39 Folgen

Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden.

Zwischen Hamburg und Hait‪i‬ NDR

    • Places & Travel
    • 4.5 • 327 Bewertungen

Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden.

    Tiflis - Schmelztiegel der Nationen

    Tiflis - Schmelztiegel der Nationen

    Eine Sendung von Tatiana Montik
    Das Jahr 2020 mit der weltweiten Corona-Krise wurde für die ganze Welt zur ernsthaften Bestandsprobe. Der Tourismus, Georgiens wichtigste Einnahmequelle, erlebt große Einbußen. Die sonst immer vollen quirligen Cafés, Restaurants und Hotels sind auf eine erzwungene Pause gesetzt worden. Vom touristischen Aufschwung der letzten Jahre ist kaum ein Zeichen mehr zu spüren. Dazu kam noch der Krieg in Berg-Karabach, der Ende 2020 zwischen Armenien und Aserbaidschan mit neuer Kraft ausgebrochen war.
    Auswirkungen des Krieges in Berg-Karabach auf Tiflis
    Dieser Krieg in den beiden Nachbarstaaten Georgiens die Einwohner von Tiflis stark betroffen gemacht: Das Problem der nationalen Integrität ist für Georgien selbst das Schmerzthema Nr. 1, wurden doch Georgien im letzten Blitzkrieg mit Russland im August 2008 seine eigenen Gebiete, Abchasien und Südossetien, weggenommen. Das Problem der Flüchtlinge im eigenen Land kennt man hier deshalb nicht vom Hören-Sagen. Nicht nur haben sich die Einwohner von Tiflis Sorgen darum gemacht, welches Leid sich in ihren beiden Nachbarstaaten, Armenien und Aserbaidschan, ereignete und welche Konsequenzen dieser Krieg, einschließlich möglicher Flüchtlingsströme, haben könnte.
    In der georgischen Hauptstadt Tiflis wie auch überall in Georgien haben Armenier und Aserbaidschaner seit Jahrhunderten friedlich neben- und miteinander gelebt, und viele von ihnen haben in den beiden Nachbarländern Verwandte. Wie haben die Tiflisser Armenier und Aserbaidschaner den Krieg in Berg-Karabach wahrgenommen? Tatjana Montik ist Tiflis gemischte armenisch-aserbaidschanischen Familien ausfindig gemacht und sie über den letzten Krieg in Karabach befragt.

    • 28 Min.
    Die letzten Dschungelnomaden auf Borneo

    Die letzten Dschungelnomaden auf Borneo

    Ehrhardt Schmidt besucht in Borneos Regenwald die Punan, Urbevölkerung der Insel, die sich Indonesien und Malaysia teilen.
    Punan heißen die Nomaden, die traditionell durch die Regenwälder von Borneo ziehen, der drittgrößten Insel der Welt. Vom Dschungel ist zwar wegen Abholzung, Kohleabbau und Palmölplantagen nur noch die Hälfte übriggeblieben, doch diese Fläche ist immer noch größer als ganz Deutschland.
    Dort leben heute weit verstreut rund 20.000 Punan. Erhardt Schmid reiste tausende Kilometer mit Flugzeugen, Jeeps, Motorrädern, Booten und zu Fuß, um Punan-Gruppen zu treffen, die sich ihrerseits auf die Neuzeit vorbereiten müssen.

    • 28 Min.
    Haiti-Classics: Wiener Kaffeehäuser, unsterbliche Tradition

    Haiti-Classics: Wiener Kaffeehäuser, unsterbliche Tradition

    1981 schien das Ende der Wiener Kaffeehauskultur eingeläutet. Doch sie hat überlebt - als immaterielles Weltkulturerbe.
    Aus einer Wien-Reportage von 1981 von Ursula Ulcicky und einem Gespräch von 2021 zwischen dem Leiter des ARD-Studios Wien, Clemens Verenkotte und NDR Info Redakteurin Juliane Eisenführ
    Das kleine Café in Hernals hat gekämpft - und inzwischen doch die Türen für immer geschlossen. 1981 begann Ursula Ulcicky im Cafe "Piccola" in dem westlichen Bezirk Wiens ihre Reportagereise durch Wiener Kaffeehäuser. Doch auch die erste Espressomaschine in Hernals und das Angebot thailändischer Spezialitäten konnten das "Piccola" nicht über die Zeit retten.
    Kaffeehauskultur insgesamt in Wien - UNESCO Weltkulturerbe
    Ganz anders die Kaffeehauskultur insgesamt in Wien. Schon mehrfach totgesagt - auch 1981 in "Zwischen Hamburg und Haiti" - wurde sie 2011 von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt.
    Einheimische und Touristen in Wien lieben die Atmosphäre des alten Habsburg, das Zeitungsangebot und dazu - heutzutage- ausgerechnet ganz besonders einen Cappuccino. Das jedenfalls erzählt Clemens Verenkotte, Leiter des ARD Studios Wien im Gespräch mit Juliane Eisenführ, beim Wiederhören der 40 Jahre alten Reportage. Allerdings: wie es nach "Corona" mit den Wiener Kaffeehäusern weiter geht: Das weiß auch er nicht.
    Mehr Infos hier:
    https://www.unesco.at/kultur/immaterielles-kulturerbe/oesterreichisches-verzeichnis/detail/article/wiener-kaffeehauskultur/
    https://www.wiener-kaffeehaus.at/wiener-kaffeehauskultur/
    https://www.austria.info/de/aktivitaeten/essen-und-trinken/kaffeehauskultur

