25 Folgen

„Campus Europa“ ist der Podcast des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu Themen rund um die Europäischen Hochschulallianzen.

Sie gehen zurück auf den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Dieser hatte 2017 in einer Rede an der Sorbonne vorgeschlagen, bis 2024 mindestens 20 Europäische Universitäten zu gründen – Netzwerke von Hochschulen aus mehreren europäischen Ländern, innerhalb derer jeder Studierende im Ausland studieren und mindestens zwei europäische Sprachen erlernen können soll. Diese Hochschulallianzen sollen die Stärken und die Vielfalt europäischer Forschung und Lehre in neuen Strukturen bündeln, um den Herausforderungen zu begegnen, mit denen Europa konfrontiert ist, und ein geeintes und starkes Europa zu unterstützen.

Mittlerweile ist Macrons Vision Realität geworden: Seit Juli 2019 gibt es 17 Europäische Hochschulallianzen, und 2020 kamen 24 weitere Allianzen hinzu. Aber wie funktionieren diese Hochschulallianzen, und was sind ihre Schwerpunkte, Visionen und Ziele?

Jeden letzten Montag im Monat spricht Bettina Mittelstraß, Gastgeberin der 2. Staffel, hierzu mit verschiedenen Vertreter:innen der Netzwerke und fragt nach den großen Zielen, den damit verbundenen Herausforderungen und der voranschreitenden Zusammenarbeit in den Europäischen Hochschulallianzen.

Campus Europa Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

    • Wissenschaft
    • 4,9 • 11 Bewertungen

„Campus Europa“ ist der Podcast des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu Themen rund um die Europäischen Hochschulallianzen.

Sie gehen zurück auf den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Dieser hatte 2017 in einer Rede an der Sorbonne vorgeschlagen, bis 2024 mindestens 20 Europäische Universitäten zu gründen – Netzwerke von Hochschulen aus mehreren europäischen Ländern, innerhalb derer jeder Studierende im Ausland studieren und mindestens zwei europäische Sprachen erlernen können soll. Diese Hochschulallianzen sollen die Stärken und die Vielfalt europäischer Forschung und Lehre in neuen Strukturen bündeln, um den Herausforderungen zu begegnen, mit denen Europa konfrontiert ist, und ein geeintes und starkes Europa zu unterstützen.

Mittlerweile ist Macrons Vision Realität geworden: Seit Juli 2019 gibt es 17 Europäische Hochschulallianzen, und 2020 kamen 24 weitere Allianzen hinzu. Aber wie funktionieren diese Hochschulallianzen, und was sind ihre Schwerpunkte, Visionen und Ziele?

Jeden letzten Montag im Monat spricht Bettina Mittelstraß, Gastgeberin der 2. Staffel, hierzu mit verschiedenen Vertreter:innen der Netzwerke und fragt nach den großen Zielen, den damit verbundenen Herausforderungen und der voranschreitenden Zusammenarbeit in den Europäischen Hochschulallianzen.

    Andere Länder, andere Regeln – Hürden und Lösungsansätze der Allianzen

    Andere Länder, andere Regeln – Hürden und Lösungsansätze der Allianzen

    Wie sollte die internationale Hochschulkooperation der Zukunft idealerweise verlaufen? Welche Stellschrauben müssen gedreht werden, damit unterschiedliche rechtliche, administrative und technische Rahmenbedingungen die grenzübergreifende Zusammenarbeit in Studium, Forschung und Lehre nicht behindern? Sogenannte „regulatorische Hürden“ spielen auch im Projektalltag der Europäischen Hochschulallianzen eine große Rolle, wie in der Gesprächsrunde dieser letzten „Campus Europa“-Folge mit den Allianzen EURECA-PRO und NeurotechEU deutlich wird.

    • 38 Min.
    Europäische Regionen stärken – Kooperationen für Innovation und Wirtschaft

    Europäische Regionen stärken – Kooperationen für Innovation und Wirtschaft

    Wie profitieren regionale Wirtschaftsräume von den Europäischen Hochschulallianzen? Nicht nur der große Fachkräftemangel ist insbesondere in ländlichen Regionen Europas ein Dauerbrenner-Thema. Mittelständische Unternehmen und Industrien sind zunehmend international orientiert und brauchen daher auch Mitarbeitende, die entsprechende Soft Skills wie interkulturelle Kompetenzen mitbringen. Mehr Innovationsdynamik auch regional, ein Transfer von Wissen in alle geografischen Räume der europäischen Gesellschaften und ein nachhaltiger Strukturwandel sind länderübergreifende wirtschaftspolitische Ziele.

    • 35 Min.
    Mehrsprachig und digital – Der inter-universitäre Campus Europäischer Hochschulen

    Mehrsprachig und digital – Der inter-universitäre Campus Europäischer Hochschulen

    Campus-Leben bedeutet in ganz Europa vielsprachige und interkulturelle Begegnungen in Aula, Mensa und Uni-Cafés oder bei Sportveranstaltungen, Festen und vielem mehr. Auch Bürgerinnen und Bürgern nehmen zuweilen daran teil – über öffentliche Vorträge oder universitäre Veranstaltungen ihrer Stadt, deren Gesicht häufig geprägt ist von der lokalen Hochschule.

