16 Folgen

Was ist Wissenstransfer und was kann überhaupt Wissenstransfer alles sein? Darum geht es in diesem Podcast. Hier werden Angehörige der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF mit Akteur*innen aus Kultur, (Kreativ-)Wirtschaft, Politik und anderen Wissenschaftsdisziplinen ins Gespräch gebracht. Wir sprechen über künstlerische Forschung und kreative Innovationen aus der Filmuniversität und horchen auf, wo Kooperationen bereits gelungen sind und wo künftig neue Zusammenarbeiten entstehen können. Dritte Klappe fragt, welche Hürden es zu überwinden gilt, will verstehen welche Antworten Wissenstransfer auf gesellschaftliche Fragen liefern kann – und ist schließlich selbst Raum für den Transfer von neuen Ideen.

Dritte Klappe - Podcast für Film, Forschung und Wissenstransfer Judith Koch

    • Wissenschaft
    • 5,0 • 1 Bewertung

Was ist Wissenstransfer und was kann überhaupt Wissenstransfer alles sein? Darum geht es in diesem Podcast. Hier werden Angehörige der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF mit Akteur*innen aus Kultur, (Kreativ-)Wirtschaft, Politik und anderen Wissenschaftsdisziplinen ins Gespräch gebracht. Wir sprechen über künstlerische Forschung und kreative Innovationen aus der Filmuniversität und horchen auf, wo Kooperationen bereits gelungen sind und wo künftig neue Zusammenarbeiten entstehen können. Dritte Klappe fragt, welche Hürden es zu überwinden gilt, will verstehen welche Antworten Wissenstransfer auf gesellschaftliche Fragen liefern kann – und ist schließlich selbst Raum für den Transfer von neuen Ideen.

    Video Activism: From Images of Protest to Protesting Images

    Video Activism: From Images of Protest to Protesting Images

    How does video activism challenge dominant power structures? In what ways can video be used in social protests that directly impact the livelihoods of those creating the content? This episode looks at the use of video as an activist tool by practicioners from Turkey who moved to Germany after the Gezi Park protests (2013). 'Vıdeoact: The Use of Video as an Activist Tool of Self-Representation for Turkish Practitioners in Germany', a project by Dr. Şirin Fulya Erensoy, Marie Curie Postdoctoral Fellow at Babelsberg Film University since September 2021, supervised by Professor Jens Eder, explores the use of video as a tool of social protest. In conversation with Özlem Sarıyıldız, Video Activist from Turkey, Artist, Filmmaker, Editor, and co-founder of the first web-based video-activist collective from Turkey, KaraHaber, this episode highlights the importance of generating content outside the conventions of mainstream media, creating a collective memory for future generations, as well as the performativity of the practicioners, and its implications for the prospects of social protest. Ultimately, this episode interrogates how academic research can contribute to broadening our understanding of social protest as an audiovisual practice that creates images of protests that ultimately become protest through images.Ultimately, this episode also interrogates how academic research can contribute to broadening our understanding of social protest as an audiovisual practice that creates images of protests that ultimately become protest through images.

    • 44 Min.
    Kostüm- und Szenenbild: Das Filmset als Autor:innenschaft

    Kostüm- und Szenenbild: Das Filmset als Autor:innenschaft

    Kostüm- und Szenenbild vermitteln das sichtbar Unsichtbare. Sie zielen auf Zwischenzustände ab, und nehmen zukünftige Spuren vorweg. In dieser Episode werfen wir einen Blick auf die Stoffe und Räume, die uns jene charakteristische Stimmung, eine spezielle Atmosphäre, oder ein spezifisches Milieu mit allen Sinnen greifen lassen - ohne, dass uns die Darsteller:innen überhaupt von diesen erzählen müssten. Silke Buhr, preisgekrönte Szenenbildnerin und Professorin für Production Design (Filmuniversität) erzählt in dieser Episode, wie sie ihre Umgebung analysiert, rekontextualisiert, rahmt und in ihren vielfach ausgezeichneten Szenenbildern entfaltet (u.a. Berlin Alexanderplatz). Gemeinsam mit Andrea Peters, Geschäftsführerin von Theaterkunst GmbH, dem größten Kostümfundus Deutschlands mit Sitz in Berlin, sprechen wir über vestimentäre Statements, die funktionale Untrennbarkeit von Kostüm und Szenenbild und das unabdingbare Zusammenspiel von Kostüm und Szenenbild mit Kamera, Maske und Ton.

    • 36 Min.
    Farvel: Digital Abschiednehmen im ersten virtuellen Trauerraum

    Farvel: Digital Abschiednehmen im ersten virtuellen Trauerraum

    Wie kann Trauer, dieser Nicht-Ort, einen Raum kriegen? In unserem souverän funktionierenden und schnelllebigen Alltag sind Themen wie Sterben, Tod und Trauer eher tabu. Aber Abschied braucht einen Ort – und zwar einen virtuellen, sagen die Gründer:innen von Farvel, dem ersten digitalen Raum des Abschieds, der Erinnerung und des Austauschs. Wie barrierefreies Abschiednehmen, losgelöst von Raum und Zeit, im virtuellen 3D Raum funktionieren kann und welche Vorteile digitale Trauerzeremonien mit sich bringen, darum geht es in dieser Episode.



