DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

Deutscher Design Club

‘What we design designs us back’ sagte einmal Jason Silva ein bekannter Techno Futurist aus den USA. Design – das ist die Botschaft – nimmt großen Einfluss auf unser Dasein und Zusammenleben. Der Ruf nach grundlegenden Veränderungen unserer planetaren Realität indes wird immer lauter. So weitermachen wie bisher geht nicht und wird uns unweigerlich in die nächste Krise stürzen. Also ist gerade jetzt unsere Kreativität gefragter denn je. Was geht? Was kommt und was können wir BESSER machen. Wie können wir Design neu denken? Dazu präsentiert der DDCAST des Deutschen Design Club jede Woche eine starke Stimme. Sie kommt aus allen Sparten des Design, aus angrenzenden Disziplinen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

  1. 2d ago

    DDCAST 259 - Anne Meekers, Eike König, Marie Träger "The Art of Staying Alive"

    ANNE MEEKERS ist Soziologin und Experience-Design-Strategin. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie an der Schnittstelle von Design, Innovation und gesellschaftlicher Veränderung, unter anderem bei Accenture, Fjord und Publicis Sapient. Design versteht sie dabei weniger als ästhetische Disziplin, sondern als strategisches Instrument: um Systeme, Beziehungen und Erfahrungen zu gestalten – und die Welt darin ein wenig menschlicher zu machen. 2023 wurde ihre Tochter Coco still geboren. Anne fand sich plötzlich in einer der menschlichsten Erfahrungen überhaupt wieder – Tod und Trauer – und zugleich in einer Welt, die im Umgang damit erstaunlich wenig Raum für das Menschliche ließ. Sie richtete ihre Arbeit daraufhin radikal neu aus, wurde Trauerbegleiterin, Death Doula und systemische Coachin und begann, als Ritual- und Abschiedsgestalterin zu arbeiten. Was sie aus zwei Jahrzehnten Designpraxis mitbrachte, bekam dabei einen neuen Kontext. Heute arbeitet Anne an der Schnittstelle von Design, Trauer, Kunst und kollektiver Praxis. Mit dem Casa Coco Grief Collective entwickelt sie Rituale, Workshops und Installationen und untersucht, wie wir die kulturellen und sozialen Räume rund um Tod, Trauer und Erinnerung anders gestalten können. Die Frage dahinter ist im Grunde dieselbe geblieben: Wie gestalten wir eine menschlichere Welt? EIKE KÖNIG ist Grafikdesigner, Künstler und Gründer des international renommierten Designstudios HORT. Seit der Gründung 1994 arbeitet HORT für kulturelle Institutionen und internationale Unternehmen, darunter die Stiftung Bauhaus Dessau, Nike, IBM und Microsoft. Seit 2011 ist Eike Professor für Grafikdesign und Illustration an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Parallel zu seiner Arbeit als Designer entwickelte er eine eigenständige künstlerische Praxis, in deren Zentrum die Sprache steht. In typografischen Arbeiten, Malerei und Installationen beschäftigt er sich mit der Instabilität von Bedeutung: damit, wie Sprache durch Kontext, Zuschreibung und Wahrnehmung ihre Bedeutung verändert und wie sich zwischen dem, was gesagt, gelesen und verstanden wird, immer wieder neue Bedeutungsräume öffnen. Dabei interessiert ihn Sprache weniger als Mittel zur eindeutigen Kommunikation denn als Material – als etwas, das sich verschieben, aufladen und neu lesen lässt. MARIE TRÄGER ist Designerin, Szenografin und Dozentin. Mit ihrem Studio (Link: prinztraeger.de) realisierte Marie räumliche Designprojekte in ganz Deutschland und gestaltete Ausstellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen. Seit 2020 lehrt sie an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Design – im internationalen Master Scenography and Communication sowie im Bachelor Objekt- und Raumdesign. Als Speakerin, Design Consultant und zertifizierter Design Thinking Coach vermittelt sie ihre Methodik und begleitet Transformationsprozesse in Wirtschaft und Lehre, unter anderem mit Vorträgen an der Hochschule Niederrhein, der Hochschule Rhein-Waal und der Ruhr-Universität Bochum sowie auf Female-Founders-Formaten. Als Teil der Women* of DDC treibt sie Projekte für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Design voran. In Praxis, Lehre und Ehrenamt fragt sie nach der Rolle des Designs für eine bessere Zukunft. Mit Mitte dreißig hat Marie ihren Mann Arne beerdigt – seither beschäftigt sie sich mit der Verbindung von Design und Trauer und gibt diesem Thema in Lehre und Diskurs Raum.

