Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann

Oskar Trautmann, Michael Trautmann

ZOOMER MEETS BOOMER … weil uns mehr verbindet, als uns trennt. Der Reverse Mentoring Podcast mit Oskar und Michael Trautmann will Brücken schaffen und Vorurteile zwischen unseren Generationen auflösen, um wieder mehr Positivität in die aktuelle Arbeitswelt zu bringen. Der Podcast wird durch ausgewählte Gäste ergänzt und entwickelt sich durch und mit seinen Zuhörer:innen.

  1. Sep 16

    Zoomer Meets Boomer Folge #81 - Wie stellt man heute die richtigen Menschen ein?

    Oskar stellt gerade ein neues Team zusammen. Michael hat in seinem Berufsleben wahrscheinlich mehr als 1.000 Bewerbungsgespräche geführt. Zwischen ihren ersten Hiring-Erfahrungen liegen mehr als 30 Jahre. Ein guter Anlass für die Frage: Wie findet man heute eigentlich die richtigen Menschen? Michael erzählt von seinen ersten Einstellungen bei Bossard Consultants. Damals spielten Lebenslauf, Ausbildung und Zeugnisse eine größere Rolle als heute. Spannend fand er aber schon damals Brüche im Lebenslauf, Ehrenamt, Auslandserfahrung und Menschen, die etwas mitbrachten, was er selbst nicht konnte. Und er erzählt von einem Prinzip, das er bis heute gut findet: Mehrere Menschen sprechen mit einem Kandidaten oder einer Kandidatin, über verschiedene Hierarchieebenen hinweg. Die Stimme des Junior Consultants zählte genauso viel wie die des Senior Partners. Oskar steht heute vor einer anderen Herausforderung. Er sucht für sein Team Menschen für Aufgaben, von denen wir teilweise noch gar nicht wissen, wie sie in zwei Jahren aussehen werden. Sein Begriff dafür: Creative Generalists. Menschen, die sich schnell in neue Themen einarbeiten, Probleme selbstständig lösen, KI selbstverständlich nutzen, beim Kunden bestehen und Verantwortung übernehmen. Wir sprechen darüber: / warum Oskar mit Case Studies arbeitet und was er dabei sehen möchte, / weshalb Michael Brüche im Lebenslauf schon immer interessant fand, / wie man Neugier, Eigenverantwortung und Integrität erkennt, / warum kritische Perspektiven ein Team besser machen, / was junge Menschen heute lernen sollten, wenn sich Berufsbilder durch KI verändern, und warum die Frage, wie jemand mit Servicekräften umgeht, manchmal mehr über einen Menschen verrät als sein Lebenslauf. Spannend wird es auch bei der Frage nach Ausbildung und Studium. Michael erinnert sich daran, dass jungen Menschen früher häufig geraten wurde, „etwas Vernünftiges“ zu machen. Oskar erlebt heute Studierende, die durch ein duales Studium und echte Praxiserfahrung teilweise deutlich weiter sind als Absolventinnen und Absolventen klassischer Hochschulen. Unsere fünf Learnings aus der Folge 1. Stellt Menschen ein, die etwas mitbringen, was im bestehenden Team fehlt. 2. Lebensläufe erzählen nur einen Teil der Geschichte. Brüche können mindestens so interessant sein wie perfekte Stationen. 3. Gute Case Studies zeigen, wie jemand denkt, Fragen stellt, Feedback verarbeitet und Probleme löst. 4. Integrität, Neugier und Lernfähigkeit gewinnen an Bedeutung, wenn Wissen und Werkzeuge sich immer schneller verändern. 5. Junge (und alte) Menschen sollten ihre Stärken kennen, praktische Erfahrungen sammeln und herausfinden, welches Problem sie gerne lösen möchten. Natürlich sprechen wir auch über unser Buch und eine Einladung: Am 28. Oktober feiern wir beim beyond economy Festival im House of Communication in München unseren Buchlaunch. Dafür dürfen wir zehn Tickets verlosen. Wenn ihr dabei sein möchtet, schreibt es einfach in die Kommentare unter unseren Post oder meldet euch direkt bei uns. Wenn es mehr als zehn Interessierte gibt, losen wir aus. Wie stellt ihr heute ein? Was ist euch wichtiger geworden und worauf schaut ihr inzwischen weniger? Schreibt uns eure Erfahrungen und schickt uns gerne Themen oder Gäste, die wir bei Zoomer meets Boomer diskutieren sollten. Und wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über eine Fünf-Sterne-Bewertung. Sie hilft dabei, dass noch mehr Menschen unseren Podcast entdecken. Unser Buch „Wir müssen über Führung reden“ erscheint am 22. Oktober 2026 im GABAL Verlag. Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr es schon jetzt vorbestellen: beim Buchhändler eures Vertrauens, direkt beim GABAL Verlag, bei Thalia, Amazon oder überall dort, wo es Bücher gibt.

