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Ermutigungen für jeden Tag

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    • Religion & Spirituality

Ermutigungen für jeden Tag

    Du befindest dich in der Lehrzeit

    Du befindest dich in der Lehrzeit

    Auch wenn Gott nicht genau dann antwortet, wenn du es willst ist er immer zur rechten Zeit da. “Wer ihm rückhaltlos ergeben ist, den lässt er nie zu kurz kommen.” (Ps 84, 12 HfA). Allerdings kann es auch schmerzhaft sein, zu sehen wie Gott Andere segnet während man selbst sehnlichst darauf wartet. Joseph ist ein gutes Beispiel dafür. Er war ein Sklave über viele Jahre hinweg. Doch irgendwann bestätigte Gott Josephs Worte und seine `Lehrzeit´ war zu Ende. Der Plan Gottes sah vor, dass Joseph in einem Palast leben sollte, doch zunächst steckte er in einem Gefängnis wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hatte. Hier begegnete er einem hochrangigen Vertrauten des Pharaos und durch diese Verbindung wurde er zur Nummer Zwei des gesamten ägyptischen Reiches befördert. Einer Beförderung geht immer eine gewisse Lehrzeit voraus. Als Elia vom Berg Karmel herunter Feuer schickte, applaudierte ihm das Volk. Doch in den folgenden Jahren war eine verarmte Witwe seine einzige Bekanntschaft und sie erlebten eine große Hungersnot. Zusammen mussten sie Gott für jede einzelne Mahlzeit vertrauen. So lernte Elia wichtige Lektionen der Demut, der göttlichen Führung und des tiefen Vertrauens in Gott. Wenn Gott etwas Großes entstehen lässt, nimmt er sich Zeit um starke Fundamente zu bauen. “So wuchs Jesus heran … je älter er wurde, desto mehr Ansehen fand er bei Gott und bei den Menschen.” (Lk 2, 52 HfA). Genehmige dir Zeit für das Wachstum. Lass Gott ein Fundament in dir bauen das dich und seine Segnungen der kommenden Jahre für dich trägt.

    • 2 min
    Übernimm die Initiative (3)

    Übernimm die Initiative (3)

    Ändere Denkweisen. Hast du Angst, Risiken einzugehen? Lässt du dich von vergangenem Scheitern entmutigen? Kannst du Chancen nicht erkennen? Wenn du nicht siehst, was dich blockiert, kannst du auch nicht vorwärts gehen. “Wer das Urteil der Menschen fürchtet, gerät in ihre Abhängigkeit; wer dem HERRN vertraut, ist gelassen und sicher.” Diese Abhängigkeit ist eine Falle und wenn du das weißt, willst du nicht mehr hineintreten. Gelegenheiten fallen selten vom Himmel – du musst nach ihnen suchen. Schätze dich, deine Stärken, Talente und Ressourchen richtig ein, das öffnet dir den Blick auf deine Möglichkeiten. Vielleicht sagst du: “Aber ich habe gar keine speziellen Gaben”. Doch, die hast du. “Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt.” (Röm 12, 6 HfA). Gehe einen Schritt nach dem Anderen. Man muss Gelegenheiten nicht nur erkennen, sondern auch ergreifen. Jemand hat es einmal so ausgedrückt: “Fast jeder hat großartige Ideen unter der Dusche. Doch nur wenige steigen aus der Dusche, trocknen sich ab und setzen sie um.” Siehst du mehrere Möglichkeiten, dann suche dir die beste aus. Bete und arbeite so lange daran, bis du alles dir mögliche getan hast, sie umzusetzen. Wenn du dein Bestes gegeben hast, dann vertraue Gott – er wird den Rest erledigen. Winston Churchill sagte: “Mut wird zu Recht an erster Stelle der menschlichen Qualitäten genannt – denn er ist die Basis für alle anderen.” Dieser Mut kommt von Gott. “Vertraut dem HERRN für immer, denn er, unser Gott, ist ein starker Fels für alle Zeiten!” (Jes 26, 4 HfA).