    DDCAST 259 - Anne Meekers, Eike König, Marie Träger "The Art of Staying Alive"
  2. Oct 8

    DDCAST 258 - Birgit Mager "Service Design in Person"

    BIRGIT MAGER – das ist der Name, an den man denkt, wenn es um Service Design geht. Birgit Mager hat seit 1995 als Professorin das Lehrgebiet für Service Design an der Technischen Hochschule Köln aufgebaut. Ihre Publikationen, Vorträge und Projekte haben maßgeblich zur Etablierung von Service Design als einem anerkannten und erfolgreichen Arbeitsschwerpunkt im Design beigetragen. Zahlreiche Forschungsprojekte, Publikationen, Seminare, Kongresse und Ausstellungen zum Thema Service Design sind entstanden. Als Referentin und Gastprofessorin doziert und lehrt sie an vielen Hochschulen weltweit. Sie ist Gründungsmitglied und Präsidentin des internationalen Service Design Netzwerks sowie Herausgeberin des internationalen Journals for Service Design „Touchpoint“. 2020 wurde ihr der renommierte Sir Misha Black Award für herausragende Leistungen in Lehre und Forschung verliehen. 2025 wurde sie von der Internationalen Society of Service Innovation Professionals mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet und sie wurde zum Ehrenmitglied des Deutschen Design Clubs ernannt. Birgit Mager‘s Gesprächspartnerin: SIMONE LEITENBERGER - Designerin, Consultant, Kolumnistin - ist eine transdisziplinär und strategisch ausgerichtete Kommunikationsdesignerin und freie Beraterin. In Strategy Sessions berät sie Unternehmen und Verlage auf dem Weg der Transformation. Als Beirätin und anschließend Vorständin des DDC Deutscher Design Club engagierte sie sich für die Wahrnehmung von Design. Als Design Kolumnistin diskutiert sie die vielfältigen Potentiale von Design – weit über den Tellerrand der Branche hinaus. In ihrem Studio arbeitet sie an den Schnittstellen: zwischen Disziplinen, zwischen Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Ihre Arbeiten für renommierte nationale und internationale Unternehmen, Verlage, Museen, Institutionen und Ministerien wurden vielfach ausgezeichnet. Parallel zu Ihrer Arbeit in Design und Strategie lehrt sie an öffentlichen Hochschulen.

    DDCAST 258 - Birgit Mager "Service Design in Person"
  3. Sep 24

    DDCAST 257 - Michael Menge & Daniel Perraudin "Zwei wahre Typotypen"