  2. Sep 2

    Zoomer Meets Boomer #80 - AI, Saas und die Agenturenwelt mit Tobias Hagenau

    Was passiert, wenn ein Boomer, ein Millennial und ein Zoomer über die Zukunft der Arbeit sprechen? In dieser Kollab-Folge von ZOOMER meets BOOMER und On the Way to New Work. sprechen wir mit Tobias Hagenau, Co Founder und CEO von awork. Tobias ist gerade 40 geworden, seit 16 Jahren Softwareunternehmer und damit ziemlich genau die Generation zwischen uns beiden. Mit awork entwickelt er ein Projektmanagement und AI Organisationstool, das heute von rund 4.000 Agenturen im deutschsprachigen Raum genutzt wird. Wir sprechen darüber, wie sehr Generationen unsere Sicht auf Arbeit prägen. Tobias erzählt, wie schwer es für ihn mit Mitte 20 war, von erfahrenen Unternehmern ernst genommen zu werden. Oskar erlebt heute eine Agenturwelt, in der gute Leute gerade die Ideen und Fähigkeiten junger Kollegen suchen. Und Michael fragt sich, welche Erfahrungen der Boomer Generation heute noch wertvoll sind. Dann geht es um das Thema, das awork gerade fundamental verändert: Agentic AI. Tobias und sein rund 50 köpfiges Team bauen awork gerade mit großer Geschwindigkeit um. Ihre These: Agenturen brauchen keinen weiteren allgemeinen AI Baukasten. Sie brauchen eine AI Infrastruktur, die bereits versteht, was ein Kunde, ein Projekt, eine Ressource oder eine Zeiterfassung ist und die den vorhandenen Kontext einer Agentur nutzen kann. Die ersten zehn Agenturen arbeiten bereits mit der neuen Lösung. Oskar und Tobias gehen tief rein: Agenten, Kontext, Open Source Modelle, EU Hosting und die Frage, ob klassische SaaS Unternehmen durch AI verschwinden oder gerade jetzt die Chance haben, ihre Erfahrung und ihr Wissen über ihre Kunden auszuspielen. Zum Schluss geht es um eine Frage, die uns bei beiden Podcasts beschäftigt: Wie schaffen wir Arbeit, die Menschen gerne machen? Im aktuellen Agency Happiness Report zeigt sich ein überraschendes Bild. Obwohl 82 Prozent einen Abschwung der Agenturbranche erwarten und die Befragten davon ausgehen, dass AI ungefähr die Hälfte der Kreativarbeit übernehmen wird, ist die Branche etwas glücklicher geworden. Besonders spannend: Wer die eigene Agentur als AI ready erlebt, blickt positiver in die Zukunft und ist auch bei der Arbeit deutlich glücklicher. Unsere fünf Learnings aus der Folge: / Erfahrung ist wertvoll. Neugier auch. Gute Teams brauchen beides. / AI wird besonders stark, wenn Technologie auf echtes Branchenwissen und guten Kontext trifft. / Agentic AI verändert SaaS, aber Spezialisierung kann gerade dadurch wertvoller werden. / Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter befähigen, AI selbst zu nutzen und mitzugestalten. / Wer das Gefühl hat, die eigene Zukunft mitzugestalten, geht mit Veränderung besser um. Eine Folge über drei Generationen, Agentic AI, die Zukunft von SaaS und die Frage, was Menschen auch in Zeiten großer Veränderungen bei der Arbeit glücklich macht. Wie erlebt ihr das? Ist eure Organisation AI ready? Und was können Boomer, Millennials und Gen Z voneinander lernen? Schreibt uns, diskutiert mit uns und wenn euch ZOOMER meets BOOMER gefällt, freuen wir uns über eure Fünf Sterne Bewertung. Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Im Oktober erscheint unser gemeinsames Buch „Wir müssen über Führung reden. Wie KI, New Work und generationengerechte Zusammenarbeit die Zukunft der Arbeit verändern.“ Ihr könnt es schon jetzt beim Buchhändler eures Vertrauens, bei GABAL und überall dort vorbestellen, wo es Bücher gibt.

