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Sozusagen! Für alle Liebhaber, nicht für Rechthaber der deutschen Sprache. Mit Gesprächen, Glossen, Kommentaren über neue und alte Phänomene unserer Sprache.

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Sozusagen! Für alle Liebhaber, nicht für Rechthaber der deutschen Sprache. Mit Gesprächen, Glossen, Kommentaren über neue und alte Phänomene unserer Sprache.

    Clemens J. Setz über Kunstsprachen und Sprachkünstler

    Clemens J. Setz über Kunstsprachen und Sprachkünstler

    Menschen, die sich Sprachen ausdenken - darum geht es im neuen Buch von Clemens J. Setz. Der Österreicher nimmt uns mit in die Welt der Plansprachen, zu deren Erfindern, Dichterinnen und Nutzern. Da ist ein blinder Russe, dessen Esperanto-Netzwerk die ganze Welt umspannt. Da ist der oberste Wächter der Sprache Volapük, ein älterer Herr in Bad Godesberg. Da ist der Emigrant Blitz, der verzweifelt gegen die Einzigen kämpft, denen sein Lebenswerk etwas brachte. Einiges davon erzählt Setz hier im Interview - alles andere in seinem Buch "Die Bienen und das Unsichtbare" (Suhrkamp).

    • 16 Min.
    Feindflugblätter des Zweiten Weltkriegs

    Feindflugblätter des Zweiten Weltkriegs

    "Flugblätter", sagt Lenin, "sind eine sehr ernst zu nehmende Sache und von allen Arten der Literatur die allerwichtigste." Die Autoren Tobias Roth und Moritz Rauchhaus nehmen den Revolutionsführer beim Wort und ergründen in einem neuen Buch die immense Flugblattproduktion des Zweiten Weltkriegs: Was für Botschaften werden da übermittelt? Wie? Und: An wen? Einblicke in eine irre Textsorte, die auf alle nur denkbaren Arten das Allerschwierigste versucht: Den Feind zum Aufhören zu bewegen.

    • 16 Min.
    Trumps Sprache und die Rhetorik der Populisten

    Trumps Sprache und die Rhetorik der Populisten

    Bis vor 100 Jahren haben Politiker in öffentlichen Reden eine ausgefeilte, komplexe Sprache benutzt. Mit dem Radio, dem Fernsehen, dem Internet änderte sich das. Im Fokus der politischen Rhetorik heute: Volksnähe. "Donald Trump ist mit seinen Tweets die extremste Weiterführung dieses Wandels", sagt die Sprachwissenschaftlerin Ulrike Schneider, die gemeinsam mit KollegInnen einen Sammelband zum Thema herausgegeben hat. Wir zerlegen mit ihr Trumps Sprache und die Rhetorik der Populisten.

    • 9 Min.
    Wieso Du besser nicht "Mischpoke" sagst

    Wieso Du besser nicht "Mischpoke" sagst

    Welchen Beitrag leistet Sprache bei der Verbreitung von Judenfeindlichkeit? - Diese Leitfrage stellt (und beantwortet) der Autor und Journalist Ronen Steinke in seinem neuen Buch "Antisemitismus in der Sprache: Warum es auf die Wortwahl ankommt". Bei uns erklärt er auch, was es eigentlich mit dem merkwürdigen Begriff "Antisemitismus" auf sich hat - und warum Münchens Jüdische Gemeinde so oft mit einem Konsulat verwechselt wird.

    • 11 Min.
    Ein Beleidigungsforscher berichtet

    Ein Beleidigungsforscher berichtet

    "Phänomene der Schmähung und Herabwürdigung, der Beschämung und der Bloßstellung" - die werden jetzt an der TU Dresden in einem eigenen Sonderforschungsbereich unter die Lupe genommen. Als "kulturelles Fundamentalphänomen", wie Lars Koch das nennt. Der Dresdner Beleidigungsforscher erzählt uns, welche Rolle die "Invektivität" heute spielt - in den sozialen Medien genauso wie im US-Wahlkampf.

    • 15 Min.
    "Generation Beleidigt"

    "Generation Beleidigt"

    "Im Mai 1968 träumte die Jugend von einer Welt, in der es verboten ist zu verbieten. Die neue Generation denkt nur daran, zu zensieren, was sie kränkt", schreibt die französische Autorin Caroline Fourest in ihrer neuen Streitschrift "Generation Beleidigt". Wir fragen: Welche Rolle spielt dabei die Sprache - in den sozialen Netzwerken wie im wirklichen Leben?

    • 9 Min.

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