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Das Gartenradio beschäftigt sich mit allen Aspekten des Gartens. Von einzelnen Pflanzen, über berühmte internationale Gärten bis hin zur Faszination Kleingarten finden hier alle Pflanzenfreunde ihr Zuhause. Jeden Sonntag läuft das Gartenradio ab 16 Uhr im Wortstream von detektor.fm.

Gartenradio – Der Garten-Podcast Heike Sicconi | Gartenradio.fm

    • Freizeit
    • 4,5 • 241 Bewertungen

Das Gartenradio beschäftigt sich mit allen Aspekten des Gartens. Von einzelnen Pflanzen, über berühmte internationale Gärten bis hin zur Faszination Kleingarten finden hier alle Pflanzenfreunde ihr Zuhause. Jeden Sonntag läuft das Gartenradio ab 16 Uhr im Wortstream von detektor.fm.

    Wildobst und seltene Obstsorten -155

    Wildobst und seltene Obstsorten -155

    Die gute Nachricht, wer Wildobst wie Kornelkirsche, Mahonie, Sanddorn oder Holunder ernten will, muss die Gehölze nicht einmal selbst anbauen. Sie wachsen - wie der Name schon sagt - wild in der Natur. Aber seitdem Wildobst als Nahrungsmittel und Vitamin-Lieferant wieder mehr in das Bewusstsein geraten ist, machen sich auch immer mehr Profis an die Auslese der Sorten. Die Exoten Neben dem heimischen Wildobst fühlen sich auch immer mehr exotische Obstgehölze, wie die Akebia oder die Indianerbanane in unseren Breitegraden wohl. Mittlerweile werden sie auch in Gärtnereien angeboten. Wenn Dagmar Hauke, Gärtnerin in der Alexianer Klostergärtnerei, im eigenen Garten exotische Gehölze ausprobiert, lässt sie die Pflanzen am liebsten erst einmal zwei bis drei Jahre im Topf. Dann zeigt sich, ob die Gehölze frosthart sind und ob die Früchte schmecken. Denn in der Obsttheke im Supermarkt sind sie nicht zu finden. Wie man das passende Wildobst findet, welche Sorten tatsächlich wild im Garten werden, warum man Wildobst heute schneller verarbeiten muss als früher, und warum Dagmar Hauke von der Mispel die Finger lässt – erzählt sie in die dieser Folge.

    • 39 Min.
    Waldgärten und Baumfeldwirtschaft - 154

    Waldgärten und Baumfeldwirtschaft - 154

    Dipl.-Forstwirt Philipp Gerhardt plant in der Regel Agroforst-Systeme. Er berät landwirtschaftliche Unternehmen, wenn sie auf Baumfeldwirtschaft und damit auf klimagerechtere Landnutzung umstellen wollen. Einfach ausgedrückt: statt einem Nebeneinander von Feldern mit einjähriger Bepflanzung und Wäldern, womöglich Monokultur, gehören mehr Bäume auch auf Felder und Wiesen. Waldgärten für Selbstversorger Zu dieser Baumfeldwirtschaft “im Kleinen“ gehören auch die Waldgärten, für die sich immer mehr Selbstversorger interessieren. Dabei lohnt es sich über den gärtnerischen Tellerrand zu schauen, denn wer verstanden hat, wie ein lichter Mittelwald funktioniert, kommt auch mit der Anlage des eigenen Waldgartens klar. Wie das ganz praktisch funktionieren kann, erklärt Gerhardt beim Streifzug durch den Waldgarten „Die Frieda“. Mehr Infos auf Gartenradio.fm.

    • 36 Min.
    Semperviven- die (fast) Unsterblichen - 153

    Semperviven- die (fast) Unsterblichen - 153

    Seit einigen Jahren werden Sempervivem an jeder zweiten Ecke angeboten. Kein Wunder, sie bieten genau das, was sich viele Garten- und Balkonbesitzer wünschen, nämlich Pflanzen, die nicht viel Arbeit machen, mit trockenen Sommern zurechtkommen und grüne Daumen getrost in Kurzarbeit schicken. Was Sempervivem, Sedum & Co. zum ewigen Leben brauchen, wie lange „Unsterblichkeit“ dauern kann und warum man die Pflanzen noch nicht einmal kaufen muss – erzählt Gärtner Janek Weber in dieser Folge.