    DANIEL PERRAUDIN ist Gründer und Geschäftsführer der Typefoundry Gallery Type. Davor war er Mitgründer und Leiter des Berliner Büros von Capitale Design Studio, einem auf visuelle Systeme in Branding, Editorial und Signaletik spezialisierten Büro mit Sitz in Berlin und Wien. Außerdem war er tätig für KMS Team, büro uebele und Studio Gourdin. Gallery Type versteht sich als Typefoundry von Designern für Designer. Neben der Entwicklung von Retail und Custom Fonts liegt der Fokus daher auch auf einem radikal vereinfachten Lizenzmodell und einem intensiven Austausch und enger Zusammenarbeit mit Branding- und Designagenturen. Daniel hat einen Master (M.A.) in Type & Media von der Royal Academy of Art in Den Haag (Niederlande) sowie ein Diplom der FH Joanneum Graz (Österreich), wo er seit mehr als zehn Jahren Typografie und Schriftgestaltung lehrt. Seine Arbeiten wurden mehrfach international ausgezeichnet, u.a. von: Type Directors Club of New York (2026), European Design Award (2023), Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, iF Award, red dot Award, Schönste Bücher Österreichs, etc. (2010–2020) MICHAEL MENGE, Geschäftsführer und Kreativdirektor hat umfassende internationale Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen der visuellen Kommunikation. Er arbeitete in renommierten Designbüros in Köln, Sydney (Australien) und Düsseldorf, bevor er 2022 seine Agentur oppa franz gründete, die 2024 in Studio Franz umfirmiert wurde. Michael Menge engagiert sich sozial und ist Vorstandsmitglied des Deutschen Design Club e. V. (DDC) und Mitglied des Art Directors Club Deutschland (ADC). Darüber hinaus war er Mitglied zahlreicher Designjurys im DDC und ADC, hält Vorträge und arbeitet als Gastdozent an verschiedenen Hochschulen, darunter der HS Niederrhein, der AMD Düsseldorf, der FH Augsburg und der Hochschule Rhein-Waal.

    DDCAST 257 - Michael Menge & Daniel Perraudin "Zwei wahre Typotypen"
  4. Sep 10

    DDCAST 256 - Konstantin Grcic "Unsere Zeit eröffnet viele Spielräume"

    Konstantin Grcic (*1965) absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Wood und studierte anschließend Design am Royal College of Art in London. Seit der Gründung seines eigenen Studios 1991 entwickelt er Möbel, Produkte und Leuchten für international führende Unternehmen. Heute ist Konstantin Grcic Design in Berlin ansässig und arbeitet in den Bereichen Industrie- und Ausstellungsdesign sowie an Projekten an den Schnittstellen zu Architektur und Mode. Zu seinen Partnern im Industriedesign zählen Cassina, Flos, Kettal, Laufen, Magis, Mattiazzi, Muji, Mutina, Nespresso, Plank und Vitra. Im Mode- und Lifestylebereich arbeitet er unter anderem für Audi, Hugo Boss, Issey Miyake, Louis Vuitton, Prada, Rado und smart/Daimler. Viele seiner Produkte wurden mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet, darunter der Compasso d’Oro und der German Design Award. Seine Arbeiten sind in den ständigen Sammlungen bedeutender Museen vertreten, darunter MoMA New York, Centre Pompidou Paris, Triennale di Milano und Die Neue Sammlung München. Neben dem Produktdesign bilden Ausstellungen und Installationen einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit. Grcic war dabei wiederholt zugleich Kurator und Ausstellungsdesigner, zuletzt für White Out in der Triennale di Milano (2026). Weitere Projekte umfassen unter anderem den Deutschen Pavillon der Architekturbiennale Venedig sowie Ausstellungen für das Vitra Design Museum. 2009 wurde Grcic zum Royal Designer for Industry ernannt, 2010 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Von 2020 bis 2024 lehrte er als Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der er seither als Honorarprofessor verbunden ist. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Grcics Arbeit verbindet formale Strenge mit geistiger Präzision und Humor. Sie basiert auf intensiver Auseinandersetzung mit Kunst-, Design- und Architekturgeschichte sowie einer ausgeprägten Leidenschaft für Technologie und Materialien.