  3. Aug 19

    Zoomer Meets Boomer #79 - Lobster Lager mit Gerhard & Stefan Erschwendner

    Was passiert, wenn ein Sohn seinem 68-jährigen Vater einen KI-Agenten zeigt und der daraus innerhalb weniger Monate sein eigenes Betriebssystem für eine Mikrobrauerei entwickelt? Darüber sprechen wir in unserer neuen Folge mit Gerhard und Stefan Erschwendner. Gerhard war sein Berufsleben lang Beamter, erst bei der österreichischen Zollwache, später bei der Gendarmerie und Polizei. Nach seiner Pensionierung gründete er in der Schweiz eine kleine Brauerei. Stefan kommt aus Werbung, Strategie und Innovation und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit neuen Technologien. Anfang dieses Jahres hatte Stefan eine Idee. Er wollte zeigen, dass Agentic AI weit über die Tech Bubble hinaus relevant ist. Also fragte er seinen Vater, ob sie versuchen sollten, seinen Braukessel mit einem KI-Agenten zu verbinden. Gerhard hatte keine Programmiererfahrung. Heute steuert er Teile seiner Brauerei mit KI, automatisiert Bestellungen und Lagerhaltung, entwickelt eigene Apps und lässt sich beim Spaziergang mit dem Hund von ChatGPT bei Präsentationen unterstützen. Inzwischen trägt er eine Smart Glasses Brille, die er mit seiner Apple Watch steuert und selbst für seine Zwecke angepasst hat. Die Geschichte wurde so bekannt, dass Jensen Huang sie auf der NVIDIA Entwicklerkonferenz präsentierte. Gerhard war beim OpenClaw Camp in Berlin zu Gast und arbeitet längst an seinen nächsten Projekten. Stefan hat seinem Vater den ersten Impuls gegeben. Danach begann Gerhard selbst zu lernen, auszuprobieren und weiterzubauen. Und plötzlich entstanden zwischen Vater und Sohn neue Gespräche über Arbeit, Technologie und Entwicklung. Wir sprechen darüber, warum: · Alter beim Umgang mit KI viel weniger entscheidend ist als Neugier, · man KI erleben muss, um ihre Möglichkeiten zu verstehen, · Unternehmen besser mit einem konkreten Problem anfangen als mit der nächsten großen KI Strategie. Und warum, · die eigene Vorstellungskraft gerade zu einem entscheidenden Engpass werden könnte. Für uns ist diese Folge auch deshalb besonders, weil sie viele Gedanken berührt, die uns beim Schreiben unseres Buches beschäftigt haben. „Wir müssen über Führung reden“ erscheint am 22. Oktober 2026 im GABAL Verlag. Darin geht es um KI, New Work, generationengerechte Zusammenarbeit und die Frage, wie Führung in einer Arbeitswelt gelingt, die sich gerade grundlegend verändert. Das Buch könnt ihr schon jetzt vorbestellen. Sehr gerne direkt beim Buchhändler eures Vertrauens, beim GABAL Verlag oder überall dort, wo es Bücher gibt. Wenn euch Zoomer meets Boomer gefällt, freuen wir uns über eure Kommentare, Empfehlungen und natürlich über fünf Sterne auf eurer Podcastplattform.

  4. Jul 22

    Zoomer Meets Boomer Folge #78 - Wir haben ein Buch geschrieben!

