24 Folgen

Im Podcast "Warum eigentlich?" spricht Sara Hassan mit Expertinnen und Experten über Themen aus den Bereichen Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik, Umwelt, Europa und Mitbestimmung. Gemeinsam suchen sie Antworten auf Fragen, die uns heute bewegen:

Warum eigentlich schafft die Wirtschaft derart viele prekäre Jobs und wer profitiert davon?
Warum eigentlich ist Reichtum heute so ungleich verteilt wie schon seit 100 Jahren nicht mehr?
Warum eigentlich brauchen wir einen Sozialstaat, was leistet er und wer finanziert ihn?
Und viele Fragen mehr!

Der Podcast wird gemeinsam von Magazin und Blog Arbeit&Wirtschaft produziert und gestaltet.

Sara Hassan (27) ist Podcasterin, freie Journalistin, Autorin und Co-Organisatorin des “Momentum”-Kongresses. Unter anderem hat Sara im Europäischen Parlament als politische Referentin gearbeitetet und war als Menschenrechtsaktivistin tätig.

Warum eigentlich? Der Podcast von Arbeit&Wirtschaf‪t‬ Arbeit&Wirtschaft

    • Politik
    • 4.8 • 34 Bewertungen

Im Podcast "Warum eigentlich?" spricht Sara Hassan mit Expertinnen und Experten über Themen aus den Bereichen Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik, Umwelt, Europa und Mitbestimmung. Gemeinsam suchen sie Antworten auf Fragen, die uns heute bewegen:

Warum eigentlich schafft die Wirtschaft derart viele prekäre Jobs und wer profitiert davon?
Warum eigentlich ist Reichtum heute so ungleich verteilt wie schon seit 100 Jahren nicht mehr?
Warum eigentlich brauchen wir einen Sozialstaat, was leistet er und wer finanziert ihn?
Und viele Fragen mehr!

Der Podcast wird gemeinsam von Magazin und Blog Arbeit&Wirtschaft produziert und gestaltet.

Sara Hassan (27) ist Podcasterin, freie Journalistin, Autorin und Co-Organisatorin des “Momentum”-Kongresses. Unter anderem hat Sara im Europäischen Parlament als politische Referentin gearbeitetet und war als Menschenrechtsaktivistin tätig.

    Warum eigentlichist Ausbeutung so normal?

    Warum eigentlichist Ausbeutung so normal?

    Unsicher, Unsichtbar, unterm Radar: Undokumentierte Arbeit ist überall, aber sie ist nur sehr selten Thema. Keine Papiere, kein Arbeitsschutz, kein Lohnzettel – so sieht die Lebensrealität undokumentiert arbeitender Menschen aus.
    Ausbeutung steht auf der Tagesordnung – mit prekärer Arbeit, Unsichtbarkeit und Lohndumping machen Unternehmen satte Profite. Undokumentierte Arbeit, das ist im Regelfall migrantische Arbeit. Sie ist unsicher, sie ist unsichtbar, schlecht bezahlt und gefährlich. 
    Keine Papiere bedeutet aber nicht: keine Rechte. Wie kommen undokumentiert arbeitende Menschen zu ihren Rechten? Wie kämpfen und organisieren sie sich heute schon? Welche Auswirkung hat die Krise darauf? Wie unterstützen Gewerkschaften, wie können sich dokumentiert arbeitende Menschen solidarisch zeigen und ihre Privilegien nutzen? Wie lassen sich gemeinsam Rechte erstreiten und einfordern?
    Warum eigentlich wird die Ausbeutung migrantischer Arbeit, ob in der Gastro, als private Haushaltshilfen oder in der Pflege, immer noch als so normal betrachtet?
    Darüber und viel mehr spricht Autorin und Journalistin Sara Hassan mit Vina Yun von Undok – der Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung UNDOKumentiert Arbeitender.


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    • 38 Min.
    Warum eigentlich leben wir in einer Klassengesellschaft?

    Warum eigentlich leben wir in einer Klassengesellschaft?

    Hocharbeiten, aufsteigen, dazugehören: So wird die  Geschichte vom gesellschaftlichen Aufstieg gern erzählt und schöngeredet. Wer es nicht schafft, ist selbst schuld – solche und andere Mythen wirken stark in unserer Gesellschaft, die immer noch gerne erzählt, wir würden in einer „Leistungsgesellschaft“ leben, in der alle die gleichen Chancen hätten. Dabei leben wir in einer Klassengesellschaft, die stark von Erbschaften geprägt wird.