    Zu Gast sind Lili Berger, ausgebildete Bestattungsfachkraft und Creative Producerin (BA Digitale Medienkultur, Filmuni & MA Leadership in Digitaler Kommunikation, UdK) und Markus Traber (MA C-Tech, Filmuni), Softwareentwickler und 3D Raum-Experte, die Farvel gemeinsam mit der UX-UI-Designerin Jennifer Beitel (MA C-Tech, Filmuni) gegründet haben. Lili und Markus sprechen zusammen mit Mel Breese, Tauerrednerin und Gründerin von Deutschlands größter Agentur für Trauerredner:innen WER DU WARST darüber, inwiefern Farvel im Kontext der Digitalisierung eine Innovation für das deutsche Bestattungswesen darstellt. Außerdem geht es darum, wie Farvel als Ergänzung zur konventionellen Bestattung unsere Trauerarbeit verändern kann, und ob wir dem Thema Tod durch den spielerischen Effekt virtueller Räume sogar mit einer gewissen Leichtigkeit begegnen können.

    • 40 Min.
    "Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin": Größere Bühnen für Politischen Film

    "Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin": Größere Bühnen für Politischen Film

    Jeder Film ist politisch, irgendwie. Aber warum hat politischer Film es so schwer? Was muss passieren, damit Social Impact Filme und gesellschaftskritisches Kino eine größere Bühne kriegen? Funktioniert das überhaupt bei diesen Filmen, denen häufig das Label „Arthouse“ anhaftet – ergo Nische, also profit-technisch nahezu irrelevant? In dieser Episode spricht Thomas Wendrich, Drehbuchautor (u.a. LIEBER THOMAS, Je Suis Karl), Regisseur, Schauspieler und Filmuni-Absolvent mit Gesine Mannheimer und Saskia Vömel, Gründerinnen der Agentur JETZT & MORGEN über deren gemeinsame Strategie, politischen Film stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Durch die Aktivierung potentieller Zuschauer:innen verhilft JETZT & MORGEN dem „Entertainmentmedium“ Film gezielt, zur politischen Filmbildung beizutragen. Saskia Vömel und Gesine Mannheimer erklären, mithilfe welcher Akteur:innen und welcher spezifischen Verbreitungsstrategien das am besten gelingt. Thomas Wendrich spricht außerdem darüber, wie er als Filmemacher mit dem Dilemma von der Vermittlung einer politischen Haltung versus Marktdruck umgeht. Schließlich denken sie gemeinsam über die Gründe für die jahrelange Vernachlässigung einer filmbildungspolitischen Leerstelle nach, die die Kampagnenarbeit von JETZT & MORGEN füllt.

    • 49 Min.
    Unmittelbar gegen das Vergessen: Volumetrische Zeitzeug:inneninterviews

    Unmittelbar gegen das Vergessen: Volumetrische Zeitzeug:inneninterviews

    Wenn die letzten Holocaustüberlebenden diese Welt verlassen, wird es keine Zeitzeug:innen mehr geben. Wie können deren Erinnerungen für die Nachwelt erhalten werden? Wie können wir uns an sie erinnern und welchen Beitrag können digitale Technologien dabei leisten? Das Projekt „Volumetrisches Zeitzeugnis von Holocaustüberlebenden“ setzt sich mit diesen Fragen auseinander und erschafft besondere Bilder gegen das Vergessen: Dabei werden Interviews mit Zeitzeug:innen im volumetrischen Studio der Volucap GmbH aufgezeichnet. Die Interviewpartner:innen werden dabei von allen Seiten gleichzeitig mit mehr als dreißig Kameras gefilmt. Dadurch entsteht ein komplett dreidimensionales Bild, das sich in Film, VR, MR, AR und andere neue
    Medien digital integrieren lässt. Mithilfe der filmischen und dokumentarischen Expertise der Filmuni werden so ein Zeitzeug:innenarchiv sowie eine VR-Experience erstellt, die als lineare Erzählung funktioniert. Die VR-Experience ist ein Anwendungsbeispiel des Archivmaterials und funktioniert wie ein klassischer Dokumentarfilm. Zuschauende können sich aber bis zu einem gewissen Grad in diesem digitalen Werk bewegen, wodurch das Gefühl eines räumlichen Eintauchens (Immersion) entsteht.
    In der 12. Episode sind die akademischen Mitarbeiter:innen der Filmuni Britta Strampe, Projektleiterin und Christian Zipfel, Regisseur und künstlerischer Leiter, sowie Denise Grduszak, Medienanthropologin und Projektkoordinatorin seitens der Volucap GmbH. Im Interview sprechen sie über die Idee, die Begegnungen mit den Zeitzeug:innen und die Perspektiven des Projekts im Speziellen und von Erinnerungskultur im Allgemeinen. Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) des Landes Brandenburg finanziert, und durch ein Partner:innennetzwerk von Institutionen und Organisationen, die narrative, ethische und organisatorische Unterstützung geben, begleitet - darunter unter anderem das Moses Mendelssohn Zentrum und der von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projektverbund SPUR.lab.

