320 Folgen

Elektroauto-News.net wartet immer sonntags, pünktlich zum Ende der Woche, mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und teils exklusiven Einblicken aus der Welt der Elektromobilität auf.

Elektroautos, Plug-In-Hybride und Hybridfahrzeuge stehen hierbei im Fokus. Dabei ist es gänzlich egal, ob es sich um Volumenmodelle großer Hersteller handelt oder durchdachte E-Fahrzeuge neu aufkommender Start-Ups.

Mit unserem Podcast möchten wir einen möglichst umfangreichen Überblick über die Welt der Elektromobilität ermöglichen. Sei ein Teil der Reise.

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    Kortmann: CO2-armer Beton für moderne Ladeinfrastruktur

    Kortmann: CO2-armer Beton für moderne Ladeinfrastruktur

    In der neusten Podcast-Folge ist Julian Krümpel, Geschäftsführer der Kortmann Gruppe, zu Gast. Eingeladen haben wir ihn, um über die Verbindung von Beton und E-Mobilität zu sprechen. Die Kortmann Gruppe, ein mittelständisches Familienunternehmen aus Niedersachsen, produziert seit 30 Jahren ein Baukastensystem aus Beton, das an nahezu jeder Tankstelle verwendet wird. Doch man wolle auch in die Zukunft blicken.

    Daher habe man sich entschieden, sich auf nachhaltige Produktfelder zu konzentrieren. Vor etwa fünf bis sechs Jahren entstand die Idee, sich auf Ladeinfrastruktur zu konzentrieren, als Julian und sein Partner Henning Kortmann erkannten, dass die Nachfrage nach traditionellen Tankstellenprodukten möglicherweise sinken würde. Die Entscheidung, in den Bereich der Ladeinfrastruktur einzusteigen, startete durch eine Zusammenarbeit mit dem damaligen Start-Up Ionity. Diese Kooperation führte zur Entwicklung eines speziellen Fundamentsystems für Ladeinfrastruktur, das nun europaweit eingesetzt wird.

    Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Herausforderung, Beton nachhaltiger zu gestalten. Beton hat traditionell einen hohen CO₂-Footprint, hauptsächlich durch die Zementherstellung. Die Kortmann Gruppe hat in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen, um ihren CO₂-Ausstoß zu senken, darunter die Nutzung von PV-Anlagen und recyceltem Beton im eigenen Produktionsprozess.

    Ein bedeutender Durchbruch war die Entwicklung eines geopolymeren Betons, der ohne Zement auskommt und den CO₂-Footprint um bis zu 75 % reduziert. Dieser Beton wird aus speziellen Gesteinsmehlen und Chemikalien hergestellt, die zwar teurer sind, aber in der Endanwendung große Vorteile bieten. Die Einführung dieses neuen Materials bedeutet, dass Fundamente für Ladeinfrastruktur jetzt nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch schneller aushärtend sind, was den Produktionsprozess effizienter macht.

    Trotz der deutlichen CO₂-Reduktion und der technischen Vorteile stellt sich die Frage nach der Marktakzeptanz. Der geopolymeren Beton ist in der Herstellung teurer, was sich auf den Preis der Fundamente auswirkt. Allerdings betonte Julian, dass dieser Aufpreis im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Ladeparks marginal ist. So kostet ein solches Fundament etwa 25 bis 30 Prozent mehr, was bei einem Produkt, das nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten eines Ladeparks ausmacht, fast unerheblich ist. Der geopolymeren Beton wird vor allem in Deutschland bisher nicht aktiv nachgefragt, während in den Niederlanden bereits ein stärkeres Interesse besteht. Dies zeigt, dass die Wahrnehmung und der Bedarf an nachhaltigen Baumaterialien in Europa unterschiedlich ausgeprägt sind.

    Auf die Frage, ob der geopolymeren Beton auch für größere Projekte wie Windkraftanlagen genutzt werden kann, erklärte Julian, dass dies aktuell nicht möglich sei. Die Normen und Standards für Beton in solchen Anwendungen seien sehr streng, und geopolymeren Beton sei bisher nicht breit genug anerkannt. Derzeit ist der Einsatz von Geopolymer-Beton auf Nischenmärkte beschränkt, in denen die Kortmann Gruppe jedoch bereits jetzt einen Wettbewerbsvorteil hat.

