14 Folgen

Der Podcast über Aussiedler für Menschen mit und ohne Migrationskoffer voller Geschichten.

Aufgewachsen in einem sozialistischen System, Auswanderung und Neuanfang – solche und viele andere Erfahrungen einen Aussiedler aus postsozialistischen Staaten, die heute in Deutschland leben. Der neue Podcast „Steppenkinder“ will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen. Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten Öffentlichkeit Wissen zu universellen Themen wie Identität, Erinnerungskultur, Migrations- oder Integrationserfahrung zu vermitteln. Dafür sprechen sie mit Interviewgästen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft.

Ira Peter ist Medien- und Kulturschaffende, Edwin Warkentin Kulturreferent für Russlanddeutsche. Sie gehören zur „mitgebrachten Generation“ der Russlanddeutschen, die im Kindes- und Jugendalter mit ihren Familien aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwanderten. Weil beide zudem wie ein Großteil der (Spät-)Aussiedler aus der kasachischen Steppe stammen, nennen sie ihren Podcast „Steppenkinder“. Alle drei Wochen gibt es eine neue Folge.

Ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

www.russlanddeutsche.de
www.instagram.de/steppenkinder

Steppenkinder - der Aussiedler Podcast Ira Peter und Edwin Warkentin

    • Gesellschaft und Kultur

Der Podcast über Aussiedler für Menschen mit und ohne Migrationskoffer voller Geschichten.

Aufgewachsen in einem sozialistischen System, Auswanderung und Neuanfang – solche und viele andere Erfahrungen einen Aussiedler aus postsozialistischen Staaten, die heute in Deutschland leben. Der neue Podcast „Steppenkinder“ will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen. Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten Öffentlichkeit Wissen zu universellen Themen wie Identität, Erinnerungskultur, Migrations- oder Integrationserfahrung zu vermitteln. Dafür sprechen sie mit Interviewgästen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft.

Ira Peter ist Medien- und Kulturschaffende, Edwin Warkentin Kulturreferent für Russlanddeutsche. Sie gehören zur „mitgebrachten Generation“ der Russlanddeutschen, die im Kindes- und Jugendalter mit ihren Familien aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwanderten. Weil beide zudem wie ein Großteil der (Spät-)Aussiedler aus der kasachischen Steppe stammen, nennen sie ihren Podcast „Steppenkinder“. Alle drei Wochen gibt es eine neue Folge.

Ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

www.russlanddeutsche.de
www.instagram.de/steppenkinder

    Katharina Heinrich und Dr. Dmytro Myeshkov: Russlanddeutsche Geschichte im öffentlichen Bewusstsein

    Katharina Heinrich und Dr. Dmytro Myeshkov: Russlanddeutsche Geschichte im öffentlichen Bewusstsein

    Was muss in Deutschland bekannt sein, um die Geschichte der Russlanddeutschen zu verstehen? Wer ist berechtigt, die Geschichte dieser Gruppe weiterzutragen? Wo wird russlanddeutsche Kultur und Geschichte in Deutschland und den Herkunftsländern der Russlanddeutschen wie die Ukraine, Kasachstan oder Russland sichtbar?
    Im Podcast-Gespräch mit der russlanddeutschen Journalistin Katharina Heinrich und dem Historiker Dr. Dmytro Myeshkov ((https://www.ikgn.de/cms/index.php/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/dr-dmytro-myeshkov)) vom Nord-Ost-Institut in Lüneburg gehen die Herausgeber*innen des Steppenkinder-Podcasts Ira Peter und Edwin Warkentin diesen Fragen nach. Heinrich bringt ihre persönlichen Erfahrungen als Kind deportierter Deutscher in Kirgistan ein, während Myeshkov einen Überblick über den internationalen Forschungsstand und die Zukunft des Themas Russlanddeutsche in der Geschichtsschreibung gibt.

    • 59 Min.
    Wladimir Kaminer: Über die „Hermannisierung“ der Russlanddeutschen und das „Experiment Heimat“

    Wladimir Kaminer: Über die „Hermannisierung“ der Russlanddeutschen und das „Experiment Heimat“

    Was Herkunft und Heimat für den Schriftsteller Wladimir Kaminer bedeuten und was es mit der Germanisierung der Russlanddeutschen rund um das Hermannsdenkmal in Detmold auf sich hat – darüber sprechen wir mit dem gebürtigen Moskauer und Wahlberliner in dieser Folge. 

    Kaminer hat 1990 die Sowjetunion verlassen und ist in Deutschland für seine zahlreichen Bücher, darunter "Russendisko" und "Mein deutsches Dschungelbuch", Kolumnen und TV-Auftritte bekannt.

