91 Folgen

Die traditionsreichste Sachbuchsendung im deutschen Sprachraum stellt seit über 50 Jahren jeweils ein Buch eines Autors eine Stunde lang im Gespräch vor. Die Themen reichen von Politik und Wirtschaft bis zu Gesundheit, Erziehung oder Psychologie.

Fragen an den Autor SR

    • Kunst
    • 4.7 • 3 Bewertungen

Die traditionsreichste Sachbuchsendung im deutschen Sprachraum stellt seit über 50 Jahren jeweils ein Buch eines Autors eine Stunde lang im Gespräch vor. Die Themen reichen von Politik und Wirtschaft bis zu Gesundheit, Erziehung oder Psychologie.

    Elmar Thevessen: Die Zerstörung Amerikas. Wie Donald Trump sein Land und die Welt verändert

    Elmar Thevessen: Die Zerstörung Amerikas. Wie Donald Trump sein Land und die Welt verändert

    Nur noch wenige Tage bis zur US-Wahl - da wagen wir noch einmal den Blick auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. ZDF-Journalist und USA-Kenner Elmar Theveßen erzählt in seinem neuen Buch, wie Trumps Präsidentschaft Amerika, die Amerikaner und die Position ihres Landes in der Welt verändert hat. "Welche dramatischen und vielleicht unumkehrbaren Auswirkungen hat die Amtszeit eines bösartigen Narzissten, der – selbst in der größten Krise des Landes seit vielen Jahrzehnten – immer nur auf den besten Deal für sich selbst aus ist und Menschenverachtung zum politischen Prinzip erklärt?”, fragt Theveßen und wird sich sicher auch die Gegenfrage gefallen lassen müssen, wie weit die Psychopathologisierung dieses Problems in der Analyse führt, wenn man nicht die Umbrüche in der amerikanischen Gesellschaft und deren Zerwürfnisse parallel analysiert. Das Buch basiert auf umfangreichen Recherchen und intensiven Gesprächen mit führenden Politikern, hochrangigen Militärs, einflussreichen Wirtschaftsmanagern und herausragenden amerikanischen Journalisten. Moderation: Kai Schmieding

    Ernst Hubeli: Die neue Krise der Städte - Zur Wohnungsfrage im 21. Jahrhundert

    Ernst Hubeli: Die neue Krise der Städte - Zur Wohnungsfrage im 21. Jahrhundert

    Unser Gast Ernst Hubeli ist Architekt und Stadtplaner und hat nicht nur als ehemaliger Leiter des Instituts für Städtebau an der TU Graz und Chefredakteur der Fachzeitschrift "Werk” einen eigenen Blick auf das Thema Wohnen. Sein Buch versteht er als "Verteidigung der Urbanität”.Seine Thesen: Schon in ästhetischer Hinsicht sei unsere Vorstellung und Realisierung von Wohnen heute ein Problemfall. Die Vielfalt unserer Lebensentwürfe passe längst nicht mehr in den "Einheitsbrei von Drei-Zimmer/Küche/Bad”. Vor allem aber, meint Hubeli, hat der Gebrauch beziehungsweise Verbrauch von Boden in den letzten 20 Jahren eine soziale und ökonomische Krise der Städte ausgelöst und deren Peripherien veröden lassen.In Städten wie München oder Zürich, Stuttgart oder Berlin sei der Wohnungsmarkt zu einem Glücksspiel geworden, bei dem man froh sein kann, wenn am Ende ein Trostpreis winkt. Wien habe einiges besser, aber auch nicht alles richtig gemacht. Und in den USA? Da habe der Traum vom Eigenheim auf Pump eine Schuldenkrise ausgelöst, die das globale Finanzsystem an den Kollaps geführt hat.Hubeli stellt fest: "Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht, für das es zu kämpfen gilt, denn es steht mehr auf dem Spiel als nur die eigenen vier Wände”. Seine Ideen einer Lösung des Problems stellt der Autor in der Sendung zur Diskussion.