    • 2 min
    Übernimm die Initiative (2)

    Übernimm die Initiative (2)

    Es gibt einen alten Spruch: “Du kannst, wenn du willst!” Initiatoren warten nicht auf Motivation durch Andere. Sie wissen, dass es in ihrer eigenen Verantwortung liegt, vorwärts zu gehen und sie trainieren das. Der frühere US-Präsident Roosevelt sagte: “Es gibt nichts Brillantes oder Außergewöhnliches in meiner Vorgeschichte, außer vielleicht dieser einen Sache. Ich erledige Aufgaben von denen ich glaube, dass sie getan werden müssen. Und wenn ich mich dafür entscheide, dann handle ich.” In der Bibel steht: “Verlasse dich auf den HERRN und tue Gutes! Wohne hier in diesem Land, sei zuverlässig und treu!” (Ps 37, 3 HfA). Lerne auch aus deinen Fehlern und bleibe nicht stehen. Initiatoren bringen Dinge zum Laufen, aber sie machen eine Menge Fehler dabei. Je größer dein Potential, desto größer ist auch die Chance auf Scheitern. Robert Kennedy sagte einmal: “Nur die, die sich trauen, große Fehler zu machen, können auch Großes erreichen.” Bist du ständig auf der Suche nach Möglichkeiten oder wartest du, bis sie vom Himmel fallen? Oder wie ein ehemaliger Vorstand von Chrysler es ausdrückte: “Sogar eine korrekte Entscheidung ist falsch, wenn sie zu spät getrofen wird.” Wann hast du das letzte Mal eine Entscheidung von großer Tragweite für dein Leben getroffen? Vielleicht solltest du deiner Initiative einen Schubs geben. Gott ist dein ´Schild´ und deine ´Hilfe´ (s. Ps 115, 11 EÜ). Er will dir helfen, erfolgreich zu sein. Und wenn du scheiterst, wird er dich schützen und dich neu ausrichten.

    • 2 min
    Übernimm die Initiative (1)

    Übernimm die Initiative (1)

    Wenn Gott dir ein bedingungsloses Versprechen gibt, dann brauchst du auf dessen Erfüllung nur zu warten. Knüpft er allerdings Bedingungen daran, dann musst du deinen Teil zur Erfüllung beitragen. Manchmal heißt das, die Initiative zu ergreifen. Für das Volk Israel hieß das, aktiv die Besatzungsmacht aus dem verheißenen Land zu vertreiben um es einzunehmen. “Dann rief Mose Josua zu sich und sagte vor allen Israeliten zu ihm: ´Sei mutig und stark! Denn du wirst dieses Volk in das Land bringen, das der HERR euch gibt, wie er es euren Vorfahren versprochen hat. Du wirst dieses Land unter den Israeliten aufteilen. Der HERR selbst geht vor dir her. Er steht dir bei und verlässt dich nicht. Immer hält er zu dir. Hab keine Angst und lass dich von niemandem einschüchtern!´” (V 7 – 8 HfA). Gott versprach im Klartext, einzugreifen, wenn das Volk initiatv wurde. Initiative ergreifen heißt: (1) Du weißt, was du willst. Folgender Satz stammt von dem Pianisten und Humoristen Oscar Levant: “Sobald ich mich entschieden hatte, war ich unschlüssig!” Darüber kann man lächeln, aber traurigerweise handeln viele von uns nach dieser Devise. Aber du kannst nicht unschlüssig sein und gleichzeitig effektiv handeln. (2) Du bist bereit, Risiken einzugehen. Wenn wir an Gott glauben, gilt für uns sein Versprechen, dass er uns vorangeht und den Weg ebnet. Das unterscheidet uns von Menschen, die Gott nicht persönlich kennen. Vielleicht sagst du: “Ich habe Angst!” Der Glaube eliminiert nicht deine Angst – er überwindet sie. Ergreife die Initiative.

