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Ein Podcast von der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz. Präsentiert Forschung aus dem Bereich Gender – und mehr! Leicht gesagt für alle interessierten Hörer*innen.

Gender & mehr - leicht gesagt‪!‬ Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung

    • Science

Ein Podcast von der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz. Präsentiert Forschung aus dem Bereich Gender – und mehr! Leicht gesagt für alle interessierten Hörer*innen.

    #6 Geschlecht im Posthumanismus mit Hildegard Kernmayer und Marietta Schmutz

    #6 Geschlecht im Posthumanismus mit Hildegard Kernmayer und Marietta Schmutz

    In dieser Folge sprechen Hildegard Kernmayer und Marietta Schmutz im Rahmen ihres Projekts „Gender revisited. Verhandlungen von Geschlecht im Zeitalter des Posthumanismus“ darüber, wie sich eine stark technologisierte und digitalisierte Umwelt auf die Kategorie Geschlecht auswirkt bzw. den Blick auf Geschlecht und Körper verändert. Neben der Analyse von Gendertheorien versuchen die Literatur- und Kulturwissenschafterinnen anhand von Beispielen aus der Literatur, etwa der Science Fiction, diesen Fragen nachzugehen. Sie sprechen außerdem über ethische Fragen, das Aufbrechen von Machtverhältnissen und die gesellschaftspolitische Relevanz von Kultur- und Geisteswissenschaften.

    • 43 min
    #5 Affective Worldmaking mit Dijana Simić, Jana Aresin und Si Sophie Pages Whybrew

    #5 Affective Worldmaking mit Dijana Simić, Jana Aresin und Si Sophie Pages Whybrew

    In dieser Folge sprechen Dijana Simić, Jana Aresin und Si Sophie Pages Whybrew über ihre Forschung im Rahmen des Projektes „Affective Worldmaking: Narrative Counterpublics of Gender and Sexuality“, in dem die drei Geisteswissenschaftler*innen unterschiedlichen Forschungsfragen zum Thema Affekttheorie nachgingen. Sie sprechen außerdem über geisteswissenschaftliche Geschlechterforschung, die Analyse von Texten, Gegenöffentlichkeiten und Zugehörigkeiten.

    • 1 hr 5 min
    #4 Kriegsfürsorge mit Heidrun Zettelbauer

    #4 Kriegsfürsorge mit Heidrun Zettelbauer

    In dieser Folge spricht Heidrun Zettelbauer über das Thema Geschlechtergeschichte und im Besonderen zur Geschlechterforschung zum 1. Weltkrieg. Außerdem erfahren wir etwas zu dem Forschungsprojekt „Kriegsfürsorge und Geschlechterpolitiken im Ersten Weltkrieg. Regionale and globale Dimensionen“.

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    Porträt über Heidrun Zettelbauer, anlässlich des Erzherzog-Johann-Forschungspreises des Landes Steiermark (2017)

    Mehr zum Forschungsprojekt „Kriegsfürsorge und Geschlechterpolitiken im Ersten Weltkrieg. Regionale and globale Dimensionen“

    Mehr zur Tagung „Gender Politics and War Welfare during World War One and beyond”,  9./10. Dezember 2021

    Der erste Weltkrieg als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ 

    Der Frontraum als „Intimraum bürgerlicher Familienidylle“ wird näher beschrieben in: Schulte, Regina (1998). „Die Schwester des kranken Kriegers. Verwundetenpflege im Ersten Weltkrieg“, in: Regina Schulte (Hg.). Die verkehrte Welt des Krieges: Studien zu Geschlecht, Religion und Tod. Frankfurt am Main/New York: Campus, S. 95-116;

    Hämmerle, Christa (2014). „Seelisch gebrochen, körperlich ein Wrack … Gewalterfahrungen von Kriegskrankenschwestern“, in: Christa Hämmerle (Hg.). Heimat/Front: Geschlechtergeschichte(n) des ersten Weltkriegs in Österreich-Ungarn. Wien: Böhlau, S. 27-54.

