Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.

Hochschule Fulda

In „Gesprächsstoff“ spricht unsere Moderatorin Mariana Friedrich mit Wissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und an der Forschung beteiligten Studierenden über ihre Forschungsprojekte. Warum untersuchen sie, was sie untersuchen? Wieso sind diese Themen für uns als Gesellschaft interessant? Welche Impulse für die eigene Positionierung und für die öffentliche Debatte können wir daraus mitnehmen? „Gesprächsstoff“ erscheint während der Vorlesungszeiten im zweiwöchigen Turnus mit jeweils sechs Episoden.

  1. Gesprächsstoff Episode 056 | Wie entsteht Wissen?

    25. MÄRZ

    Gesprächsstoff Episode 056 | Wie entsteht Wissen?

    Wissen ist eine der wichtigsten Ressourcen für unsere Demokratie. Wer Fakten einordnen kann und demokratische Prozesse versteht, kann unser Zusammenleben aktiv mitgestalten. Doch wie entsteht Wissen? Und wer ist an der Entstehung beteiligt? Klar, die Forschung versorgt uns mit Fakten. Wissensproduktion war lange Zeit ihr Terrain. Dieses Terrain ändert sich gerade. Wir sind auf dem Weg zu einer Demokratisierung des Wissens. Mit Ilker Ataç und Michaela Moser spricht Moderatorin Mariana Friedrich darüber, was das genau heißt und wie sich das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft durch neue, kollaborative Formen der Wissensproduktion verändert. Ilker Ataç ist Professor  für Politik in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Michaela Moser ist Professorin für Soziale Arbeit am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der Hochschule St. Pölten.  Die beiden engagieren sich in der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES², deren Ziel es ist, ländliche Regionen zu vernetzen und ihre Entwicklung in smarte und nachhaltige Regionen zu unterstützen. Momentan arbeiten Ilker Ataç und Michaela Moser gemeinsam am Thema Kollaborative Wissensproduktion, zu dem sie eine Buchveröffentlichung Ende 2026 planen. Weitere Infos zur Folge: ⁠Ilker Ataçs Profil auf hs-fulda.de⁠Michaela Mosers Profil auf ustp.atE³UDRES² an der Hochschule FuldaForschungsfeld Transnationale soziale Sicherung in der Migrationsgesellschaft des DIFISWir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.

    39 Min.
  2. Gesprächsstoff 054 | Wie können wir mit sozialer Nachhaltigkeit den Herausforderungen unserer Zeit begegnen?

    02.04.2025

    Gesprächsstoff 054 | Wie können wir mit sozialer Nachhaltigkeit den Herausforderungen unserer Zeit begegnen?

    Wir alle spüren die Veränderungen im gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch das bietet auch die Chance, neu zu denken: Wie gestalten wir ein faires und nachhaltiges Zusammenleben? In der letzten Gesprächsstoff-Folge der aktuellen Staffel sprechen Professorin Dr. Bettina Stoll und Moderatorin Mariana Friedrich über die oft übersehene Dimension der sozialen Nachhaltigkeit, die fester Bestandteil des Konzeptes nachhaltiger Entwicklung ist. Gemeinsam diskutieren sie, was soziale Nachhaltigkeit wirklich bedeutet und welche Ansätze wir verfolgen können, um in einer sich wandelnden Welt stabile und gerechte Gemeinschaften zu schaffen. Welche Rolle spielen Individuen? Wie können wir als Gesellschaft auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren? Und was sagt die Wissenschaft? Mehr Infos zur Folge: Bettina Stoll auf LinkedInBettina Stoll auf der Seite der HS FuldaLiteratur: Stoll, Bettina (in Vorb.): Betriebliche Sozialarbeit und unternehmerische (soziale) Nachhaltigkeit, in: Schneiders, Katrin (Hrsg.): Betriebliches Sozialmanagement. Sozialpolitik und Soziale Arbeit in Unternehmen. Springer VS.Stoll, Bettina., & Herrmann, Heike. (Eds.). (2020). Corporate Social Responsibility – Impulse aus der und für die Profit- und Sozialwirtschaft: Verantwortung und Nachhaltigkeit (1st ed.). Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.2307/j.ctvzsmcds Baumgartner, Edgar, Klein, Michael und Stoll, Bettina (2020): Betriebliche Soziale Arbeit und Soziale Gerechtigkeit, in: Badura, Bernhard/Ducki, Antje/Schröder, Helmut [u.a.] (Hrsg.): Fehlzeiten Report 2020 - Gerechtigkeit und Gesundheit. SpringerVerlag.In Vorbereitung: Fachbeitrag zur Relevanz und Ansatzpunkten sozial nachhaltiger Entwicklung in und durch NPO.Ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen/Organisationen:"We Impact“ - https://we-impact.de/ (Entwicklung gefördert durch BMUV) Foto: Tobias Büttner Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.

