausblick auf den Herbst, in dem die Politische Akademie ihr neues Programm vorstellen wird. Inhaltlich werde ein Schwerpunkt auf dem Thema „Was bedeutet „bürgerlich“ in der heutigen Zeit? Was zeichnet eine bürgerliche Politik aus?“ liegen. Und mit den „Österreich-Gesprächen“ sei auch wieder eine Tour durch die Bundesländer geplant, so die Präsidentin. Die Gäste dieser Podcastfolge sind Mag. Carmen Jeitler, Nationalrätin, stellvertretende Generalsekretärin im Wirtschaftsbund und Unternehmerin und Dr. Peter Kreuz, Vordenker, Bestsellerautor und Managementrebell. Sie diskutieren über den Begriff „Chancendenken“: „Dieses Wort beschreibt eine bestimmte Haltung, die Menschen einnehmen“, umreisst Kreuz das Kernthema dieser Podcastfolge. Es gelte, zu verändern, zu gestalten, Neues zu wagen, durchzuhalten, zu erforschen, Herausforderungen zu suchen. Jeitler kann dem viel abgewinnen und ergänzt um den Faktor Mut: „Es braucht den Mut zu wissen, dass es da draussen etwas gibt, was wichtiger und größer ist als die eigene Angst. Wenn ich immer in der Eventualität des Scheiterns oder an die größtmöglichen Probleme denke, die auftreten könnten, werde ich nicht ins Tun kommen.“ Beide Gäste sehen keinen Widerspruch zwischen konservativen Grundhaltungen und einem mutigen und veränderungswilligen Blick in die Zukunft. „Bürgertum oder konkret der Bürger ist alles andere als antiquiert und altmodisch, insbesondere wann man es mit dem passiven Konsumenten kontrastiert“, erklärt Kreuz. Beide Gäste betonen die Bedeutung von Diversität in Organisationen, um mit den komplexen Fragestellungen erfolgreich umgehen zu können. Für die Zukunft ist Jeitler optimistisch: „Ich sehe große Chancen, die kommenden Herausforderungen zu meistern, wenn wir an die Schöpferkraft der Menschen, an Kooperation und Freiheit glauben.“

    • 47 Min.
    Grundsatz #14: Die Rolle Österreichs beim Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und das besondere Engagement von Alois Mock in dieser für Europa prägenden Zeit - mit Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka und Dr. Faruk Ajeti

    Grundsatz #14: Die Rolle Österreichs beim Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und das besondere Engagement von Alois Mock in dieser für Europa prägenden Zeit - mit Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka und Dr. Faruk Ajeti

    • 49 Min.
    Grundsatz #13: Wie Europa eine erfolgreiche Datenökonomie gestalten kann - mit Oxford-Professor Dr. Viktor Mayer-Schönberger und Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Harald Mahrer

    Grundsatz #13: Wie Europa eine erfolgreiche Datenökonomie gestalten kann - mit Oxford-Professor Dr. Viktor Mayer-Schönberger und Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Harald Mahrer

    „Digitalisierung ist eines der großen Themen unserer Zeit und betrifft uns alle“, hält Präsidentin Bettina Rausch zu Beginn der dreizehnten Folge des „Grundsatz“-Podcast fest. Sie nimmt dabei auch Bezug auf eine Veranstaltung der Politischen Akademie, in der Julian Nida-Rümelin zu Gast war, der in seinem Buch „Digitaler Humanismus“ die vielen Vorteile und Chancen der Digitalisierung beschreibt, gleichzeitig aber die Beachtung ethischer Grundlagen einmahnt. Auch die Gäste von Moderator Christian Gerd Laudenbach, Oxford-Professor Dr. Viktor Mayer-Schönberger und Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Harald Mahrer, erkennen viele ungenützte Chancen aber auch Gefahren in der Entwicklung der Datenökonomie: „85 Prozent der Daten, die in Europa gesammelt werden, werden nicht ein einziges Mal genutzt. Das ist ineffizient, nicht nachhaltig und vor allem ignorant“, findet Mayer-Schönberger klare Worte. Gemeint sind vor allem statistische, nicht personenbezogene Daten. Mahrer betont vor allem den Nutzen aus der Datenverwertung: „Es geht darum, aus Daten Informationen zu generieren und damit zu Wissen werden zu lassen. Damit werden Entscheidungen schlauer, vielleicht nachhaltiger und fundierter“, so Mahrer. Die bisherige europäische „Daten-Politik“ sehen beide kritisch. Man habe mit unverhältnismäßigen Maßnahmen die klein strukturierte europäische Wirtschaft belastet und schwäche damit die globale Wettbewerbsfähigkeit, ist Mahrer überzeugt. Er fordert eine „Europäische Datennutzungsgrundverordnung“ und unterstützt den Vorschlag von Mayer-Schönberger, die großen amerikanischen „Datenkraken“ nicht zu zerschlagen, sondern zu zwingen, ihre Daten zu teilen.

    • 45 Min.
    Grundsatz #12: Die USA unter Joe Biden und die Auswirkungen auf Europa und Österreich - mit Univ.-Prof. Mag. Dr. Reinhard Heinisch (PHD) und Mag. Alexander Schallenberg, Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten

    Grundsatz #12: Die USA unter Joe Biden und die Auswirkungen auf Europa und Österreich - mit Univ.-Prof. Mag. Dr. Reinhard Heinisch (PHD) und Mag. Alexander Schallenberg, Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten

    Die zwölfte Folge beginn mit einer Einordnung von Präsidentin Bettina Rausch, die die gesellschaftliche Spaltung in den USA mit Sorge betrachtet und vom neuen Präsidenten Joe Biden mehr Verbindendes erwartet. Der Schwerpunkt der Akademie werde im März das Thema „Westbalkan“ mit Veranstaltungen, einer Online-Vorlesungsreihe und E-Learning sein. Zu Gast bei Moderator Christian Gerd Laudenbach sind in dieser Folge der Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch und Außenminister Alexander Schallenberg. „Im Herzen Europas sind für Österreich in der Außenpolitik vor allem Berechenbarkeit und Verlässlichkeit wichtige Werte. Wir brauchen Partner und ein regelbasiertes System. Außenpolitik ist auch immer Innenpolitik“, betont Schallenberg gleich zu Beginn. Er ortet in Europa ein teilweises verzerrtes Bild auf die USA. Die Ära Trump sei kein amerikanisches Phänomen gewesen, sondern ein demokratisches. Auch Heinisch sieht noch einige inner-amerikanische „offene Rechnungen“, die viel Aufmerksamkeit der Biden-Administration benötigen werden. Heinisch verweist auch auf die Gefahr, dass sich der Handlungsspielraum von Joe Biden bei den „Midterms“ in zwei Jahren wieder verkleinern könnte. Im Hinblick auf die transatlantische Zusammenarbeit gäbe es gemeinsame und wichtige internationale Ziele, die Europa mit den USA verbinden würden, so Heinisch. Schallenberg fordert eine Stärkung der strategischen Zusammenarbeit durch ein aktives Zugehen der europäischen Gemeinschaft auf die USA und klare Signale des Vertrauens. Es gelte, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen.

    • 43 Min.

Kundenrezensionen

4,6 von 5
13 Bewertungen

13 Bewertungen

Godot... ,

Gespräche mit Experten zu politischen Themen 👍🏻

- natürlich mit christdemokratischen Zugang. Aber das ist erstens spannend und zweitens ja auch irgendwie erwartbar ;).

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