    Wir haben ein Buch geschrieben! Gemeinsam mit dem GABAL Verlag dürfen wir unser erstes gemeinsames Buchprojekt ankündigen. Nach fast 80 Podcast Folgen, über zweieinhalb Jahren Gesprächen, vielen spannenden Gästen und sehr vielen Momenten, in denen wir selbst dazugelernt haben. In unserer aktuellen Folge 78 sprechen wir darüber, wie es dazu kam. Warum der Verlag auf uns zugekommen ist. Warum sich der Zeitpunkt gerade jetzt richtig anfühlt. Und was uns im letzten Jahr beim Schreiben besonders bewegt hat. Wir haben an vielen Orten an diesem Buch gearbeitet. Auf Reisen, zwischen Terminen, in langen Gesprächen, mit sehr viel Reibung, sehr viel Freude und immer wieder mit dem Gefühl, dass dieses Thema größer ist als wir beide. Es geht um Führung in einer Arbeitswelt, die sich gerade massiv verändert. Um Generationen, die oft mehr verbindet, als sie selbst glauben. Um Selbstführung, Zusammenarbeit, Vertrauen und Klarheit. Und um KI. Um die Frage, wie wir künftig nicht nur Menschen führen, sondern auch Systeme, Agenten und neue Formen von Arbeit sinnvoll orchestrieren. Das Buch richtet sich an Führungskräfte, an Menschen, die Führung übernehmen wollen, und an alle, die verstehen möchten, wie gute Arbeit in Zukunft gelingen kann. Man kann es jetzt vorbestellen. Bei Thalia (https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079025388), Hugendubel (https://www.hugendubel.info/detail/ISBN-9783967392845/Trautmann-Michael/Wir-m%C3%BCssen-%C3%BCber-F%C3%BChrung-reden) und natürlich auch beim Verlag direkt (https://www.gabal-verlag.de/buch/wir-muessen-ueber-fuehrung-reden/9783967392845 ). Und wenn ihr es gelesen habt, freuen wir uns sehr über eine Bewertung. Das hilft gerade am Anfang enorm. Jetzt sind wir erstmal für ein paar Wochen in der Sommerpause aber freuen uns schon auf die nächsten Folgen. Habt einen erholsamen Sommer und vielen Dank für eure Unterstützung! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  5. Jul 8

    Zoomer Meets Boomer Folge #77 - Was wir von Supersportlern wie Tom Brady über Führung lernen können