    • 23 Min.
    Rio de Janeiro ohne Karneval

    Rio de Janeiro ohne Karneval

    Die Bilder haben wir gesehen: Copacabana und Ipanema, die Traumstrände in Rio de Janeiro, vollgepackt mit Menschen, die dicht an dicht stehen, liegen, sitzen. Trotz Social Distancing. Und trotz P.1., der brasilianischen Mutante des Coronavirus. Das ist Rio de Janeiro im Februar 2021.
    Rio im Frühjahr 2020: Menschenleere Strände
    Wir erinnern uns aber auch an Bilder aus dem letzten Frühjahr: verwaiste Strände, geschlossene Bars, Zuckerhut und Corcovado menschenleer. Das war Rio im Frühjahr 2020.
    Für die cariocas, die Bewohner Rios, waren das düstere Monate. Denn für sie sind Geselligkeit und Gleichmut quasi Naturrechte, die sie einfordern, und sei es nur für einen kurzen Moment. Fürs Sonnenbaden in Ipanema, für die durchtanzte Nacht im Ausgehviertel Lapa, für Fla-Flu, das legendäre Fußball-Derby zwischen Flamengo und Fluminense im Maracanã oder mit Freunden in der Bar an der Straßenecke. Und für den Karneval, der nirgends leidenschaftlicher gefeiert wird als in der cidade maravilhosa. Aber der ist abgesagt.

    • 25 Min.
    Libanon - zwischen Hoffnung und Verzweiflung

    Libanon - zwischen Hoffnung und Verzweiflung

    Die Stadt ist verrückt, schön, zerfallend, alternd und für immer dramatisch beladen. Sie ist die "Elizabeth Taylor der Städte". So schwärmt der libanesische Maler Rabin Alamedinne über sein Beirut. Und er hat recht: Denn die libanesische Mittelmeermetropole ist tatsächlich eine Stadt mit vielen Gesichtern. Einst galt Beirut als das "Paris des Nahen Ostens". In den 2000er-Jahren wurde das Nachtleben als eines der aufregendsten weltweit gefeiert.
    Verheerende Explosion im Beiruter Hafen im August 2020
    Doch die mondäne Geschichte ist inzwischen Vergangenheit. Denn der Libanon kollabiert: Die Landeswährung hat mehr als 80 Prozent ihres Wertes verloren. Viele Libanesen wissen nicht mehr, wie sie ihren Kühlschank füllen sollen. Verschärft hat sich die ohnehin schon dramatische Situation durch die verheerende Explosion im August 2020 im Beiruter Hafen, als dort 2.750 Tonnen unsachgemäß gelagertes Ammoniumnitrat in die Luft gingen. Die gigantische Druckwelle ließ in ganz Beirut Hunderttausende Glasscheiben zerbersten und Häuser einstürzen.
    Die Szenen sind immer noch allgegenwärtig. Mehr als 200 Menschen hat die Explosion getötet, über 6.000 verletzt, 300.000 verloren ihr Zuhause. Auch wenn viele der im August zerstörten Cafés und Restaurants längst wieder Gäste bedienen, ist die Leichtigkeit und das besondere Funkeln raus aus der Stadt. Zu groß sind die beigefügten Wunden.
    Heute sieht man an vielen Geschäften nur noch Transparente mit Durchhalteparolen. Viele Beirutis wollen aber einfach nicht mehr, obwohl sie schon unzählige Krisen gemeistert haben. Aber wie soll es weitergehen? Haben die Menschen noch einmal die Kraft, wieder aufzustehen und neu anzufangen? Franziska Amler hat für uns Beirut besucht und den Menschen genau diese Fragen gestellt.

    • 29 Min.
    Chile - Sauerkraut in Valparaíso

    Chile - Sauerkraut in Valparaíso

    Deutsches Essen bei den Rückkehrern, den Retornados in Chile - Mit Carmen Zuniga zu den Mapuche rund um Temuco - die Freiwillige Feuerwehr im Land der Vulkane

    • 36 Min.

Kundenrezensionen

4.5 von 5
327 Bewertungen

327 Bewertungen

Austera ,

Ein Leben lang

Ich habe „zwischen Hamburg und Haiti“ als Kind Sonntags mit meinem Vater immer im Radio gehört. Einige Reisen wurden davon im Laufe unserer Leben inspiriert. Immernoch das schönste Reiseformat für mich - ich vermisse nur die alte Erkennungsmelodie...

NaNaNa50 ,

Von Hamburg nach?

Vielen lieben Dank, dass ihre Redaktion der Isolation trotzt und die Sehnsucht und das Fernweh aufrecht erhält! Das ist gutes Futter für die ins Haus verbannte Seele. Danke🏝

joerichmanjoe ,

Motivation

Wundervolle Informationen über Orte und Leute, die wir gerne bereisen wollen.
Dankeschön

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