76 Folgen

Ihr steht vor einer wichtigen Entscheidung? Ihr möchtet Freunde und Kollegen überzeugen, aber eure Argumente dringen nicht durch? Dann seid ihr hier richtig. In "Ja. Nein. Vielleicht." erklärt die Verhaltensökonomin Verena Utikal mit ihren Gästen, wie Entscheidungen funktionieren, warum wir uns damit oft schwertun und wie leicht wir uns manipulieren lassen. Ihr erfahrt das Neueste aus der Entscheidungsforschung und bekommt wertvolle Tipps und Tricks für alle Lebenslagen.

Ja. Nein. Vielleicht‪.‬ ntv Nachrichten / Audio Alliance

    • Bildung
    • 4,5 • 33 Bewertungen

Ihr steht vor einer wichtigen Entscheidung? Ihr möchtet Freunde und Kollegen überzeugen, aber eure Argumente dringen nicht durch? Dann seid ihr hier richtig. In "Ja. Nein. Vielleicht." erklärt die Verhaltensökonomin Verena Utikal mit ihren Gästen, wie Entscheidungen funktionieren, warum wir uns damit oft schwertun und wie leicht wir uns manipulieren lassen. Ihr erfahrt das Neueste aus der Entscheidungsforschung und bekommt wertvolle Tipps und Tricks für alle Lebenslagen.

    So kürzen wir unsere mentale To-Do-Liste

    So kürzen wir unsere mentale To-Do-Liste

    Unser Alltag besteht aus vielen sichtbaren und viel mehr unsichtbaren Aufgaben. Über die reden wir selten, wir müssen sie aber alle nebenher bedenken, planen und erledigen. Diese geistige Belastung nennen wir "Mental Load" und in den allermeisten Familien liegt die bei den Frauen. Moderne Paare wollen sich aber nicht traditionell organisieren, sondern versuchen, die Belastung gerecht zu verteilen. Verhaltensökonomin Verena Utikal hat bei der Psychologin und Bloggerin Patricia Cammarata nachgefragt, wie wir das anstellen.

    Patricia Cammarata im Netz: dasnuf.de

    Ihr habt Fragen oder Themenvorschläge für Verena? Dann schreibt ihr auf Twitter: twitter.com/verenautikal

    Bei dieser Folge handelt es sich um eine Wiederholung. Sie wurde erstmals am 31. August 2020 veröffentlicht.

    • 31 Min.
    Entwerfen Designer nur für weiße Männer?

    Entwerfen Designer nur für weiße Männer?

    Alles in unserer Welt entstammt dem Kopf eines Designers: Computer, Kleidung, Möbel, Häuser. Selbst Straßen und Buslinien. Aber an wen haben sie dabei gedacht? "Designer mögen der Überzeugung sein, Produkte für jedermann zu entwerfen, aber in Wirklichkeit sind sie hauptsächlich für weiße Männer", behauptet die britische Journalistin Caroline Criado-Perez in ihrem Buch "Unsichtbare Frauen". Sie sagt, dass Frauen und Minderheiten im Design-Prozess oft nicht mitgedacht werden, weil Design-Teams häufig männlich und weiß sind.

    Die "männliche weiße Perspektive" ist in unserem Alltag eine unausgesprochene Selbstverständlichkeit. Die führt aber immer wieder zu schlechten Designs und manchmal auch zu lebensgefährlichen Entscheidungen. Darüber spricht Verhaltensökonomin Verena Utikal in der neuen Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." mit dem Sozioinformatiker Michael Ahmadi von der Universität Siegen.

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    Bei dieser Folge handelt es sich um eine Wiederholung. Sie wurde erstmals am 8. Juni 2020 veröffentlicht.

    • 21 Min.
    Was die Luftfahrt aus 538 Toten gelernt hat

    Was die Luftfahrt aus 538 Toten gelernt hat

    Früher wurden Flugzeugunfälle oft durch technische Probleme verursacht. Doch über die Jahre wurde die Technik immer besser, stattdessen rückte der Mensch als Fehlerquelle in den Mittelpunkt.

    1977 führt schlechte Kommunikation auf dem Flughafen von Teneriffa zum bis heute schlimmsten Flugzeugunglück ohne terroristischen Hintergrund. 583 Menschen sterben, als zwei Boeing 747 im dichten Nebel auf der Startbahn miteinander kollidieren. In der neuen Folge "Ja. Nein. Vielleicht." spricht Verhaltensökonomin Verena Utikal mit der Pilotin Sandra Linder darüber, was die Luftfahrt aus diesem Unglück gelernt hat.

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    Bei dieser Folge handelt es sich um eine Wiederholung. Sie wurde erstmals am 10.12.2020 veröffentlicht.

    • 25 Min.
    So bleiben Piloten cool, wenn's heikel wird

    So bleiben Piloten cool, wenn's heikel wird

    Wenn man einen Blick ins Cockpit wirft, sehen Piloten selten sonderlich beschäftigt aus. Aber sobald es kritisch wird, muss es schnell gehen. Rechts ranfahren und in Ruhe überlegen, was zu tun ist, fällt aus. Mit Checklisten bereiten sich Piloten schon am Boden auf mögliche Gefahrensituationen vor. Außerdem vertrauen sie auf ihre Intuition.