    Was bedeutet es aber eigentlich wirklich, sich als Arbeiter*innenkind durch das Schulsystem boxen zu müssen und sich später durch die Uni zu beißen?


    Das Thema Klasse wird meistens ausgeblendet – so werden gesellschaftliche Hürden und Ausschlussmechanismen unsichtbar gemacht. Und wenn dann doch einmal Klasse zur Debatte steht, dann wird darüber immer von oben herab gesprochen. Die romantische Erzählung vom Aufstieg, den angeblich alle schaffen könnten, wenn sie sich nur genug anstrengen würden, kurbelt den Wettbewerb noch weiter an, erzeugt Druck und wälzt die Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg auf Einzelne ab, statt auf die Gesellschaft.


    Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn Menschen aus der Arbeiter*innen- und Armutsklasse ihre Geschichten selbst erzählen? Wer hat überhaupt Klassenbewusstsein und wie sieht das aus? Welche Rolle spielt Scham und Beschämen im Ausschließen und Untenhalten? Welche kleinen und großen Mechanismen werden eingesetzt, um Menschen zu disziplinieren, und auf ihren Platz zu verweisen? Wer wird gehört, wenn es um Klassenanalysen geht und wer nicht? 


    Warum eigentlich spielt Klasse so selten eine Rolle in öffentlichen Debatten, warum wird in Österreich so selten die Klassenfrage gestellt?


    Darüber und viel mehr Autorin und Journalistin Sara Hassan mit Autorin und Journalistin Brigitte Theißl.


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    • 39 Min.
    Warum eigentlich kümmert sich in der Pandemie niemand wirklich um die Jugend?arum eigentlich kümmert sich in der Pandemie niemand wirklich um die Jugend?

    Warum eigentlich kümmert sich in der Pandemie niemand wirklich um die Jugend?arum eigentlich kümmert sich in der Pandemie niemand wirklich um die Jugend?

    Wer baut eigentlich vor, damit junge Menschen in eine Gesellschaft wachsen, die auf die großen Corona-Herausforderungen eingeht? Was bedeutet der Ausnahmezustand für junge Menschen – in Bildung, Arbeit und Sozialleben? Denn wie lange diese Krise noch andauern wird,und was sie für die Zukunft bedeutet, das weiß gerade niemand.
    Was bedeutet es, ein junger Mensch zu sein – im ersten Jahr der Pest? Homeschooling, Distance Learning und Co machen eine Reihe an gesellschaftlichen Lücken und systematischen Versäumnissen sichtbar. Wegschauen wie bisher, das geht jetzt nicht mehr. Wie unzureichend digitale Medienkompetenz in Österreichs Schulen angekommen ist, das wächst sich jetzt zu einem gewaltigen Problem heran. Verpasste Chancen der Digitalisierung drängen viele Menschen noch weiter an den Rand. Die Pandemie ist letztendlich auch eine Klassenfrage.
    Wie sieht das im Alltag von Jugendlichen aus? Was bedeutet das alles für die Zukunftsperspektive junger Menschen heute? Auf was für einen Arbeitsmarkt werden wir uns nach der Krise gefasst machen müssen? Warum eigentlich wird der Arbeitsmarkt immer weiter digitalisiert und spezialisiert, während der Ausbau für digitale Kompetenzen auf der Strecke bleibt? 
    Darüber und viel mehr spricht Journalistin und Autorin Sara Hassan mit der Geschäftsführerin der Wiener Jugendzentren, Ilkim Erdost.


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    • 46 Min.
    Warum eigentlich werden Schulen in der Krise alleingelassen?

    Warum eigentlich werden Schulen in der Krise alleingelassen?

    Der Herbst ist da, in der Schule herrscht das große Chaos. COVID19 hat vor dem Schulsystem nicht halt gemacht: Eltern, Kinder und Lehrer*innen fühlen sich oft erschlagen, überfordert, mit der Situation allein gelassen und müssen die massive zusätzliche Arbeit alleine schultern.


    Was macht das mit Kindern, die in Zeiten einer Pandemie leben und lernen müssen? Welche Kinder erreicht Distance Learning und welche nicht? Wer wird so ausgeschlossen und wie verschärft die Corona-Krise so die ohnehin schon ausgeprägte soziale Ungleichheit in der Schule?


