Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann

Oskar Trautmann, Michael Trautmann

ZOOMER MEETS BOOMER … weil uns mehr verbindet, als uns trennt. Der Reverse Mentoring Podcast mit Oskar und Michael Trautmann will Brücken schaffen und Vorurteile zwischen unseren Generationen auflösen, um wieder mehr Positivität in die aktuelle Arbeitswelt zu bringen. Der Podcast wird durch ausgewählte Gäste ergänzt und entwickelt sich durch und mit seinen Zuhörer:innen.

  1. 3d ago

    Zoomer Meets Boomer Folge #78 - Wir haben ein Buch geschrieben!

    Wir haben ein Buch geschrieben! Gemeinsam mit dem GABAL Verlag dürfen wir unser erstes gemeinsames Buchprojekt ankündigen. Nach fast 80 Podcast Folgen, über zweieinhalb Jahren Gesprächen, vielen spannenden Gästen und sehr vielen Momenten, in denen wir selbst dazugelernt haben. In unserer aktuellen Folge 78 sprechen wir darüber, wie es dazu kam. Warum der Verlag auf uns zugekommen ist. Warum sich der Zeitpunkt gerade jetzt richtig anfühlt. Und was uns im letzten Jahr beim Schreiben besonders bewegt hat. Wir haben an vielen Orten an diesem Buch gearbeitet. Auf Reisen, zwischen Terminen, in langen Gesprächen, mit sehr viel Reibung, sehr viel Freude und immer wieder mit dem Gefühl, dass dieses Thema größer ist als wir beide. Es geht um Führung in einer Arbeitswelt, die sich gerade massiv verändert. Um Generationen, die oft mehr verbindet, als sie selbst glauben. Um Selbstführung, Zusammenarbeit, Vertrauen und Klarheit. Und um KI. Um die Frage, wie wir künftig nicht nur Menschen führen, sondern auch Systeme, Agenten und neue Formen von Arbeit sinnvoll orchestrieren. Das Buch richtet sich an Führungskräfte, an Menschen, die Führung übernehmen wollen, und an alle, die verstehen möchten, wie gute Arbeit in Zukunft gelingen kann. Man kann es jetzt vorbestellen. Bei Thalia (https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079025388), Hugendubel (https://www.hugendubel.info/detail/ISBN-9783967392845/Trautmann-Michael/Wir-m%C3%BCssen-%C3%BCber-F%C3%BChrung-reden) und natürlich auch beim Verlag direkt (https://www.gabal-verlag.de/buch/wir-muessen-ueber-fuehrung-reden/9783967392845 ). Und wenn ihr es gelesen habt, freuen wir uns sehr über eine Bewertung. Das hilft gerade am Anfang enorm. Jetzt sind wir erstmal für ein paar Wochen in der Sommerpause aber freuen uns schon auf die nächsten Folgen. Habt einen erholsamen Sommer und vielen Dank für eure Unterstützung! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  2. Jul 8

    Zoomer Meets Boomer Folge #77 - Was wir von Supersportlern wie Tom Brady über Führung lernen können

