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Ermutigungen für jeden Tag

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Ermutigungen für jeden Tag

    Entdecke deine Vision (3)

    Entdecke deine Vision (3)

    Vielleicht denkst du ja, dass Gott Visionen nicht an jemanden wie dich verschenkt – jemand ohne theologische Ausbildung. Doch das ist falsch. “In Damaskus wohnte ein Jünger von Jesus, der Hananias hieß. Dem erschien der Herr in einer Vision. ´Hananias´, sagte er zu ihm. ´Ja, Herr, hier bin ich´, erwiderte der Mann. Der Herr forderte ihn auf: ´Geh zur Geraden Straße in das Haus von Judas und frag dort nach einem Saulus aus Tarsus. Er betet gerade und hat in einer Vision einen Mann gesehen, der Hananias heißt. Dieser kam zu ihm und legte ihm die Hände auf, damit er wieder sehen kann´ … Hananias gehorchte. Er ging in das Haus von Judas, fand dort Saulus und legte ihm die Hände auf. ´Lieber Bruder Saulus´, sagte er, ´Jesus, der Herr, der dir unterwegs erschienen ist, hat mich zu dir geschickt, damit du wieder sehen kannst und mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst´. Im selbsen Moment fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen und er konnte wieder sehen. Er stand auf und ließ sich taufen.” (V 10 – 11, 17 – 19 HfA). Wer war Hananias? Er war der richtige Mann, am richtigen Platz, zur richtigen Zeit mit der richtigen Einstellung! Gott benutzte ihn, um Saulus zu Christus zu führen – aus Saulus wurde der Apostel Paulus. Interessant ist folgendes: Nach dieser Begebenheit wurde Hananias in der Schrift nicht wieder erwähnt. Fazit: Er war ein “Niemand” und spielte doch eine Schlüsselrolle in Gottes Plan. Wenn Gott Hananias eine Vision gab und ihn so großartig gebrauchte, dann kann er das Gleiche für dich tun.

    • 2 min
    Entdecke deine Vision (2)

    Entdecke deine Vision (2)

    Paulus glaubte, dass Gott ihn dazu berufen hatte, die Christen ins Gefängnis zu werfen und umzubringen. In einer dramatischen Wendung erkannte er schließlich seinen wahren Dienst, der die Welt veränderte. “Als er aber hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte; und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel. Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul! Saul! Warum verfolgst du mich? Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst … Da sprach er mit Zittern und Schrecken: Herr, was willst du, dass ich tun soll? Und der Herr antwortete ihm: Steh auf und geh in die Stadt hinenin, so wird man dir sagen, was du tun sollst!” (Apg 9, 3 – 6 Schl 2000). Am Ende seines Lebens konnte Paulus sagen, dass er dieser himmlischen Erscheinung gehorsam war. Deine Vision darf nicht dem Wunsch entspringen, andere zu beeindrucken oder zu sein wie sie. Du bist dazu berufen, Gottes Willen zu tun und nicht deinen eigenen oder den von jemand Anderem. In der Bibel steht: “Ephraim wird unterdrückt, zerschlagen im Gericht; denn er ist willig [Menschen] geboten gefolgt.” (Hos 5, 11 Schl 2000). Lass dich von Gott führen und nicht von menschlichen Grundsätzen leiten. Bete: “Herr, du gabst mir diese Vision und ich vertraue dir, dass du mich mit allem versorgst, was ich brauche.” Der Apostel Johannes schreibt: “Deshalb dürfen wir uns auch darauf verlassen, dass Gott unser Beten erhört, wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen entspricht.” (1. Joh 5, 14 HfA).

    • 2 min
    Entdecke deine Vision (1)

    Entdecke deine Vision (1)

    Du wirst Gott nicht dazu bringen, einen Plan für dein Leben zu kreieren – du musst ihn nur entdecken. Er ist schon da. Gebet ist der Schlüssel dazu. Gott sagt: “Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe.” (Jer 29, 11 HfA). Deine Eltern haben dich vielleicht nicht geplant, aber Gott hat es. Du magst in Problemen ersticken, aber Gott weiß um dein Potenzial. David´s Familie dachte, dass er es nie zu etwas bringen würde. Doch wo sie einen Hirtenjungen sahen, sah Gott den König in ihm. Zurückblickend schrieb David: “Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann! Wie überwältigend sind deine Gedanken für mich, o Gott, es sind so unfassbar viele! Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer; wollte ich sie alle zählen, ich käme nie zum Ende!” (Ps 139, 16 – 18 HfA). Du bist einzigartig – das ist Gottes Werk. Es ist ermutigend, Geschichten von großen Persönlichkeiten und deren Leistungen zu lesen und zu denken: “Was die können, das kann ich auch!” Das Geheimnis dabei ist, von ihnen zu lernen ohne sie zu kopieren. Eine gute Idee reicht nicht aus, sie muss dem Willen Gottes entsprechen. Du kannst sie nicht erzwingen sondern musst sie entdecken indem du Gott suchst und ihn um seine Führung bittest. Er verspricht in seinem Wort, dass er sie dir gibt: “Und kommt ihr vom richtigen Weg ab, so hört ihr hinter euch eine Stimme: ´Halt, dies ist der Weg, den ihr einschlagen sollt!´” (Jes 30, 21 HfA).

    • 2 min
    Wie sieht es bei dir zu Hause aus?

    Wie sieht es bei dir zu Hause aus?