    45 Min.
  3. Gesprächsstoff Episode 053 | Europa besser verstehen: Warum gerade lokale Medien für die EU so wichtig sind

    19.03.2025

    Gesprächsstoff Episode 053 | Europa besser verstehen: Warum gerade lokale Medien für die EU so wichtig sind

    Die EU ist gefühlt sehr weit weg. In vielen Lokalredaktionen gilt sie sogar als Auflagenkiller. Doch für die EU-Berichterstattung spielen gerade Lokalzeitungen eine herausragende Rolle. Nicht nur, weil sie in ihrer Gesamtheit noch immer mit Abstand die größte Reichweite verzeichnen. Sie sind auch nah dran an den Bürgerinnen und Bürgern. Abstrakte und schwer nachvollziehbare EU-Themen können sie in einen lokalen Kontext setzen und direkt mit dem täglichen Leben der Menschen vor Ort verknüpften. So können sie helfen, EU-Politik greifbar, verständlich und relevant zu machen und Bürgerinnen und Bürger viel stärker an europäischer Politik zu beteiligen. Wie berichten Lokalzeitungen über EU-Themen? Wie finden sie ihre Themen? Und wie können Journalistinnen und Journalisten, EU-Abgeordnete und -Kommunikatoren dazu beitragen, Europa verständlicher zu machen? Muriel Pluschke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, hat diese Fragen in ihrer Dissertation untersucht. Verteidigt hat sie die Arbeit im Januar. Die Publikation steht noch aus. Zu welchen Ergebnissen sie gekommen ist, und warum sie mit EU-Kritikern sprechen will, erzählt sie Gesprächsstoff-Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Episode. Mehr Infos zur Folge: Muriel Pluschke auf LinkedIn Muriel Pluschke auf hs-fulda.de als wissenschaftliche Mitarbeiterin begleitet Muriel Pluschke am Fachbereich unter anderem Exkursionen im Rahmen des MUN-Projektes Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.

    37 Min.
  4. Gesprächsstoff 052 | Wohnen als Soziale Frage (Teil 2): Schwache Interessen stark machen – Handlungsoptionen für die Soziale Arbeit

    05.03.2025

    Gesprächsstoff 052 | Wohnen als Soziale Frage (Teil 2): Schwache Interessen stark machen – Handlungsoptionen für die Soziale Arbeit

    Menschen mit geringem Einkommen finden kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Die Gentrifizierung verschärft die Situation: Viele werden aus ihren Stadtteilen verdrängt und ziehen in Quartiere, in denen es oftmals an grundlegenden Einrichtungen wie Bäckereien oder sozialen Treffpunkten wie Kneipen fehlt. Für die Betroffenen bedeutet das: Ihre sozialen Netzwerke zerbrechen, und der Neuanfang in der neuen Umgebung fällt schwer. In den vernachlässigten Vierteln soll die Soziale Arbeit dann die fehlende Infrastruktur kompensieren. Monika Alisch, Professorin für Sozialraumbezogene Soziale Arbeit, Gemeinwesenarbeit und Sozialplanung, und Stefan Weidmann, Professor für Sozialraumentwicklung und -organisation sowie soziologische Perspektiven in der Sozialen Arbeit, rufen dazu auf, die Perspektiven der Sozialen Arbeit zu erweitern. Sie betonen, dass die benachteiligten Bevölkerungsgruppen durch den Klimawandel und die Digitalisierung weiter ins Abseits gedrängt werden könnten. In der zweiten Folge zum Thema „Wohnen als Soziale Frage“ diskutieren sie, wie sich die Soziale Arbeit neu positionieren und welche praktischen Handlungsoptionen sie ergreifen kann. Sie zeigen auf, wie Soziale Arbeit im Wohndiskurs schwache Interessen stärken kann und warum sie sich als Partner für die Stadtentwicklung ins Spiel bringen sollte. Weitere Infos: - Profil ⁠Prof. Dr. Monika Alisch⁠ - Profil ⁠Prof. Dr. Stefan Weidmann⁠ - Buch ⁠"Wohnen als Soziale Frage"⁠ Über Feedback zum Podcast freuen wir uns unter ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠gespraechsstoff@hs-fulda.de.

    41 Min.

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In „Gesprächsstoff“ spricht unsere Moderatorin Mariana Friedrich mit Wissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und an der Forschung beteiligten Studierenden über ihre Forschungsprojekte. Warum untersuchen sie, was sie untersuchen? Wieso sind diese Themen für uns als Gesellschaft interessant? Welche Impulse für die eigene Positionierung und für die öffentliche Debatte können wir daraus mitnehmen? „Gesprächsstoff“ erscheint während der Vorlesungszeiten im zweiwöchigen Turnus mit jeweils sechs Episoden.