    Was macht nun einen pan-europäischen, einen inter-europäischen und bürgernahen Campus aus? Wie kann man sich ein Campus-Leben über Ländergrenzen hinweg vorstellen? Die heutigen Gäste von den Allianzen UNIVERSEH und EC2U berichten von digitalen Cafés, die mehrsprachigen Austausch ermöglichen, oder von neuen Foren für die Begegnung von Allianz und Zivilgesellschaft.

    • 36 Min.
    Gesellschaftliche Herausforderungen im Fokus – Der Beitrag der Allianzen

    Gesellschaftliche Herausforderungen im Fokus – Der Beitrag der Allianzen

    Europa steht vielen Herausforderungen gegenüber, nicht nur bezogen auf die Pandemie und den Klimawandel. Angesichts der globalen Herausforderungen haben Studierende hohe Erwartungen an die Europäischen Hochschulen. Sie wollen schon im Studium etwas bewegen und praxisorientiert lernen – und das sollen sie auch in den Teams der European University of Technology (EUt+) oder den Communities von EELISA, der European Engineering Learning Innovation and Science Alliance.

    • 34 Min.
    Chancengleichheit und Vielfalt – Markenzeichen Europäischer Hochschulen

    Chancengleichheit und Vielfalt – Markenzeichen Europäischer Hochschulen

    „Ich hoffe, dass durch meine Mitarbeit bei ENHANCE ein inklusiverer Raum gestaltet werden kann“, sagt Jasmin Abou Ouf. Die Masterstudentin kommt von der TU Berlin und ist Studierendenvertreterin in der Hochschulallianz ENHANCE. Sie wünscht sich, dass die Teilhabe und Chancengleichheit, wie sie in ENHANCE realisiert werden soll, „Leitbild werden kann – nicht nur für andere Programme, sondern auch für Hochschulstrukturen und Academia insgesamt.“

    • 32 Min.
    Im Dienst der Europäischen Gesellschaft – Wandel aktiv gestalten

    Im Dienst der Europäischen Gesellschaft – Wandel aktiv gestalten

    Zusätzlicher Kompetenzgewinn durch die Allianzen

    „Es geht darum, sich in den anderen hineinzuversetzen und ein bisschen über seinen Horizont hinauszugehen“, sagt Lukas Redemann. Miteinander arbeiten, miteinander Lösungen finden, Empathie für die Nachbargesellschaft entwickeln, gemeinsam Veränderungen im Dienst der Europäischen Gesellschaft anstoßen – eine Art "Wissens-Unternehmertum" will die Hochschulallianz Transform4Europe - The European University for Knowledge Entrepreneurs mit ihren grenzübergreifenden Lehrangeboten fördern. Sie ist angesiedelt an der Universität des Saarlandes.

    • 27 Min.

Kundenrezensionen

4,9 von 5
11 Bewertungen

11 Bewertungen

gunterbrussels ,

Prof Schiewer zu Epicur

Danke für diesen Beitrag mit dem vielleicht wichtigsten deutschsprachigen Experten zu diesem europäischen Zukunftsthema von enormer Bedeutung. „ Europa“ als wahrnehmbare wissenschaftliche, sozialökonomische und politische Einheit ist gegenwärtig wichtiger denn je. Es geht dabei endlich um die Eröffnung „ barrierefreien“ Zugangs zu mehrsprachiger und kulturbereichsübergreifender akademischer Zusammenarbeit für daran interessierte Studenten. Nicht das oft vom elterlichen Vermögen abhängige CV-Prestigediplom im Ausland, sondern das Heranwachsen intellektueller Kooperation als europäischer Selbstverständlichkeit ist der Mühe wert. Wenn uns die Pandemie, politische Bedrohungslagen und sektoral wiederauflebende Rückfälle in sachferne Renationalisierung des Denkens, Demokratie-und Zukunftsbedrohung durch Wissenschaftsfeindlichkeit etwas gezeigt haben, dann den Mehrwert von faktenbasiertem Denken, akademischer Öffnung und echt europäischer Bildung, selbstredend unter Einschluss von Fremdsprachen. Mögen viele Entscheider in Brüssel und anderswo diesen hervorragenden Beitrag hören und sich die Botschaften zueigen machen. Nach rund 30 Berufsjahren im Brüssel setze ich darauf, dass Sie dies auch dort an geeigneter Stelle verbreiten! Gunter Danner, PhD

ma parkvillan ,

Traumpartner!

Danke!- Klare Sprache- positiver Ausblick - gute Begründung - aufbauende Argumente - keine ‚scarecrow‘!- sondern Ermunterung
zum Studium mit Selbstdisziplin - mit
Augen über den Tellerrand - für Mensch und Fakt!
Marta Nording, fil.mag.

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