UHiversum Talks

Universität Hildesheim

Ein Podcast aus der Wissenschaft

  1. 4. FEB.

    #55: In Liebe, dein Chatbot – Wenn Menschen sich in eine KI verlieben (mit Prof. Dr. Holger Herma und Dr. Sascha Oswald)

    Millionen Menschen führen täglich Gespräche mit Chatbots, digitalen Assistenten und lernenden Systemen, die nicht nur zuhören, sondern auch emotional reagieren – oder zumindest so tun. Aber: Wenn uns eine KI das Gefühl gibt, verstanden, gesehen und geliebt zu werden, ist das dann „echte“ Liebe? Oder nur eine perfekte Simulation? Das ist das Thema in dieser Podcastfolge mit den Soziologen Prof. Dr. Holger Herma und Dr. Sascha Oswald. Gemeinsam wollen wir herausfinden, was passiert, wenn Maschinen unsere intimsten Bedürfnisse zu erfüllen scheinen – und was das über uns als Menschen aussagt. Zur Person Prof. Dr. Holger Herma ist außerplanmäßiger Professor im Fach Soziologie an der Universität Hildesheim. Er ist Verantwortlicher für den Forschungsschwerpunkt „Soziologie des Subjekts, der Sprachhandlungen und der Kommunikation in digitalen Medien“. In Forschung und Lehre setzt er sich unter anderem mit den Bezugsräumen des Selbst und dem Thema der Bildungsungleichheit auseinander. Zur Person: Dr. Sascha Oswald  Sascha Oswald hat in Konstanz Soziologie studiert und sich in seiner Promotion am Beispiel Instagram mit dem „Ich und Wir im digitalen Raum“ auseinandergesetzt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem die Kultur- und Mikrosoziologie; Medien- und Kommunikationssoziologie; Visuelle Soziologie; Soziologie des Körpers und des Sports sowie die Geschlechter- und Sexualitätsforschung. Seine Beziehung zur KI beschreibt er als “es ist kompliziert”. Moderation: Sara Reinke Schnitt: Akira Behrmann Einspieler: Felix Krumme Illustration: Philo Schäfer

    1 Std. 8 Min.
  2. 7. JAN.

    #54: Die (Forschungs-)Frage meines Lebens - Was ist Autorität? Mit Prof. Dr. Meike Sophia Baader

    Autorität. Ein Begriff, der uns in der familiären Erziehung, im Klassenzimmer, im Hörsaal, im Beruf oder auch auf der politischen Bühne begegnet. Auf den ersten Blick scheint man gleich zu wissen, was damit gemeint ist, doch ganz so einfach ist es, wie immer in der Wissenschaft, eben doch nicht. So ist „als Autorität wahrgenommen zu werden" nicht gleichbedeutend mit „autoritär handeln" - und die Bedeutung beider Formulierungen hängt zudem stark vom Kontext ab. Das sagt die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Meike Sophia Baader, die sich seit vielen Jahren in ihrer Forschung mit diesem Thema befasst und als titelgebende Frage für diese Folge gewählt hat: Was ist Autorität? Zur Person Prof. Dr. Meike Sophia Baader ist Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Kindheits-, Jugend- und Familienforschung, die Forschung zu sexualisierter Gewalt sowie Forschungsfragen rund um Demokratie, Bildung, Pädagogik und Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten. Mit dem Autoritätsbegriff hat sie sich, inspiriert nicht zuletzt durch ihren akademischen Lehrer, den jüngst verstorbenen Frankfurter Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Micha Brumlik, bereits im Studium erstmals wissenschaftlich befasst. Damals noch ohne zu wissen, dass dieses Thema sie über lange Strecken ihres weiteren akademischen Lebenswegs hinweg immer wieder begleiten würde.  Im Interview: Prof. Dr. Meike Sophia Baader Moderation: Sara Reinke Schnitt: Akira Behrmann Illustration: Philo Schäfer

    33 Min.
  3. 03.12.2025

    #53: Zwischen Kitsch und Kunst: Das popmusikalische Phänomen der „Schnulze“ - mit Prof. Dr. Michael Corsten und Prof. Dr. Volker Schubert

    In dieser Podcastfolge geht es um Musik, die von einigen als sentimental-anrührend geliebt und von anderen als unfassbar kitschig belächelt wird: die sogenannte "Schnulze". Wir sprechen heute mit dem Soziologen Prof. Dr. Michael Corsten und dem Erziehungswissenschaftler im Ruhestand Prof. Dr. Volker Schubert über das popmusikalische Phänomen und die Frage, warum dieser Musikstil so eine große Bandbreite von Emotionen auslöst. Zur Person: Prof. Dr. Michael Corsten lehrt und forscht am Institut für Soziologie der Universität Hildesheim. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem die Soziologie der Kultur, Lebenslaufforschung und Fragen des sozialen Wandels. Privat hört er Musikrichtungen von Jazz über Soul// (speziell: Doo Wap) bis hin zu Deutschem Rock Tocotronic). Seine Lieblings“schnulze“ ist das Chanson „Que reste-t-il" von Charles Trenet (in der Version aus dem Film „Baisers volés"  von François Truffaut). Prof. em. Dr. Volker Schubert war am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Hildesheim tätig mit dem Arbeitsschwerpunkt Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft, Ästhetische Bildung. Er hört am liebsten Musik unter anderem von Van Morrison. Sein Lieblingstitel in der Kategorie „Schnulze“ ist La Paloma in der Version von Hans Albers. Im Interview: Michael Corsten & Volker Schubert Moderation: Sara Reinke Schnitt: Akira Behrmann Illustration: Philo Schäfer

