47 Folgen

Große Siege, große Niederlagen oder auch die ganz kuriosen Geschichten. Im YeahFußball-Podcast wirft Daniel Kultau einen Blick auf die Geschichten des Fußballs, die im Gedächtnis bleiben - oder auf die, die dringend ins Gedächtnis gehören.

Der YeahFußball-Podcast Daniel Kultau

    • Sport
    • 5,0 • 15 Bewertungen

Große Siege, große Niederlagen oder auch die ganz kuriosen Geschichten. Im YeahFußball-Podcast wirft Daniel Kultau einen Blick auf die Geschichten des Fußballs, die im Gedächtnis bleiben - oder auf die, die dringend ins Gedächtnis gehören.

    Als Andrés Escobar nach seinem Eigentor ermordet wurde

    Als Andrés Escobar nach seinem Eigentor ermordet wurde

    Als Andrés Escobar bei der WM 1994 gegen die USA ein Eigentor schoss, schaute er mit einem leeren Blick in die Weite des Stadions. Es sah so aus, als ob er zu diesem Zeitpunkt genau gewusst hätte, was dieses Tor bedeutet. Denn schon vor dem Spiel gab es für Andrés Escobar und seine Teamkollegen Morddrohungen aus der Heimat. Und mit diesem Gefühl gingen die Spieler in das entscheidende Gruppenspiel.
    Der kolumbianische Fußball war zuvor auf einem absoluten hoch und bereitete den Menschen aus der Heimat zwischen dem Drogen- und Bürgerkrieg große Freude. Für Pelé war Kolumbien sogar der Favorit auf den WM-Titel 1994. Doch das Hoch hatte auch einen Grund: Drogenbosse wie Pablo Escobar pumpten Geld in den kolumbianischen Fußball. Einerseits um ihn zu unterstützen, andererseits um ihr Geld zu waschen - der Narco-Fútbol. Und beides, die Drogenbosse und die Ermordung von Andrés Escobar, standen im direkten Verhältnis zueinander.

    • 30 Min.
    "The New One": Stefan Effenberg beim SC Paderborn

    "The New One": Stefan Effenberg beim SC Paderborn

    Stefan Effenberg beim SC Paderborn. Das klingt nach großer Fußballwelt im beschaulichen Ostwestfalen. Aber am Ende war es noch viel mehr. Denn es war die Rückkehr der Neunzigerjahre in den modernen Fußball. Auf der einen Seite stand ein Trainer mit einer starken Meinung und auf der anderen Seite ein reicher Präsident, der ebenfalls mal ein Dickkopf sein kann. Daraus entstand ein hochexplosiver Cocktail mit folgenden Zutaten: eine allgegenwärtige Trainerfrau, ein Penisskandal im Trainingslager, grundlose Suspendierungen, Selbstüberschätzung, eine veraltete Taktik und eine lange Sieglosserie. All das sorgte schließlich zur Entlassung von Stefan Effenberg beim SC Paderborn. Und diese kostete der Paderborner Boss Wilfried Finke noch mal so richtig aus. Er rechnete mit dem Tiger und seiner Frau Claudia ab. Manege frei!

    • 40 Min.
    Die sieben toten Katzen des Racing Club de Avellaneda

    Die sieben toten Katzen des Racing Club de Avellaneda

    Die sieben toten Katzen des Racing Club de Avellaneda aus Argentinien sind der vielleicht mächtigste Fluch der Fußballgeschichte. Zumindest mal ein sehr skurriler Fluch. Denn als der argentinische Verein 1967 seinen Höhepunkt erreicht und den Weltpokal gewonnen hatte, schmiedete der größte Konkurrent einen Plan. Fans des Club Atlético Indepentiente töteten sieben schwarze Katzen und verbuddelten sie im "El Cilindro", dem Heimstadion des Racing Club. Sie sollten Pech bringen. Und das taten sie. Denn daraufhin folgte nicht nur eine äußerst erfolglose Zeit für den Racing Club, sondern fast der Kollaps des Vereins. Und währenddessen sammelte Indepentiente einen Titel nach dem nächsten, gewann die Copa Libertadores als bis heute einziges Team vier Mal in Folge und schoss Racing sogar in die zweite argentinische Liga. Racing versuchte alles, um den Fluch zu brechen und war sich für keine Idee zu schade. Doch es sollte 34 Jahre dauern, bis mit Reinaldo Merlo jemand kam, der sich dem Problem annahm. Happy Halloween!