    Sieben Super Bowl Siege. Über zwanzig Jahre an der Weltspitze. Für viele ist Tom Brady der beste Footballspieler aller Zeiten. Uns hat vor allem interessiert, wie Tom Brady führt und warum Menschen ihm über so viele Jahre gefolgt sind. Michael hatte bei OMR die Gelegenheit, Tom Brady persönlich zu interviewen. Aus diesem Gespräch ist eine Folge entstanden, die viel weniger über American Football erzählt als über Führung, Teamkultur und die Frage, wie wir Menschen besser machen können. Ein Gedanke zog sich durch das ganze Gespräch. Gute Führung beginnt damit, Menschen wirklich zu sehen. Tom Brady erzählt, wie er als erfahrener Superstar bewusst auf junge Teammitglieder zuging. Er lernte ihre Namen. Er fragte nach ihrer Geschichte. Er interessierte sich für ihre Familien, ihre Werte und ihre Ziele. Wir sprechen außerdem darüber: / warum Ego häufig der größte Gegner von Spitzenleistung ist, / weshalb unterschiedliche Menschen unterschiedliche Führung brauchen, / was Sportteams Unternehmen über Teamkultur voraus haben, / warum psychologische Sicherheit oft erfolgreicher macht als Druck, / und warum Führungskräfte gerade in schwierigen Momenten Hoffnung und Zuversicht vermitteln müssen. Natürlich sprechen wir auch über den legendären Super Bowl gegen die Atlanta Falcons. Michael hat das Spiel damals in einer Sportbar in Atlanta gesehen. Die Falcons führten kurz vor Schluss des dritten Drittels mit 28 zu 3. Die Menschen begannen bereits zu feiern. Niemand glaubte noch daran, dass New England zurückkommen würde. Dann drehte Tom Brady dieses Spiel tatsächlich noch. Michael war sofort klar, dass er gerade einen der größten Momente in der Geschichte dieses Sports erlebt hatte. Von diesem Abend an wollte er verstehen, was diesen Menschen ausmacht und wie es jemand schafft, unter maximalem Druck ruhig zu bleiben, ein Team immer wieder aufzurichten und über mehr als zwanzig Jahre auf höchstem Niveau Leistung zu bringen. Unsere fünf Learnings aus der Folge 1. Führung beginnt damit, Menschen wirklich zu sehen und sich ehrlich für sie zu interessieren. 2. Ego steht der Spitzenleistung oft im Weg. Teams gewinnen, wenn der gemeinsame Erfolg wichtiger wird als die eigene Bühne. 3. Gute Führung ist individuell. Jeder Mensch braucht etwas anderes, um sein Potenzial zu entfalten. 4. Hoffnung und Zuversicht gehören zu den wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft. Gerade in schwierigen Situationen entscheidet die Haltung. 5. Starke Teamkultur schlägt langfristig einzelne Superstars und oft auch die bessere Strategie. Wie immer freuen wir uns über eure Gedanken. Welche Führungspersönlichkeit hat euch geprägt? Welche Sportlerin oder welcher Sportler ist für euch ein Vorbild für Leadership? Schreibt uns in die Kommentare, schickt uns Themen oder Gäste, die wir unbedingt einladen sollten. Und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns sehr über eine Fünf Sterne Bewertung. Sie hilft dabei, dass noch mehr Menschen unseren Podcast entdecken Wir freuen uns außerdem, dass unser Buch “Wir müssen über Führung reden”, das am 22.10.2026 in GABAL Verlag erscheint, bereits vorbestellbar ist, zum Beispiel über Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079025388 Bis zur nächsten Folge. Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  3. Jun 24