    • 41 Min.
    oKat-SIM: Augmented Reality für den Katastrophenschutz

    oKat-SIM: Augmented Reality für den Katastrophenschutz

    Umweltkatastrophen wie die Flutkatastrophe im Ahrtal diesen Juli kommen in den letzten Jahrzehnten immer häufiger vor, und zwar weltweit. Technik und Fähigkeiten des Katastrophenschutzes werden somit regelmäßig auf den Prüfstand gestellt. Während die Veränderung der Katastrophenszenarien, etwa durch Starkregen und Erdrutsche, nicht nur eine veränderte Ausstattung, sondern auch eine Anpassung der Ausbildung der haupt- und ehrenamtlichen Hilfskräfte erfordert, herrscht in Deutschland ein ohnehin hoher Ausbildungsbedarf an Katastrophenschützer*innen. Die Krux liegt in der Abruptheit von Katastrophenereignissen. Denn im Katastrophenfall treten häufig Personen zusammen, die normalerweise nicht in Krisenstäben arbeiten - geschweige denn mit Krisensituationen vertraut sind. In völlig neuen Situationen müssen die Helfer*innen plötzlich in Sekundenschnelle komplexe Entscheidungen treffen. Aber wie für Entscheidungen wappnen, vor denen Katastrophenschützer*innen womöglich noch nie standen? okat-SIM, ein innovatives Augmented Reality (AR)-Tool unterstützt Trainings für den Katastrophenschutz und die zivile Sicherheit mittels visueller Simulation. unterstützen. Eine realistisch gestaltete Simulation einer Lagekarte erschafft eine abstrakte Situation, in der künftige Krisenhelfer*innen üben können, Entscheidungen im Ernstfall zu treffen. Statt hier aber die Realität zu simulieren, zeigt oKat-SIM, was plausibel passieren könnte.
    Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt besteht aus einem interdisziplinären Team aus den Bereichen Hochwasserschutz, AR-Entwicklung und Geoinformationen. Diese kommen aus den Geo- und Kognitionswissenschaften der Universität Potsdam, die Konsortialführerin ist, sowie aus den Bereichen Multimediale und interaktive Systeme der Universität Lübeck und Neue Medien der Filmuni. Mit dabei ist außerdem das KSK (Krisenmanagement, Sicherheitsplanung, Katastrophenschutz).
    In dieser Episode sprechen wir mit Prof. Björn Stockleben (Neue Medien, Filmuni), Oliver Oswald (KSK) und David Schornsheim (HoloLens Developer oKat-SIM, Filmuni) über den Entwicklungsprozess von oKat-SIM, das Training und die Unmittelbarkeit verschiedener Handlungsoptionen, deren Tragweite durch oKat-SIM greifbar wird, ethische Fragen bei der Simulationsentwicklung sowie weitere Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel im Bereich Bildun
    Umweltkatastrophen wie im Ahrtal diesen Juli kommen in den letzten Jahren immer häufiger vor, und zwar weltweit. Dabei werden Technik und Fähigkeiten des Katastrophenschutzes regelmäßig auf den Prüfstand gestellt. Während in Deutschland ohnehin ein hoher Ausbildungsbedarf für Katastrophenschützer*innen herrscht, erfordert die Vielfältigkeit an Katastrophenszenarien nicht nur eine veränderte Ausstattung, sondern auch eine Anpassung der Ausbildung der Hilfskräfte. Die Krux liegt hier vor allem in der Abruptheit von Katastrophenereignissen: Denn im Katastrophenfall treten häufig Personen zusammen, die normalerweise nicht in Krisenstäben arbeiten - geschweige denn mit Krisensituationen vertraut sind.
    In völlig neuen Situationen müssen Helfer*innen plötzlich in Sekundenschnelle komplexe Entscheidungen treffen. Aber wie soll man sich für solche Entscheidungen wappnen? okat-SIM, ein innovatives Augmented Reality (AR)-Tool unterstützt Trainings für den Katastrophenschutz und die zivile Sicherheit mittels visueller Simulation. Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt besteht aus einem interdisziplinären Team aus den Bereichen Hochwasserschutz, AR-Entwicklung und Geoinformationen. Mit dabei sind Geo- und Kognitionswissenschaftler*innen der Universität Potsdam, die Konsortialführerin ist, sowie aus den Bereichen Multimediale und interaktive Systeme der Universität Lübeck und Neue Medien der Filmuni, sowie KSK (Krisenmanagement, Sicherheitsplanung, Katastrophenschutz). Mithilfe einer realistisch gestalteten Simulation einer Lagekarte erschafft oKat-SIM eine abstrakte Situation, i

    • 47 Min.

Kundenrezensionen

5,0 von 5
1 Bewertung

1 Bewertung

Top‑Podcasts in Wissenschaft

Florian Freistetter
Bayerischer Rundfunk
SWR
ZEIT ONLINE
detektor.fm – Das Podcast-Radio
Bayerischer Rundfunk