45 Folgen

Der Podcast über Aussiedler für Menschen mit und ohne Migrationskoffer voller Geschichten.

Aufgewachsen in einem sozialistischen System, Auswanderung und Neuanfang – solche und viele andere Erfahrungen einen Aussiedler aus postsozialistischen Staaten, die heute in Deutschland leben. Der neue Podcast „Steppenkinder“ will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen. Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten Öffentlichkeit Wissen zu universellen Themen wie Identität, Erinnerungskultur, Migrations- oder Integrationserfahrung zu vermitteln. Dafür sprechen sie mit Interviewgästen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft.

Ira Peter ist Medien- und Kulturschaffende, Edwin Warkentin Kulturreferent für Russlanddeutsche. Sie gehören zur „mitgebrachten Generation“ der Russlanddeutschen, die im Kindes- und Jugendalter mit ihren Familien aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwanderten. Weil beide zudem wie ein Großteil der (Spät-)Aussiedler aus der kasachischen Steppe stammen, nennen sie ihren Podcast „Steppenkinder“. Alle drei Wochen gibt es eine neue Folge.

Ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

www.russlanddeutsche.de/podcast
www.instagram.de/steppenkinder

Steppenkinder - der Aussiedler Podcast Ira Peter und Edwin Warkentin

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,9 • 80 Bewertungen

Der Podcast über Aussiedler für Menschen mit und ohne Migrationskoffer voller Geschichten.

Aufgewachsen in einem sozialistischen System, Auswanderung und Neuanfang – solche und viele andere Erfahrungen einen Aussiedler aus postsozialistischen Staaten, die heute in Deutschland leben. Der neue Podcast „Steppenkinder“ will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen. Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten Öffentlichkeit Wissen zu universellen Themen wie Identität, Erinnerungskultur, Migrations- oder Integrationserfahrung zu vermitteln. Dafür sprechen sie mit Interviewgästen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft.

Ira Peter ist Medien- und Kulturschaffende, Edwin Warkentin Kulturreferent für Russlanddeutsche. Sie gehören zur „mitgebrachten Generation“ der Russlanddeutschen, die im Kindes- und Jugendalter mit ihren Familien aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwanderten. Weil beide zudem wie ein Großteil der (Spät-)Aussiedler aus der kasachischen Steppe stammen, nennen sie ihren Podcast „Steppenkinder“. Alle drei Wochen gibt es eine neue Folge.

Ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

www.russlanddeutsche.de/podcast
www.instagram.de/steppenkinder

    Inna Hartwich: Russlanddeutsche Großmütter und das Erbe der Gewalt

    Inna Hartwich: Russlanddeutsche Großmütter und das Erbe der Gewalt

    Mit der Russlandkorrespondentin Inna Hartwich sprechen Ira und Edwin in dieser Folge über russlanddeutsche Großmütter, das kollektive Verschweigen schmerzvoller Erfahrungen, die fehlende Aufarbeitung der Sowjetdiktatur und das daraus resultierende Erbe der Gewalt - das beschreibt die russlanddeutsche Autorin in ihrem neuen Buch „Friedas Enkel“. Auch geht es um das heutige Russland. Die Folge wurde am 24. März 2024 live vor Publikum auf der Buchmesse in Leipzig aufgenommen. Kooperationspartner dieser Folge ist das Deutsche Kulturforum östliches Europa.

    • 43 Min.
    Russlanddeutsche Weihnachten: Bräuche und Essen

    Russlanddeutsche Weihnachten: Bräuche und Essen

    In der Weihnachtsfolge sprechen Ira und Edwin über die Gerichte aus ihrer Kindheit in der Sowjetrepublik Kasachstan sowie typisch russlanddeutsche Speisen wie Strudli mit Sauerkraut und Riwwelkuche. Mit dabei: Foodbloggerin und Kochbuchautorin Ana Romas (Russischraclette), die Einblicke gibt in die postsowjetische Küche und den prägendsten Geschmack ihrer Kindheit.

    Bild: Charlene Engelberg

    • 47 Min.
    Wie Kasachstan Deutschen zur Heimat wurde

    Wie Kasachstan Deutschen zur Heimat wurde

    Während des Zweiten Weltkriegs wurden über 400.000 Deutsche in die zentralasiatische Sowjetrepublik Kasachstan deportiert. Wie gingen die Kasachen mit den hungrigen und mittellosen Neuankömmlingen um? Kurz vorher wurden sie, ein Nomadenvolk, unter Stalins Diktatur mit Gewalt sesshaft gemacht und erlitten im Zuge der Zwangskollektivierung Anfang der 1930er eine Hungerkatastrophe.

    Anlässlich der Filmpräsentation des Dokumentarfilms „Der weite Weg zurück“ von Alexej Getmann beim Filmfestival in Cottbus Anfang November 2023 sprachen Ira Peter und Edwin Warkentin mit Regisseur Getmann zum Verhältnis der Deutschen und Kasachen in Kasachstan in der Sowjetzeit und heute. Auch geht es in dieser Folge um das russlanddeutsche Theater in Niederstetten (Baden-Württemberg) und die Geschichte des Schauspielerpaars Maria und Peter Warkentin, die Getmanns Film behandelt. Ariane Afsari vom Deutschen Kulturforum östliches Europa moderierte das Live-Gespräch vor Publikum.