    Borden, Mary (1929/2008). The Forbidden Zone: A nurse’s impressions of the First World War. London: Hesperus Press Limited.

    Mehr zur sprachkritischen Wende bzw. dem linguistic turn.

    Sharp, Ingrid (2021). „Women of Aktion: Performance, Gender and the German Revolution of 1918.” Feminist German Studies, 37/1, 38-60.

    Mehr über Professorin und Projektbeteiligte Ingrid Sharp

    Heidrun Zettelbauer (2018). „Das fragile Geschlecht der Kriegsheldin. Diskursivierungen weiblicher Heilungs- und Verletzungsmacht im Ersten Weltkrieg“. In: Johanna Rolshoven / Toni Janosch Krause / Justin Winkler (Hgg.), Heroes. Repräsentationen des Heroischen in Geschichte, Literatur und Alltag. Bielefeld: transcript-Verlag, S. 91–126.

    Zum Thema Männlichkeiten: Hanisch, Ernst (2005). Männlichkeiten: Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wien/Köln/Weimar: Böhlau.

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    Empfehlungen zum Anhören:

    Stimmen der Kulturwissenschaften Podcast 27: fernetzt über Frauen- und Geschlechter-Geschichte

    Zeit für Gender - Podcast des Zentrum für Geschlechterstudien Universität Paderborn: Geschlechtergeschichte reloaded - Dr. Muriel González Athenas im Gespräch

    • 44 min
    #3 Housework with Mirko Petrić (Episode in English)

    #3 Housework with Mirko Petrić (Episode in English)

    In der dritten Ausgabe spricht Mirko Petrić über das Thema (Un)Gleichheiten in der Hausarbeit im südosteuropäischen Kontext. Mirko Petrić studierte zunächst Vergleichende Literaturwissenschaft und American Studies und spezialisierte sich dann in der Soziologie. Er ist zur Zeit Senior Lecturer am Institut für Soziologie der Universität Zadar und Expert Advisor am Institute of Social Sciences am Regional Centre Split. In seiner Forschungstätigkeit beschäftigt er sich mit Fragen zum Verhältnis von Geschlecht und Medien sowie mit Kultursoziologie, empirischen Methoden und Theorien der Kulturwissenschaften. Die Folge ist diesmal auf Englisch -  eine Zusammenfassung auf Deutsch ist in Vorbereitung.

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    Mehr über Mirko Petrić hierund hier

    Interview mit Mirko Petric von Invent

    Mehr zum Projekt „Gender und Alter/n im zentral- und südosteuropäischen Kontext“

    Mehr zur Feminist Standpoint Theory

    Dr.sc. Ksenija Klasnić on housework hier, hierund hier.

    Laura Frader: “[…] paternalistic socialist states where women were defined primarily as workers yet were also expected to serve men (the “big children”) within the household” In: Frader, L (2006). “Book Reviews,” Signs, 31/2, S. 578–85.

    Derado, A & Petrić, M (2020). “Relational Gender Strategies in the Division of Household Labour,” Revija za sociologiju, 50/3, S. 321-351.

    Crompton R, Lewis S and Lyonette, C (eds). (2007). Women, Men, Work and Family in Europe. Houndmills: Palgrave Macmillan.

    Friedman, T.L. (2005). The World Is Flat: A Brief History of the Twenty-first Century. New York: Farrar, Straus and Giroux

    Gal, S & Kligman, G (2000). The Politics of Gender after Socialism. New Jersey: Princeton University Press.

    Giddens, A (2003). Runaway World: How Globalisation Is Reshaping Our Lives. New York: Routledge.

    Oakley A (1974). The Sociology of Housework. London: Martin Robertson. 

    Touraine, A (2007). New Paradigm for Understanding Today's World. Cambridge: Polity.

