12 episodes

Kann Künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickeln?
Wie könnte das überhaupt funktionieren, und was würde das für uns bedeuten?
12 Folgen, 12 Gespräche mit Expertinnen und Experten und eine gemeinsame Abschlussrunde.

Autor: Karsten Wendland, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Web: www.ki-bewusstsein.de
Twitter: twitter.com/KIBewusstsein

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF, Förderkennzeichen 2016ITA202

Selbstbewusste K‪I‬ Karsten Wendland

    • Science

Kann Künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickeln?
Wie könnte das überhaupt funktionieren, und was würde das für uns bedeuten?
12 Folgen, 12 Gespräche mit Expertinnen und Experten und eine gemeinsame Abschlussrunde.

Autor: Karsten Wendland, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Web: www.ki-bewusstsein.de
Twitter: twitter.com/KIBewusstsein

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF, Förderkennzeichen 2016ITA202

    #11 Die meisten SF-Romane sind als Warnung gedacht, nicht als Gebrauchsanleitung. Im Gespräch mit Andreas Eschbach.

    #11 Die meisten SF-Romane sind als Warnung gedacht, nicht als Gebrauchsanleitung. Im Gespräch mit Andreas Eschbach.

    Für den Autor Andreas Eschbach sind Menschen ohne Technologie gar nicht denkbar. Allerdings wird die Freiheit des Individuums durch Technologie sowohl ermöglicht wie auch bedroht, was er in seinen Erzählungen in unterschiedlichen Genres aufgreift und aufbereitet. Was wir heute zu „Bewusster KI“ diskutieren, ist in seinem Metier ein Grundmotiv mit langer Tradition. Er kann erzählen, wie mediale Vermittlung Computer und Roboter schon immer vermenschlicht hat, und weiß aus eigener Erfahrung, dass Programmcodes stets auch etwas über diejenigen spiegeln, die sie geschrieben haben.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Dr. Hinrich Thölken, Botschafter und Sonderbeauftragter für Digitalisierung und digitale Transformation im Auswärtigen Amt

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion, Aufnahmeleitung und Produktion: Kayla Zoller

    Licence: CC-BY, DOI: https://doi.org/10.5445/IR/1000126701



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Isaac Asimov: Alle Robotergeschichten, Bastei Lübbe 2007.

    Artikel über den „Astro Boy“ bei SRF.

    Andreas Eschbach: NSA, Bastei Lübbe 2020.

    Andreas Eschbach Out-Trilogie: Black Out 2010, Hide Out 2011, Time Out 2012, Arena Verlag.

    Das von DeepMind entwickelte Computerprogramm AlphaGo, welches das Brettspiel Go spielt.

    Homepage von Andreas Eschbach:
    http://www.andreaseschbach.de/

    • 55 min
    #10 Die größte Hoffnung wäre, die Dystopien zu verhindern. Im Gespräch mit Joachim Weinhardt.

    #10 Die größte Hoffnung wäre, die Dystopien zu verhindern. Im Gespräch mit Joachim Weinhardt.

    Der Theologe Prof. Dr. Joachim Weinhardt, PH Karlsruhe, ordnet Fragen zu Künstlicher Intelligenz und Bewusstsein auch in naturwissenschaftliche und in ethische Kontexte ein. Aus biblischer Perspektive sei es nicht vorgesehen, dass der Mensch andere Geschöpfe erschafft. Grundsätzlich hält er es aber für möglich, dass Bewusstsein auch auf anderen materiellen Voraussetzungen basieren könnte als bei uns Menschen. Wie aber könnte man garantieren, dass ein künstlich geschaffenes Bewusstsein kein unglückliches Bewusstsein würde? Perspektivisch sollte man bereits Vorstufen von Entwicklungen verhindern, die möglicherweise in einem Take-Off enden könnten.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Prof. Dr. Urs Andelfinger, Hochschule Darmstadt

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion, Aufnahmeleitung und Produktion: Annalena Hörth

    Licence: CC-BY, DOI: http://doi.org/10.5445/IR/1000126231



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Joachim Weinhardt: Gott und die Welt. Schöpfungslehre und Eschatologie, Kohlhammer 2019.