    • 41 Min.
    Mennoniten im Zarenreich, der Sowjetunion und heute

    Mennoniten im Zarenreich, der Sowjetunion und heute

    Wie kamen Mennoniten ins zaristische Russland? Wie (über-)lebten sie im Osten Europas bis zum Zerfall der Sowjetunion? Was ist das Besondere an ihrer Kultur und Geschichte? Und wo leben heute Menschen mit mennonitischen Vorfahren? In dieser Folge gibt Edwin, dessen mennonitische Vorfahren aus Westpreußen in die Südukraine ausgewandert waren, einen Überblick.

    • 42 Min.
    Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

    Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

    Die preisgekrönte Filmemacherin Irene Langemann bringt mit ihrem Debütroman „Das Gedächtnis der Töchter“ (2023, Friedenauer Presse) die russlanddeutsche Frauenperspektive auf die Geschichte und Kultur dieser Minderheit in der Sowjetunion in die Öffentlichkeit. In dieser Folge sprechen wir mit ihr über das Werk und ihre Motivation dazu, über Unterschiede in der Weitergabe der Erinnerungen zwischen Frauen und Männern und ihr Leben als Frau in der Sowjetunion. Außerdem sprechen wir über zahlreiche literarische Neuerscheinung.



    Der Roman ist ein Panoramabild der russlanddeutschen Geschichte zwischen der Einwanderung der Kolonisten und dem Kampf um die Identität in der spätsowjetischen Zeit. Von Mitschülern als „Faschistin“ gedemütigt begibt sich das Mädchen Vera auf die Suche nach den Wurzeln ihrer Vorfahren, den strenggläubigen Mennoniten aus Westpreußen. Dabei hilft ihr die Familienchronik ihrer Mutter, in der entlang der Lebensgeschichten der Mütter und Großmütter insgesamt in sechs Generationen das Kollektivschicksal nachgezeichnet wird.



    Irene Langemann wurde 1959 in Sibirien geboren und wuchs in einer deutschsprachigen Familie auf. Sie ging mit 17 nach Moskau, studierte Schauspielkunst und Germanistik und arbeitete als Autorin, Schauspielerin und Moderatorin. 1990 wanderte sie nach Deutschland aus. Seitdem lebt sie in Köln und arbeitet als Autorin und Regisseurin für Film und Fernsehen. Ihre Dokumentarfilme wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

    • 1 Std. 1 Min.
    Dort Deutsche, hier Russen: Häufige Vorurteile gegen Russlanddeutsche

    Dort Deutsche, hier Russen: Häufige Vorurteile gegen Russlanddeutsche

    Sie wählen rechte Parteien, verehren Putin und trinken literweise Wodka – solche Klischees und viel Unwissen spinnen Medien und die Gesellschaft um „die“ Russlanddeutschen. Geleitet durch eine problemorientierte Berichterstattung werden russlanddeutsche (Spät-)AussiedlerInnen häufig pauschal als eine homogene Gruppe beschreiben, manchmal sogar als Teil einer russischen, feindlichen Diaspora innerhalb der deutschen Gesellschaft. Durch den brutalen Angriff Russlands auf die Ukraine verstärkte sich dieses Bild. Viele dieser Darstellungen basieren auf Vorurteilen und Unwissen, aktuelle Statistiken und Umfragen zeigen ein anderes Bild.

    In dieser Folge rücken die Journalistin Ira Peter und Kulturreferent Edwin Warkentin einiges gerade und stellen Fakten gegen gefühlte Wahrheiten.

    Wie Pauschalisierungen gegen Russlanddeutsche sich auf vorangehende Generationen auswirkten, erzählen sie am Beispiel des Künstlers Walter Spies. Er war Maler, Musiker und Tänzer und wurde als Russlanddeutscher und Homosexueller zeit seines Lebens verfolgt. In den 1920er und 1930er Jahren verhalf er - auf der eigenen Suche nach einem sorglosen Leben - der indonesischen Insel Bali zu ihrem Ruf als Künstlerparadies.

    • 56 Min.

Kundenrezensionen

4,9 von 5
80 Bewertungen

80 Bewertungen

Luga4711 ,

Danke

Vielen lieben Dank für diesen tollen Podcast! Endlich die eigene Identität mit Gleichgesinnten besser verstehen und der „Schamkultur“ ein Ende setzten. Auch vielen Dank für den Hinweis/Erklärung, dass der Begriff Aussiedler sich nicht nur auf Bürger aus Ex-Sowjetstaaten bezieht, sondern auf ganz Europa (Ost, bzw. Südost).

Alsteromi ,

Ein großartiger Podcast

Jede Folge eine interessante Geschichtsstunde. Ich lerne jedes mal für mich, neue Dinge. Vielen Dank.

Superwladi ,

Steppenkinder!

Ein großes Dankeschön an euch beiden! Alle Folgen sind für mich eine Bereicherung! Macht weiter so!

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