    Zoomer Meets Boomer Folge #76 - Führen auf Distanz mit Torben Naumann

    Manche Menschen suchen nach dem größten Markt, andere suchen nach Lösungen für echte Probleme. Torben Naumann gehört für uns zur zweiten Kategorie. Mit seinem Hintergrund, seiner Ausbildung und seinen Fähigkeiten hätte er vermutlich viele Wege einschlagen können. Beratung. Technologie. Start-ups. Konzern Karriere. Stattdessen hat er sich für ein Thema entschieden, das zunächst kaum nach Wachstumsmarkt, Status oder Aufmerksamkeit klingt. Lipödem und Lymphödem, das sind Krankheitsbilder, von denen Millionen Menschen betroffen sind. Vor allem Frauen. Erkrankungen, die oft mit Scham, Unsicherheit und dem Gefühl verbunden sind, nicht wirklich gesehen zu werden. Genau dort setzt Mocca Health an. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie innovativ. Wenn der Weg zur Versorgung für viele Betroffene eine zusätzliche Belastung darstellt, dann muss die Versorgung zu den Menschen kommen, auf eine persönliche, empathische und individuelle Art. In unserem Gespräch wird schnell deutlich, dass hinter Mocca Health weit mehr steckt als ein Geschäftsmodell. Es geht um Würde, um Vertrauen und um echte Nähe zu Menschen. Und um die Frage, wie man ein Unternehmen aufbauen kann, ohne den Menschen hinter den Prozessen aus dem Blick zu verlieren. Wir sprechen mit Torben darüber, / warum er trotz attraktiver Karriereoptionen den Weg ins Unternehmertum gewählt hat / wie aus einer Familie Idee ein schnell wachsendes Unternehmen wurde / weshalb Vertrauen wichtiger sein kann als Kontrolle / wie man ein Team über ganz Deutschland verteilt führt / warum eine starke Unternehmenskultur auch ohne tägliche Präsenz entstehen kann / welche Rolle Stärkenorientierung und Eigenverantwortung spielen / wie Digitalisierung und KI sinnvoll eingesetzt werden können und / weshalb erfolgreiche Führung immer beim Menschen beginnt Besonders beeindruckt uns, wie konsequent Torben sein Unternehmen an den Bedürfnissen von Kundinnen und Mitarbeitenden ausrichtet. Während viele über New Work sprechen, arbeitet er gemeinsam mit seinem Team jeden Tag daran. Unsere 5 Learnings aus dem Gespräch Vertrauen entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen dürfen. Gute Führung schafft Orientierung, statt Abhängigkeit. Die besten Unternehmen starten oft mit echtem Verständnis für ein Problem. Technologie sollte Menschen unterstützen und kein Selbstzweck sein. Kultur entsteht durch Verhalten. Folien oder Leitbilder können das nicht ersetzen. Wie immer freuen wir uns auf eure Gedanken: Wo erlebt ihr Führung, die auf Vertrauen basiert? Welche Erfahrungen habt ihr mit Remote Leadership gemacht? Und wen sollten wir unbedingt einmal zu Zoomer meets Boomer einladen? Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über fünf Sterne, Kommentare und Weiterempfehlungen. Viel Spaß mit Folge 76 von Zoomer meets Boomer. 🚀 #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  4. Jun 10

    Zoomer Meets Boomer Folge #75 - Warum Workshops die besseren Meetings sind mit David Hillmer

    Diese Woche ist David Hillmer zu Gast bei Zoomer meets Boomer. Er war Soldat, ist Unternehmer, Autor und einer der bekanntesten Experten für moderne Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum. Mit seiner Firma Hello Agile unterstützt er Organisationen dabei, bessere Meetings, bessere Workshops und bessere Zusammenarbeit zu gestalten. Dabei geht es längst nicht nur um agile Methoden. Es geht um die Frage, wie Menschen in einer Welt zusammenarbeiten können, die sich durch KI, Digitalisierung und neue Arbeitsformen immer schneller verändert. Besonders bekannt ist er für seine Arbeit mit Lego Serious Play. Einer Methode, die auf den ersten Blick spielerisch wirkt, in Wahrheit aber oft tiefere Gespräche ermöglicht als viele klassische Meetings. In dieser Folge sprechen wir darüber, / warum Menschen mit Lego häufig ehrlicher sprechen als in normalen Meetings / weshalb gerade Führungskräfte oft erstaunlich offen für spielerische Formate sind / warum die größten Widerstände häufig dort entstehen, wo man sie am wenigsten erwartet / weshalb viele Meetings ersatzlos gestrichen werden könnten / warum David gerade ein Buch mit dem Titel „Kill Meetings“ schreibt / was gute Facilitation von klassischer Moderation unterscheidet / weshalb KI die Bedeutung menschlicher Zusammenarbeit nicht verringert, sondern erhöht / warum Workshops der beste Weg sein können, Menschen an KI heranzuführen / und wie die gemeinsame Hello Agile Summer School dabei helfen kann, die Zukunft der Arbeit aktiv mitzugestalten. Besonders spannend fanden wir Davids Gedanken zur Verbindung von KI und New Work. Während Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen, steigt gleichzeitig die Bedeutung von Kreativität, Dialog, Vertrauen und guter Zusammenarbeit. Oder wie David es formuliert: „Je mehr wir mit Maschinen arbeiten, desto wichtiger wird gute menschliche Zusammenarbeit.“ Unsere 5 Learnings aus dem Gespräch 1. Menschen sprechen oft offener über ein Modell als über sich selbst. 2. Gute Workshops entstehen nicht durch Methoden, sondern durch gute Vorbereitung. 3. Die meisten Meetings lassen sich streichen, asynchron lösen oder in echte Workshops verwandeln. 4. KI macht menschliche Zusammenarbeit nicht überflüssig. Sie macht sie wertvoller. 5. Die Zukunft gehört Menschen, die Technologie verstehen und gleichzeitig echte Verbindung schaffen. Wie immer interessiert uns eure Perspektive: Welche Meetings würdet ihr sofort abschaffen? Und welche Formate helfen euch dabei, besser zusammenzuarbeiten? Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung, ein Abo und natürlich über den Austausch in den Kommentaren. Viel Spaß mit Folge 75 von Zoomer meets Boomer. 🚀 #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  5. May 27

