18 Folgen

Der Podcast über Aussiedler für Menschen mit und ohne Migrationskoffer voller Geschichten.

Aufgewachsen in einem sozialistischen System, Auswanderung und Neuanfang – solche und viele andere Erfahrungen einen Aussiedler aus postsozialistischen Staaten, die heute in Deutschland leben. Der neue Podcast „Steppenkinder“ will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen. Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten Öffentlichkeit Wissen zu universellen Themen wie Identität, Erinnerungskultur, Migrations- oder Integrationserfahrung zu vermitteln. Dafür sprechen sie mit Interviewgästen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft.

Ira Peter ist Medien- und Kulturschaffende, Edwin Warkentin Kulturreferent für Russlanddeutsche. Sie gehören zur „mitgebrachten Generation“ der Russlanddeutschen, die im Kindes- und Jugendalter mit ihren Familien aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwanderten. Weil beide zudem wie ein Großteil der (Spät-)Aussiedler aus der kasachischen Steppe stammen, nennen sie ihren Podcast „Steppenkinder“. Alle drei Wochen gibt es eine neue Folge.

Ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

www.russlanddeutsche.de
www.instagram.de/steppenkinder

Steppenkinder - der Aussiedler Podcast Ira Peter und Edwin Warkentin

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,9 • 24 Bewertungen

Der Podcast über Aussiedler für Menschen mit und ohne Migrationskoffer voller Geschichten.

Aufgewachsen in einem sozialistischen System, Auswanderung und Neuanfang – solche und viele andere Erfahrungen einen Aussiedler aus postsozialistischen Staaten, die heute in Deutschland leben. Der neue Podcast „Steppenkinder“ will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen. Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten Öffentlichkeit Wissen zu universellen Themen wie Identität, Erinnerungskultur, Migrations- oder Integrationserfahrung zu vermitteln. Dafür sprechen sie mit Interviewgästen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft.

Ira Peter ist Medien- und Kulturschaffende, Edwin Warkentin Kulturreferent für Russlanddeutsche. Sie gehören zur „mitgebrachten Generation“ der Russlanddeutschen, die im Kindes- und Jugendalter mit ihren Familien aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwanderten. Weil beide zudem wie ein Großteil der (Spät-)Aussiedler aus der kasachischen Steppe stammen, nennen sie ihren Podcast „Steppenkinder“. Alle drei Wochen gibt es eine neue Folge.

Ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

www.russlanddeutsche.de
www.instagram.de/steppenkinder

    Ein Jahr Steppenkinder: Resümee und Ausblick

    Ein Jahr Steppenkinder: Resümee und Ausblick

    Nach einem Jahr Steppenkinder Podcast sprechen wir über unsere Highlights und Flops in Zusammenhang mit Russlanddeutschen in den Medien 2021, besondere Gesprächsgäste und unsere Themenwünsche für das nächste Jahr. Auch beantworten die Fragen unserer Zuhörerschaft, was zum Beispiel das Schwierigste an der Familienforschung sei.

    • 51 Min.
    Dr. Alfred Eisfeld und Wladimir Leysle: Deutsches Kulturerbe in der Ukraine

    Dr. Alfred Eisfeld und Wladimir Leysle: Deutsches Kulturerbe in der Ukraine

    Rund 400.000 Deutsche lebten auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. Viele von ihnen wurden während des Zweiten Weltkrieges als „Volksdeutsche“ ins „Deutsche Reich“ umgesiedelt, die meisten kamen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg als Deportierte nach Sibirien und Zentralasien. Heute leben etwa 30.000 Angehörige der deutschen Minderheit in der Ukraine. Mit Dr. Alfred Eisfeld vom Institut für Deutschland- und Osteuropaforschung des Göttinger Arbeitskreises e.V. und Wladimir Leysle, Vorstandsvorsitzender des Rates der Deutschen in der Ukraine, sprechen wir über die Geschichte der Deutschen in der Ukraine und ihr kulturelles Erbe.

    • 55 Min.
    Faszination Familienforschung – Tipps und Zaubermomente

    Faszination Familienforschung – Tipps und Zaubermomente

    Eine Flasche Wein, kein Konzept – wir sprachen über eines unserer Lieblingsthemen und haben ganz spontan auf den Aufnahmeknopf gedrückt. In dieser Folge teilen wir Tipps zum Familienforschen und erzählen die Geschichten aus unseren Familien, die uns zum Staunen gebracht haben. Warum und wie haben wir angefangen, nach unseren Wurzeln zu suchen? Was fasziniert uns an diesem Thema und welche Empfehlungen haben wir für Menschen, die mehr über ihre Familiengeschichte erfahren möchten? Antworten auf das und einiges mehr finden sich in dieser sehr persönlichen Folge. Wer unsere Weihnachtsfolge mochte, wird diese hier lieben.