    Artikel bei Zeit online über die vom Robotikexperte Anthony Levandowski ins Leben gerufene KI-Kirche „Way of the future“ (vom 18.11.2017).

    Artikel von Alan M. Turing in „Mind“: „Computing Machinery and Intelligence“.

    Prof. Dr. Joachim Weinhardt auf der Website der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe: https://www.ph-karlsruhe.de/personen/detail/Joachim_Weinhardt_945

    • 52 min
    #09 Dass Roboter uns Emotionen vorgaukeln kann sehr wichtig sein. Im Gespräch mit Janina Loh.

    #09 Dass Roboter uns Emotionen vorgaukeln kann sehr wichtig sein. Im Gespräch mit Janina Loh.

    Die Philosophin Dr. Janina Loh an der Universität Wien untersucht inklusive Denkansätze, an deren Ende es nicht mehr so wichtig ist, ob sich jemand als Mensch oder als Maschine bezeichnet. Die Autorin des suhrkamp-Buchs „Roboterethik“ geht emotionalen Bindungen zwischen Mensch und Roboter in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern auf die Spur, sowie möglichen Verhältnissen, die zueinander entstehen können. Als kritische Posthumanistin regt sie an, auch bei der Herstellung von Robotern auf Diversität zu achten und vielfältige Roboter herzustellen.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Jascha Bareis, M.A., Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion, Aufnahmeleitung und Produktion: Matthias Gerz

    Licence: CC-BY, DOI: https://doi.org/10.5445/IR/1000125862



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Janina Loh: Roboterethik. Eine Einführung, suhrkamp taschenbuch 2019.

    Artikel bei Zeit.de über die Roboterforscherin Kate Darling vom MIT und das Beispiel von Mienenrobotern.

    Thomas Nagel: Aufsatz "What is it like to be a bat?" (Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?), 1974.

    Artikel bei ze.tt über eine Berlinerin, die eine Beziehung zu einem Modellflugzeug führt.

    Homepage von Janina Loh auf der Homepage der Universität Wien:
    https://ufind.univie.ac.at/de/person.html?id=61692

    • 45 min
    #08 Wir müssen Maschinen bauen, die Gefühle haben. Im Gespräch mit Antonio Chella.

    #08 Wir müssen Maschinen bauen, die Gefühle haben. Im Gespräch mit Antonio Chella.

    Für den Robotiker Prof. Dr. Antonio Chella, Leiter des Robotic Labs und des Forschungszentrums für Wissenstechnologien an der Universität von Palermo, geht Bewusstsein deutlich über das Gehirn hinaus. Für den Herausgeber des Journal of Artificial Intelligence and Consciousness kann nur eine empathische Maschine auch eine ethische Maschine sein. Deshalb sei es erstrebenswert, Maschinen mit Gefühlen zu bauen, und aus deren Verhalten schließlich auch mehr über unser eigenes phänomenales Bewusstsein erfahren zu können. Viele KI-Leute haben seiner Beobachtung nach kein Interesse an philosophischen Debatten, weswegen er versucht, praktische Brücken zwischen den Disziplinen zu bauen und interdisziplinäre Diskurse zu unterstützen.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Prof. Dr. Armin Grunwald, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion und Produktion: Annalena Hörth
    Aufnahmeleitung: Tobias Windmüller
    Synchronsprecher: Konstantin Kleefoot

    Licence: CC-BY, DOI: http://doi.org/10.5445/IR/1000125589



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Antonio Chella: Journal of Artificial Intelligence and Consciousness.

    Zitat von Woody Allen: “You rely too much on brain. The brain is the most overrated organ.“

    Der US-amerikanische Science-Fiction-Film „Nummer 5 lebt“ (Englischer Originaltitel: „Short Circuit“), 1986.

    Artikel bei Zeit.de über den rassistischen Chat-Bot Tay (vom 24.03.2020).

    Das Science-Fiction-Drama Ex Machina von Alex Garland, 2015.

    Der Science-Fiction-Film 2001: Odyssee im Weltraum (Originaltitel: 2001: A Space Odyssey) von Stanley Kubrick, 1968.

    Der Schwarzweißfilm Frankenstein von Mary Shelley, 1931.

    Der Stummfilm Der Golem von Paul Wegener und Heinrich Galeen, 1914.

