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Option bedeutet eine Wahlmöglichkeit zu haben. Optionen im Leben zu haben wird meist positiv aufgefasst. Für Südtirol hingegen ist die Option eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte. Die Bevölkerung stand vor einer fast unmöglichen Entscheidung: „Dableiben“ und sich damit für Wohnort und Heimat zu entscheiden – jedoch mit der Aussicht, die deutschsprachige Identität aufzugeben oder „Optieren“ für das Deutsche Reich, um Muttersprache und Traditionen zu wahren, dabei aber Südtirol als Heimat zu verlieren.

Im Podcast „Option. Stimmen der Erinnerung. Le Opzioni in Alto Adige/Südtirol“ vom Center for Autonomy Experience, den Vereinigten Bühnen Bozen und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck erzählen Zeitzeug*innen aus erster Hand über diese Zeit und teilen ihre Erinnerungen mit den Hörer*innen.


Opzione significa scelta. Avere delle opzioni nella vita di solito è visto positivamente. Per l’Alto Adige, tuttavia, quello delle opzioni è uno dei capitoli più scuri della storia. La popolazione si è trovata di fronte a una scelta quasi impossibile: restare e quindi mantenere luogo di residenza e Heimat, rinunciando all’identità germanofona, oppure optare per il Terzo Reich per preservare la lingua madre e le tradizioni, ma perdendo l‘Alto Adige come patria.

Nel podcast „Option. Stimmen der Erinnerung. Le Opzioni in Alto Adige/Südtirol“ del Center for Autonomy Experience, delle Vereinigten Bühnen Bozen e dell‘ Istituto di storia contemporanea dell’Università di Innsbruck i testimoni contemporanei* raccontano in prima persona quel periodo e condividono i loro ricordi con gli ascoltatori.

Option. Stimmen der Erinnerung. Le Opzioni in Alto Adige/Südtirol Center for Autonomy Experience, Vereinigte Bühnen Bozen, Institut für Zeitgeschichte - Universität Innsbruck

    • Geschichte
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Option bedeutet eine Wahlmöglichkeit zu haben. Optionen im Leben zu haben wird meist positiv aufgefasst. Für Südtirol hingegen ist die Option eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte. Die Bevölkerung stand vor einer fast unmöglichen Entscheidung: „Dableiben“ und sich damit für Wohnort und Heimat zu entscheiden – jedoch mit der Aussicht, die deutschsprachige Identität aufzugeben oder „Optieren“ für das Deutsche Reich, um Muttersprache und Traditionen zu wahren, dabei aber Südtirol als Heimat zu verlieren.

Im Podcast „Option. Stimmen der Erinnerung. Le Opzioni in Alto Adige/Südtirol“ vom Center for Autonomy Experience, den Vereinigten Bühnen Bozen und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck erzählen Zeitzeug*innen aus erster Hand über diese Zeit und teilen ihre Erinnerungen mit den Hörer*innen.


Opzione significa scelta. Avere delle opzioni nella vita di solito è visto positivamente. Per l’Alto Adige, tuttavia, quello delle opzioni è uno dei capitoli più scuri della storia. La popolazione si è trovata di fronte a una scelta quasi impossibile: restare e quindi mantenere luogo di residenza e Heimat, rinunciando all’identità germanofona, oppure optare per il Terzo Reich per preservare la lingua madre e le tradizioni, ma perdendo l‘Alto Adige come patria.

Nel podcast „Option. Stimmen der Erinnerung. Le Opzioni in Alto Adige/Südtirol“ del Center for Autonomy Experience, delle Vereinigten Bühnen Bozen e dell‘ Istituto di storia contemporanea dell’Università di Innsbruck i testimoni contemporanei* raccontano in prima persona quel periodo e condividono i loro ricordi con gli ascoltatori.

    "Optavano, perché gli dicevano che in Austria o Germania staranno meglio"

    "Optavano, perché gli dicevano che in Austria o Germania staranno meglio"

    Lidia Larosa ha quasi 89 anni e vive con uno dei suoi figli e la sua famiglia a Merano. Adora addolcire le giornate dei suoi nipoti con gli strudel di mele. Mentalmente e fisicamente è ancora sana come un pesce. Quando nuota in piscina, un tuffo e una verticale in acqua sono un must per lei. Lidia è cresciuta bilingue e oltre all'italiano e al tedesco, parla perfettamente l'inglese e il francese. A proposito, ogni tanto conta anche fino a 100 in vietnamita e in greco. Le piace raccontare il suo passato e dare un'idea delle esperienze vissute durante la Seconda Guerra Mondiale e il periodo delle opzioni, proprio come ha fatto durante la nostra registrazione del 14 settembre 2020.

    Anche se Lidia non ha avuto una vita semplice e ha perso sia i suoi genitori che suo fratello in tenera età, irradia ancora molta gioia di vivere: è un raggio di sole con il cuore al posto giusto.

    • 1 Std. 2 Min.
    „Es hat geheißen am 31. Dezember 1939 muss gewählt sein“

    „Es hat geheißen am 31. Dezember 1939 muss gewählt sein“

    Elisabeth Hafner Plattner aus Jenesien ist unsere allererste Interviewpartnerin.

    Über 60 weitere sollen noch folgen. Etwas aufgeregt und voller Spannung besuchen wir Elisabeth Hafner Plattner am 19. August 2013 auf ihrem Hof in Jenesien. Die kleine, zierliche Frau erwartet uns sehr herzlich in ihrer Stube. Sie ist 88 Jahre alt, hat die weißen Haare zu einem Knoten zusammengebunden. Sie strahlt uns voller Lebensfreude an und beginnt zu erzählen.

    Auf die Frage, ob sie bereit wäre, beim Theaterprojekt „Option. Spuren der Erinnerung“ der Vereinigten Bühnen Bozen als Zeitzeugin auf der Bühne zu stehen, lächelt sie verschmitzt und meint: „Na, na, in die Stodt fohr i nimmer oi.“

    Ihre Tochter Monika erzählt uns, dass Elisabeth Hafner Plattner am 17. Juli 2016 im 91. Lebensjahr friedlich eingeschlafen ist. Bis zu ihrem Tod war sie wohlauf und sorgte sich liebevoll um ihre Familie.

    • 57 Min.
    „Option das große Thema, das Südtirol bis heute bewegt“

    „Option das große Thema, das Südtirol bis heute bewegt“

    Elisabeth Thaler erzählt in der Introfolge warum sich die Vereinigten Bühnen Bozen entschlossen haben, die Südtiroler Option als Dokumentationstheater auf die Bühne zu bringen. Grundlage waren dabei Interviews mit Zeitzeug*innen, die zum Teil in diesem Podcast wiedergegeben werden.

    • 23 Min.

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