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In unserem Podcast "Das FilmSprechzimmer" | "Das SerienSprechzimmer" reden wir über Filme, Kino, Serien und Co.
Die Podcast- und Review-Reihe von Serieasten.TV | Cineasten.TV

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    • TV und Film
    • 3,8 • 6 Bewertungen

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    Filmkritik zum Kinostart von SULTANAS TRAUM

    Filmkritik zum Kinostart von SULTANAS TRAUM

    Inspiriert von einer feministischen Science- Fiction-Geschichte, die 1905 in Bengalen geschrieben wurde, begibt sich Inés in dem Film SULTANAS TRAUM auf eine Initiationsreise durch Indien auf der Suche nach Ladyland, dem utopischen Land der Frauen.

    Worum es genau geht und wie uns der Film gefallen hat, könnt Ihr in unserem Microfazit hören. 


    Darum geht's in SULTANAS TRAUM

    Die junge Künstlerin Inés stößt in einer indischen Buchhandlung auf „Sultana’s Dream“, einen Science-Fiction-Band, der vor mehr als hundert Jahren von einer Frau namens Rokeya Hossain geschrieben wurde. Fasziniert von den kühnen Visionen einer Unbekannten begibt sich Inés auf eine hypnotische Reise quer durchs Land – auf der Suche nach dem sagenumwobenen „Ladyland“ und ihren verloren geglaubten Träumen.

    „In Ladyland, ladies rule over the country and control all social matters, while gentlemen are kept in the mardanas to mind babies, to cook and to do all sorts of domestic work.“


    SULTANAS TRAUM von Rokeya Hossain (1905)

    SULTANA’S DREAM, das Pionierwerk der Science-Fiction und der feministischen utopischen Literatur, wurde 1905 von Begum Rokeya in Bengalen, dem heutigen Bangladesch, geschrieben. Die Kurzgeschichte skizziert eine utopische Zukunft, in der Männer in den häuslichen Bereich zurückgedrängt wurden, während Frauen eine friedliche und gerechte Gesellschaft in Harmonie mit der Natur gestalten.

    Der Film übt Kritik an Patriarchat, Krieg, Industrialisierung sowie Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und spricht damit – auf eine unerwartet visionäre Art – die Anliegen unserer heutigen Welt.



    Regie: Isabel HergueraDrehbuch: Isabel Herguera, Gianmarco SerraProduzent:Innen: Isabel Herguera, Diego Herguera Acosta, Chelo Loureiro, Mariano Baratech, Fabian Driehorst, Iván MiñambresGefördert von MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

    Bundesweiter Kinostart: 7. März 2024im Verleih von FILMS THAT MATTER by luftkind filmverleih

    Bildrechte: © Luftkind Filmverleih

    • 6 Min.
    Das SerienSprechzimmer: Wir sprechen über die neue HBO-Serie THE REGIME

    Das SerienSprechzimmer: Wir sprechen über die neue HBO-Serie THE REGIME

    Die düster-komödiantische sechsteilige Serie erzählt vom Leben innerhalb der Mauern eines modernen autoritären Regimes, das sich zu enträtseln beginnt. THE REGIME startet parallel zur US-Ausstrahlung ab 4. März 2024 bei Sky und auf WOW.

    Wie uns die Miniserie mit Oscar®-Preisträgerin Kate Winslet in der Hauptrolle gefällt, könnt Ihr in unserem Podcast Das SerienSprechzimmer hören!

    • 27 Min.
    Übertrifft DUNE: Part 2 die Erwartungen? Unsere Filmreview!

    Übertrifft DUNE: Part 2 die Erwartungen? Unsere Filmreview!

    Die Saga geht weiter: Der preisgekrönte Filmemacher Denis Villeneuve widmet sich mit DUNE: PART 2 dem nächsten Kapitel von Frank Herberts gefeiertem Roman Der Wüstenplanet. Der Cast wurde noch einmal mit zahlreichen internationalen Stars verstärkt.

    Warum der mit Spannung erwartete Nachfolger des Films von 2021 Beate dazu verleitet komplett nur in Superlativen zu reden, könnt Ihr in ihrer Filmreview Das Microfazit hören!


    Hier eine kleine Inhaltsangabe...