    Antonio Chella auf der Homepage der University of Palermo: https://www.icar.cnr.it/en/associati-di-ricerca/esterno-1/

    • 39 min
    #07 Bewusstsein ist eine kausale Kraft und kein cleverer Programmier-Hack. Im Gespräch mit Christof Koch.

    #07 Bewusstsein ist eine kausale Kraft und kein cleverer Programmier-Hack. Im Gespräch mit Christof Koch.

    Für den Neuwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Koch, Chefwissenschaftler am Allen Institute für Gehirnforschung in Seattle, gibt es eine sehr enge Verbindung zwischen Gehirn und Bewusstsein. Er hält es nicht für möglich, die Strukturen des menschlichen Gehirns digital zu simulieren, wohl aber, dass man es irgendwann aus technischen Materialien wird nachbauen können. Bewusstsein sind für ihn jegliche Erfahrungen, Gefühle und Empfindungen, die letztlich immer mit dem Gehirn zu tun haben. So lieben wir auch nicht mit dem Herzen, sondern in Wirklichkeit mit dem Kopf.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Prof. Dr.-Ing. Ralf Otte, Technische Hochschule Ulm

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion, Aufnahmeleitung und Produktion: Tobias Windmüller
    Synchronsprecher: Konstantin Kleefoot

    Licence: CC-BY, DOI: http://doi.org/10.5445/IR/1000125298



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Christof Koch: The feeling of life itself. Why consciousness is widespread but can’t be computed, MIT Press 2020.

    Aristoteles: Über die Seele. De Anima, Felix Meiner Verlag Hamburg 2017.

    Artikel über Floatation tanks bei Faz.net (vom 17.04.2017).

    Informationen über die Integrated Information Theory.

    Begriffserklärungen zu „CPU“ und „ALU“ bei ITWissen.info.

    Homepage von Christof Koch: https://christofkoch.com/

    Christof Koch auf der Homepgae des Allen Institute for Brain Science Seattle: https://alleninstitute.org/what-we-do/brain-science/about/team/staff-profiles/christof-koch/

    • 55 min
    #06 Wir müssen auf Weitsicht fahren und fragen: Was wäre, wenn? Im Gespräch mit Frauke Rostalski.

    #06 Wir müssen auf Weitsicht fahren und fragen: Was wäre, wenn? Im Gespräch mit Frauke Rostalski.

    Für die Juristin Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski, Universität Köln und Mitglied des Deutschen Ethikrats, kann man KI-Robotern weder Schuld noch Verantwortung zuschreiben – zumindest nicht nach den heutigen Maßstäben und technischen Realisierungen. KI-Systeme können nur Teile unseres Denkens abbilden, und umgekehrt funktioniert der Mensch nicht nach Algorithmen. Allerdings wissen wir nicht, was noch kommt, und sollten verschiedene Zukünfte rechtzeitig vorausdenken. Zukünftige Gesellschaften etwa mit e-Personen sind schon heute debattierte Szenarien.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Dr. Gerard Blommestijn, Physiker und Philosoph

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion: Kayla Zoller
    Aufnahmeleitung vor Ort im schönen Köln: Karsten Wendland
    Produktion: Kayla Zoller

    Licence: CC-BY, DOI: http://doi.org/10.5445/IR/1000124841



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Frauke Rostalski ist Mitglied im Deutschen Ethikrat.

    Artikel auf Welt.de: Ingenieur „heiratet“ seine selbstgebaute Robo-Freundin (vom 07.04.2017).

    Zitat des britischen Evolutionsbiologen Clinton Richard Dawkins:
    “We are survival machines – robot vehicles blindly programmed to preserve the selfish molecules known as genes. This is a truth which still fills me with astonishment.” (Aus seinem Buch „The Selfish Gene“, Oxford University Press: 1976).

    Artikel über das Libet-Experiment bei Planet Wissen.

    Der hippokratische Eid.

    Das Szenario des schwarzen Schwans nach dem Publizisten und Börsenhändler Nassim Nicholas Taleb. (Artikel bei Risknet.de vom 20.07.2020).

    Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski auf der Homepage der Universität zu Köln:
    https://rostalski.jura.uni-koeln.de/prof-dr-dr-frauke-rostalski

    • 41 min

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