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Ermutigungen für jeden Tag

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    • Religion & Spirituality

Ermutigungen für jeden Tag

    Sprich Worte der Heilung

    Sprich Worte der Heilung

    Auch nach einer erfolgreichen Operation kann sich Narbengewebe bilden, das schmerzt. Im Leben ist es genauso. Hinter einer Maske des Erfolgs tragen manche Menschen Narben, über die sie nicht sprechen können. Der us-amerikanische Schauspieler und Komiker Jonathan Winters sagte einmal in einem Interview, dass ihm seine Eltern durch Worte tiefe Narben zugefügt hatten. „Ich bin keine Heulsuse, aber ich erinnere mich genau und es schmerzt bis heute.“ Sein Vater hatte ihn immer wieder als Dummkopf bezeichnet. Nachdem er im 2. Weltkrieg von seinem Einsatz bei den Marines im Pazifik zurückkam, hatte seine Mutter viele seiner persönlichen Sachen weggegeben. „Wir wussten ja nicht, ob du zurückkommst,“ war ihre Erklärung. Winters wurde einer der bekanntesten Komiker der Welt, aber die seelischen Narben blieben. Sei dir dessen bewusst: deine Worte können verwunden oder heilen. Sie können jemanden inspirieren oder sich schlecht und wertlos fühlen lassen. Hiob, der mehr Verlust in seinem Leben erfuhr als die meisten von uns, sprach: „Ich wollte euch mit meinem Mund stärken und mit dem Trost meiner Lippen euren Schmerz lindern.“ (Hiob 5,16 Schl 2000). Jemandem, der leidet, hilft man nicht, indem man seine Meinung sagt. Gottes Meinung allein zählt und hilft, und Er sagt: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.“ (Jer. 31,3 Schl 2000).

    • 1 min
    Weißt du noch, wie du früher warst? (2)

    Weißt du noch, wie du früher warst? (2)

    Man kann leicht eine „geistliche Amnesie“ entwickeln, das heißt vergessen, wie man als Nichtchrist war. Und das hat Einfluss auf die Menschen, mit denen wir zu tun haben. Jemand schrieb dazu: „Ich habe eine Arbeitskollegin, die alle negativen Stereotypen evangelikaler Christen verkörpert. Sie verurteilt „die Welt“ und ihr Verhalten ist einfach merkwürdig. Jede leise Kritik an ihren Evangelisationsversuchen empfindet sie als Verfolgung. Wir anderen Christen wollen uns davon distanzieren und fallen auf der anderen Seite vom Pferd. Unser Zeugnis ist so verhalten, dass es kaum wahrnehmbar ist.“ Wie können wir unseren Glauben weitergeben und dabei ganz authentisch sein? (1) Stelle ernsthafte Fragen und dann hör gut zu. (2) Sag Leuten, dass du für sie betest und tu es auch! (3) Bete auf dem Weg zur Arbeit und bitte Gott, dass Er dir hilft, deinen Arbeitspaltz als Missionsfeld zu sehen. (4) Steh dazu, dass dein Glaube dir wichtig ist. Sprich über Gemeinde, Gebet, die Schrift und geistliche Gemeinschaft, wenn es sich anbietet. Die Leute dürfen sehen, dass du Freude und ein Ziel im Leben hast. (5) Mach Gottes Liebe und Fürsorge sichtbar, indem du ein Hilfsprojekt in deiner Firma initiierst. (6) Gib dein Bestes – sei die Person, auf die sich dein Chef und deine Mitarbeiter immer verlassen können. (7) Lade deine Mitarbeiter zusammen mit christlichen Freunden ein. (8) Wenn du dir unsicher bist, ob du etwas sagen sollst, frag Gott, und „Zur rechten Zeit wird euch Gott das rechte Wort geben.“ (Mk13,11 HfA). Und in allem: bleib demütig!

    • 2 min
    Weißt du noch, wie du früher warst? (1)

    Weißt du noch, wie du früher warst? (1)

    Wenn du Menschen für Jesus gewinnen willst, tu nicht heiliger, als du bist. Leider nimmt die Gesellschaft manche Christen wie folgt wahr: Sie haben das Herz am rechten Fleck, können sich aber nur schwer in Menschen ausserhalb ihres eigenen Umfelds hineinversetzen – und tun Gott damit keinen Gefallen. Lerne von Paulus, wenn du möchtest, dass Leute positiv auf das Evangelium reagieren. Er machte sich allen zum Knecht, um viele zu gewinnen: religiöse, nichtreligiöse, moralische, unmoralische, schwache, und wen auch immer sonst noch. (s. 1.Kor. 9:19-21). Bevor du jetzt sagst, Paulus verharmlose die Sünde, lies erst weiter: „ich habe ihren Lebensstil nicht angenommen, sondern blieb in Christus, aber ich habe versucht, die Dinge aus ihrer Perspektive zu sehen. Ich stelle mich ihnen gleich, um wenigstens einige Menschen zu retten.“ (s. 1.Kor.9, 22-23). Paulus konnte sich in Ungläubige hineinversetzen, ohne ihren Lebensstil zu billigen, weil er sich erinnerte, wie er selbst gewesen war, bevor Gott ihn auf der Strasse nach Damaskus veränderte. Diese Art Demut kommt nur, wenn man sich im Rückblick erinnern kann, wie man war (Jes 51,1 EÜ) . Deshalb konnte Paulus schreiben: „Christus ist in diese Welt gekommen, um uns gottlose Menschen zu retten. Ich selbst bin der schlimmste von ihnen. Doch gerade deshalb war Gott mir ganz besonders barmherzig“ (1.Tim 1, 15,16 HfA). Erinnere dich heute daran, wie du früher warst.