    DDCAST 256 - Konstantin Grcic "Unsere Zeit eröffnet viele Spielräume"
  5. Aug 13

    DDCAST 254 - Svetlana Jakel "Art und Illustration jenseits des Algorithmus "

    Svetlana Jakel ist Geschäftsführerin der Kombinatrotweiss GmbH, einer Kommunikationsagentur für konzeptionelle Illustration, Animation und Sound Design. Ihre Karriere begann in der Mode: Nach ihrer Ausbildung zur Bekleidungstechnikerin mit Schwerpunkt Gestaltung, arbeitete sie unter anderem für Louis Ferraud, gründete ein eigenes Label und begleitete das Stilbüro Bora.Herke.Palmisano bei Trendanalysen für internationale Messen wie Interstoff, Heimtextil und Paperworld. Der Blick für Ästhetik, Materialität und visuelle Wirkung zog sich wie ein roter Faden durch ihre Laufbahn – von der Mode in die Werbung, wo sie als Art Buyerin bei Saatchi&Saatchi und Publicis internationale Fotoproduktionen für Kampagnen verantwortete. 2002 gründete sie mit zwei Kolleginnen Kombinatrotweiss – zunächst als Agentur für Fotografie, Illustration und Postproduktion. Seit 2015 ist sie alleinige Geschäftsführerin und hat den Fokus auf Illustration und Animation gelegt, aktuell wird der Bereich Konzeption weiter ausgebaut. Seit 2018 gibt sie ihr Wissen an der HfG Offenbach weiter und begleitet angehende Illustrator:innen in ihrer Entwicklung. Ihr besonderes Gespür für visuelle Trends und gesellschaftliche Strömungen prägt ihre Arbeit. Dabei setzt sie sich kritisch mit der wachsenden Bedeutung generativer KI in der Bildproduktion auseinander. Sie warnt vor dem Verlust von Empathie, Authentizität und kreativem Handwerk – und plädiert für eine Bildsprache, die menschliche Erfahrung und gestalterisches Wissen ernst nimmt.  .

    DDCAST 254 - Svetlana Jakel "Art und Illustration jenseits des Algorithmus "
  6. Aug 4

    DDCAST 253 - Beyond the label – 20 Years of Berlin as a UNESCO City of Design

    In dieser Ausgabe gehen wir der Frage nach, was es bedeutet, eine UNESCO City of Design zu sein, und werfen einen Blick auf Berlins 20-jährige Geschichte als Teil dieses weltweiten Kreativnetzwerks. UNESCO steht für die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Das Creative Cities Network der UNESCO wurde 2004 ins Leben gerufen und verbindet heute mehr als 400 Städte in über 100 Ländern. Die Idee dahinter ist einfach: Städte zusammenzubringen, die Kreativität und Kultur als zentrale Motoren der Stadtentwicklung und als wesentliche Grundlage für eine nachhaltige Zukunft verstehen. Innerhalb dieses Netzwerks wird jede Stadt in einer von acht kreativen Disziplinen ausgezeichnet: Architektur, Kunsthandwerk und Volkskunst, Design, Film, Gastronomie, Literatur, Medienkunst oder Musik. Für die Mitgliedsstädte ist das Netzwerk weit mehr als ein Ehrentitel. Es eröffnet Möglichkeiten zum Austausch von Ideen, zur Entwicklung internationaler Partnerschaften und zum gegenseitigen Lernen. Gleichzeitig unterstützt es die Städte dabei, ihre Kreativwirtschaft zu stärken und international sichtbar zu machen. In diesem Jahr feiert Berlin sein 20-jähriges Jubiläum als UNESCO City of Design. Als erste deutsche Stadt, der dieser Titel verliehen wurde, wurde Berlin für seine lebendige Designkultur und seinen Beitrag zu Innovation, Kreativität und Stadtentwicklung ausgezeichnet. Geprägt von einer einzigartigen Geschichte sowie einer außergewöhnlichen Vielfalt an Menschen und Ideen hat sich die Stadt zu einem internationalen Zentrum für Design entwickelt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Berlin kontinuierlich in sein kreatives Ökosystem investiert – durch Förderprogramme, Beratungsangebote, Designzentren und internationale Kooperationen. Dabei wird Design gleichermaßen als kulturelle Stärke und als bedeutender Wirtschaftsfaktor verstanden. Anfang Juni dieses Jahres trafen sich rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der UNESCO Cities of Design in Berlin und Frankfurt zu ihrem jährlichen Netzwerktreffen, um sich über Design, Innovation und die Zukunft der Städte auszutauschen. Wir waren vor Ort, um mit einigen der Delegierten zu sprechen und sie zu fragen, was die Mitgliedschaft im Netzwerk für sie bedeutet. Außerdem wollten wir erfahren, welchen Eindruck Berlin bei ihnen hinterlassen hat – und welche Hoffnungen sie mit der Zukunft des Programms UNESCO Cities of Design verbinden. Die Interviewten sind: Dawn Lim, Singapore Diana Soldane, Daugavelis, Latvia Patrick Marmen, Montreal Rachael Ho, Asahikawa, Japan Stin Debaille, Kortrijk, Belgium Emma Bugden, Whanganui, New Zealand Kiana Wenzell, Detroit USA Diese Sendung wurde im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums Berlins als ,UNESCO City of Design produziert und unterstützt durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe der Stadt Hinweis: Die Sprecherinnenstimme in dieser Folge wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt.