    Ein weiterer wichtiger Punkt, den Julian ansprach, ist das Recycling von Beton. Die Kortmann Gruppe verwendet Betonabfälle und Produkt-Rückläufe, um daraus neuen Beton zu produzieren. Dies reduziert nicht nur den Materialverbrauch, sondern senkt auch den CO₂-Ausstoß. Allerdings gibt es hier logistische Herausforderungen, besonders bei der Rückführung von Beton aus entfernten Baustellen. Die Betonstücke von abgebauten Ladeinfrastruktur-Fundamenten werden selten über weite Strecken transportiert, da die Frachtkosten den Wert des Materials übersteigen würden. Daher bleibt das Recycling von Beton hauptsächlich auf regionale Märkte beschränkt.

    Julian zeigt sich zuversichtlich, dass die Kortmann Gruppe durch Innovation und Nachhaltigkeit einen wichtigen Beitrag zur E-Mobilität leisten kann. Auch we

    • 26 Min.
    Simply Charging: Sparen beim E-Laden leicht gemacht

    Simply Charging: Sparen beim E-Laden leicht gemacht

    In diesem Gespräch im Elektroauto-News.net-Podcast mit Emanuel und Albert, den Gründern von Simply Charging, geht es um die Entwicklungen und Herausforderungen ihres Start-ups im Bereich der Elektromobilität. Simply Charging ist eine App, die es Elektroautofahrer:innen ermöglicht, die günstigsten Ladetarife zu finden. Mittlerweile ist das Unternehmen seit einem Jahr am Start und hilft, dass man in Österreich, Deutschland und der Schweiz, deutlich vereinfacht und günstiger laden kann. Die App zeigt nicht nur die günstigsten Preise an, sondern informiert auch über die Verfügbarkeit der Ladestationen und andere relevante Details.

    Die Gründer erklären, dass seit ihrem letzten Podcast-Auftritt vor einem Jahr, die Benutzerbasis ihrer App signifikant gewachsen ist und sie nun täglich zwischen 500 und 1000 aktive Nutzer:innen haben. Sie haben die Anzahl der Ladestationen in ihrer Datenbank erheblich erweitert und bieten neue Funktionen wie die Integration in Android Auto und Apple CarPlay, wodurch Nutzer:innen die App direkt über das Fahrzeugdisplay bedienen können.

    Trotz der technologischen Fortschritte und des Nutzerwachstums stehen Emanuel und Albert vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung. Sie betonen, dass ihre App werbefrei bleiben soll und sich stattdessen durch eine kostenpflichtige Pro-Version finanziert, die erweiterte Funktionen bietet. Diese Entscheidung wird jedoch von einigen Nutzern kritisiert, die nicht verstehen, warum sie für eine App bezahlen sollen. Die Gründer sehen es als essenziell an, den Mehrwert ihrer App zu kommunizieren, vornehmlich die möglichen Ersparnisse durch günstigere Ladetarife.

    Die Diskussion berührt auch die Dynamik des E-Mobilitätsmarktes, einschließlich der aktuellen Trends zurück zum Verbrenner und die steigende Professionalisierung und Dynamisierung von Ladetarifen. Eine Herausforderung, für die es Lösungsansätze gibt, die relativ unkompliziert ausgerollt werden können. Wir gehen direkt rein in die Folge. Viel Spaß beim Zuhören.

    • 21 Min.
    Autoclub Europa ACE: E-Autos für alle, nicht nur für Reiche!

    Autoclub Europa ACE: E-Autos für alle, nicht nur für Reiche!

    Im Gespräch mit Stefan Heimlich für den Elektroauto-News.net Podcast wurden die Pläne und Forderungen des Auto Club Europa (ACE) zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland intensiv erörtert. Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE, erläuterte einen detaillierten Fünf-Punkte-Plan des ACE, der auf eine verstärkte staatliche Unterstützung und klare politische Maßnahmen abzielt.

    Der erste Punkt des Plans betont die Einführung sozial gestaffelter Kaufprämien für Elektroautos. Diese sollen nach dem Anschaffungspreis und dem Haushaltseinkommen bemessen werden, um insbesondere Normalverdienern den Zugang zu Elektrofahrzeugen zu erleichtern. Heimlich argumentierte, dass die Förderung von Premiumfahrzeugen ineffektiv sei und stattdessen erschwingliche Modelle für den breiten Markt unterstützt werden müssten.

    Um diese Prämien zu finanzieren, schlägt der ACE eine CO₂-Abgabe bei der Erstzulassung von Fahrzeugen mit fossilen Antrieben vor. Diese Maßnahme soll erhebliche staatliche Einnahmen generieren, die in die Förderung der Elektromobilität fließen könnten. Parallel dazu forderte Heimlich die schrittweise Abschaffung des Dieselprivilegs, um die Steuerlast zwischen Diesel und Benzin zu harmonisieren und zusätzliche Mittel für die Förderung von Elektroautos zu schaffen.

