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WirtschaftsWoche-Chefredakteur Beat Balzli diskutiert mit den wichtigsten Unternehmern, Top-Managerinnen, Ökonomen und Wirtschaftspolitikerinnen Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und tiefe Einblicke in ihr Leben als Entscheider und Privatpersonen.

Logodesign: Patrick Zeh

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WirtschaftsWoche-Chefredakteur Beat Balzli diskutiert mit den wichtigsten Unternehmern, Top-Managerinnen, Ökonomen und Wirtschaftspolitikerinnen Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und tiefe Einblicke in ihr Leben als Entscheider und Privatpersonen.

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    Bulthaup-Chef Eckert: „Heute verschickt die gesamte Industrie Luft“

    Bulthaup-Chef Eckert: „Heute verschickt die gesamte Industrie Luft“

    Es ist ein ganz spezielles Phänomen und ich konnte es mir noch nie so richtig erklären. Die besten Partys finden eigentlich immer mit zu vielen Menschen in zu kleinen Räumen statt. Am liebsten quetschen sich alle in die Küche und bleiben dort bis auch das letzte Bier ausgetrunken ist. Der Ort scheint etwas Magisches zu haben. Es geht um mehr als nur Essen und Trinken. Es ist die Anziehungskraft einer Feuer- und Wasserstelle. Kein Wunder, dass sich die Küche auch als Geschäftsmodell eignet. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er liest Krimis von John Grisham, liebt Schnitzel mit Kartoffelsalat, will nicht als Anwalt in Starnberg enden, steht auf Picasso, hält Kochinseln für die Befreiung der Hausfrau, reagiert allergisch auf das Wort Statussymbol, ist total von Japan fasziniert, trinkt am Morgen lieber Algen statt Kaffee, hat gerne Promis als Kunden, sammelt Star Wars Figuren und ist überzeugt, dass Alexa und Siri menschliche Nähe nie ersetzen werden. Marc Eckert ist seit 2009 Geschäftsführer und Mitinhaber des niederbayerischen Premium-Küchenherstellers Bulthaupt. Er macht mit rund 500 Mitarbeitern rund 150 Millionen Euro Umsatz.
    Im Podcast erzählt er mir, warum Yoda sein Mentor ist, Frauen in Wahrheit über die Welt herrschen, er Politikern keine Vorwürfe macht und wie er Bulthaup nachhaltiger machen möchte.

    Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter balzli@wiwo.de

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    • 1 hr 24 min
    Techem-Chef Hartmann: „Achtzig Prozent der Heizkessel sind überdimensioniert“

    Techem-Chef Hartmann: „Achtzig Prozent der Heizkessel sind überdimensioniert“

    Die Energiewende ist das Buzzword schlechthin. Klimaneutralität ist das große Ziel. Doch auf dem Weg dorthin läuft gerade einiges schief. Der Ausbau der Erneuerbaren Energie kommt nicht schnell genug voran, der Gaspoker des Kreml belebt sogar Kohlekraftwerke wieder und nicht nur im Verkehr hinkt man weit hinter den Zielen her. Dem Gebäudebereich machen schlechte Isolierungen und veraltete Heizungen zu schaffen. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er verdiente sein erstes Geld mit Autowaschen, spielt in drei Bands Schlagzeug bis zum Umfallen, verbrachte das halbe Leben bei IBM, wollte nicht mit der ganzen Familie nach Shanghai umziehen, wurde stattdessen in der Marktforschung nicht glücklich, will am liebsten alle Heizungen Deutschlands überwachen und ist überzeugt, dass die hohen Energiepreise bei vielen Mietern zu Privatinsolvenzen führen werden. Matthias Hartmann ist seit 2020 CEO des Immobilien-Energie-Dienstleisters Techem und ist mit etwa 4000 Mitarbeitern in rund zwanzig Ländern aktiv.
    Im Podcast erzählt er mir, wie er als Schlagzeuger und Manager den Takt vorgibt, warum er mit Oligopolvorwürfen nichts anfangen kann und ihn die bürokratischen Hürden auf dem Weg zur Digitalisierung „halb wahnsinnig“ machen.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Viele träumen von einem zweiten Einkommen, gespeist aus Zinsen und Dividenden. Das ist nicht einfach, aber durchaus zu schaffen – gerade im aktuellen Börsenumfeld. Mit einem klug gebauten Portfolio sind laufende Erträge von vier Prozent pro Jahr drin.
    www.wiwo.de/28682702.html [wiwo+]