    • 51 Min.
    Melitta L. Roth und Dr. Hans-Christian Petersen: Schweigen und Sprechen über 80 Jahre Deportation der Russlanddeutschen

    Melitta L. Roth und Dr. Hans-Christian Petersen: Schweigen und Sprechen über 80 Jahre Deportation der Russlanddeutschen

    80 Jahre nach der Deportation der Russlanddeutschen in der ehemaligen Sowjetunion verstummen die Stimmen der Zeitzeuginnen und -zeugen allmählich. Eine neue Generation meldet sich zu Wort. Sie möchten an ihre Großeltern und Eltern erinnern und sucht ihren eigenen Zugang zu diesem schmerzvollen Kapitel russlanddeutscher Geschichte. In dieser Spezialfolge in Kooperation mit www.dekoder.org sprechen Ira und Edwin mit dem Historiker Dr. Hans-Christian Petersen über die Fakten und den Forschungsstand zur Deportation der Russlanddeutschen. Die Autorin und Bloggerin Melitta L. Roth teilt mit uns, welche Ereignisse die Geschichte ihrer Familie in der Kriegszeit bestimmten und wie das Erlebte bis heute fortwirkt. Zentrale Fragen dieser Folge sind auch das Gleichgewicht zwischen dem Opfer- und Täternarrativ in Zusammenhang mit der Deportation der Russlanddeutschen sowie der Platz der russlanddeutschen Geschichte im bundesdeutschen Erinnern.

    • 1 Std. 9 Min.
    Katharina Heinrich und Dr. Dmytro Myeshkov: Russlanddeutsche Geschichte im öffentlichen Bewusstsein

    Katharina Heinrich und Dr. Dmytro Myeshkov: Russlanddeutsche Geschichte im öffentlichen Bewusstsein

    Was muss in Deutschland bekannt sein, um die Geschichte der Russlanddeutschen zu verstehen? Wer ist berechtigt, die Geschichte dieser Gruppe weiterzutragen? Wo wird russlanddeutsche Kultur und Geschichte in Deutschland und den Herkunftsländern der Russlanddeutschen wie die Ukraine, Kasachstan oder Russland sichtbar?
    Im Podcast-Gespräch mit der russlanddeutschen Journalistin Katharina Heinrich und dem Historiker Dr. Dmytro Myeshkov ((https://www.ikgn.de/cms/index.php/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/dr-dmytro-myeshkov)) vom Nord-Ost-Institut in Lüneburg gehen die Herausgeber*innen des Steppenkinder-Podcasts Ira Peter und Edwin Warkentin diesen Fragen nach. Heinrich bringt ihre persönlichen Erfahrungen als Kind deportierter Deutscher in Kirgistan ein, während Myeshkov einen Überblick über den internationalen Forschungsstand und die Zukunft des Themas Russlanddeutsche in der Geschichtsschreibung gibt.

    • 59 Min.
    Wladimir Kaminer: Über die „Hermannisierung“ der Russlanddeutschen und das „Experiment Heimat“

    Wladimir Kaminer: Über die „Hermannisierung“ der Russlanddeutschen und das „Experiment Heimat“

    Was Herkunft und Heimat für den Schriftsteller Wladimir Kaminer bedeuten und was es mit der Germanisierung der Russlanddeutschen rund um das Hermannsdenkmal in Detmold auf sich hat – darüber sprechen wir mit dem gebürtigen Moskauer und Wahlberliner in dieser Folge. 

    Kaminer hat 1990 die Sowjetunion verlassen und ist in Deutschland für seine zahlreichen Bücher, darunter "Russendisko" und "Mein deutsches Dschungelbuch", Kolumnen und TV-Auftritte bekannt.

    • 39 Min.

Kundenrezensionen

4,9 von 5
24 Bewertungen

24 Bewertungen

Viktor_0788 ,

Herzlichen Dank für eure tolle Arbeit!

Ich bin echt dankbar das ihr das Thema, welches lange in der Öffentlichkeit verschwiegen wird, anpackt und thematisiert. Ich selber bin mit einem Jahr aus Kasachstan hier her gekommen und obwohl ich hier aufgewachsen bin, ist meine Identität ein großes Thema. Ich hoffe auf noch ganz viele Folgen. Jede Folge ist für mich wie Balsam auf der Seele. Großen Respekt und nochmals danke !

Steffi_sdawgggg ,

Super spannendes Thema

Obwohl ich keinen russlanddeutschen Hintergrund habe, finde ich den Podcast sehr spannend. Oder vielleicht genau deswegen. Denn mir war die Geschichte hinter den vielen Aussiedlern nie bewusst. Auch wie Identität und Herkunft auf unser Leben wirken, war mir nie sehr nahe. Ich habe schon in den ersten Folgen viel gelernt und freue mich auf mehr! Sehr wichtig, dass wir auch diese Geschichte besser verstehen. Danke an Steppenkinder für den Podcast!

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