    Sieben Super Bowl Siege. Über zwanzig Jahre an der Weltspitze. Für viele ist Tom Brady der beste Footballspieler aller Zeiten. Uns hat vor allem interessiert, wie Tom Brady führt und warum Menschen ihm über so viele Jahre gefolgt sind. Michael hatte bei OMR die Gelegenheit, Tom Brady persönlich zu interviewen. Aus diesem Gespräch ist eine Folge entstanden, die viel weniger über American Football erzählt als über Führung, Teamkultur und die Frage, wie wir Menschen besser machen können. Ein Gedanke zog sich durch das ganze Gespräch. Gute Führung beginnt damit, Menschen wirklich zu sehen. Tom Brady erzählt, wie er als erfahrener Superstar bewusst auf junge Teammitglieder zuging. Er lernte ihre Namen. Er fragte nach ihrer Geschichte. Er interessierte sich für ihre Familien, ihre Werte und ihre Ziele. Wir sprechen außerdem darüber: / warum Ego häufig der größte Gegner von Spitzenleistung ist, / weshalb unterschiedliche Menschen unterschiedliche Führung brauchen, / was Sportteams Unternehmen über Teamkultur voraus haben, / warum psychologische Sicherheit oft erfolgreicher macht als Druck, / und warum Führungskräfte gerade in schwierigen Momenten Hoffnung und Zuversicht vermitteln müssen. Natürlich sprechen wir auch über den legendären Super Bowl gegen die Atlanta Falcons. Michael hat das Spiel damals in einer Sportbar in Atlanta gesehen. Die Falcons führten kurz vor Schluss des dritten Drittels mit 28 zu 3. Die Menschen begannen bereits zu feiern. Niemand glaubte noch daran, dass New England zurückkommen würde. Dann drehte Tom Brady dieses Spiel tatsächlich noch. Michael war sofort klar, dass er gerade einen der größten Momente in der Geschichte dieses Sports erlebt hatte. Von diesem Abend an wollte er verstehen, was diesen Menschen ausmacht und wie es jemand schafft, unter maximalem Druck ruhig zu bleiben, ein Team immer wieder aufzurichten und über mehr als zwanzig Jahre auf höchstem Niveau Leistung zu bringen. Unsere fünf Learnings aus der Folge 1. Führung beginnt damit, Menschen wirklich zu sehen und sich ehrlich für sie zu interessieren. 2. Ego steht der Spitzenleistung oft im Weg. Teams gewinnen, wenn der gemeinsame Erfolg wichtiger wird als die eigene Bühne. 3. Gute Führung ist individuell. Jeder Mensch braucht etwas anderes, um sein Potenzial zu entfalten. 4. Hoffnung und Zuversicht gehören zu den wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft. Gerade in schwierigen Situationen entscheidet die Haltung. 5. Starke Teamkultur schlägt langfristig einzelne Superstars und oft auch die bessere Strategie. Wie immer freuen wir uns über eure Gedanken. Welche Führungspersönlichkeit hat euch geprägt? Welche Sportlerin oder welcher Sportler ist für euch ein Vorbild für Leadership? Schreibt uns in die Kommentare, schickt uns Themen oder Gäste, die wir unbedingt einladen sollten. Und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns sehr über eine Fünf Sterne Bewertung. Sie hilft dabei, dass noch mehr Menschen unseren Podcast entdecken Wir freuen uns außerdem, dass unser Buch “Wir müssen über Führung reden”, das am 22.10.2026 in GABAL Verlag erscheint, bereits vorbestellbar ist, zum Beispiel über Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079025388 Bis zur nächsten Folge. Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  6. Jun 24

    Zoomer Meets Boomer Folge #76 - Führen auf Distanz mit Torben Naumann

    Manche Menschen suchen nach dem größten Markt, andere suchen nach Lösungen für echte Probleme. Torben Naumann gehört für uns zur zweiten Kategorie. Mit seinem Hintergrund, seiner Ausbildung und seinen Fähigkeiten hätte er vermutlich viele Wege einschlagen können. Beratung. Technologie. Start-ups. Konzern Karriere. Stattdessen hat er sich für ein Thema entschieden, das zunächst kaum nach Wachstumsmarkt, Status oder Aufmerksamkeit klingt. Lipödem und Lymphödem, das sind Krankheitsbilder, von denen Millionen Menschen betroffen sind. Vor allem Frauen. Erkrankungen, die oft mit Scham, Unsicherheit und dem Gefühl verbunden sind, nicht wirklich gesehen zu werden. Genau dort setzt Mocca Health an. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie innovativ. Wenn der Weg zur Versorgung für viele Betroffene eine zusätzliche Belastung darstellt, dann muss die Versorgung zu den Menschen kommen, auf eine persönliche, empathische und individuelle Art. In unserem Gespräch wird schnell deutlich, dass hinter Mocca Health weit mehr steckt als ein Geschäftsmodell. Es geht um Würde, um Vertrauen und um echte Nähe zu Menschen. Und um die Frage, wie man ein Unternehmen aufbauen kann, ohne den Menschen hinter den Prozessen aus dem Blick zu verlieren. Wir sprechen mit Torben darüber, / warum er trotz attraktiver Karriereoptionen den Weg ins Unternehmertum gewählt hat / wie aus einer Familie Idee ein schnell wachsendes Unternehmen wurde / weshalb Vertrauen wichtiger sein kann als Kontrolle / wie man ein Team über ganz Deutschland verteilt führt / warum eine starke Unternehmenskultur auch ohne tägliche Präsenz entstehen kann / welche Rolle Stärkenorientierung und Eigenverantwortung spielen / wie Digitalisierung und KI sinnvoll eingesetzt werden können und / weshalb erfolgreiche Führung immer beim Menschen beginnt Besonders beeindruckt uns, wie konsequent Torben sein Unternehmen an den Bedürfnissen von Kundinnen und Mitarbeitenden ausrichtet. Während viele über New Work sprechen, arbeitet er gemeinsam mit seinem Team jeden Tag daran. Unsere 5 Learnings aus dem Gespräch Vertrauen entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen dürfen. Gute Führung schafft Orientierung, statt Abhängigkeit. Die besten Unternehmen starten oft mit echtem Verständnis für ein Problem. Technologie sollte Menschen unterstützen und kein Selbstzweck sein. Kultur entsteht durch Verhalten. Folien oder Leitbilder können das nicht ersetzen. Wie immer freuen wir uns auf eure Gedanken: Wo erlebt ihr Führung, die auf Vertrauen basiert? Welche Erfahrungen habt ihr mit Remote Leadership gemacht? Und wen sollten wir unbedingt einmal zu Zoomer meets Boomer einladen? Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über fünf Sterne, Kommentare und Weiterempfehlungen. Viel Spaß mit Folge 76 von Zoomer meets Boomer. 🚀 #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  7. Jun 10