    Lässt sich in diesem absoluten Ausnahmezustand überhaupt „normal“ Schule machen? Und wie sieht das aus? Woran sollten Schulen festhalten und was vielleicht doch eher aufgeben? Und welche Folgen hat die Krise jetzt schon auf eine ganze Generation von Schülerinnen und Schülern?


    Warum eigentlich werden Schulen in der Krise alleingelassen und was macht es mit Volksschulkindern, die mit so viel Unsicherheit zu leben haben?


    Darüber und viel mehr spricht Journalistin und Autorin Sara Hassen mit der Volkschuldirektorin Petra Revay-Schwarz.


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    • 54 Min.
    Warum eigentlich ist es einfacher, über Hass im Netzt zu sprechen, als über alles, was dahinter steht?

    Warum eigentlich ist es einfacher, über Hass im Netzt zu sprechen, als über alles, was dahinter steht?

    Gegen Hass im Netz: Diese Parole sagt sich irgendwie so leicht – und darum sagen sie gerade auch viele. Aber was ist eigentlich mit dem hass offline, dem Hass im echten Leben, im Alltag, auf der Straße, in der Schule?


    Über Rassismus, Sexismus, Homo- Und Transphobie zu sprechen scheint deutlich schwieriger. Warum können sich also jetzt so viele hinter diesem Thema versammeln? Und warum eigentlich ist es einfacher, darüber zu sprechen als über alles, was dahinter steht?


    Mit einem neuen Gesetzespaket hat das Thema noch einmal Fahrt aufgenommen und wirft eine Reihe Fragen auf:


    Wer definiert, was Hass ist und was  nicht? Wer kontrolliert das, und wer hat am Ende die Verantwortung dafür? Welche rechtlichen Mitteln gibt es und wo versagt das Recht und die Regulierung? Wer ist eigentlich die größte Gruppe, die von Hass im Netz betroffen ist? Wo schaut die Öffentlichkeit hin, wenn Hassparolen gegen gewisse Personen und Gruppen geschwungen werden, und wo zuckt sie höchstens mit den Achseln? Was können Betroffene tun, und wie können sich Zeug:innen einmischen?


    Darüber und viel mehr spricht Autorin und Journalistin Sara Hassan mit der Journalistin Vanessa Spanbauer.


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    • 56 Min.
    Warum eigentlich wählt nur die Hälfte der Wiener*innen?

    Warum eigentlich wählt nur die Hälfte der Wiener*innen?

    Nicht wählen können, dürfen, wollen: Bei der kommenden Wien-Wahl wird nur die Hälfte der Wiener*innen im Wahlalter ihre Stimme abgeben.


    Das wirft ein immer größer werdendes Problem auf: Wie legitim ist eine Demokratie, in der immer weniger Menschen wählen gehen? Und welche Faktoren entscheiden, ob sich Menschen demokratisch beteiligen können, dürfen, wollen oder eben nicht?


    Wer wählt nicht und warum eigentlich? Was eint so viele Nichtwähler*innen, und was sind ihre Beweggründe? Und auf der anderen Seite – welche Gruppen gehen heute sehr wohl verstärkt wählen und wer wird ganz gezielt angesprochen? 


    Was hat das alles mit Ungleichheit zu tun, und mit dem Verlernen von demokratischer Praxis auf allen Ebenen? Wie lässt sich eigentlich Demokratie lernen? Was können Einzelne tun, um demokratische Rechte einzufordern, hochzuhalten, und undemokratische Prozesse zu stören –  für uns alle? 


    Darüber und viel mehr spricht Journalistin und Autorin Sara Hassan mit der Demokratieforscherin Tamara Ehs.


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    • 56 Min.

Kundenrezensionen

4.8 von 5
34 Bewertungen

34 Bewertungen

Zizibeeeee ,

Auf den Punkt gebracht...

Der Podcast spricht mir zur zu oft aus der Seele und spricht wichtige Themen an die oft zu kurz kommen. Gut gelungen!

Alihice ,

Lieblingspodcast

Spannende Themen werden einfach heruntergebrochen und praxisnah diskutiert. Sehr angenehme und sympathische Stimme, große Empfehlung!

Salzamt ,

Sehr informativ

Interessante Themen, interessante Gäste, angenehme und unaufdringliche Moderation. Thema Arbeitswelt wird unangestrengt und informativ beleuchtet.

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