31 Folgen

Andrea Pauly spricht alle zwei Wochen sonntags mit ihren Gästen über deren oft kontroverse Überzeugungen und macht sich auf die Suche nach anderen Perspektiven.

Andrea Pauly ist Digitalredakteurin bei Schwäbische.de.
Mail: a.pauly@schwaebische.de
Twitter: @AndreaPowLee

Sag’s Pauly – der Interview-Podcast Andrea Pauly; Schwäbische Zeitung

    • Gesellschaft und Kultur

Andrea Pauly spricht alle zwei Wochen sonntags mit ihren Gästen über deren oft kontroverse Überzeugungen und macht sich auf die Suche nach anderen Perspektiven.

Andrea Pauly ist Digitalredakteurin bei Schwäbische.de.
Mail: a.pauly@schwaebische.de
Twitter: @AndreaPowLee

    Die Folge über Analphabeten

    Die Folge über Analphabeten

    Wer nicht richtig lesen und schreiben kann, steht im Alltag vor großen Schwierigkeiten: Der Fahrkartenautomat wird zum Riesenproblem, die richtige Adresse ist nur mit Hilfe von Sprachnavigation zu finden, Post ist allein nicht zu bewältigen, die Kommunikation mit Freunden über Messengerdienste, E-Mails oder soziale Netzwerke gar nicht möglich. Auch in Oberschwaben laufen Jugendliche Gefahr, Analphabeten zu werden.

    Dass ein Jugendlicher das Schulsystem verlässt und nur wenig lesen und schreiben kann, ist keine Seltenheit: Das trifft auf etwa die Hälfte aller Schulabgänger ohne Abschluss zu, sagt Cordula Löffler, Professorin an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten und Leiterin des Masterstudiengangs „Alphabetisierung und Grundbildung“. Ihre aktuelle Studie „Bildungsabbruch“ zeigt schon in der ersten Auswertungsphase, dass auch an heimischen Schulen die Gefahr besteht, dass junge Menschen ohne ausreichende Lese- und Schreibfähigkeiten ins Berufsleben starten müssen.

    Die Wissenschaftler der PH Weingarten haben Schulen in ganz Baden-Württemberg besucht und bisher etwa 1000 Neuntklässler auf ihre Lese- und Rechtschreibfähigkeiten und ihre Motivation getestet. Die Resultate der Lesetests aus dem Kreis Ravensburg und dem Bodenseekreis liegen bereits vor – und sie sind nicht überall erfreulich. „An einigen Stellen war ich schon schockiert“, sagt Löffler. „Ich hatte bessere Ergebnisse erhofft.“ An einer Schule in Oberschwaben seien die Ergebnisse so schwach, dass sie nicht einmal messbar waren: „Die Normen des standardisierten Tests gehen gar nicht so weit herunter“, sagt Löffler.
    Im Podcast "Sag's Pauly" spricht sie darüber, warum Jugendliche das deutsche Schulsystem verlassen können, ohne richtig lesen und schreiben zu können. Sie spricht über Warnsignale bei Kindern und erklärt, wie Mitwisser helfen können.

    • 1 Std. 24 Min.
    Die Folge mit der jungen Nonne

    Die Folge mit der jungen Nonne

    Dreieinhalb Stunden pro Tag beten die Benediktinerinnen in der Abtei Sankt Erentraud im Kloster Kellenried, beginnend um 6 Uhr am Morgen. Jeder Tag ist ausgefüllt mit dem, was Benedikt in seiner Regel vorgab: "ora et labora", bete und arbeite, wobei das Beten der wichtigere Teil ist. Bis auf drei Wochen Ferien gibt es keine Ausnahmen, keine freien Tage, kein Wochenende.
    Für dieses Leben hat sich Angelika Bott entschieden. Die 34-Jährige hat 2019 die sogenannte Ewige Profess abgelegt - das feierliche Gelübde, für den Rest des Lebens als Nonne im Kloster Kellenried zu bleiben. Vorangegangen waren fünfeinhalb Jahre "Probezeit": Das so genannte Postulat und dann die Zeit als Novizin.
    Für das Leben im Kloster hat sie ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, ihren gesamten Besitz verkauft oder verschenkt und Abschied von ihrem bisherigen Sozialleben genommen. Eltern und Freunde kann sie nur in Ausnahmefällen besuchen.
    Warum sie diese radikale Entscheidung getroffen hat, wann sie daran zweifelt und ob das Leben im Kloster wirklich so abgeschieden von der Gesellschaft ist - darüber spricht sie im Podcast "Sag's Pauly" und erlaubt Einblicke hinter die Mauern von Kellenried und in eine Lebensform, die für viele unvorstellbar ist.

    • 1 Std. 7 Min.
    Die Folge mit dem Priester, für den der Zölibat freiwillig sein sollte

    Die Folge mit dem Priester, für den der Zölibat freiwillig sein sollte

    Fabian Ploneczka ist Vikar in Weingarten - dort, wo jedes Jahr Tausende Gläubige den Blutritt verfolgen. Der 33-Jährige spricht im Podcast darüber, warum er es gut fände, den Zölibat freiwillig zu machen, was er ändern würde, wenn er Papst wäre, und wie es ist, Priester zu sein, wenn die Menschen sich nach Missbrauchsfällen und Finanzskandalen von der Kirche abwenden. Und er sagt, warum er nicht daran zweifelt, dass die Reliquie aus der Basilika wirklich das Blut Christi enthält.