    DUNE: PART 2 erzählt die Geschichte der mythischen Reise von Paul Atreides, der sich mit Chani und den Fremen verbündet, um sich an den Verschwörern zu rächen, die seine Familie umgebracht haben.

    Infolgedessen muss er sich zwischen der Liebe seines Lebens und dem Schicksal des Universums entscheiden und versuchen, eine schreckliche Zukunft zu verhindern, die nur er vorhersehen kann.



    Bildrechte: TM & © 2024 Warner Bros. Entertainment Inc. Alle Rechte vorbehalten.

    • 19 Min.
    Filmbesprechung von THE ZONE OF INTEREST

    Filmbesprechung von THE ZONE OF INTEREST

    Darum geht es...

    Regisseur und Drehbuchautor Jonathan Glazer („Under the Skin – Tödliche Verführung“, „The Fall“) ließ sich für The Zone of Interest von dem gleichnamigen Buch des verstorbenen Autoren Martin Amis inspirieren. Sein Film beleuchtet die Schrecken des Holocaust aus der Perspektive von Rudolf (Christian Friedel, „Das weiße Band“) und Hedwig Höss (Sandra Hüller, „Toni Erdmann“), dem Kommandanten von Auschwitz und seiner Familie, die in ihrem Bilderbuchheim Mauer an Mauer mit dem Vernichtungslager ein äußerst privilegiertes Leben führen. Der Kameramann ist der vielfach preisgekrönte DOP Lukasz Zal („Ida“, „Cold War – Der Breitengrad der Liebe“).


    Das sagt Beate... 

    Es ist mir bei einer Pressevorführung noch nie so ergangen wie bei The Zone of Interest. Dieser Film hat mich zutiefst verstört und geschockt. Ich war leichenblass, ich war sprachlos über einen längeren Zeitraum. Und was genau mich an diesem Film so verstört und geschockt hat, erzähle in meinem Microfazit


    Kinostart ist der 29.02.2024

    Bildrechte: © LEONINE Studios

    • 17 Min.
    Das SerienSprechzimmer mit Julian Looman zur Serie CONSTELLATION

    Das SerienSprechzimmer mit Julian Looman zur Serie CONSTELLATION

    Am 21. Februar 2024 erscheint die neue Sci-Fi Serie CONSTELLATION auf AppleTV+. Neben den Schauspielern Noomi Rapace und Jonathan Banks, hat auch der Wiener Schauspieler Julian Looman eine besondere Rolle bekommen.


    Die Serie feiert mit den ersten drei Folgen ihre weltweite Premiere beim Streamingdienst Apple TV+. Bis zum 27. März gibt es dann wöchentlich neue Folgen der achtteiligen Staffel.

    Um was geht es?

    In CONSTELLATION spielt Noomi Rapace die Rolle einer Astronautin, die nach einer Katastrophe im Weltraum zur Erde zurückkehrt – nur um festzustellen, dass wichtige Teile ihres Lebens zu fehlen scheinen. Das actiongeladene Weltraumabenteuer ist eine Erkundung der dunklen Seiten der menschlichen Psyche und der verzweifelte Versuch einer Frau, die Wahrheit über die verborgene Geschichte der Raumfahrt aufzudecken und alles wiederzufinden, was sie verloren hat.


    In der Serie verkörpert Julian Looman die Rolle von Frederic Duverger, der Chef der ESA (European Space Agency). Was er zu seiner Rolle gesagt hat und vieles mehr, ist hier in diesem Gespräch zu hören.

    Achtung: Dieses Interview enthält einige Spoiler.




    Bildrechte Foto: © Nadine Poncioni

    • 14 Min.
    TOKYO VICE: Review der amerikanisch-japanischen Serie

    TOKYO VICE: Review der amerikanisch-japanischen Serie

    TOKYO VICE: Amerikanisch-japanische Crimedrama-Serie Acht Folgen à 60 Minuten Ab 23. FEBRUAR 2024 IN DER ARD MEDIATHEK AM 23. UND 24. FEBRUAR AB 24:00 UHR (FREITAG) UND 23:40 UHR (SAMSTAG) IM ERSTEN 


    In den 1990er Jahren machte sich der junge Amerikaner Jake Adelstein von Columbia, Missouri mit einem klaren Ziel auf nach Japan. Und tatsächlich schaffte er als erster Nicht-Japaner als junger Journalist bei Tokyos größter Tageszeitung. 12 Jahre durchforstete er den Alltag der riesigen Metropole dies- und jenseits ihrer Oberfläche nach immer neuen Geschichten.

