7 avsnitt

Talks On Psychoanalysis behandelt Themen, die in IPV publizierten Fachzeitschriften und Debatten der weltweiten Kongresse besprochen und Ihnen in den Originalstimmen der Autoren vorgestellt werden.

Produced by IPA
H. Wolfe, President
A. Prengler, Vice President
H. Jan Dalewijk, Treasurer

S. Wajnbuch, IPA Communications Committee Chair
U. Burkert, Scientific Communications sub-Committee Chair

Podcast Team
G. Pellegrini, Coordinador
M. D’Alançon, A. Färber, Collaborators

ipatalks@ipa.world senden.

Talks On Psychoanalysis - German Edition International Psychoanalytical Association

    • Vetenskap

Talks On Psychoanalysis behandelt Themen, die in IPV publizierten Fachzeitschriften und Debatten der weltweiten Kongresse besprochen und Ihnen in den Originalstimmen der Autoren vorgestellt werden.

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    Der Ort der Sexualität in der Psychoanalyse und der psychoanalytischen Ausbildung heute - Rotraut De Clerck

    Der Ort der Sexualität in der Psychoanalyse und der psychoanalytischen Ausbildung heute - Rotraut De Clerck

    Können wir ein Verschwinden der Sexualität aus den Fallberichten und Supervisionen der KandidatInnen beobachten. 



    Wie beeinflusst der sich entwickelnde Diskurs über Sexualität die psychoanalytische Praxis und Ausbildung? In einer Zeit, in der sexuelle Dysphorie insbesondere bei jüngeren Generationen offenbar auf dem Vormarsch ist, stellen sich Fragen zur aktuellen Positionierung von Freuds Triebtheorie und zum Status sexueller Themen in der psychoanalytischen Ausbildung. Erleben wir einen Wandel, bei dem die Sexualität ihren zentralen Platz im psychoanalytischen Denken verliert?



    Der Schwerpunkt liegt auf der möglichen Abschwächung sexueller Themen in psychoanalytischen Fallberichten, wie sie in den letzten Jahren beobachtet wurde, und ihren Auswirkungen auf die psychoanalytische Methodik. Der Diskurs entstand auf der Supervisions-  und Lehranalytikertagung der DPV  2021 in Köln und breitete sich schnell auf andere Orte aus, was die globalere Besorgnis über die geringere Betonung der Sexualität in den Abschlussberichten von Kandidaten widerspiegelte.



    Diese Erkundung greift einige Eckpfeiler von Freuds bahnbrechenden Theorien auf, untersucht aber auch modernere Theorien und psychoanalytische Techniken, die Übertragungs-Gegenübertragungsdynamiken für das Verständnis sexueller Fantasien und Identitäten betonen. Die Rolle gesellschaftlicher Veränderungen, Veränderungen der sexuellen Identität und der Einfluss von Medien auf sexuelles Verhalten und sexuellen Ausdruck werden kritisch untersucht.



    Die in diesem Podcast präsentierte Arbeit wurde bereits bei verschiedenen Veranstaltungen vorgetragen, darunter einem SPP-Webinar und dem 53. IPA-Kongress in Cartagena. Die Arbeit wurde übersetzt und in mehreren psychoanalytischen Fachzeitschriften veröffentlicht. Die IPA Talks On Psychoanalysis-Podcast Reihe bietet sie ihren Hörern hier auf Deutsch, Englisch, Spanisch (Argentinisch) und Italienisch an. Zum besseren Verständnis können die Hörer sich zusätzlich auf den schriftlichen Text dieser Episode in Englisch beziehen, der auch einen Verweis auf Lucian Freuds Bilder zur Sexualität im Verlauf des Lebenszyklus enthält, so wie auch einen Link zum letzten Band des Journal of Psychoanalysis der APA (Revista de Psicoanálisis 2023,N 3-4) in dem er kürzlich, versehen mit zwei Kommentaren, abgedruckt wurde.



    Rotraut De Clerck ist eine renommierte Psychoanalytikerin der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) und langjähriger Gast der British Psychoanalytic Society (BPS). Ihre Tätigkeiten verbinden Psychoanalyse mit Kultur und öffentlichem Diskurs. Sie hat für das Literaturhaus Frankfurt die Reihe „Psychoanalyse in der Literatur – Literatur in der Psychoanalyse“ realisiert und damit

    den Dialog zwischen zeitgenössischen Schriftstellern und Freuds Texten gefördert.

    De Clercks klinische Interessen umfassen Theorien des  Zusammenspiels von Narzissmus und Objektliebe, des Unbewussten und Entwicklungen der Sexualität, darunter Homosexualität, und  „Neosexualitäten“ und die theoretischen Konzepte des Masochismus. Sie hat umfassend publiziert und auf nationalen und internationalen Kongressen vorgetragen. De Clercks Beiträge erstrecken sich auf psychoanalytische Porträts von literarischen Persönlichkeiten wie Albert Camus, Virginia Woolf, Malern wie Maria Lassnig und insbesondere Lucian Freud. Sie leitet die EPF Literaturgruppe und ist Beraterin im Kulturausschuss der IPA. Aktuell fokussieren sich ihre Projekte auf den Stellenwert der Sexualität in der psychoanalytischen Theorie und Praxis heute.