    Anna Mayr: Die Elenden - Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht

    Anna Mayr: Die Elenden - Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht

    Armut - das sind natürlich Zahlen, Statistiken und auch oft abstrakte Debatten. Dieses Buch schildert das Thema auf eine ganz andere Art und Weise. Denn die Autorin hat am eigenen Leibe erfahren, wie sich "Armut” anfühlt: 1993, geboren im Ruhrgebiet, Kind zweier Langzeitarbeitsloser.

    Petra Morsbach: Der Elefant im Zimmer - Machtmissbrauch und Widerstand

    Petra Morsbach: Der Elefant im Zimmer - Machtmissbrauch und Widerstand

    Wehe, wenn ein Mensch mit viel Macht ausgestattet ist - oftmals zeigt er dann sein wahres Gesicht. Ist es eine anthropologische Konstante, dass der Mensch dazu neigt, Macht zu "missbrauchen”? Die Autorin geht dieser Frage anhand von Beispielen nach:Warum deckt eine Kirchenbehörde einen Kardinal, von dem intern seit Jahrzehnten bekannt ist, dass er Schüler und Novizen sexuell missbraucht? Warum will in einem Untersuchungsausschuss nicht mal die Opposition den Fehltritt einer Ministerin wirklich aufklären? Warum akzeptieren die Künstler einer Akademie ein Verbot von Dichterlesungen?"Weniger der Machtmissbrauch an sich ist unheimlich - Menschen haben nun mal diese Neigung -, als das verdruckste, verworrene, widersprüchliche, explosive Verhältnis der Untergebenen dazu”, meint die Autorin und beleuchtet ihr Thema in drei Reportagen. Dabei schaut sie besonders genau auf die Sprache - ein vermeintliches bloßes Werkzeug, das aber offenbar mehr über das reale Leben weiß als der Mensch, so die Autorin.Egal ob in Familie oder Verein, Ausbildung oder Beruf, Kita oder Behörde: Es gibt bestimmte Mechanismen von Machtmissbrauch und dessen Duldung, die im Buch analysiert werden. Wie achtet und beachtet man Grundrechte? Wie verteidigt man sie? Und wie holt man sie zurück, wenn sie verloren gegangen sind?

    Dirk Gratzel: "Projekt Green Zero"

    Dirk Gratzel: "Projekt Green Zero"

    In der vergangenen Woche haben wir darüber geredet, inwiefern eine Ernährungsumstellung nicht nur uns, sondern auch dem Planeten helfen könnte - am 27. September haben wir einen Menschen zu Gast, der ebenfalls das oft abstrakte Thema "Klimaschutz” für sich ganz persönlich konkretisiert hat - und der in seinem Alltag angefangen hat, erste Schritte hin zu einer ausgeglichenen Ökobilanz zu tun.

    Florian J. Schweigert: Insekten essen. Gebrauchsanweisung für ein Nahrungsmittel der Zukunft

    Florian J. Schweigert: Insekten essen. Gebrauchsanweisung für ein Nahrungsmittel der Zukunft

    Leckerer Mehlwurm-Müsliriegel gefällig? Oder vielleicht eine gegrillte Grille? Nicht erst seit diversen "Fleisch-Skandalen” in der jüngeren Vergangenheit dämmert es uns: Möglicherweise sollten wir uns langsam nach einer Art und Weise der Ernährung umsehen, die eine wachsende Weltbevölkerung satt macht - die aber dabei auch nachhaltig und weniger "den Planeten ausbeutend” ist. Ernährungswissenschaftler wie der Autor und Professor Florian Schweigert meinen: Insekten sind ein Nahrungsmittel der Zukunft, weil sie eine proteinreiche Nahrung sind, "deren Produktion obendrein umwelt- und klimafreundlich ist” (Schweigert) und nicht zuletzt: Die halbe Welt isst bereits Insekten. Das Buch des Ernährungswissenschaftlers beleuchtet historische und exotische Essgewohnheiten, das Leben der Insekten, aber auch ihre Verwendung in der Heilkunde.

Kundenrezensionen

4.7 von 5
3 Bewertungen

3 Bewertungen

Top‑Podcasts in Kunst

Zuhörer haben auch Folgendes abonniert:

Mehr von SR