72 Folgen

Wir befragen außergewöhnliche Menschen - so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.

Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director des ZEITmagazins und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, sind auf alles vorbereitet - und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.

Alles gesagt‪?‬ ZEIT ONLINE

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,7 • 190 Bewertungen

Wir befragen außergewöhnliche Menschen - so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.

Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director des ZEITmagazins und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, sind auf alles vorbereitet - und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.

    Ferdinand von Schirach, was ist ein gelungenes Leben?

    Ferdinand von Schirach, was ist ein gelungenes Leben?

    Er gilt als eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur. Im Podcast spricht er über seine spektakulärsten Fälle als Anwalt – und über die Liebe.

    • 3 Std 7 Min.
    Alena Buyx, warum ist Leben nicht das höchste Gut?

    Alena Buyx, warum ist Leben nicht das höchste Gut?

    Seit Beginn der Pandemie leitet sie den Ethikrat. Im unendlichen Podcast spricht Buyx über Solidarität und darüber, welche Rolle KI in unserem Alltag spielen wird.

    • 5 Std 49 Min.
    Dagmar Berghoff, schauen Sie noch die Tagesschau?

    Dagmar Berghoff, schauen Sie noch die Tagesschau?

    Sie war die erste Sprecherin der Tagesschau und ist bis heute eine TV-Legende. Im Podcast spricht Berghoff übers Älterwerden im Fernsehen und Eitelkeiten von Kollegen.

    • 4 Std 33 Min.
    Armin Maiwald, wie kam es zur "Sendung mit der Maus"?

    Armin Maiwald, wie kam es zur "Sendung mit der Maus"?

    Es gibt vielleicht keinen anderen Menschen, der das Denken und die Weltsicht der Bundesrepublik Deutschland so geprägt hat: Denn Armin Maiwald von der "Sendung mit der Maus" hat das Denken der Menschen beeinflusst, als sie noch Kinder waren.

    Für die "Sendung mit der Maus", die seit 1971 in der ARD läuft, ist Armin Maiwald mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Grimme-Preis ausgezeichnet worden.

    In der neuen Folge von "Alles gesagt?" dem unendlichen Podcast der ZEIT, spricht Maiwald über seine Kindheit im Nachkriegsdienstdeutschland, über die Erfindung seiner Sendung – und natürlich auch darüber, warum die Banane krumm ist und wie die Farbe in die Zahnpasta kommt.

    Armin Eckhard Maiwald wurde am 23. Januar 1940 in Köln geboren, sein Vater war Konditormeister und ist im Krieg als Soldat gefallen, seine Mutter hatte ein Café.

    Maiwald wurde 1963 Regieassistent beim WDR und führte bald selbst Regie. Von 1969 an produzierte er die Kinderserie "Der Spatz vom Wallrafplatz", seit 1971 dreht er Filme für "Die Sendung mit der Maus", seit 1973 ist er auch einer der Sprecher der "Lach-und Sachgeschichten".

    Im Podcast spricht er über seine Arbeit als Filmproduzent, darüber, welche bis heute die meistgestellte Frage der Maus-Zuschauer ist, berichtet von seinen schlimmsten und seinen beliebtesten Filmen und klagt über die Kommerzialisierung des Kinderfernsehens. Einmal singt Armin Maiwald mit den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend auch das legendäre Müllabfuhr-Lied.

    Nach 6 Stunden und 21 Minuten beendet Armin Maiwald das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast. Diese Folge wurde am 30. April 2023 im Rahmen des ZEIT ONLINE-Podcastfestivals aufgezeichnet.

    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Hannah Schraven, Anna Meinecke
    Freie Mitarbeit: Vincent Mank, Ronja Ebeling
    Gästemanagement: Lisa Wennemer, Leonie Weber

    Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an allesgesagt@zeit.de.

    Renate Künast, was wird aus Ihren Grünen?

    Renate Künast, was wird aus Ihren Grünen?

    Sie war die erste Bundesministerin für Verbraucherschutz, Parteivorsitzende und lange Fraktionsvorsitzende der Grünen: Renate Künast wurde von ihrem Parteifreund Jürgen Trittin als "grüne Allzweckwaffe" bezeichnet, von Gerhard Schröder und der ZEIT als "Renate-Granate".

    Mit den Gastgebern von "Alles gesagt?", Jochen Wegner und Christoph Amend, spricht Renate Künast über den Zustand ihrer Partei und über die Letzte Generation. Sie erzählt von ihrer Arbeit mit Drogenabhängigen in der Männer-Justizvollzugsanstalt Tegel, von einem Briefwechsel mit Prince Charles – und ihrem Leben in der illegalen Republik Freies Wendland.

    Renate Elly Künast wurde 1955 in Recklinghausen geboren, besuchte die Realschule, die Fachoberschule und studierte Jura an der FU Berlin. Seit 1985 war Renate Künast Abgeordnete in Berlin, im Jahr 2000 wurde sie gemeinsam mit Fritz Kuhn Parteivorsitzende der Grünen. 2001 übernahm sie das neu strukturierte Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. 2002 zog sie erstmals in den Bundestag ein und wurde 2005 Fraktionsvorsitzende der Grünen. Nach einem für die Grünen enttäuschenden Ergebnis bei der Bundestagswahl 2013 trat sie nicht mehr zur Wahl als Fraktionsvorsitzende an.