    Link to the paper https://docs.google.com/document/d/1jwtEt3rBf0BSGsl_uFxv6xwVrPPr_dvR/edit?usp=drive_link&ouid=112457875385152358388&rtpof=true&sd=true



    This Podcast Series, published by the International Psychoanalytical Association, is part of the activities of the IPA Communication Committee and is produced by the IPA Podcast Editorial Team.

    Head of the Podcast Edito

    • 38 min
    Zeitliche Kontinuität und das Selbst - Georg Northoff.

    Zeitliche Kontinuität und das Selbst - Georg Northoff.

    Unser Selbst ist immer präsent während unseres ganzen Lebens. Trotz der erheblichen sozialen, und ökologischen und politischen Veränderungen als auch der erheblichen körperlichen Veränderungen, bleibt unser Selbst immer ein und dasselbe im Laufe der Zeit unseres Lebens. Woher und wie kommt die zeitliche Kontinuität unseres Selbst?Georg Northoff ist Neurowissenschaftler, Philosoph und Psychiater mit akadmischen Abschlüssen in all drei Disziplinen. Er lehrt seit vielen Jahren an der University Ottawa/Canada auf einem eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhl für Geist, Gehirn und Neuroethik. Er ist einer der führenden Vertreter der Kombination von Psychoanalyse mit den Neurowissenschaften, wo er grundlegende und zentrale Beitrage zur Neuropsychoanalyse geleistet hat. Seine website: ⁠www.georgnorthoff.com⁠. Buch für brieteres Publikum. Neuropsychoanalysis (Routledge 2023); Neurowaves (2023 McGill University Press).

    • 18 min
    Werner Bohleber - Trauma – Katastrophische Realität und die überwältigte Psyche.

    Werner Bohleber - Trauma – Katastrophische Realität und die überwältigte Psyche.

    Was geschieht, wenn unser Weltvertrauen auf eine fundamentale Weise in Frage gestellt ist, und ein kollektives Trauma in unsere soziale Realität eindringt?

    Dr. Werner Bohleber beschäftigt sich in dieser Folge mit der Bedeutung traumatischer Erfahrungen. Dabei greift er zwei zentrale Modelle auf, mit denen psychoanalytisches Denken versucht, die Psychologie des Traumas zu verstehen: das sogenannte psycho-ökonomische Modell Sigmund Freuds und das objektbeziehungstheoretische Modell. Bohleber analysiert die Auswirkungen von durch Menschen verursachten Katastrophen, die unser individuelles und kollektives Gedächtnis heimsuchen und die eminente Folgen für das zeitigen, was Bohleber als das "symbolische Netz, das uns trägt" bezeichnet.

    Werner Bohleber ist Psychoanalytiker in eigener Praxis in Frankfurt am Main. Er ist Lehranalytiker und ehemaliger Präsident der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. Er war lange in Gremien der IPA tätig, zuletzt von 2009-2013 als Vorsitzender des IPA-Komitees für konzeptionelle Integration. Von 1997 bis 2017 war er Hauptherausgeber der Zeitschrift PSYCHE.  Seine Forschungsthemen und Publikationsschwerpunkte sind: Spätadoleszenz und junges Erwachsenenalter; psychoanalytische Theorie und Konzeptforschung; transgenerationale Folgen der NS-Zeit und des Weltkriegs für die zweite und dritte Generation; Nationalismus, Terrorismus, Antisemitismus; Traumaforschung. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Mary S. Sigourney Award für seine vielfältigen Beiträge ausgezeichnet, die sich insbesondere mit den traumatischen Folgen des Holocaust, des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs befassen.



    link to download the paper https://docs.google.com/document/d/1nReey5PopOo-xfO4mL3-ET_9QTabaY90/edit?usp=sharing&ouid=112457875385152358388&rtpof=true&sd=true



    CREDITS
    Editing: Agustín Ruiz Brussain

    • 31 min
    Angelika Staehle - "Treffen der Gesellschaften zum Austausch über die Ausbildung".

    Angelika Staehle - "Treffen der Gesellschaften zum Austausch über die Ausbildung".

    In der folgenden Episode präsentiert Angelika Staehle, die derzeitige Vorsitzende des „IPV Komitees zur psychoanalytischen Ausbildung“ den Ansatz und die Ergebnisse des neuen Projekts „Treffen der Gesellschaften zum Austausch über die Ausbildung“. Das Projekt ist eine innovative Antwort der IPV auf die Notwendigkeit, eine kollegiale Qualitätssteigerung der psychoanalytischen Ausbildung zu implementieren, um eine Alternative zur Aufsicht zu bieten. Ziel ist, kreative Selbstreflexion innerhalb und zwischen Instituten darüber zu fördern, was wir an die neue Generation von Psychoanalytikern weitergeben wollen. Das Komitee wird diese Treffen zwischen Instituten als ständiges Angebot an alle IPV-Gesellschaften fortsetzen.