    Zoomer Meets Boomer Folge #74 - der Raum & KI mit Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras

    Was passiert eigentlich mit Kreativität, Innovation und Zusammenarbeit, wenn wir nur noch mit KI sprechen, aber immer seltener miteinander? Und warum könnten schlechte Büros, starre Hochschulen und rein digitale Arbeit langfristig zu einem echten Problem werden? In Folge 74 von Zommer meets Boomer sprechen wir mit Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras über etwas, das oft unterschätzt wird. Den Einfluss von Raum auf Denken, Lernen und Innovation. Christos verbindet Betriebswirtschaft, Architektur, Innovationsforschung und New Work auf eine Weise, die uns beide schon lange gepackt hat. Herausgekommen ist ein Gespräch über KI, Kreativität, Hochschulen, Homeoffice, Begegnungen und die Frage, warum echte Innovation fast immer dort entsteht, wo Menschen sich physisch begegnen. Wir sprechen unter anderem darüber: / wie Büros effizient funktionieren können und trotzdem jede Inspiration verlieren / wie Corona unsere Arbeitswelt verändert und bestehende Schwächen sichtbar gemacht hat / wie die KI Schein-Fähigkeiten erzeugt, wenn wir aufhören kritisch zu denken / warum Denken mit der Hand in Zukunft wichtiger wird, nicht unwichtiger / warum Hochschulen wieder echte Orte für Austausch, Begegnung und Exploration werden müssen / warum junge Menschen lernen sollten, Räume aktiv zu gestalten statt sich nur anzupassen und warum zufällige Begegnungen oft der Anfang echter Innovation sind. Besonders spannend fanden wir Christos’ Gedanken zur Zukunft von Lernen und Arbeiten. Gute Bildung entsteht durch Begegnung, Austausch, Neugier und echte Erfahrungen. Genau deshalb reicht es eben nicht, einfach nur Flächen zu verwalten oder Menschen frontal zu beschallen. Christos spricht stattdessen von einer „Learning Experience“. Oder anders gesagt: Vielleicht brauchen wir weniger Reihenbestuhlung und mehr Möglichkeitsräume. 5 Learnings aus der Folge 1. Innovation entsteht selten allein am Bildschirm. Die besten Ideen entstehen oft durch Begegnungen, Widerspruch und spontane Gespräche. 2. KI kann unterstützen, aber nicht für uns denken. Wer nur übernimmt statt reflektiert, verliert langfristig Kreativität und Urteilskraft. 3. Räume prägen Verhalten. Schulen, Hochschulen und Büros beeinflussen massiv, wie wir lernen, arbeiten und miteinander umgehen. 4. Zukunftsfähigkeit braucht Exploration. Netzwerke, Zufälle und interdisziplinäre Begegnungen werden wichtiger, nicht unwichtiger. 5. Junge Menschen sollten nicht nur funktionieren, sondern gestalten. Und Organisationen müssen bereit sein, genau das auszuhalten. Eine Folge, die uns beide noch lange beschäftigen wird. Wie erlebt ihr das gerade? Brauchen wir wieder mehr echte Räume für die Zusammenarbeit? Oder wird KI genau diese Räume irgendwann ersetzen? Wir freuen uns wie immer auf eure Gedanken, Erfahrungen und Diskussionen. Und wenn euch die Folge gefällt: Lasst uns gerne 5 Sterne da, teilt die Episode mit Menschen, die sich für Zukunft, Arbeit, KI und Bildung interessieren, und begleitet uns weiter auf unserem Weg zwischen Zoomer und Boomer. #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  6. May 13