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    • 50 min
    Rewe-Chef Souque: „Ich wusste: der will mich fertig machen – das hat mich angespornt“

    Rewe-Chef Souque: „Ich wusste: der will mich fertig machen – das hat mich angespornt“

    Nichts beschäftigt die Deutschen gerade mehr als die Inflation, selbst Putins Krieg gegen die Ukraine macht ihnen weniger Sorgen. Die Preise steigen und die Kaufkraft sinkt. Die Bundesbank prophezeit bereits zweistellige Raten, den höchsten Stand seit Jahrzehnten. Die Angst vor dem Wohlstandsverlust geht um. Beim täglichen Einkauf im Supermarkt lässt sich die Entwicklung besonders schmerzlich erfahren. Alles wird teurer. Und so mancher fragt sich, ob da nicht die Industrie oder die Einzelhändler oder beide die Gelegenheit nutzen, um richtig abzukassieren. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er ist ein echter Franzose, liebt moderne Kunst, führte mit seiner Frau acht Jahre lang eine Fernbeziehung, verzichtet wegen seiner Töchter auf Avocado-Toast und kann ohne Fußball nicht leben.
    Lionel Souque ist seit 2017 CEO der Rewe-Gruppe, mit einem Umsatz von beinahe 80 Milliarden Euro einer der größten Einzelhändler und Touristik-Unternehmer Europas.
    Er erzählt mir, warum der Einzelhandel die Inflation bremst, wie seine Karriere an der Kasse im sozialen Brennpunkt begann und warum manche Hersteller derzeit die Preiswelle reiten wollen.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Sie fordern Sabbaticals und hohe Gehälter, verabscheuen Hierarchien und fühlen sich niemandem verbunden. Die Generation Z ist mächtiger, als Babyboomer oder Millennials es waren. Arbeitgeber müssen es schlucken. Und Vorgesetzte lernen, anders zu führen.
    https://www.wiwo.de/my/erfolg/management/maechtige-junge-talente-die-generation-z-kann-sich-viel-mehr-erlauben-als-die-generationen-vor-ihr/28667046.html [wiwo+]

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    • 1 hr 13 min
    Salzgitter-Chef Groebler: „Die gesamte Industrie hat Demut gelernt“

    Salzgitter-Chef Groebler: „Die gesamte Industrie hat Demut gelernt“

    Es ist die größte Zäsur in der Geschichte der Stahlindustrie. Deutschlands CO2-Produzentin Nummer eins muss jetzt die Dekarbonisierung einleiten. Allein ein einziger Hochofen ist so schmutzig wie 2,5 Millionen Autos. Für die erfolgreiche Transformation sind viele Fördermilliarden, viel grüner Wasserstoff, viel grüner Strom und ein Denken in Materialkreisläufen nötig. Theoretisch stehen die Pläne, auf dem Papier klappt alles. In der Realität hakt es noch an zentralen Stellen. Vor allem die Kapazitäten der grünen Energieversorgung machen der Industrie Sorgen. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er ging mit 18 auf die Jagd, sitzt schon beim Bewerbungsgespräch am liebsten auf den Stuhl des Chefs, benutzt Flugreisen als Karrieresprungbrett, hat den Elchtest bestanden, präsentiert das beste Halbjahresergebnis der Firmengeschichte und beklagt sich über zu lange Genehmigungsverfahren in Deutschland. Gunnar Gröbler ist seit 2021 CEO von Deutschlands zweitgrößtem Stahlkonzern Salzgitter mit einem Umsatz von rund 9 Milliarden Euro.
    Groebler hat mir erzählt, warum grüner Stahl wettbewerbsfähig sein wird, Schrott das neue Gold ist, Genehmigungsverfahren im Ausland deutlich besser organisiert sind, Salzgitter das Gas nicht ausgeht und er im Frack vor dem schwedischen König stand.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus. Das kostet Wachstum und Wohlstand – wenn Politik und Wirtschaft jetzt nicht aufwachen. Wer baut künftig Windräder und Wärmepumpen? Wer pflegt die Alten, pampert die Boomer? Zehn Wege aus dem Personalmangel.
    https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/fachkraeftemangel-wer-macht-morgen-die-arbeit/28645334.html [wiwo+]