    48 Min.
  4. 04.11.2025

    #52: Faszination Horror: Warum wir lieben, was uns gruselt - mit Dr. Volker Pietsch

    Eine heruntergekommene Tankstelle an einer einsamen, nächtlichen Landstraße. Flackerndes Licht. Ein irgendwie seltsamer Tankwart. Und dann … In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Volker Pietsch Institut für deutsche Sprache und Literatur über das Genre Horrorfilm. Was macht Horrorfilme so spannend – und manchmal sogar gesellschaftlich relevant? Wir sprechen über das Spiel mit der Erwartungshaltung, die unterschiedlichen Gefühlsebenen, die der Horror anspricht und über die Frage, warum das Genre immer wieder für eine Überraschung gut ist. Hinweis: Die zu Beginn und Ende dieser Folge geschilderte Filmsequenz entstammt dem Slasher-Film Düstere Legenden (Originaltitel Urban Legend) von Jamie Blanks aus dem Jahr 1998. Die Szene ist aus der Erinnerung nacherzählt und kann in einigen Details vom Original abweichen. Zur Person: Dr. Volker Pietsch arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Hildesheim. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem die Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen und die Genreforschung. Mit Horrorfilmen befasst er sich aber nicht nur in seiner wissenschaftlichen Arbeit – auch privat ist er ein großer Fan von Kultfilmen wie Hausu oder modernen Werken wie Titane. Für ihn ganz persönlich ist das wichtigste Kriterium eines gelungenen Horrorfilms die Verunsicherung der Wahrnehmungsmuster. Im Interview: Volker Pietsch Moderation: Sara Reinke Schnitt: Akira Behrmann Einspieler: Felix Krumme Illustration: Philo Schäfer

    54 Min.
  5. 07.10.2025

    #51: Wie gelingt es, Kinder für Kunst zu begeistern? - Die Frage meines Lebens - mit Prof. Dr. Bettina Uhlig

    Mit der Podcastfolge 51 starten wir in die zweite Staffel der Reihe UHiversum Talks und haben dafür eine kleine Neuerung mitgebracht: Wie bisher wollen wir in den einzelnen Episoden mit jeweils einem oder mehreren Wissenschaftler*innen der Universität Hildesheim über Themen aus ihrer Forschung sprechen. In loser Folge werden wir ab sofort zusätzlich ab sofort einzelne Forschende in aller gebotenen Tiefe und Ausführlichkeit selbst erzählen lassen, welcher übergeordneter Fragestellung sie in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn immer wieder begegnet sind. Das kann ein noch ungelöstes Rätsel sein oder ein Thema, das sich im Lauf der Zeit immer wieder aus neuen Blickwinkeln präsentiert hat. Es kann eine Frage sein, die jemanden veranlasst hat, sich überhaupt der Forschung zuzuwenden. Oder eine Art selbst gestellte Lebensaufgabe, ein Thema, das einen nicht mehr loslässt und für das man unbedingt noch Antworten finden möchte. Den Auftakt zu dem Format „Die Frage meines Lebens“ (FmL) macht heute Prof. Dr. Bettina Uhlig. Sie ist Professorin für Kunstpädagogik und Didaktik der Bildenden Kunst an der Universität Hildesheim und hat sich für eine Frage entschieden, die sie schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Blickwinkeln wissenschaftlich untersucht: Wie gelingt es, Kinder für Kunst zu begeistern? Das ist also der Titel dieser ersten Folge in der Reihe „Frage meines Lebens“. Und als kleinen Spoiler hat uns Bettina Uhlig dafür bereits mitgegeben: Allein mit vielen bunten Bildern wird das in der Regel nichts. Zur Person: Prof. Dr. Bettina Uhlig ist Professorin für Kunstpädagogik und Didaktik der Bildenden Kunst an der Universität Hildesheim. Sie erforscht, wie man Kindern Kunst vermittelt und beschäftigt sich mit Bildsprache und Bildpraxis von Kindern. Außerdem arbeitet Uhlig zur Zeichen- und Bilderbuchdidaktik. Ein weiteres ihrer Themen: Das Philosophieren mit Kindern. Im Interview: Bettina Uhlig Moderation: Sara Reinke, Ineke Nithack Schnitt: Akira Behrmann, Felix Krumme Einspieler: Ineke Nithack, Akira Behrmann Illustration: Philo Schäfer

    44 Min.

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