    Wie sie beides im Cockpit zusammenbringen, darüber spricht die Verhaltensökonomin Verena Utikal in "Ja. Nein. Vielleicht" mit der Pilotin Sandra Linder.

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    Bei dieser Folge handelt es sich um eine Wiederholung. Die Folge wurde erstmals am 26.11.20 veröffentlicht.

    • 23 Min.
    So beeinflusst man nachhaltiges Verhalten

    So beeinflusst man nachhaltiges Verhalten

    Die Regierung hat unterschiedliche Möglichkeiten, wie sie die Entscheidungen von Verbrauchern beeinflussen kann. Sie kann zum Beispiel Gesetze verabschieden oder Steuern erhöhen. Oder die Wirtschaft verpflichten, den Menschen vor dem Kauf zusätzliche Informationen bereitzustellen. Lebensmittellabel wie der Nutriscore sollen im Supermarkt dazu verleiten, gesünder einzukaufen.

    Der Gesetzgeber kann aber auch Verbote erlassen. Das ergibt vor allem dann Sinn, wenn ein Produkt "sicher" sein muss, erzählt Christian Thorun in der neuen Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." mit Verhaltensökonomin Verena Utikal. Er ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Conpolicy und berät unter anderem die Bundes- und Landesministerien sowie die Europäische Kommission in Verbraucherfragen.

    Welche Produkte müssen sicher sein? Elektronische Haushaltsgeräte zum Beispiel, damit sich niemand bei der Verwendung verletzt. In anderen Bereichen könne man es so oder so sehen, sagt der Verbraucherexperte. "Zucker kann man schlecht verbieten." Man könnte zwar vorgeben, dass die Rezeptur eines Produkts verändert werden müsse. "Aber letztlich werden Kekse immer Zucker enthalten." In solchen Fällen sei es sinnvoller, die Verbraucher aufzuklären. Wichtig dafür ist allerdings, dass die Informationen so leicht verständlich wie möglich sind. Anders als AGBs zum Beispiel.

    Weitere Themen in der neuen Folge "Ja. Nein. Vielleicht.":

    Vergleichsportale helfen dabei, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren?
    Warum gibt es beim Autoverleih keine Suchmaschine, die Autos nach Benzinverbrauch auflistet?

    Ihr habt Fragen oder Themenvorschläge für Verena? Besucht sie auf Twitter: https://twitter.com/verenautikal

    • 24 Min.
    "Ich hab spontan gesagt: Ich mach das jetzt"

    "Ich hab spontan gesagt: Ich mach das jetzt"

    Martin Kocher war in seinem früheren Leben wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS) in Wien. Seit Januar ist der Verhaltensökonom neuer österreichischer Bundesminister für Arbeit. "Es war Samstagabend, ich hatte mir schon ein Bier aufgemacht, dann kam der Anruf, ob ich Arbeitsminister werden möchte", erzählt der 48-Jährige in der neuen Folge von "Ja. Nein. Vielleicht", wie die Regierung von Bundeskanzler Sebastian Kurz auf ihn zugekommen ist. "Ich konnte nur wenige Argumente finden, das Angebot nicht anzunehmen und habe dann relativ spontan gesagt: Ich mach das jetzt. Bisher habe ich das nicht bereut."

    Für diese lebensverändernde Entscheidung hat der Neu-Minister nur eine halbe Stunde gebraucht, wie er im ntv-Podcast erzählt. "Ich habe gesagt, dass ich auf jeden Fall mit meiner Frau reden muss", erinnert sich Kocher an den Schnellschuss zurück, der ihn rückblickend nicht überrascht: "Es gibt in der Psychologie einige Forschung dazu, wie große und kleine Entscheidungen getroffen werden. Oft denken wir bei großen Entscheidungen weniger lange nach als bei kleineren - und sind damit oft auch glücklicher."

    Außerdem in der neuen Folge "Ja. Nein. Vielleicht. mit Verena Utikal": Welche Entscheidungen trifft ein Minister eigentlich? Wen fragt er, wenn er sich nicht auskennt? Wie lange dauert dieser Prozess?

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    • 20 Min.

Kundenrezensionen

4,5 von 5
33 Bewertungen

33 Bewertungen

Kung Fu Panda Ninja ,

Super, smart, eine Perle zum Pendeln

Hab alle Folgen gehört, die mit den Experten (Fr. Szech zB) sind am besten, da reden 2 Verhaltensökonominnen miteinander, die genau wissen um was es geht, die sich aber nicht produzieren müssen, und das auch noch leicht verständlich.

FiNi77 ,

Allgemeines zu diesem Podcast

Die Themen sind gut aber die Sprecherin spricht mir einfach viel zu schnell, das ist sehr anstrengend beim zuhören. Schade hätte gern weiter gehört.

jo241678 ,

Themen interessant, Problemaufriss überdimensioniert im Verhältnis zur Podcastlänge

Interessante Themen, aber die Exposition ist viel zu lang. Über die Hälfte der beiden Folgen die ich gehört habe waren Beispiele zur Problematik, reicht da nicht eines und dann kann man direkt zu den Lösungsmöglichkeiten des Problems zu kommen?

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