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    • 57 min
    HHLA-Chefin Titzrath: „Fingerhakeln gehört nach Bayern“

    HHLA-Chefin Titzrath: „Fingerhakeln gehört nach Bayern“

    Eine Blechkiste ist das Symbol der Globalisierung. Standardcontainer bilden die DNA eines funktionierenden Welthandels – sofern sie zur richtigen Zeit in der richtigen Menge am richtigen Ort sind. Doch das funktioniert schon lange nicht mehr. Das Logistiksystem steuert auf den Infarkt zu. Krieg, Corona-Lockdowns in China, Fachkräftemangel, Sanktionen oder marode Bahnen stören die Lieferketten. Pünktlichkeit gibt es nicht mehr. Entweder stehen zu viele Container rum oder gar keine. Die Allianzen der Reeder werden in diesem Chaos immer reicher und mächtiger, Deutschlands größter Hafen dagegen immer ohnmächtiger – ganz zu schweigen von Hamburgs Bedeutungsverlust gegenüber Rotterdam und Antwerpen. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Sie verbrachte die halbe Jugend mit einer Querflöte, machte bei Mercedes Karriere, liebt Rührei mit Krabben, hielt im Vorstand der Post nicht lange durch, wurde einst als „Hamburgs teuerste Azubine“ bezeichnet, gilt heute als Königin der Logistik und ist überzeugt, dass sich die Wirtschaft eines Landes nicht verstehen lässt, wenn man nicht auch dessen Kultur und Geschichte kennt. Angela Titzrath führt seit 2017 als Vorstandsvorsitzende die Hamburger Hafen und Logistik AG.
    Titzrath erzählt mir, warum Robert Habeck ihren Deal mit der chinesischen Reederei Cosco in Frage stellt, LKWs auch am Sonntag fahren sollten, das Baustellenmanagement der Deutschen Bahn nervt, die Reeder zu viel Macht besitzen und sie im Himalaya klettern will.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Das Risiko, in China nicht dabei zu sein, ist größer als das Risiko, dabei zu sein? Das war einmal. Der einstige Sehnsuchtsstandort deutscher Manager wird zum Klumpenrisiko. Wirtschaft und Regierung spielen den Exit durch.
    https://www.wiwo.de/my/politik/ausland/deutschlands-schicksalspartner-raus-aus-china/28624758.html [wiwo+]

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    • 1 hr 5 min
    Cum-Ex-Versteher Fabio de Masi: „Das ist eine Form der organisierten Kriminalität“

    Cum-Ex-Versteher Fabio de Masi: „Das ist eine Form der organisierten Kriminalität“

    Er wuchs auf einem Schloss auf, putzte Toiletten im Techno-Club, studierte Volkswirtschaft in Südafrika, liebt den Großvater für seinen Partisanenkampf gegen die Faschisten, steht auf klassische Rennräder, hängt sich Papst Franziskus und Mohammad Ali ins Büro, vernachlässigt mitunter seinen Sohn, serviert den besten Espresso und ist überzeugt, dass die Politik zu oft in einer Blase lebt. Fabio de Masi war bis 2021 im Deutschen Bundestag der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke und gehört heute zu den bekanntesten Finanzmafia-Verstehern des Landes. Er weiß fast alles über Cum Ex, Wirecard & Co. Und er grillte höchstpersönlich Olaf Scholz in einem Untersuchungsausschuss. De Masi erzählt mir, warum Scholz sich im Fall Warburg der politischen Einflussnahme schuldig gemacht hat, sein Großvater geheime Botschaften in Salamis schmuggelte, Deutschland ein Problem mit Geldwäsche hat, Hamburg ziemlich skandalanfällig ist – und er am liebsten weit weg in den Bergen leben würde. Offline.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Jahrelang ging es für Immobilienkonzerne steil bergauf. Sie kauften Wohnungen, profitierten satt von stetig steigenden Preisen. Damit ist jetzt Schluss. Die Zinsen ziehen an – und viele Firmen sind für den Abschwung schlecht gerüstet. Szenarien für die vier großen Spieler am Markt verheißen nichts Gutes.
    https://www.wiwo.de/my/unternehmen/dienstleister/vonovia-leg-und-co-die-substanz-luege/28607690.html [wiwo+]

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    • 1 hr 23 min

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