    Zoomer Meets Boomer Folge #75 - Warum Workshops die besseren Meetings sind mit David Hillmer

    Diese Woche ist David Hillmer zu Gast bei Zoomer meets Boomer. Er war Soldat, ist Unternehmer, Autor und einer der bekanntesten Experten für moderne Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum. Mit seiner Firma Hello Agile unterstützt er Organisationen dabei, bessere Meetings, bessere Workshops und bessere Zusammenarbeit zu gestalten. Dabei geht es längst nicht nur um agile Methoden. Es geht um die Frage, wie Menschen in einer Welt zusammenarbeiten können, die sich durch KI, Digitalisierung und neue Arbeitsformen immer schneller verändert. Besonders bekannt ist er für seine Arbeit mit Lego Serious Play. Einer Methode, die auf den ersten Blick spielerisch wirkt, in Wahrheit aber oft tiefere Gespräche ermöglicht als viele klassische Meetings. In dieser Folge sprechen wir darüber, / warum Menschen mit Lego häufig ehrlicher sprechen als in normalen Meetings / weshalb gerade Führungskräfte oft erstaunlich offen für spielerische Formate sind / warum die größten Widerstände häufig dort entstehen, wo man sie am wenigsten erwartet / weshalb viele Meetings ersatzlos gestrichen werden könnten / warum David gerade ein Buch mit dem Titel „Kill Meetings“ schreibt / was gute Facilitation von klassischer Moderation unterscheidet / weshalb KI die Bedeutung menschlicher Zusammenarbeit nicht verringert, sondern erhöht / warum Workshops der beste Weg sein können, Menschen an KI heranzuführen / und wie die gemeinsame Hello Agile Summer School dabei helfen kann, die Zukunft der Arbeit aktiv mitzugestalten. Besonders spannend fanden wir Davids Gedanken zur Verbindung von KI und New Work. Während Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen, steigt gleichzeitig die Bedeutung von Kreativität, Dialog, Vertrauen und guter Zusammenarbeit. Oder wie David es formuliert: „Je mehr wir mit Maschinen arbeiten, desto wichtiger wird gute menschliche Zusammenarbeit.“ Unsere 5 Learnings aus dem Gespräch 1. Menschen sprechen oft offener über ein Modell als über sich selbst. 2. Gute Workshops entstehen nicht durch Methoden, sondern durch gute Vorbereitung. 3. Die meisten Meetings lassen sich streichen, asynchron lösen oder in echte Workshops verwandeln. 4. KI macht menschliche Zusammenarbeit nicht überflüssig. Sie macht sie wertvoller. 5. Die Zukunft gehört Menschen, die Technologie verstehen und gleichzeitig echte Verbindung schaffen. Wie immer interessiert uns eure Perspektive: Welche Meetings würdet ihr sofort abschaffen? Und welche Formate helfen euch dabei, besser zusammenzuarbeiten? Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung, ein Abo und natürlich über den Austausch in den Kommentaren. Viel Spaß mit Folge 75 von Zoomer meets Boomer. 🚀 #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