    • 56 Min.
    Die Folge mit dem 25-Jährigen, der Chefs das Internet erklärt

    Die Folge mit dem 25-Jährigen, der Chefs das Internet erklärt

    Philipp Riederle (25) gilt als der „Internet-Erklärer“. Vorstandschefs von großen Unternehmen holen den 25-Jährigen Schwaben in ihre Unternehmen, um sich verdeutlichen zu lassen, wie seine Generation tickt und was sie fordert und was Firmen leisten müssen, damit Fachkräfte bei ihnen arbeiten wollen. Und dabei geht er mit vielen Chefs hart ins Gericht.
    Er beschreibt die Lebenswirklichkeit seiner Generation, die sich irgendwo zwischen digitaler Selbstverständlichkeit und der Sehnsucht nach Spießertum bewegt.
    Was früher das Rumhängen an der Bushaltestelle war, ist heute der Chat auf WhatsApp, was früher das Mixtape aus Radio-Aufnahmen war, ist heute der Stream auf Spotify. Die unverstandene Generation? Nein: Auch früher schon haben Jugendliche ihren Lehrern und Eltern so manches verheimlicht.
    Warum also scheinen die Generationen heute so weit voneinander entfernt?
    Wer sind die "Digital Natives" - und was wollen sie?
    Und warum müssen heute nicht nur die Bewerber um einen Arbeitsplatz überzeugen, sondern vor allem die Arbeitgeber?
    Philipp Riederle ist nicht nur Student der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen, sondern steht längst im Berufsleben. Er hat seit 2010 eine eigene Firma.
    Das, was er den Unternehmenschefs und Abteilungsleitern mit auf den Weg gibt, ist vor allem die Botschaft: Wer nicht moderne Strukturen und flache Hierachien schafft, wer nicht Freiheit zur Selbstentfaltung und Ausprobieren bietet, wer nicht versteht, was Fortschritt ist und bereit ist, ihn ernsthaft mitzugehen - zu dem kommen die Digital Natives gar nicht erst. Und wenn doch, sind sie schnell wieder weg.
    Im Podcast spricht der bei Günzburg aufgewachsene Jungunternehmer nicht nur über den perfekten Chef und gute Arbeitsplätze, sondern auch darüber, welche Schwächen das deutsche Schulsystem hat, warum auch ein Bäcker eine eigene App braucht und warum er möchte, dass sein Kühlschrank seine Einkäufe für ihn übernimmt.

    • 1 Std. 21 Min.
    Die Folge mit Gabriel, der früher Eva hieß

    Die Folge mit Gabriel, der früher Eva hieß

    Gabriel Hofmann hatte in seiner gesamten Jugend ein Problem mit seinem Körper. Damals hieß Gabriel noch Eva. Sein Körper entsprach nicht dem, was er fühlte - doch damals wusste er das noch nicht. Er wusste nur: Sein Körper schien nicht zu ihm gehören. "In der Pubertät wurde es ein Leidensweg", sagt er rückblickend. "Mein Körper war der größte Feind für mich." Depressionen und Magersucht waren die Folge. Das ganze Leben war Chaos für ihn.

    Auch, als Gabriel - damals noch als Eva - beruflich und persönlich ein stabiles Umfeld fand, besserte sich sein Verhältnis zu sich selbst nicht vollständig.

    Wie er herausfand, dass er transsexuell ist, über seine Gefühle und die Angleichung seines Körpers an seine Identität als Mann, über Hormone, Reaktionen, Freundschaften und was seine Transsexualität für seine Ehe bedeutete, erzählt er offen und sehr persönlich im Podcast.

    • 1 Std. 19 Min.
    Die Folge mit dem Bodyguard von Muhammad Ali

    Die Folge mit dem Bodyguard von Muhammad Ali

    Die Biografie von Michael Stahl hat so viele Aspekte, dass es gleich für mehrere Menschenleben reichen würde.
    Eine Kindheit, geprägt von der Arbeitslosigkeit, Armut und Alkoholsucht des Vaters, von Schmähungen und Scham vor Klassenkameraden und Nachbarn. Obdachlosigkeit. Eine zerstörte Ehe. Das Versagen als junger Vater. Ein Autounfall, der das Leben seiner Familie für immer veränderte. Ein Herzinfarkt.
    Aber auch: Beruflicher Erfolg. Rampenlicht. Die Erfüllung eines Kindheitstraums. Die Arbeit als Bodyguard für den Weltklasse-Boxer Muhammad Ali. Die Liebe seines Lebens. Versöhnungen und Vergeben nach Jahrzehnten. Und gleich mehrere göttliche Zeichen, die ihm das Leben retteten.
    Heute ist Michael Stahl Buchautor, Trainer, Kampfsportler, Speaker und Familienvater. Er will seine Erfahrungen nutzen, um anderen zu helfen.
    Im Podcast "Sag's Pauly" erzählt er er seine Geschichte, schonungslos und offen, spricht über seine Tiefpunkte und seine Rettung.
    Sein Leben hat er in einem Buch verarbeitet: "Kein Herz aus Stahl" von Michael Stahl und Michael Schmiedel, 208 Seiten, Brunnen Verlag, ISBN-13: 978-3765509575.

    • 1 Std. 12 Min.

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