    Angelika Staehle ist klinische Psychologin, Lehranalytikerin für Kinder, Jugendlichen und Erwachsenenanalyse der DPV und IPV sowie für Gruppenanalyse in der Group Analytic Society in London, und der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie. Sie war viele Jahre Mitglied des DPV-Vorstandes und Leiterin der Erwachsenen- und Kinderanalytischen Ausbildung der DPV. Sie arbeitet in eigener Praxis mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, in Einzel- und Gruppentherapie.

    Schwerpunkte ihrer Publikationen sind: psychoanalytische Technik, besonders bei frühen Symbolisierungsstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die Integration von Erwachsenen- und Kinderanalyse, Gruppenprozesse in Institutionen und die psychoanalytische Ausbildung.

    link to the paper https://drive.google.com/file/d/1TKSW8Mc0Y6qgmkc4LBMTyHKLypXYNB_m/view?usp=sharing

    • 23 min
    Udo Hock - Die Entstellung – ein Grundbegriff der Psychoanalyse.

    Udo Hock - Die Entstellung – ein Grundbegriff der Psychoanalyse.

    In der folgenden Episode präsentiert Udo Hock seinen Vortrag über den psychoanalytischen Begriff der "Entstellung". Er arbeitet schon seit vielen Jahren an der Ausweiterung dieses Begriffs, die von post-Freudianern vernachlässigt wurde. In seinem Podcast will er aufzeigen, dass die "Entstellung" zu einem Grundbegriff der Freudschen Psychoanalyse gehört.

    Er hebt die herausragende Bedeutung der "Entstellung" in der Methode, Metapsychologie und Technik der Tradition Freuds hervor. Sie bietet nicht nur eine Richtlinie für unsere klinische Arbeit, sondern auch für unser Denken über das Unbewusste.

    Udo Hock hat in Berlin und Paris studiert und arbeitet in eigener Praxis. Er ist Mitglied des IPA Ausschusses für Veröffentlichungen; Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Fondation Jean Laplanche sowie Übersetzer und Herausgeber der Werke von Jean Laplanche auf Deutsch; Mitherausgeber der deutschen psychoanalytischen Fachzeitschrift PSYCHE und Lehrbeauftragter an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin.

    Er hat zahlreiche Aufsätze zur Freudschen Metapsychologie, sowie über Grundbegriffe wie Trieb, Zeit, Infantile Sexualität, Übertragung, Wiederholung, Deckerinnerung und über das Werk von Jean Laplanche, veröffentlicht; Er ist Autor des Buches "Das Unbewusste Denken. Wiederholung und Todestrieb", welches 2012 veröffentlicht wurde.

    Link to paper https://drive.google.com/file/d/1kQfEf2wUEwMSlLFkVm62JQOywsKrzVp7/view?usp=sharing

    This podcast is produced  by International Psychoanalytical Association www.ipa.world . Virginia Ungar, President Sergio Nick, Vice President Henk Jan Dalewijk, Treasurer

    Romolo Petrini, Website Editorial Board Chair

    Podcast Team Gaetano Pellegrini, Responsible

    Andy Cohen [eng]; Johanna Velt [fr]; Monica D’Alançon [ger]; Ana Maria Martin Solar, Marcos de Soldati [sp]; Isabel Silveira [por]; Soh Agatsuma, Atsumi Minamisawa, Kouhei Harada [jp]., Collaborators

    For questions and proposals please send an email to ipatalks@ipa.world

    Etude Op. 25 no. 4 in A minor - 'Paganini' comes from https://musopen.org

    • 30 min
    Cordelia Schmidt-Hellerau - Über den Triebdrang zur Selbst und Objekterhaltung.

    Cordelia Schmidt-Hellerau - Über den Triebdrang zur Selbst und Objekterhaltung.

    In der heutigen Folge präsentiert Cordelia Schmidt- Hellerau, ihren Vortrag „Über den Triebdrang zur Selbst- und Objekterhaltung“. Sie untersucht mit Eloquenz die strukturierende Funktion des Objektes im Spannungsfeld mit dem Subjekt und seiner Triebe, die Rolle der Aggression als intensiver Ausdruck eines Bedürfnisses, und Lethe, eine originale Wortfassung für die Energie der selbsterhaltenden Triebe.

    Cordelia Schmidt-Hellerau ist Dr. der Literatur, Philosophie und Psychologie, Lehranalytikerin und Supervisorin der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse sowie der Boston Psychoanalytic Society and Institute. Sie hat zahlreiche Aufsätze und drei Bücher über Metapsychologie, klinische und angewandte Psychoanalyse veröffentlicht. Seit 2017 ist sie Vorsitzende des Kultur-Komitees der IPV.

    Link to Paper
    https://drive.google.com/file/d/124VCCsiXKiAPQB-cNRqLkkt6rjmhUtFq/view?usp=sharing

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    Sergio Nick, Vice President
    Henk Jan Dalewijk, Treasurer

    Romolo Petrini, Website Editorial Board Chair

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    Gaetano Pellegrini, Responsible
    Andy Cohen, Monica D’Alançon, Isabel Silveira, Johanna Velt, Collaborators

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    Schumann - Arabesque in C major, Op 18, interprétée par Ludovica Grassi.

    • 26 min

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