    König David´s Affäre mit Bathseba hatte Folgen. Der Prophet Nathan sagte zu ihm: “Darum soll dein Königshaus von nun an immer wieder das Schwert zu spüren bekommen.” (2. Sam 12, 10 HfA). Das bestätigte sich in den darauffolgenden Jahren. Sein Sohn Amnon vergewaltigte seine Halbschwester Tamar. David hatte die Autorität über seinen Haushalt verloren und schritt nicht ein. Sein anderer Sohn Adonija verübte einen Staatsstreich, denn “von Kind auf hatte sein Vater ihn nie getadelt oder zurechtgewiesen.” (1. Kön 1, 6 HfA). Nicht erst dann hätte David Ehemann und Vater sein müssen. Als Herrscher vereinigte er Israel, gewann Kriege und brachte die Bundeslade wieder zurück nach Jerusalem. Doch in seiner eigenen Familie versagte er. Kein Wunder, dass er weinend auf den Ölberg ging. (s. 2. Sam 15, 30). Als er vom Tod seines Sohnes Absalom hörte, klagte er: “Mein Sohn … Wäre ich doch an deiner Stelle gestorben!” (2. Sam 19, 1 HfA). Als sein eigenes Leben zu Ende ging, brachte man ein junges schönes Mädchen zu ihm statt seiner Frau und seinen Kindern. (s. 1. Kön 1, 4). Der Mann, der sich seiner eigenen Familie entfremdete, starb in den Armen einer Fremden. Es ist zu spät, Davids Geschichte zu verändern, doch nicht für deine! Wenn du zwar erfolgreich im Beruf bis, aber zu Hause versagst, sind deine Leistungen hohl. Deine oberste Priorität – nach deiner Beziehung zu Gott sollte die Liebe zu deiner Partnerin oder deinem Partner und zu deinen Kindern sein. David versagte. Doch durch Gottes Gnade kann deine Geschichte ganz anders verlaufen!

    • 2 min
    Kritik kann dich stärken

    Kritik kann dich stärken

    Wurde dein Vertrauen durch Kritik erschüttert? Gott teilte Gideon mit: “Wenn du dich aber davor fürchtest hinabzusteigen, dann geh … zum Lager hinab. Du wirst hören, was man dort redet. Dann werden Hände stark werden.” (V 10 – 11 EÜ). Gott schickte also Gideon und seinen Diener ins Lager der Feinde, damit sie dort hören konnten was gesprochen wurde und ermutigt wurden. Sie waren kaum angekommen, da erzählte einer der Soldaten seinen nächtlichen Traum. “Siehe, ein Laib Gerstenbrot rollte im Lager Midians hin und her, gelangte bis zum Zelt und stieß dagegen, sodass es umfiel …. Der andere antwortete: Das bedeutet nichts anderes als das Schwert des Israeliten Gideon …. Gott hat Midian und das ganze Lager in seine Hand gegeben. Als Gideon die Erzählung von dem Traum und seine Deutung hörte, warf er sich nieder und betete.” (V 13 – 15 EÜ). Manchmal ist es gut, seinen Kritikern zuzuhören wenn man Ermutigung braucht. Kritik kommt, weil du einen Unterschied machst. In diesem Licht betrachtet, kann sie deinen Glauben stärken. Gott hat eine Strategie für jeden Kampf. Bete nicht nur um Siege sondern auch um Strategien. Eine Vision von Gott ist immer bedeutender als die Person, die sie umsetzen soll. “Wenn nicht der HERR das Haus baut, mühen sich umsonst, die daran bauen.” (Ps 127, 1 EÜ). Gott kennt die Last, die du tragen kannst, das Material das du brauchst und wie alles zusammenpasst. Wenn Gott zu dir spricht und du dich fürchtest, dann berufe dich auf folgenden Vers: “Der HERR versprach: Ich stehe dir bei!” (Ri 6, 16 HfA).

    • 2 min
    Gründe für Unzufriedenheit

    Gründe für Unzufriedenheit

    Es gibt verschiedene Ursachen, wenn wir unzufrieden sind: (1) Wir suchen Glück an falschen Orten. Gott sagt: “Denn mein Volk hat eine doppelte Sünde begangen: Erst haben sie mich verlassen, die Quelle mit Leben spendendem Wasser, und dann haben sie sich rissige Zisternen ausgehauen, die überhaupt kein Wasser halten.”. In dir gibt es eine Leere, die nur Gott füllen kann. Er wird es tun, wenn du ihn darum bittest. (2) Wir versagen bei Anderen. Wie wir mit Anderen umgehen zeigt, wie wir uns selbst sehen. Der sozialkritische Philosoph Hoffer sagte: “Es ist auffällig: wir lieben unsere Nächsten tatsächlich so wie uns selbst, wir behandeln sie so, wie uns selbst. Wir hassen sie, wenn wir uns selbst hassen. Wir tolerieren sie, wenn wir uns selbst tolerieren. Wir vergeben ihnen, wenn wir uns selbst vergeben. Wir neigen eher dazu Opfer zu bringen, wenn wir bereit sind, uns selbst zu opfern. Die Wurzel allen Übels auf der Welt ist nicht die Liebe zu uns selbst, sondern der Selbsthass.” (3) Wir vergleichen uns mit Anderen. Paulus schreibt: “Freut euch mit den Fröhlichen!” (Röm 12, 15 HfA). Wenn du dich über die Leistungen oder Segnungen eines Anderen ärgerst, sickert die Freude aus deinem Leben wie durch ein Sieb. In der Bibel steht: “Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib von Christus, und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen. Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt.” (Röm 12, 4 – 6 HfA).

    • 2 min

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