    • 52 min
    #2 Gender Pay Gap mit Katharina Mader

    #2 Gender Pay Gap mit Katharina Mader

    In dieser Folge werfen wir einen Blick auf den Gender Pay Gap, Arbeitsverhältnisse und Care Work. Dazu sprechen wir mit der Volkswirtin Katharina Mader, die an der Universität Graz im Rahmen des Elisabeth List Fellowship Programms für Geschlechterforschung im Forschungsprojekt „Digitalisierung: Ein Fluch oder Segen für den Gender Pay Gap?“ neben der mittlerweile leider verstorbenen Wissenschaftlerin Margareta Kreimer als Forscherin tätig war.

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    Mehr über Katharina Mader auf speakerinnen.org

    Homeoffice: Zahlen & Fakten mit Katharina Mader

    Haim, D., Mader, K. & Schultheiß, J. (2022). Beklatschte Systemrelevanz: eine feministische Perspektive auf die kritische Infrastruktur der Daseinsvorsorge. A&W Blog.

    Fritsch, N.S., Berger, C. & Mader, K. (2022). Care-Arbeit im Wandel: Auswirkungen von Digitalisierung und der COVID-19-Pandemie auf bezahlte Sorgearbeit. A&W Blog.

    Derndorfer, J., Disslbacher, F., Lechinger, V., Mader, K., Six, E. (2021). Home, sweet home? The impact of working from home on the division of unpaid work during the COVID-19 lockdown.

    Katharina Mader über Kompromisse und Kompromisslosigkeiten feministischer Forschung

    Mehr zum Elisabeth List Fellowship Programm und dem Projekt „Digitalisierung: Ein Fluch oder Segen für den Gender Pay Gap?“ finden sich hier.

    • 46 min
    #1 Alttestamentliche Bibelwissenschaft mit Irmtraud Fischer

    #1 Alttestamentliche Bibelwissenschaft mit Irmtraud Fischer

    Shownotes

    In dieser Folge sprechen wir mit Irmtraud Fischer über Geschlechterforschung in der alttestamentlichen Bibelforschung. Es geht um Frauenbilder, Feminismus, Sexualität und die katholische Kirche.

    Informationen zu Irmtraud Fischer

    Irmtraud Fischer (1994). Die Erzeltern Israels: Feministisch-theologische Studien zu Genesis 12-36 (Habil)

    Irmtraud Fischer (2021). Liebe, Laster, Lust und Leiden: Sexualität im Alten Testament. 

    Fischer, Irmtraud & Petschnigg, Edith (2021). Genderforschung - brauchen wir das?

    Die Bibel und die Frauen Eine exegetisch-kulturgeschichtliche Enzyklopädie

    Daly, Mary (1986). Jenseits von Gottvater Sohn & Co: Aufbruch zu einer Philosophie der Frauenbefreiung. München : Verl. Frauenoffensive

    Sommer, Norbert (1985). Nennt uns nicht Brüder: Frauen in der Kirche durchbrechen das Schweigen. Stuttgart : Kreuz-Verlag.

    Zimmermann, Ruben (2015). Hermeneutik. Online abgerufen unter https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/100005/  (20.2.2022)

    Winkler, Dietmar (2010). Diakonat der Frau: Befunde aus biblischer, patristischer, ostkirchlicher, liturgischer und systematisch-theologischer Perspektive. Wien: LIT-Verlag.

    Anna Elisabeth Meiers: Das II. Vatikanische Konzil und die Frauen. Theologische Fakultät Trier, 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil, abgerufen am 1. September 2021.

    Über die Person Elisabeth Schüssler-Fiorenza (Wikipedia)

    Über die Person Olympe de Gouges (Wikipedia)

    Über die Person Mary Wollstonecraft (Wikipedia)

    Über die Person Elisabeth Moltmann-Wendel (Wikipedia)

    Mehr über das Projekt „Widerstand erforderlich? – Identitäts- und Geschlechterkämpfe im Horizont von Rechtspopulismus und christlichem Fundamentalismus in Europa heute“

    • 42 min

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