    • 39 Min.
    Dilek Güngör und Viktor Funk: Die Heimat der anderen

    Dilek Güngör und Viktor Funk: Die Heimat der anderen

    Wenn man in Deutschland Irina, Dilek, Viktor oder Edwin mit Vornamen heißt, dann hört man häufig die Frage: Woher kommst du eigentlich wirklich? Wie wichtig ist die Herkunft in einem Einwanderungsland wie Deutschland, wo jede*e Fünfte eine Migrationsgeschichte hat? Wer bestimmt, was Heimat ist und wer Deutschland eine solche nennen darf? In der neuen Folge haben wir mit Dilek Güngör und Viktor Funk über solche und weitere Fragen gesprochen.
    Dilek Güngör ist Journalistin und lebt in Berlin. Geboren wurde sie in Schwäbisch Gmünd, ihre Eltern sind aus der Türkei nach Deutschland eingewandert. Viktor Funk ist ebenfalls Journalist. Als Jugendlicher kam er mit seiner russlanddeutschen Familie aus Kasachstan nach Deutschland.
    Beide sind Autor*innen und beschäftigen sich in ihren autobiographischen Romanen mit ihrer Herkunft und dem Streben nach Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft.
    Diese Folge ist eine Kooperation mit dem Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe in Detmold anlässlich unserer Lesung mit Dilek Güngör und Viktor Funk, die am 27. Juni 2021 in Detmold stattfinden wird und die ein Beitrag zum „Experiment Heimat“, einem Projekt der Literaturbüros in Westfalen, ist.

    • 46 Min.
    Tamina Kutscher: Russlanddeutsche in den Medien

    Tamina Kutscher: Russlanddeutsche in den Medien

    In den 1990er war es der schlagende Trunkenbold, 2017 dann der rechtswählende Wutbürger – das Bild der Russlanddeutschen in den Medien war in der Vergangenheit oft von negativen Schlagzeilen geprägt. Doch zunehmend gelingt Journalist:innen – teils selbst mit russlanddeutschen Wurzeln – eine differenziertere Berichterstattung über diese in Wahrheit sehr heterogene Gruppe. In dieser Folge sprechen wir mit Tamina Kutscher, Chefredakteurin von Дekoder, über diesen Wandel und darüber, wie das aktuelle Дekoder-Projekt „Russlanddeutsches Diarama“ diesen unterstützt.

    • 30 Min.
    Dr. Katharina Dück: Russlanddeutsche Dialekte, Zweisprachigkeit und Identität

    Dr. Katharina Dück: Russlanddeutsche Dialekte, Zweisprachigkeit und Identität

    Ja ne budu sebe Gedanken delat‘ – Kennstdu auch solche halb deutschen, halb russischen Sätze? Das ist „Aussiedlerich“, sagt Dr. Katharina Dück. Sie ist Sprachwissenschaftlerin am Leibniz-Institut für deutsche Sprache in Mannheim, Künstlerin und Wissenschaftsphilosophin. In der neuen Podcast-Folge erklärt sie uns, was wissenschaftlich gesehen Muttersprache ist und warum dieser Begriff so schwierig ist. Außerdem berichtet sie über ihre Reise nach Georgien, wo sich nach Sprecher*innen des Kaukasiendeutschen suchte und erklärt uns, wie beispielsweise das Russische, Kasachische oder Georgische die Sprache der deutschen Minderheit in der ehemaligen Sowjetunion beeinflussten. Hat zweisprachige Erziehung Vorteile und wie wird die russische Sprache in Deutschland wahrgenommen? Außerdem stellt Katharina uns eines ihrer Gedichte über ihre Herkunft aus Kasachstan vor.

    Zusätzlich haben wir ein Interview eingebaut mit Dr. Heinrich Siemens: Als ein Sprecher und Förderer des Plautdietschen - des sogenannten Monnonitenplatts - gibt er einen Überblick über diese in Deutschland geschützte Minderheitensprache und ihre Sprecher*innen weltweit.

    • 1 Std. 4 Min.
    AussiedlerInnen aus Polen: Karoline Gil und Hartmut Koschyk

    AussiedlerInnen aus Polen: Karoline Gil und Hartmut Koschyk

    Zuwandernde aus Polen, speziell aus der Grenzregion Oberschlesien, stellten bis Ende der 1980er Jahre die größte Gruppe der AussiedlerInnen in Deutschland dar. Ihre Geschichte unterscheidet sich von der der AussiedlerInnen aus der ehemaligen Sowjetunion, es gibt aber auch viele Gemeinsamkeiten: Die Erfahrung in einem sozialistischen Land als Minderheit gelebt zu haben, Auswanderung nach Deutschland und Integration. Mit Karoline Gil, die zur mitgebrachten Generation der AussiedlerInnen aus Polen zählt, und Hartmut Koschyk, dem ehemaligen Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung und selbst Kind vertriebener Oberschlesier, sprechen wir in dieser Folge über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen zwei Gruppen sowie über Themen der deutschen Minderheit im jetzigen Polen.

    • 42 Min.