    Ein weiterer wesentlicher Punkt betrifft die Dienstwagenbesteuerung. Heimlich kritisierte die derzeitige steuerliche Begünstigung von Plug-in-Hybriden, da viele dieser Fahrzeuge kaum elektrisch betrieben würden. Der ACE plädiert für eine deutlich höhere Besteuerung von Plug-in-Hybriden und fossilen Fahrzeugen, während reine Elektrofahrzeuge weiterhin steuerlich begünstigt werden sollen.

    Schließlich sprach Heimlich über die Einführung einer Sonderabschreibung für Unternehmen, die in Elektrofahrzeuge investieren. Eine solche Abschreibung würde Unternehmen einen erheblichen finanziellen Anreiz bieten, ihre Flotten auf Elektrofahrzeuge umzustellen und somit einen Beitrag zur Reduktion der CO₂-Emissionen zu leisten.

    Zum Ende des Gesprächs wurde auch die emotionale Komponente der Elektromobilität thematisiert. Heimlich betonte, dass die Automobilhersteller eine Schlüsselrolle dabei spielen, Elektrofahrzeuge durch attraktives Design und Fahrspaß zu vermarkten. Die Begeisterung der Kunden für die neuen Technologien sei entscheidend, um den Übergang zur Elektromobilität erfolgreich zu gestalten.

    Das Gespräch schloss mit einer klaren Botschaft: Die Umsetzung des Fünf-Punkte-Plans des ACE würde nicht nur die Elektromobilität fördern, sondern auch entscheidend dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

    • 25 Min.
    ChargingTime gestaltet Elektroauto laden individueller

    ChargingTime gestaltet Elektroauto laden individueller

    In dieser Ausgabe des Elektroauto-News.net Podcast führe ich ein Gespräch mit Felix Geibel und Jonas Sulzer, den Gründern des Startups "ChargingTime". Beide hatten zuvor bei Mercedes-Benz gearbeitet, wo sie sich kennenlernten und die Inspiration für ihre neue Unternehmung fanden: Individuelle Planung von Reisen mit den für einen selbst passenden Ladestopps.

    Die Motivation zur Entwicklung der "ChargingTime" App kam aus Felix’ persönlichen Erfahrungen mit den Unannehmlichkeiten der existierenden Ladeinfrastruktur. Während eines Familienurlaubs stieß er auf die Herausforderung, geeignete Ladestationen zu finden, die keine großen Umwege erfordern und zusätzliche Angebote wie guten Kaffee, Essensmöglichkeiten und "Kinderbespaßung" bieten. Dies führte zu der Idee, eine benutzerfreundlichere Lösung zu schaffen. Felix begann eigenständig mit dem Programmieren und entwickelte nebenberuflich die ersten Grundlagen der App. Ging dann im Herbst 2023 seinen Schritt in die Selbstständigkeit, während Jonas seine Karriere bei Mercedes im Frühjahr 2024 beendete, um sich dem Projekt ebenfalls in Vollzeit anzuschließen.

    Die "ChargingTime" App integriert sich nahtlos in bestehende Kartendienste wie Google Maps und Apple Maps. Sie ermöglicht es den Nutzer:innen, während der Fahrt Ladestationen zu finden und ihre Reisepläne spontan anzupassen. Ein wichtiger Aspekt der App ist die Möglichkeit für Nutzer:innen, Ladestationen basierend auf verschiedenen Kriterien zu bewerten und zu filtern. Dazu zählen die Verfügbarkeit von Schnellladung, Essensmöglichkeiten und die Anzahl der Ladepunkte. Die App bietet auch eine Community-Funktion, in der Nutzer Bewertungen abgeben und Hashtags zu Ladestationen hinzufügen können, die Informationen wie "überdacht" oder "guter Kaffee" enthalten.

    Felix und Jonas betonen im Gespräch auch die Bedeutung der Community für die kontinuierliche Verbesserung ihrer App. Sie sind stolz darauf, eine Plattform zu bieten, die das Laden von Elektrofahrzeugen vereinfacht und die Erfahrung der Nutzer:innen mit der Elektromobilität verbessert. Ihr Ziel ist es, eine Lösung zu bieten, die den Bedürfnissen der Elektroautofahrer:innen gerecht wird und ihnen hilft, die Herausforderungen rund um das Laden auf Reisen leichter zu bewältigen.

