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021 – Barbara Windisch: Geht nicht, gibt’s nicht Mutige Frauen braucht das Land

    • Gesellschaft und Kultur

Barbaras Eltern hatten Pferde und sie sagt selbst, dass sie in ihrer Kindheit fast 24 Stunden ihrer Zeit an der frischen Luft mit Tieren verbracht hat. Ihre Ausbildung sollte sie dem Ziel näher bringen, sich auch beruflich mit Tieren beschäftigen zu können. Die Trennung ihrer Eltern hat sie jedoch während ihrer eigenen Pubertät stark gefordert und so hat sie die Schule abgebrochen. Eine Entscheidung die sie heute bereut, und dann auch wieder nicht, denn sonst wäre alles nicht so gekommen wie es jetzt ist. Und wie es ist, ist es gut.
Barbara lebt mit ihrem Mann Bernhard in Kainbach, beinahe am Stadtrand von Graz. Sie betreiben dort einen Alpaka- und Lama Zuchtbetrieb. Das war aber nicht von Anfang an klar. Für Barbara war der leerstehende Hof von Bernhards Großeltern ein Potenzial, dass sie unbedingt nutzen wollte, aber die richtigen Tiere haben sie während einer Auszeit in Südamerika gefunden.
Gestartet haben sie ihren Betrieb mit 3 trächtigen Alpaka Stuten, heute leben 107 Tiere auf ihrem Hof und sie sind mittlerweile der größte Zuchtbetrieb Österreichs. Die Tiere erden Barbara und geben Menschen viel zurück. Nicht umsonst meint sie, haben sie das Einhorn vom Thron der Trendtiere vertrieben, denn es gibt niemanden, der nicht grinsen muss, wenn er diese „knuffigen“ Tiere mit den großen Kulleraugen anschaut. Die Tiere haben unterschiedliche Persönlichkeiten und sie warten deshalb ein paar Tage mit der Namensgebung, damit diese mit dem Wesen der Tiere harmonieren. Alpakas kommen übrigens nach elf Monaten zur Welt, beim Zeugungsakt wird gekuschelt und wenn dieser erfolgreich war, spukt die Alpakadame beim nächsten Annäherungsversucht. So vielfältig wie die Alpakaherde auf Barbaras Hof ist, so vielfältig ist auch ihr Angebot: Es gibt Alpaka Wanderungen, Yoga in der Herde, Fotoshootings mit den Tieren und viele wunderbare Produkten wie Stirnbänder, Socken, Sitzauflagen oder Seife.
Die Freude an ihrer Arbeit steht ihr ins Gesicht geschrieben und doch ist sie froh, dass sie mittlerweile ein Team um sich hat, dass sie unterstützt, denn auf Freizeit möchte sie nicht mehr verzichten. Ihre Selbständigkeit schätzt Barbara, trotz manch kleiner Nachteile und, dass sie all das geschafft hat ohne von Anfang an einen Businessplan zu haben, ist fast nicht zu glauben. Die Leidenschaft für das was sie tut und die Freude sich immer wieder neu zu erfinden, scheinen ihr Erfolgsrezept zu sein.
Neben dem Alpakabetrieb gibt es am Hof noch eine Tischlerei die von Vater und Sohn betrieben wird. Die Familie packt immer selbstverständlich mit an und zeigt dadurch die Verbundenheit und Unterstützung für die beiden. Brainstorming für neue Ideen machen Barbara und Bernhard allerdings am liebsten erst mal zu zweit bevor diese dann der ganzen Familie vorgestellt wird – und da werden wohl noch viele spannende Alpakaideen entstehen – wir sind gespannt.

Barbaras Eltern hatten Pferde und sie sagt selbst, dass sie in ihrer Kindheit fast 24 Stunden ihrer Zeit an der frischen Luft mit Tieren verbracht hat. Ihre Ausbildung sollte sie dem Ziel näher bringen, sich auch beruflich mit Tieren beschäftigen zu können. Die Trennung ihrer Eltern hat sie jedoch während ihrer eigenen Pubertät stark gefordert und so hat sie die Schule abgebrochen. Eine Entscheidung die sie heute bereut, und dann auch wieder nicht, denn sonst wäre alles nicht so gekommen wie es jetzt ist. Und wie es ist, ist es gut.
Barbara lebt mit ihrem Mann Bernhard in Kainbach, beinahe am Stadtrand von Graz. Sie betreiben dort einen Alpaka- und Lama Zuchtbetrieb. Das war aber nicht von Anfang an klar. Für Barbara war der leerstehende Hof von Bernhards Großeltern ein Potenzial, dass sie unbedingt nutzen wollte, aber die richtigen Tiere haben sie während einer Auszeit in Südamerika gefunden.
Gestartet haben sie ihren Betrieb mit 3 trächtigen Alpaka Stuten, heute leben 107 Tiere auf ihrem Hof und sie sind mittlerweile der größte Zuchtbetrieb Österreichs. Die Tiere erden Barbara und geben Menschen viel zurück. Nicht umsonst meint sie, haben sie das Einhorn vom Thron der Trendtiere vertrieben, denn es gibt niemanden, der nicht grinsen muss, wenn er diese „knuffigen“ Tiere mit den großen Kulleraugen anschaut. Die Tiere haben unterschiedliche Persönlichkeiten und sie warten deshalb ein paar Tage mit der Namensgebung, damit diese mit dem Wesen der Tiere harmonieren. Alpakas kommen übrigens nach elf Monaten zur Welt, beim Zeugungsakt wird gekuschelt und wenn dieser erfolgreich war, spukt die Alpakadame beim nächsten Annäherungsversucht. So vielfältig wie die Alpakaherde auf Barbaras Hof ist, so vielfältig ist auch ihr Angebot: Es gibt Alpaka Wanderungen, Yoga in der Herde, Fotoshootings mit den Tieren und viele wunderbare Produkten wie Stirnbänder, Socken, Sitzauflagen oder Seife.
Die Freude an ihrer Arbeit steht ihr ins Gesicht geschrieben und doch ist sie froh, dass sie mittlerweile ein Team um sich hat, dass sie unterstützt, denn auf Freizeit möchte sie nicht mehr verzichten. Ihre Selbständigkeit schätzt Barbara, trotz manch kleiner Nachteile und, dass sie all das geschafft hat ohne von Anfang an einen Businessplan zu haben, ist fast nicht zu glauben. Die Leidenschaft für das was sie tut und die Freude sich immer wieder neu zu erfinden, scheinen ihr Erfolgsrezept zu sein.
Neben dem Alpakabetrieb gibt es am Hof noch eine Tischlerei die von Vater und Sohn betrieben wird. Die Familie packt immer selbstverständlich mit an und zeigt dadurch die Verbundenheit und Unterstützung für die beiden. Brainstorming für neue Ideen machen Barbara und Bernhard allerdings am liebsten erst mal zu zweit bevor diese dann der ganzen Familie vorgestellt wird – und da werden wohl noch viele spannende Alpakaideen entstehen – wir sind gespannt.

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