    • 2 min
    Das Risiko zu schneller Beförderung

    Das Risiko zu schneller Beförderung

    David verbrachte viele Jahre mit dem Hüten von Schafen in der Wildnis bevor er König von Israel wurde. Das ist kein sehr eindrucksvoller Start. Aber dort baute er seine Beziehung zu Gott auf und schärfte seine Sinne für seine Aufgabe als Stratege und Kämpfer. Wenn du erfolgreich sein willst, gibt es ein unveränderliches Prinzip das du verstehen musst: Gott wird dich an einen Platz stellen, an dem er deine Schwachheit bearbeiten und deine Gaben entwickeln kann und an dem du nicht zu vielen Menschen durch deine Fehler Schaden zufügen kannst. Ein Pilot erzählte, dass er eines Tages Gottes Reden nach einem Flug hörte. Der Tower hatte ihm nach dem Start Instruktionen für die Flughöhe gegeben und sie nach und nach angepasst, bis die angestrebte Reiseflughöhe erreicht war. An diesem Tag sagte Gott zu ihm: “Ich wünschte, du würdest mir genauso vertrauen. Stattdessen willst du deine Reiseflughöhe in einem Rutsch erreichen!” Das bedeutet für uns, dass Gott das Ende nie ohne den Anfang sieht. Er hat deine Reise schon festgelegt. Er weiß, dass Gefahren dann lauern, wenn du zu schnell unterwegs bist. Du magst ja vielleicht in einem Cockpit sitzen – aber Gott sitzt im Kontrollturm! Er sagt heute zu dir: “Vertraue mir und du kommst sicher an dein Ziel!” Gottes Plan für dein Leben kann nicht beschleunigt werden. Wenn du es versuchst, heißt das vielleicht: (1) Du machst teuere und schmerzhafte Fehler. (2) Du beeinflusst Andere negativ, die von dir abhängen. (3) Du befindest dich plötzlich in einem Tauziehen mit Gott. Und das verlierst du!

    • 2 min
    Segen am richtigen Platz empfangen

    Segen am richtigen Platz empfangen

    Gott sagte zu Mose: “Ich will meine ganze Güte vor dir vorüberziehen lassen.” (V 19 EÜ). Um das zu erleben, musste Mose sich auf dem richtigen Platz befinden. Deswegen zeigte Gott ihm diesen Platz: “Dann sprach der HERR: Siehe, da ist ein Ort bei mir, stell dich da auf den Felsen!” Die Zusage Gottes an Mose gilt auch für dich – wenn du am richtigen Platz bist. Warum hat der verlorene Sohn sein Vaterhaus verlassen obwohl er alles hatte, was er brauchte? (1) Er wollte die Segnungen, aber nicht die Autorität seines Vaters. Jesus sprach: “Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! und tut nicht, was ich sage?” (Lk 6, 35 EÜ). Oder wie ein Politiker betete: “Herr, hilf mir den zu unterstützen, dem ich applaudiere!” (2) Er nahm die Segnungen für selbstverständlich. Gott warnte die Israeliten: “Nimm dich in Acht, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus geführt hat!” (5. Mo 6, 12 EÜ). Als sie über den Jordan zogen, wies Gott sie an, 12 Steine, einen für jeden Stamm, zu nehmen und ein Denkmal zu errichten. Sie sollten sich daran erinnern, wer sie waren, wer der Herr war und an Seinen Bund mit ihnen. (3) Er kannte die Gefahren nicht, die auf ihn lauerten. Er landete am Ende bei den Schweinen. Übertragen auf uns heißt das: der Weg, der uns von Gott wegführt, mag anfangs angenehm sein. Das können dir Menschen bestätigen, die schon auf einem solchen Weg gegangen sind. Halte dich an das Schriftwort: “Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen.” (Ps 91, 1 EÜ).

    • 2 min

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