    Zoomer Meets Boomer Folge #73 - KI in der Lehre mit Dr. Dominic Henze

    In dieser Folge ist Dr. Dominic Henze bei uns zu Gast. Dominic hat an der TUM promoviert, dort jahrelang Software Engineering gelehrt und baut heute unter anderem als Berater bei Serapion KI-gestützte universitäre Lernassistenten wie Syntea, einen AI StudyBuddy, mit dem mittlerweile fast sechsstellige Mengen an Studierenden arbeiten. Was uns an Dominic sofort aufgefallen ist, er kennt beide Seiten. Die Forschung und die Praxis. Die Lehre und die Wirtschaft. Und er hat eine sehr differenzierte Haltung zu der Frage, was KI in der Bildung leisten kann und wo sie an ihre Grenzen stößt. Dominic erzählt, wie sein Team personalisierte Lernwege mit KI ermöglicht. Manche Studierende brauchen Austausch, andere wollen nur ein Skript lesen und an einzelnen Stellen nachfragen. Genau das macht ein guter AI Tutor möglich. Besonders spannend ist das Beispiel von Psychologiestudierenden die Patientengespräche mit einem KI-Modell üben konnten und teilweise lieber mit der KI als mit einem Menschen arbeiteten. Gleichzeitig stellt Dominic eine der stärksten Fragen dieser Folge: Haben wir aus Social Media und Internet eigentlich genug gelernt, um mit KI reflektiert umzugehen? Sein Gefühl: noch nicht. Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um das, was Dominic das „Problem des Juniors" nennt. Wenn KI in drei Minuten liefert, was ein Berufseinsteiger in Tagen erarbeitet hätte, wie rechtfertigen Unternehmen dann noch, Juniors einzustellen? Und wenn wir das nicht lösen, wer baut dann in zehn Jahren die kritische Infrastruktur? Auch Vibe Coding besprechen wir intensiv. Michael bringt fünf Risiken mit, Dominics Einordnung dazu ist nüchtern und ehrlich. Es funktioniert für kleine Projekte. Für ein Produkt, das Millionen Nutzende begleiten soll, sicher skaliert und rechtskonform ist, reicht es bei weitem nicht. Unsere Take-aways aus dieser spannenden Folge: 1. Gute Lehre lebt von Menschen. Ein KI-Tutor kann personalisieren und skalieren, aber er ersetzt keine Vorbilder und keinen zwischenmenschlichen Motivationsfaktor. 2. KI macht das Lernen von Fakten einfacher. Das kritische Prüfen von Informationen wird dadurch umso wichtiger. Und genau daran fehlt es noch. 3. Das Problem des Juniors ist real. Wenn Einstiegsaufgaben wegfallen, müssen wir neu denken, wie Berufseinsteiger Erfahrung sammeln. 4. Vibe Coding hat Grenzen. Was funktioniert und was skaliert sind zwei sehr verschiedene Dinge. 5. Die Frage: Wo müssen wir in der Bildung und in Unternehmen neu ansetzen, damit die nächste Generation nicht auf der Strecke bleibt? Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  7. Apr 29

    Zoomer Meets Boomer Folge #72 - Führung, Familie & KI mit Matthias & Simon Wegner