    Zeitnah planen sie, weitere Features zu implementieren, darunter die Verbindung der App mit Fahrzeugdaten und alternative Routenvorschläge. Die Android-Version der App soll bald folgen, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Das Geschäftsmodell von ChargingTime basiert auf einer kostenlosen Basisversion der App und einer Premium-Version, die zusätzliche Features wie die direkte Integration in CarPlay und fortgeschrittene Filteroptionen bietet. Die Premium-Version wird sowohl auf monatlicher als auch auf jährlicher Basis angeboten, wobei die jährliche Option einen Preisvorteil bietet. Im Detail gibt es all diese Informationen und mehr im Podcast. Also los, reinhören!

    • 21 Min.
    Alexander Junge, Aral: Über politische Hürden und Gigahubs

    Alexander Junge, Aral: Über politische Hürden und Gigahubs

    In einer neuen Folge des Elektroauto-News.Net-Podcasts hatte ich die Gelegenheit, erneut mit Alexander Junge zu sprechen, der bei Aral für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland verantwortlich ist. Das Gespräch bot tiefgehende Einblicke in die aktuellen Herausforderungen, politischen Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven der E-Mobilität.

    Aral feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Ursprünglich als Anbieter von Benzolkraftstoff gestartet, hat sich Aral über die Jahrzehnte durch Innovationen und mutige Investitionen ausgezeichnet, wie Junge im Gespräch ausführt. Heute bedient das Unternehmen rund zwei Millionen Kunden täglich an etwa 2400 Tankstellen. Als Member of the Executive Board of Aral AG sowie General Manager bp pulse, Central Europe erläutert er, wie Aral sein Netz kontinuierlich weiterentwickelt, indem es Ladesäulen für Elektroautos an seinen Tankstellen und anderen Standorten wie Rewe-Supermärkten und Burger King-Restaurants installiert.

    Ein Thema unseres Gesprächs war das neue Gesetz zur Errichtung von 8000 Schnellladepunkten in Deutschland. Junge betonte, dass Aral aus eigenem Antrieb in die Ladeinfrastruktur investiert, anstatt durch gesetzliche Vorgaben gezwungen zu werden. Er forderte ein klares politisches Bekenntnis zur E-Mobilität und mehr Unterstützung, um den Markt anzukurbeln, insbesondere nach dem abrupten Ende der E-Auto-Förderung im Dezember des Vorjahres.

    Beim Thema Ladeinfrastruktur erläuterte Junge, dass Aral Pulse bereits rund 2700 Ladepunkte an 400 Standorten installiert hat und den Ausbau weiter vorantreibt. Die positiven Rückmeldungen der Kunden auf die beleuchteten, bemannten Standorte, die oft zusätzliche Dienstleistungen wie Rewe to-go-Shops oder Burger King-Restaurants bieten, seien ermutigend. Besonders stolz ist Aral auf den baldigen Start des ersten Gigahubs, einem großen Ladezentrum, nahe einer Autobahn und in der Nähe des Fußballstadions in Mönchengladbach.

    In puncto Preisgestaltung erklärte Junge, dass die Registrierung in der Aral Pulse-App günstigere Ladetarife ermöglicht. Zukünftig plant Aral Abo-Modelle, die gegen eine monatliche Gebühr noch attraktivere Preise bieten. Dynamische Preisanpassungen, ähnlich wie bei Kraftstoffen, könnten ebenfalls eine Rolle spielen, um die Nachfrage besser zu steuern, wobei sich Junge hierzu eher bedeckt hielt.

    Ein weiteres wichtiges Thema war die Ladeinfrastruktur für LKWs. Aral hat bereits über 20 LKW-Ladestationen in Deutschland und plant den Ausbau auf 30 Stationen bis Jahresende. Diese speziellen Ladestationen, oft an Autohöfen gelegen, sind auf die Bedürfnisse von LKWs zugeschnitten. Speditionen zeigen großes Interesse an diesen Angeboten, da sie ihre Fahrerpausen zum Laden nutzen können. Junge erwähnte auch, dass Megawatt-Ladeleistungen in Planung sind, sobald die Technologie in Serie verfügbar ist.

    Trotz der aktuellen Herausforderungen und einer verhaltenen Marktentwicklung bleibt Junge optimistisch, dass der Hochlauf der E-Mobilität sich ab dem nächsten Jahr beschleunigen wird. Dies sei nicht zuletzt auf die strengeren Flottengrenzwerte der EU zurückzuführen. Aral sieht die E-Mobilität als Wachstumschance und wichtigen Beitrag zum Ziel von BP, bis 2050 CO₂-neutral zu werden. Hör doch gerne selbst rein in die aktuelle Folge.