    • 2 min
    Bau auf deine Stärken

    Bau auf deine Stärken

    Nicht deine Ähnlichkeit mit anderen, sondern deine Einzigarigkeit zeichnet dich aus. Vergleiche dich nicht mit Anderen, sondern finde heraus, was Gott dir gegeben hat, denn darin wirst du erfolgreich sein. Eine bekannte Sängerin drückte es so aus: Es gibt menschengemachtes Talent, für das man hart arbeiten muss. Beim von Gott gewirkten Talent muss man nur hin und wieder nachhelfen.“ Paulus schreibt: „Gott hat uns...unterschiedliche Gaben geschenkt.“ (Röm. 12, 6 HfA). Ist es dann besser, ein kleines natürliches Talent auszubauen, oder in dem von Gott gegebenen Talent zu laufen? Wer möchte, dass seine Träume wahr werden, muss nicht nur hin und wieder etwas dafür tun, sondern beständig sein Bestes dafür geben. Das gelingt nur, wenn du in deinen Gaben lebst. Ein negatives Beispiel dafür ist die Geschichte von einem Highschool Baseball Spieler, der zum Training bei einer Top Mannschaft eingeladen wurde. In der ersten Woche meinte er, der Beste zu sein, in der zweiten Woche hielt er noch größere Stücke auf sein Können und in der dritten Woche hatte er keine Lust mehr und gab auf. Erfolg kommt nicht ohne Beharrlichkeit und die entwickelst du am besten in deinen von Gott gegebenen Stärken. Setze auf diese Stärken und du wirst dauerhaft gut sein in dem, was du tust. Unser Wort für heute heißt: Baue auf deine Stärken.

    • 1 min
    Beziehungen (3)

    Beziehungen (3)

    Jemand loszulassen bedeutet nicht, dass man die Person nicht mehr liebt. Sie bedeutet nur, dass einem die Beziehung nicht gut tut. Wie kommt man da weiter? (1) Manchmal ist eine schrittweise Trennung das Beste. Man kann das verbindende Band vorsichtig lösen anstatt es zu zerreißen. Weniger Besuche, Anrufe und e–mails sind ein guter Anfang. (2) Nicht wieder umfallen. Manche Menschen sind einfach zu „nett“ und kriegen es nicht auf die Reihe, eine Beziehung zu beenden und weiterzugehen. Man zögert, zaudert, zweifelt an der Entscheidung und ist inkonsequent. Das bringt niemanden weiter. Wenn du dir deiner Entscheidung von Anfang an sicher bist, kannst du dabei bleiben, auch wenn die andere Person versucht, dich umzustimmen. Solltest du Probleme haben, alte und/ oder ungesunde Beziehungen loszulassen, trinkst du vielleicht aus der falschen Quelle und versuchst dort eine Leere in deinem Herzen zu füllen, die nur Gott wirklich füllen kann. Als Jesus die Frau am Jakobsbrunnen traf, hatte sie fünf gescheiterte Beziehungen hinter sich und lebte in der sechsten. Jesus sagte ihr: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.“ (Joh 4, 13-14 EÜ).

    • 1 min
    Beziehungen (2)

    Beziehungen (2)

    Gemeinsam begonnene Wege können enden. Vielleicht fehlt dem Anderen die emotionale Stärke, dich dorthin zu begleiten, wohin der Herr dich führt oder er hat eine andere Vision. Wann ist es weise, einen Schlussstrich zu ziehen? Auf jeden Fall, wenn eine Beziehung dich auslaugt. Dann musst du von Anfang an klare Grenzen setzen. Willst du deine Zeit damit verbringen Missverständnisse und verletzte Gefühle in Ordnung zu bringen? Wieviel kannst du investieren ohne auszubrennen? Sich physisch und psychisch aufzuopfern, damit sich jemand anders nicht nutzlos fühlt, klingt edel, ist es aber nicht. Das Ende von solcher Aufopferung war schon häufig Burnout oder Ehebruch. Und auch wenn nichts Schlimmes passiert, geht man an seiner eigentlichen Gott gegebenen Bestimmung vorbei, weil man zu viel Ballast mit sich herum schleppt. Wenn eine Beziehung nicht funktioniert, tritt einen Schritt zurück und betrachte sie möglichst objektiv. Manchmal reicht es, einige Aspekte einer Beziehung zu verändern. Es gibt Beziehungen, die auf einer Ebene funktionieren, auf einer anderen nicht. Hier hilft es, die einzelnen Aspekte und Ebenen der Beziehung zu betrachten, um sie zu retten. Dazu ist gute Kommunikation wichtig und es bedeutet Arbeit, aber es lohnt sich. Vielleicht gibt es gemeinsame Interessen, die man weiter verfolgen kann, während man andere Bereiche lieber fallen lässt, bevor alles verdorben ist.

    • 1 min

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