    In dieser Folge haben wir nach unserem kleinen KI Exkurs wieder Gäste und zwar Matthias Wegner und seinen Sohn Simon. Oskar hat Matthias im letzten Jahr bei einem Arbeitsevent kennengelernt und aus einem geplanten kurzen Austausch wurde ein langes Gespräch über Führung, Zukunft der Arbeit und die Frage, wie Menschen wirklich wachsen können. Jetzt setzen wir dieses Gespräch fort. Diesmal mit Simon, der im zweiten Semester Volkswirtschaftslehre studiert und von seinem Vater, wie er selbst sagt, „ein bisschen blind“ in diese Folge geschubst wurde. Was dann entsteht, ist ein sehr besonderes Gespräch über Familie, Führung und KI. Matthias erzählt von seinem eigenen Weg, von seiner Rolle als ehemaliger Geschäftsführer bei JobRad, seinem Sabbatical, seinem Buch über skalierende Führung und davon, warum Führung für ihn vor allem bedeutet, Räume zu schaffen, in denen Menschen Verantwortung übernehmen können. Simon beschreibt sehr offen, wie er die Erziehung seines Vaters erlebt hat. Mit viel Freiheit, viel Vertrauen, klarer Orientierung, aber wenig Kontrolle. Schule war nicht der Ort, an dem alles perfekt laufen musste. Entscheidend war es zu bestehen, Interessen zu finden und den eigenen Weg gehen. Heute studiert er in Mannheim und arbeitet intensiv mit KI-Tools, wie Claude Code als integralem Bestandteil seines Lernens und Arbeitens. Wir sprechen darüber, warum gute Elternschaft und gute Führung vielleicht mehr gemeinsam haben, als viele glauben. Vor allem im Bezug auf Vertrauen, Rahmensetzung und Beziehung. Matthias fasst es so zusammen: Es ist wichtiger, in Beziehung zu sein, als im Recht zu sein. Ein großer Teil der Folge dreht sich um KI. Matthias spricht von einem „digitalen Tsunami“ und zieht den Vergleich zur Atombombe, weil auch hier die Menschheit gerade mit einer Technologie umgeht, deren Wirkung sie noch nicht vollständig verstanden hat. Für ihn ist klar, dass wir viel stärker über Verantwortung, Ethik und Befähigung sprechen müssen. Simon bringt die Perspektive eines jungen Menschen ein, der mit KI im Studium und Projekten selbstverständlich arbeitet. Er nutzt KI zur Stoffverdichtung, zur Prüfungsvorbereitung, für Modelle und eigene Projekte. Gleichzeitig beschreibt er sehr klar, dass man die Ergebnisse überprüfen können muss. KI ersetzt nicht das Denken. Sie erhöht die Anforderungen daran. Besonders stark ist Simons Bild von der Zukunft der Arbeit, in der Mitarbeitende künftig ihre eigenen Agenten mitbringen, wie ein Dirigent sein Orchester. Wer die Tools beherrscht, kann mehr leisten. Aber er oder sie muss auch Verantwortung für das Ergebnis übernehmen. Unsere Take-aways aus dieser Folge: Erstens: Gute Führung beginnt mit Beziehung. Wer nur Recht haben will, verliert die Verbindung. Wer Verbindung hält, schafft Entwicklung. Zweitens: Freiheit braucht Rahmen. Menschen wachsen nicht durch Mikromanagement, sondern durch Vertrauen, Orientierung und die Chance, eigene Erfahrungen zu machen. Drittens: KI verändert das Lernen radikal. Die Frage ist nicht mehr, ob junge Menschen KI nutzen, sondern ob sie lernen, die Ergebnisse kritisch zu prüfen. Viertens: Selbstwirksamkeit entsteht durch Erfahrung. Simon beschreibt eindrucksvoll, wie viele eigene Projekte, Versuche, Erfolge und Irrwege sein Selbstvertrauen geprägt haben. Fünftens: Die Zukunft der Arbeit braucht Dirigierende. Menschen, die KI-Systeme nicht nur bedienen, sondern orchestrieren, bewerten und verantworten können. Diese Folge ist anders als viele unserer bisherigen Gespräche und gerade deshalb so besonders. Sie zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Generationen nicht übereinander sprechen, sondern miteinander. Zum Schluss bleibt für uns eine Frage: Wo könntest du Menschen mehr Raum geben, selbst wirksam zu werden, als Elternteil, Führungskraft, Kollegin oder Freundin? Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  8. Apr 15