    • 27 Min.
    A. Sicheneder: Das steckt hinter Audi Business Innovation

    A. Sicheneder: Das steckt hinter Audi Business Innovation

    In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Andreas Sicheneder, dem Geschäftsführer der Audi Business Innovation, über die Initiativen und Projekte seines Unternehmens, die darauf abzielen, das Fahrerlebnis mit E-Autos maßgeblich zum Besseren zu verändern. Andreas, der seit Anfang 2021 die Geschäftsleitung innehat, erklärt, dass Audi Business Innovation weit mehr ist als ein reines "Labor" in dem man sich Entwicklungen von theoretischer Seite nährt. Das Unternehmen arbeitet eng mit dem Kerngeschäft von Audi zusammen und konzentriert sich darauf, praxisnahe Innovationen direkt auf die Straße zu bringen.

    Andreas betont, dass das Hauptziel darin besteht, das Leben der Autofahrer:innen zu verbessern, indem man sich nicht nur auf das Fahrzeug selbst konzentriert, sondern auch auf die Lebenswelt der Fahrer:innen. Er beschreibt, wie Audi Business Innovation daran arbeitet, Dienstleistungen und Erlebnisse zu entwickeln, die es den Fahrer:innen ermöglichen, die Zeit im Auto sinnvoller zu nutzen. Dies beinhaltet eine breite Palette von Innovationen, von verbesserten Mobilitätsdiensten bis hin zu neuen Erfahrungen, die darauf abzielen, das Wohlbefinden und die Produktivität während der Fahrt zu steigern.

    Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der praxisorientierte Ansatz von Audi Business Innovation. Andreas erläutert, wie eng das Unternehmen mit den Endnutzer:innen zusammenarbeitet, um echte Kundenprobleme zu identifizieren und zu lösen. Dieser Ansatz unterscheidet sich von traditionellen Labor oder Forschungsabteilungen, die möglicherweise isoliert von realen Anwendungen arbeiten. Audi Business Innovation setzt stattdessen auf direktes Feedback und die schnelle Entwicklung von Prototypen, die in kurzen Zyklen getestet und verbessert werden.

    Ein spezifisches Beispiel für ein aktuelles Projekt ist "Audi charge and explore". Dieser Dienst zielt darauf ab, das Ladeerlebnis benutzerfreundlicher zu gestalten. Das Projekt basiert auf einem Algorithmus und kombiniert die vorhandenen Ladestationen mit vielseitigen Aktivitäten in der Nähe. Alles in einer einzigen App, immer zugeschnitten auf die persönlichen Präferenzen der Nutzenden. Der Service nutzt eine spezielle App namens Audi Stage, die als Innovationsinkubator funktioniert und es ermöglicht, neue Dienstleistungen zu erproben und Kundenfeedback zu sammeln. Somit ist es möglich, direkte Erfahrungen der Nutzer:innen abzurufen und mit dieser Rückmeldung weiterzuarbeiten. 

    Gegen Ende des Gesprächs unterstreicht Andreas die Bedeutung von Agilität und Kundenorientierung in der Automobilindustrie. Er erklärt, dass Audi Business Innovation ständig darauf abzielt, seine Entwicklungszyklen zu verkürzen und schnell auf das sich ändernde Kundenverhalten und die Anforderungen des Marktes zu reagieren. Der Erfolg ihrer Bemühungen wird letztlich daran gemessen, wie gut sie die Bedürfnisse und Wünsche der Endverbraucher:innen erfüllen und diese in innovative, praktikable Lösungen umsetzen können, die das Fahrerlebnis in einer zunehmend digitalisierten Welt verbessern. Ausführlich kann er es ausführlicher beschreiben. Also los, einschalten!

    • 24 Min.

Kundenrezensionen

3,6 von 5
80 Bewertungen

80 Bewertungen

DennisJan ,

Interessanter Podcast

Interesanter Podcast, aber schwierig zuzuhören, da die Tonqualität nicht wirklich gut ist.

Dorian J. ,

Gendern, nein danke!

Wirklich interessantes Thema, aber leider wird gegendert . Also nicht mein Podcast.

Schmjs ,

Ton und Interviews verbesserungsfähig

An sich ein guter und interessanter Podcast, aber die Tonqualität sollte bei einem Podcast nicht vernachlässigt werden.
Da nimmt jedes modernes Smartphone bessere Audios auf, so ist es finde ich sehr anstrengend zuzuhören.
Außerdem finde ich es sehr störend dass du in Interviews deine Partner immer bekräftigst und deren Antwort mit Sätzen wie „das leuchtet ja auch ein“ wiederholst. Setz die Partner doch mal etwas unter Druck, such bei großen Firmen wie etwa Aiways nach Antworten die es so noch nicht im Netz gibt usw.

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