27 episodes

MenschMensch widmet sich voll und ganz dem Gespräch mit Experten des Alltags. Fabian Burstein spricht mit Menschen, deren Beruf und Berufung zum Nachfragen anregt. Menschen, deren Lebenslinien nicht immer nur geradlinig verlaufen und gerade deshalb Inspiration für andere sind. Prominenz ist bei der Auswahl der Gäste kein Kriterium, aber auch kein Ausschlussgrund.

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MenschMensc‪h‬ Fabian Burstein

    • Society & Culture

MenschMensch widmet sich voll und ganz dem Gespräch mit Experten des Alltags. Fabian Burstein spricht mit Menschen, deren Beruf und Berufung zum Nachfragen anregt. Menschen, deren Lebenslinien nicht immer nur geradlinig verlaufen und gerade deshalb Inspiration für andere sind. Prominenz ist bei der Auswahl der Gäste kein Kriterium, aber auch kein Ausschlussgrund.

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    Franz Mayrhofer

    Franz Mayrhofer

    Franz Mayrhofer ist Allgemeinmediziner mit einer bekannten Gruppenpraxis in Wien Mariahilf. Er ist aber auch bildender Künstler mit einer tiefen Verwurzelung in der gegenstandslosen Malerei. Sein Lebensweg beginnt im Salzkammergut – einem ländlichen Umfeld, dem Franz Mayrhofer „eine ganz unverhohlene Sympathie für totalitäre Systeme“ attestiert. Abgestoßen von diesem Klima geht er als Wehrdienstverweigerer nach Wien, politisiert sich im linken Spektrum und erlebt in diversen Wohngemeinschaften und Diskussionszirkeln eine ungekannte Form von Freiheit. Die Liebe zur Malerei kommt in diesem Ambiente von selbst – die Liebe zur Medizin muss er sich erst hart erkämpfen. 

    Folge 25 von MenschMensch erzählt die Geschichte eines Humanisten, der Tag für Tag den Grenzgang zwischen Naturwissenschaft und Kunst wagt. Eine Geschichte, die am Mondsee, im kriegsgebeutelten Libanon und im wilden Wien der 1970er-Jahre ihre zentralen Schauplätze hat.

    • 58 min
    Arman T. Riahi

    Arman T. Riahi

    Für den iranischen Geheimdienst der frühen 80er-Jahre war der ungeborene Arman T. Riahi „die antiislamische Saat“. Für seine politisch aktiven Eltern „die Rettung“. Denn in der gnadenlosen Einschätzung von Ayatollah Khomeinis Gefolgsleuten offenbarte sich eine Ausweglosigkeit, die die widerständige Familie Riahi endgültig zur Flucht bewegte. Heute, fast vierzig Jahre später, ist Arman T. Riahi ein vielfach ausgezeichneter Regisseur und Drehbuchautor, der die extremen Erfahrungen und Gefühle der frühen Kindheit in feinfühlige Filme übersetzt. 

    Folge 24 von MenschMensch führt vom iranischen Isfahan, über den türkischen Vansee in die österreichische Filmszene. Sie erzählt die Geschichte eines waschechten Wieners, der sich gleichzeitig als Migrant der so genannten „2. Generation“ fühlt und diesem scheinbaren Widerspruchs eine enorme schöpferische Kraft verdankt.

    Foto: Mike Mazohl

    • 1 hr 8 min
    Christoph Braendle

    Christoph Braendle

    „Die Globalisierung hat einen zentralen Mangel: Sie lässt nur die Globalisierung der Ware und nicht die Globalisierung des Menschen zu.“ Der Schriftsteller Christoph Braendle hat stets so gelebt, als wolle er diese, von ihm formulierte These, radikal unterwandern. Geboren in Bern und aufgewachsen im kleinen Schweizer Kanton Zug nutzte der Lehrersohn und Schulversager die erstbeste Gelegenheit, um nach Zürich und von dort weiter nach New York und Mexiko auszuwandern. Mit Kurz- und Reisegeschichten finanzierte sich Christoph Braendle einen rastlosen Trip rund um den Erdball, stets getrieben von einem politischen Weltblick und intensiven Beziehungen. Just in Wien wurde er sesshaft und publizierte von hier aus einen Großteil seines umfangreichen Werkes. Folge 23 von MenschMensch skizziert eine Künstlerbiografie, die sich stets geweigert hat, vorgegebene Grenzen zu akzeptieren.