    Heute ist Renate Künast Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft und im Rechtsausschuss.
    Sie ist Autorin und Herausgeberin mehrerer Bücher und lebt mit ihrem Mann, dem Strafverteidiger Rüdiger Portius, in Berlin-Charlottenburg.

    Im Podcast verrät sie ihr persönliches Lieblingskochrezept, erzählt von einem wichtigen Telefonat mit dem Bergsteiger Reinhold Messner und erklärt, wie sie heute mit Beleidigungen und erfundenen Zitaten im Internet umgeht. Nach 5 Stunden und 44 Minuten beendet Renate Künast das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

    • 5 Std 44 Min.
    Gerhart Baum, was wird aus Ihrer FDP?

    Gerhart Baum, was wird aus Ihrer FDP?

    Er ist einer der wichtigsten liberalen Politiker in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland – und der erfolgreichste Verfassungsbeschwerdeführer. Der Schriftsteller Heinrich Böll sagte über ihn, er sei "der beste Innenminister, den wir je hatten". Der CSU-Politiker Franz Josef Strauß hingegen beschimpfte ihn als "Bundesunsicherheitsminister". Der 90-jährige FDP-Politiker, Jurist und Opferanwalt Gerhart Baum zu Gast bei "Alles gesagt?".

    Im unendlichen Podcast spricht er über seine frühesten Erinnerungen während der Bombennacht in seiner Heimatstadt Dresden 1944 und über seine anschließende Jugend als "Flüchtling im eigenen Land", über seine Mutter, die in Moskau geboren wurde und sich bis zum Ende ihres Lebens als Russin verstanden hat. Und über seinen Vater, der aus einer wohlhabenden Juristenfamilie kam, selbst auch Anwalt war und im Zweiten Weltkrieg als Soldat ums Leben kam.

    Im Gespräch mit den Podcast-Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend analysiert Gerhart Baum die aktuellen Entwicklungen in China, Russland und in der Ukraine, erinnert sich an einen Rat, den er von Thomas Mann bekommen hat, – und daran, wie er als junger Politiker die alten Nazis in der Nachkriegs-FDP bekämpfte. Er erzählt von seiner Arbeit in den Kabinetten der Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt, warum er abgelehnt hat, Minister unter Helmut Kohl zu werden, über das Leben seiner Familie unter Polizeischutz – und über einen Hubschrauberabsturz, bei dem er und seine Tochter beinahe ums Leben gekommen wären.

    Gerhart Baum erklärt seine Kritik an der heutigen FDP und sein kompliziertes Verhältnis zu FDP-Chef Christian Lindner, das mit einem Besuch des Jüngeren beim Älteren begann, bei dem es Linsensuppe gab: "Sie heißt seitdem bei uns Lindnersuppe."

    Als Anwalt hat Gerhart Baum unter anderem die Opfer des Anschlags während der Olympischen Spiele in München 1972 und der Loveparade-Katastrophe in Duisburg 2010 vertreten. Im Gespräch erklärt er seine Verhandlungstaktiken, berichtet von frühen Reisen nach Russland, seinem weltweiten Einsatz gegen Kriegsverbrechen – und von Begegnungen mit Edward Snowden und mit Alexej Nawalny in Moskau. Nach fünf Stunden und 39 Minuten beendet Gerhart Baum das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    • 5 Std 39 Min.

Kundenrezensionen

4,7 von 5
190 Bewertungen

190 Bewertungen

bewei4 ,

Menschen neu einordnen

Die Gespräche mit Renate Künast und Armin Wolf haben einen neuen Blick auf beide Personen gebracht. Beide Gespräche in mehreren Etappen bis zum Schluss anzuhören, war trotz der Länge - oder gerade deswegen - interessant in jeder Minute. Schade nur, dass Zuhörende nichts von den aufgetischten Speisen haben. Freue mich auf weitere interessante Menschen.

nickijamesyeah ,

Dagmar Berghoff

Der Nachteil an einem so großartigen Memschen als Gast ist, dass die lächerlich gekünstelte pseudoverbildete woke Gesprächsführung der beiden Interviewclowns noch unangenehmer auffällt, Fremdscham erzeugen auch unangebracht prustende Lachgeräusche nebst schmatzend nasal tönendeFragestellungen 5🌸🌸🌸🌸🌸 Sterne und Respekt an Dagmar Berghoff (auch wenn ich ihre Meinung zu aktuellen Themen nicht teile)

Die Auswahl der Gäste bedient sich natürlich dem Woken anbiedernden Blatt entsprechend nahezu ausschließlich aus dem systemkonformen Gehorsam gendernden Mediengesichterpool

klauschristianrudolf ,

Armin Wolf

Ich habe das Interview in einem Stück angehört. Und genossen. Es ist bereichernd, erhellend, erklärend und vor allem zeigt es Armin Wolf von einer Seite die sein Wirken und Tun so treffend erklärt. Ob wohl ich mich manchmal über seinen Stil ( Stw. unterbrechen) ärgere, verstehe ich seine Beweggründe jetzt besser. Er ist die Antithese zu den vielen mit der Politik verhaberten Journalisten (m/w) in unserem Land.

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