    • 17 Min.
    Der Guttmann-Fluch

    Der Guttmann-Fluch

    Der Guttmann-Fluch bringt Fans von Benfica Lissabon auch heutzutage noch ins Schwitzen. Denn der ehemalige Trainer Béla Guttmann hatte diesen Fluch 1962 in der Stunde des Triumphes ausgesprochen. Damals hatte Benfica Lissabon gerade das Finale des Europapokals der Landesmeister gegen Real Madrid gewonnen. Es war der zweite Europapokal-Titel in Folge. Béla Guttmann wollte einen Bonus bzw. mehr Gehalt, doch die Klubführung ging nicht darauf ein. Daraufhin verfluchte Béla Guttmann Benfica Lissabon mit den Worten, dass Benfica in den nächsten 100 Jahren kein internationales Finale mehr gewinnen würde. Doch wer war Béla Guttmann überhaupt? Irgendein Irrer? Nope! Béla Guttmann zählt zu den großen Trainern der Fußball-Geschichte. Ein Globetrotter, der als Trainer in 25 Jahren bei 40 Vereine arbeitete. Dabei ging das 4-2-4-System auf seine Kappe. Und Benfica? Die standen häufiger in einem Finale, doch konnten den Fluch bisher nicht brechen. Alles über diesen Fluch und Béla Guttmann gibt es in dieser Episode.

    • 25 Min.
    Wie Bayer Leverkusen zu Bayer Vizekusen wurde

    Wie Bayer Leverkusen zu Bayer Vizekusen wurde

    Bayer Leverkusen verwandelte sich spätestens 2002 zu Bayer Vizekusen. Schon in den Jahren zuvor gab es für die Mannschaft immer wieder zweite Plätze. Aber was 2002 geschah, war bis dahin beispiellos. Denn sowohl in der Meisterschaft, im DFB Pokal, als auch in der Champions League gab es nur den undankbaren zweiten Platz. Die Geburt von Bayer Vizekusen. Dabei war die Mannschaft, die Leverkusen hatte, eine Große. Spieler wir Lucio, Jens Nowotny, Bernd Schneider, Zé Roberto, , Carsten Ramelow, Hans-Jörg Butt oder auch Michael Ballack trugen in den Jahren um die Jahrtausendwende das Bayer-Kreuz. Besonders interessant ist die Entwicklung, die Bayer Leverkusen in den Jahren zuvor genommen hatte. Denn während die Mannschaft 1996 fast in die zweite Liga absteigen musste, ging es 1997 direkt auf - natürlich - Rang zwei. Trainer Christoph Daum setzte dem Team ein Jetpack auf. Doch während sich die Mannschaft damals noch über diesen zweiten Rang freute, dürfte das 2002 nicht mehr wirklich so gewesen sein. Denn Leverkusen stand sich immer wieder selbst im Weg und bekam die eigenen Nerven nicht in den Griff.

    • 35 Min.
    WM 2002: Südkorea zwischen Leidenschaft und vielen falschen Pfiffen

    WM 2002: Südkorea zwischen Leidenschaft und vielen falschen Pfiffen

    Südkorea bei der WM 2002. Das ist der Underdog, den sich viele Fans in so einem Turnier wünschen. Angefeuert von ihren Fans in den roten "Be the Reds"-Shirts kam das Team von Trainer Guus Hiddink sogar bis in das Halbfinale. Allerdings war dort dann gegen Deutschland Schluss. Was allerdings einen Schatten auf die Leistung von Südkorea bei der WM 2002 geworfen hat, waren viele falsche Entscheidungen der Schiedsrichter. Und von denen profitierte Südkorea, wie kaum eine andere Mannschaft während der WM 2002. Erst war es das Achtelfinale gegen Italien, in dem Schiedsrichter Byron Moreno fragwürdige Entscheidungen traf. Dann kam das Viertelfinale gegen Spanien, in dem den Spaniern zwei korrekte Tore aberkannt wurden. Zwei Spiele, um die sich bis heute große Mythen ranken. Allerdings sollen sie nicht von der Leidenschaft ablenken, die Südkorea bei der WM 2002 an den Tag legte. Bis zum Umfallen kämpfte die Hiddink-Elf und entfachte so gemeinsam mit den Fans eine riesige Eurphoriewelle.

    • 23 Min.

Kundenrezensionen

5,0 von 5
15 Bewertungen

15 Bewertungen

BVB Fan ,

Absolut super Podcast

Toll und interessant erzählt.Die Themen sind abwechslungsreich.und genau wie die Geschichtsepisoden sind auch die aktuellen Themen gut. Mach weiter so

fabse.sta ,

Einstieg über die 96 Folge

Es war meine erste, aber sicher nicht meine letzte Folge aus dem Podcast von Daniel Kultau. Die Reise in die Vergangenheit wurde begleitet von einigen Gänsehautmomenten. Danke dafür!
Absolute Empfehlung - nicht nur für 96 Sympathisanten.

ReiseRudi100 ,

Super gemacht!

Ich habe gerade die 96 Folge gehört, echt prima gemacht inklusive der O-Töne - ich war heute nochmal im Kopf in Bochum, Sevilla und Kopenhagen. Vielen Dank dafür!

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