    • 1 hr
    Renate Fellinger

    Renate Fellinger

    Renate Fellinger stammt aus einem kleinen Ort in Oberösterreich. Nach Haupt- und Fachschule widersetzt sie sich alteingesessenen Geschlechterklischees, die im ländlichen Berufsleben der 90er-Jahre noch gang und gäbe sind: Sie erlernt den Tapezierer-Beruf, bearbeitet auf testosteronschwangeren Baustellen Wände und Böden, restauriert Möbel, beseitigt Brandlöcher in abgewetzten Dorfdisko-Sitzbänken. Alles verläuft in geordneten Bahnen – und dennoch fehlt etwas. Nach knapp zehn Jahren wagt Renate Fellinger einen radikalen Schnitt. Sie geht im Rahmen des europäischen Freiwilligendienstes nach London und erlebt dort, inmitten von Millionen unterschiedlicher Lebensentwürfe, eine Initiation: Dank ihrer handwerklichen Fähigkeiten findet sie Zugang zu Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Sozialarbeit und Großstadtleben: Beides lässt Renate Fellinger fortan nicht mehr los. 

    Folge 22 von MenschMensch markiert gleichzeitig der Auftakt zur zweiten Staffel. Sie erzählt die Geschichte einer Frau, die den rauen Ton der Baustelle gegen den turbulenten Alltag in einer Einrichtung für wohnungslose Frauen eingetauscht hat. Ein Alltag, der ihr viel abverlangt und ebenso viel zurückgibt.

    • 1 hr 3 min
    Trailer Staffel 2

    Trailer Staffel 2

    Der Start der zweiten MenschMensch-Staffel steht kurz bevor. Gastgeber Fabian Burstein macht sich Gedanken über neue Gäste und hat eine dringende Bitte: Er möchte noch mehr Vorschläge von EUCH bekommen. Wem würdet ihr gerne eine Stunde lange zuhören? Gibt es jemanden aus eurem Netzwerk, der eine spannende Geschichte zu erzählen hat? Findet ihr, dass ein Thema dringend behandelt werden sollte? Sendet eure Vorschläge an team@menschmensch.com  

    • 5 min
    Angela Köhn

    Angela Köhn

    Mit sechs Jahren beginnt Angela Köhn mit dem Leistungssport. Sie schwimmt, trainiert täglich und bestreitet an den Wochenenden Wettkämpfe. Die Volljährigkeit bringt einen radikalen Schnitt: Sie sagt dem Chlorwasser Lebewohl und konzentriert sich voll auf Ihre Ausbildung zur Maskenbildnerin und Friseurin. Ihr Wunschziel sind nicht mehr nationale Titel sondern die Theater- und Filmwelt, wo sie ihre Kreativität mit einem Handwerk verbinden will. Doch es kommt anders als geplant. Mit derselben Konsequenz, die sie in Rekordzeit durch Wasserbecken und Ausbildung gepeitscht hat, widmet sich Angela Köhn fortan einer neuen Obsession: Dem Heroin. 

    Folge 21 von MenschMensch taucht in eine Biografie ein, die in keine Schublade passt. Sie erzählt von der meditativen Kraft des Schwimmens, der glamourösen Modewelt der Neunziger, dem Grauen eines kalten Entzugs und: Von Familienglück abseits der überwundenen Abgründe.

    • 57 min

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