    Ein Schwerpunkt seiner Arbeit waren Recherchen im Milieu der organisierten Kriminalität, die bislang von Presse und Behörden eher mit sanften Handschuhen angefasst wurde. So machte sich Jake Adelstein einen Namen, tauchte mit seinen Storys immer tiefer in die Halbwelt der Tokyoter Mafia ein und riskiert viel, wenn er den Bossen zu nahe zu kommen schien. So jedenfalls schildert es der Journalist später in seinen Erinnerungen Tokyo Vice: An American Reporter on the Police Beat in Japan.

    Was darin den wahren Fakten entspricht und was möglicherweise doch eher Adelsteins Fantasie entsprang, wurde viel diskutiert. Auf alle Fälle hatte Adelstein einen Stoff geschaffen, der für den Filmproduzenden John Lesher geradezu nach einer Verfilmung schrie. Sofort sicherte er sich die Rechte hierfür und begann einige Zeit später gemeinsam mit dem Dramatiker und Serienschöpfer J.T. Rogers an der Umsetzung des Stoffes für eine HBO-Serie zu arbeiten. Wie ihm das gelungen ist könnt Ihr in meinem Microfazit nachhören...


    Good To Know... 

    TOKYO VICE hat tatsächlich einen Mini-Zusammenhang mit der US-Kultserie MIAMI VICE. Der Erfolgsproduzent und Filmemacher Michael Mann, der mit MIAMI VICE den ästhetischen Zeitgeist der 1980er-Jahre mitprägte, beteiligte sich hier als Produzent und übernahm die Regiearbeit für den Piloten der achtteiligen Serie.

    Damit prägte er den Grundton dieses ebenso hoch spannend wie bildstark inszenierten Neo-Noir-Epos. Schließlich ist Mann bekannt für seine Vorliebe Subkulturen zu erforschen und deren tief verwurzelten Verhaltenskodizes... 


    Darum geht's in der Serie... 

    Tokyo, 1999. Der junge Amerikaner Jake Adelstein (Ansel Elgort) schafft es als erster Ausländer, eine Reporterstelle bei einer großen Tageszeitung zu ergattern. Sein Traumjob entpuppt sich jedoch als Albtraum: Statt die Wahrheit über Morde, Erpressung und YakuzaClans ans Licht zu bringen, soll er zunächst karge Polizeimeldungen wortgetreu übernehmen – und keine weiterführenden Fragen stellen!

    Als Jake gegen die Vorgaben seiner strengen Vorgesetzten Emi Maruyama (Rinko Kikuchi) auf eigene Faust recherchiert, gerät er zwischen die Fronten rivalisierender Yakuza-Banden. Der blutige Anfänger muss schnell lernen, wem er trauen kann – und wem nicht! Der erfahrene Chefermittler Hiroto Katagiri (Ken Watanabe) führt ihn in den Umgang mit der fremden Kultur ein, die von Hier- archien, Ritualen und Kodizes bestimmt ist. Im exklusiven Onyx Club freundet sich der Journalist mit der Hostess Samantha (Rachel Keller) an – und lernt so auch den jungen Yakuza-Geldeintreiber Sato (Show Kasamatsu) kennen.

    Durch seine Dreistigkeit kommt Jake zu exklusiven Storys, doch sein Egoismus bringt ihn und andere in höchste Gefahr.

    Zu dem exzellenten Cast der achtteiligen Serie zählen neben den japanischen Kinostars Ken Watanabe und Rinko Kikuchi, beide bereits für Oscars nominiert, die international gefragte Schweizerin Ella Rumpf. Um dem realen Jake Adelstein nahezukommen, lernte Hauptdarsteller Ansel Elgort sogar Japanisch.

     

    Bild: © HBO Max/Fifth Season, LLC, (S2+) | ARD Degeto

    • 9 Min.

Kundenrezensionen

3,8 von 5
6 Bewertungen

6 Bewertungen

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