  8. May 27

    Zoomer Meets Boomer Folge #74 - der Raum & KI mit Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras

    Was passiert eigentlich mit Kreativität, Innovation und Zusammenarbeit, wenn wir nur noch mit KI sprechen, aber immer seltener miteinander? Und warum könnten schlechte Büros, starre Hochschulen und rein digitale Arbeit langfristig zu einem echten Problem werden? In Folge 74 von Zommer meets Boomer sprechen wir mit Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras über etwas, das oft unterschätzt wird. Den Einfluss von Raum auf Denken, Lernen und Innovation. Christos verbindet Betriebswirtschaft, Architektur, Innovationsforschung und New Work auf eine Weise, die uns beide schon lange gepackt hat. Herausgekommen ist ein Gespräch über KI, Kreativität, Hochschulen, Homeoffice, Begegnungen und die Frage, warum echte Innovation fast immer dort entsteht, wo Menschen sich physisch begegnen. Wir sprechen unter anderem darüber: / wie Büros effizient funktionieren können und trotzdem jede Inspiration verlieren / wie Corona unsere Arbeitswelt verändert und bestehende Schwächen sichtbar gemacht hat / wie die KI Schein-Fähigkeiten erzeugt, wenn wir aufhören kritisch zu denken / warum Denken mit der Hand in Zukunft wichtiger wird, nicht unwichtiger / warum Hochschulen wieder echte Orte für Austausch, Begegnung und Exploration werden müssen / warum junge Menschen lernen sollten, Räume aktiv zu gestalten statt sich nur anzupassen und warum zufällige Begegnungen oft der Anfang echter Innovation sind. Besonders spannend fanden wir Christos’ Gedanken zur Zukunft von Lernen und Arbeiten. Gute Bildung entsteht durch Begegnung, Austausch, Neugier und echte Erfahrungen. Genau deshalb reicht es eben nicht, einfach nur Flächen zu verwalten oder Menschen frontal zu beschallen. Christos spricht stattdessen von einer „Learning Experience“. Oder anders gesagt: Vielleicht brauchen wir weniger Reihenbestuhlung und mehr Möglichkeitsräume. 5 Learnings aus der Folge 1. Innovation entsteht selten allein am Bildschirm. Die besten Ideen entstehen oft durch Begegnungen, Widerspruch und spontane Gespräche. 2. KI kann unterstützen, aber nicht für uns denken. Wer nur übernimmt statt reflektiert, verliert langfristig Kreativität und Urteilskraft. 3. Räume prägen Verhalten. Schulen, Hochschulen und Büros beeinflussen massiv, wie wir lernen, arbeiten und miteinander umgehen. 4. Zukunftsfähigkeit braucht Exploration. Netzwerke, Zufälle und interdisziplinäre Begegnungen werden wichtiger, nicht unwichtiger. 5. Junge Menschen sollten nicht nur funktionieren, sondern gestalten. Und Organisationen müssen bereit sein, genau das auszuhalten. Eine Folge, die uns beide noch lange beschäftigen wird. Wie erlebt ihr das gerade? Brauchen wir wieder mehr echte Räume für die Zusammenarbeit? Oder wird KI genau diese Räume irgendwann ersetzen? Wir freuen uns wie immer auf eure Gedanken, Erfahrungen und Diskussionen. Und wenn euch die Folge gefällt: Lasst uns gerne 5 Sterne da, teilt die Episode mit Menschen, die sich für Zukunft, Arbeit, KI und Bildung interessieren, und begleitet uns weiter auf unserem Weg zwischen Zoomer und Boomer. #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer

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ZOOMER MEETS BOOMER … weil uns mehr verbindet, als uns trennt. Der Reverse Mentoring Podcast mit Oskar und Michael Trautmann will Brücken schaffen und Vorurteile zwischen unseren Generationen auflösen, um wieder mehr Positivität in die aktuelle Arbeitswelt zu bringen. Der Podcast wird durch ausgewählte Gäste ergänzt und entwickelt sich durch und mit seinen Zuhörer:innen.

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