    Zoomer Meets Boomer Folge #71 - Warum uns die KI nicht loslässt

    Nach unseren Munich Tapes und mehreren starken Gastfolgen sitzen wir diesmal wieder live zusammen an einem Tisch. Wir sprechen wieder über ein Thema, das uns nun seit mehr als drei Jahren begleitet und das für viele von uns gerade immer relevanter wird: KI. In dieser Folge geht es um Erfahrungen aus der Praxis, um Beobachtungen aus unserem Alltag und um Fragen, die viele gerade beschäftigen. - Wie verändert KI schon heute unsere Zusammenarbeit? - Warum setzen sich manche Tools durch und andere nicht? - Was passiert gerade wirklich in Unternehmen? - Und was bedeutet das für Führung, Verantwortung und die Art, wie wir arbeiten? Oskar erzählt von seiner Arbeit an KI-Agenten bei Plan.Net Studios. Agenten, die per E-Mail, WhatsApp und über natürliche Sprache ansprechbar sind. Agenten, die wie zusätzliche Teammitglieder in bestehende Arbeitsabläufe eingebunden werden können und schon jetzt kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken sind. Wir sprechen darüber, warum KI dann Wirkung entfaltet, wenn sie dort auftaucht, wo Menschen ohnehin schon unterwegs sind. Im Postfach. Im Messenger. Im laufenden Projekt. Genau dort verändert sich gerade etwas Grundsätzliches. Ein zweiter Strang der Folge führt in die Realität vieler Organisationen. KI wird eingeführt, Lizenzen werden verteilt, Tools werden ausgerollt. Gleichzeitig bleiben Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten oft unverändert. So entsteht viel Bewegung. Der tatsächliche Hebel bleibt häufig kleiner, als viele hoffen. Darüber sprechen wir sehr konkret. Natürlich geht es auch um Tools. Um Copilot, Claude, Custom GPTs und die Frage, warum Oskar für seine Arbeit längst andere Maßstäbe anlegt als noch vor einem Jahr. Michael beschreibt seinen eigenen Wechsel von ChatGPT zu Claude als echten Lernmoment. Dahinter steckt eine größere Frage: Was passiert, wenn KI vom spannenden Helfer zum produktiven Arbeitsinstrument wird? Zum Ende wird die Folge persönlicher. Es geht um Ethik, Haltung und Hoffnung. Oskar sagt, Hoffnung machen ihm Menschen, die sich mit den Möglichkeiten ernsthaft beschäftigen, die ihre Eigenständigkeit behalten und den Menschen im Zentrum halten. Michael sagt, Hoffnung machen ihm Menschen wie Oskar. Unsere Top 5 Takeaways aus der Folge: KI wird dann stark, wenn sie nah am Alltag der Menschen stattfindet Agenten verändern Zusammenarbeit gerade tiefer, als viele ahnen Die größten Hürden liegen oft in Prozessen, Rollen und Führung Produktiver KI-Einsatz braucht Neugier, Urteilskraft und Verantwortung Hoffnung entsteht durch Menschen, die Technologie bewusst gestalten Am Ende bleibt für uns eine zentrale Frage: Wie nutzen wir KI so, dass sie unsere Arbeit stärker macht und wir trotzdem noch selbst Denken? Wenn ihr mögt, hört rein, diskutiert mit uns weiter und schickt die Folge an Menschen aus allen Generationen. Bis zur nächsten Folge. Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

About

ZOOMER MEETS BOOMER … weil uns mehr verbindet, als uns trennt. Der Reverse Mentoring Podcast mit Oskar und Michael Trautmann will Brücken schaffen und Vorurteile zwischen unseren Generationen auflösen, um wieder mehr Positivität in die aktuelle Arbeitswelt zu bringen. Der Podcast wird durch ausgewählte Gäste ergänzt und entwickelt sich durch und mit seinen Zuhörer:innen.

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