    • 26 Min.
    Fundatrix und die schwarze Legion - 152

    Fundatrix und die schwarze Legion - 152

    Das Blattlaus-Phänomen hat wahrscheinlich jeder Balkon- oder Gartenbesitzer schon einmal erlebt. Eben noch war die Rose oder der Salat eine makellos reine Augenweide und ein paar Stunden später bevölkert eine ganze Blattlaus-Legion die Pflanze. Wie macht die Blattlaus das? Wo kommen die vielen Läuse so schnell her? Als ich das erste Mal mit der Blattlaus-Forscherin Heidi Käch telefoniere und frage, ob wir einen Podcast über Blattläuse aufnehmen können, zögert sie mit der Zusage. "Ich kann Ihnen aber nicht sagen, wie man Blattläuse bekämpft. Ich liebe Blattläuse." gibt sie zu Bedenken. Getroffen haben wir uns dann doch, in der beschaulichen Kleinstadt Brig, im Schweizer Wallis. Die Blattlaus ist wichtiger als der Hirsch Wie wichtig die kleine Blattlaus für das Ökosystem ist, hat vor ein paar Jahren (2009-2013) ein Experiment der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) im Schweizerischen Nationalpark gezeigt. Das Ergebnis zeigte, dass die Laus auf Wiesen tatsächlich wichtiger ist, als der Hirsch. Warum das so ist, hat die NZZ in einem Artikel über das Experiment berichtet. Ja, aber... Blattläuse verursachen auch Ärger, weil sie die jungen Blätter und Triebe von Pflanzen aussaugen, bis kein Leben mehr in der Pflanze steckt. Und einige der rund 5000 Blattlaus-Arten, die weltweit auf Pflanzen krabbeln, übertragen Viren, die vor allem in der Landwirtschaft großen Schaden anrichten. Das weiß auch Heidi Käch, aber als Wissenschaftlerin hat sie sich mit dem faszinierenden Leben der Blattläuse beschäftigt, in dem man erstaunlicherweise Parallelen zwischen Fundatrix und Asterix findet. Was Fundatrixe sind, warum Blattläuse keine Troubadixe brauchen, was es mit dem Zaubertrank auf sich hat - und wie man die eigenen Pflanzen, mit Hilfe der Natur, vor den schwarzen Legionen schützen kann - erzählt Heidi Käch in dieser Folge. Mehr Infos auf GartenRadio.fm.

    • 37 Min.
    Unbeschwertes Schattendasein - 151

    Unbeschwertes Schattendasein - 151

    „Gibt es einen Strauch, der für den Halbschatten geeignet ist?“ Diese Frage wird Petra Hennes regelmäßig in der Alexianer Klostergärtnerei in Köln gestellt. Und dann fragt die Diplomingenieurin der Landespflege erstmal zurück: „Wann genau scheint an dem Standort Sonne, wird er von einem Baum oder einer Wand beschattet, wie sind die Bodenverhältnisse?" Denn Schatten ist nicht gleich Schatten. Es gibt eine ganze Reihe von Schattenbezeichnungen, mit denen Profis ganz genau beschreiben, wie die Lichtverhältnisse rund um ein Pflanze aussehen. "Die Hobby-Gärtner benutzen Begriffe wie halbschattig, schattig, absonnig oder lichter Schatten eher aus dem Bauch heraus," lacht sie. "Da muss man genau nachhaken." Ist erst einmal geklärt, wie Licht- und Bodenverhältnisse sind, stehen Schattenplätze den besonnten Standorten in Sachen Pflanzenvielfalt in nichts nach. Mit Blüten, Blatt-Texturen und flirrendem Licht lassen sich zauberhafte Gartenbilder schaffen Was mit halbschattig bis absonnig gemeint ist, wie auch ein düsterste Schattenplatz belebt werden kann, ob Schattenplätze nicht nur mit Hitze, sondern auch mit Starkregen klar kommen und warum Schatten gut für faule Gärtner ist – erzählt Petra Hennes in dieser Folge. Mehr Infos auf Gartenradio.fm

    • 32 Min.
    Plastikfrei Gärtnern - 150

    Plastikfrei Gärtnern - 150

    Plastik im Beet Die Frage, ob sich auch im Boden Mikroplastik anreichert, stellte lange Zeit niemand. Der Pflanzen- und Bodenökologe Matthias Rillig regte im Jahr 2012 als erster an, sich wissenschaftlich mit Mikroplastik im Boden zu beschäftigen. Die ersten Jahre interessierte sich niemand für seinen Vorstoß, aber seit kurzem hat die Suche nach Mikroplastik im Boden Fahrt aufgenommen. Die Ergebnisse neuer Forschungen sind, dass wohl überall auf der Welt Plastik in Böden zu finden ist. Je weniger Plastik dazu kommt, desto besser. Plastikfrei Gärtnern Dass es nicht nur Spaß machen kann, plastikfreier zu gärtnern, sondern sich damit auch noch Geld sparen lässt, zeigt die Biologin Elke Schwarzer schon seit elf Jahren auf ihrem Blog Günstig Gärtnern. Sie testet kompostierbare Töpfe, stellt eigene Blumenerde her und nutzt pflanzliche „Bindemittel“, um Tomaten oder Stauden zu befestigen. 150 Tipps für nachhaltige Alternativen und Upcycling-Ideen hat sie gerade in ihrem Buch Plastikfrei Gärtnern veröffentlicht. Warum man von schwarzen Pflanztöpfchen die Finger lassen sollte, wo es Pflanzen unverpackt und ganz umsonst gibt, wo man überall Mikroplastik im Boden findet und ob das Mikroplastik mit dem Salat auf dem Teller landet – erzählen Elke Schwarzer und Mathias Rillig in dieser Folge. Mehr Informationen auf GartenRadio.fm

    • 35 Min.

Kundenrezensionen

4,5 von 5
241 Bewertungen

241 Bewertungen

SirParadiesgarten ,

Immer toll

Sehr informativ und immer schöne Gespräche. Man kann super zuhören, tolle und professionelle Interviews.

Zescherle ,

Mein Lieblings-Gartenpodcast

Freue mich auf jede neue Folge!!!

Andienie ,

Toll - gleich morgen..

...geh ich los u kaufe Veilchen...bin schon ganz aufgeregt...
Danke!

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