    DDCAST 253 - Beyond the label – 20 Years of Berlin as a UNESCO City of Design
  7. Jul 16

    DDCAST 252 - Corinna Gratzl & Julia Klass "Dialog Beyond Disciplines"

    Corinna Gratzl und Julia Klass sind Designerinnen und Gründerinnen des Designstudios In Search Of. Zuletzt kuratierten und gestalteten sie die Ausstellung dreams, ideas & prototypes des WDC-Campus, einem der zentralen Zukunftsprojekte der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Kennengelernt haben sich die beiden während ihres Masterstudiums in Kommunikationsdesign am Bodensee. Corinna Gratzl (*1997) studierte zuvor Innenarchitektur an der Akademie der Bildenden Künste München und arbeitete anschließend in den Bereichen Architektur, Kunst und Design in New York City und Berlin. Julia Klass (*1999) absolvierte einen Bachelor in Medienmanagement mit den Schwerpunkten Public Relations und Journalismus an der Technischen Hochschule in Würzburg. Berufliche Erfahrungen sammelte sie unter anderem im Bereich Corporate Communications sowie als Grafikdesignerin bei einem Schweizer Tech-Unternehmen. Mit ihrem Studio In Search Of verfolgen Corinna Gratzl und Julia Klass eine kollaborative Designpraxis, die von Neugier geprägt und vom jeweiligen Kontext geleitet wird. Im Dialog und durch kritische Reflexion entwickeln sie disziplinübergreifende Projekte, deren Form und Medium sich aus dem jeweiligen Inhalt ergeben. 2026 veröffentlichten sie außerdem das Buch Dialog Beyond Disciplines, erschienen im Verlag form in Frankfurt am Main. Herausgegeben wurde die Publikation von Barbara Glasner. Darin beschäftigen sich die beiden Designerinnen mit diszipinübergreifendem Gestalten und dem Wandel des Designbegriffs. Anhand von Interviews, Fotografien und Objektscans gibt das Buch Einblicke in die Arbeitsweisen internationaler Gestaltungsstudios und Expert:innen an den Schnittstellen verschiedener Disziplinen.

    DDCAST 252 - Corinna Gratzl & Julia Klass "Dialog Beyond Disciplines"

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‘What we design designs us back’ sagte einmal Jason Silva ein bekannter Techno Futurist aus den USA. Design – das ist die Botschaft – nimmt großen Einfluss auf unser Dasein und Zusammenleben. Der Ruf nach grundlegenden Veränderungen unserer planetaren Realität indes wird immer lauter. So weitermachen wie bisher geht nicht und wird uns unweigerlich in die nächste Krise stürzen. Also ist gerade jetzt unsere Kreativität gefragter denn je. Was geht? Was kommt und was können wir BESSER machen. Wie können wir Design neu denken? Dazu präsentiert der DDCAST des Deutschen Design Club jede Woche eine starke Stimme. Sie kommt aus allen Sparten des Design, aus angrenzenden Disziplinen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

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