31 Folgen

Willkommen im Club in dem Du niemals sein wolltest. Es tut uns sehr leid, dass Du einen Grund dafür hast, hier zu sein. Trotzdem freuen wir uns sehr darüber, dass Du da bist. Wir sind Stephi und Jenni und seitdem wir beide unsere Partner verloren haben, beschäftigen wir uns permanent mit dem Thema Trauer. Wir möchten unsere Gedanken und Gefühle mit Dir teilen. Wir hoffen, dass wir Dir, wenn Du selbst betroffen bist, eine Stimme geben können, die uns gerade am Anfang oft gefehlt hat. Auch wenn Du Angehörige oder Angehöriger bist und jemanden in seiner Trauer unterstützen möchtest, bist Du hier richtig.

Ich bin hier und du bist tot. Der Trauerpodcast‪.‬ Stephi & Jenni

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,8 • 69 Bewertungen

Willkommen im Club in dem Du niemals sein wolltest. Es tut uns sehr leid, dass Du einen Grund dafür hast, hier zu sein. Trotzdem freuen wir uns sehr darüber, dass Du da bist. Wir sind Stephi und Jenni und seitdem wir beide unsere Partner verloren haben, beschäftigen wir uns permanent mit dem Thema Trauer. Wir möchten unsere Gedanken und Gefühle mit Dir teilen. Wir hoffen, dass wir Dir, wenn Du selbst betroffen bist, eine Stimme geben können, die uns gerade am Anfang oft gefehlt hat. Auch wenn Du Angehörige oder Angehöriger bist und jemanden in seiner Trauer unterstützen möchtest, bist Du hier richtig.

    Trauer: Wie geht's Dir?

    Trauer: Wie geht's Dir?

    "Wie geht's Dir?" gehört für uns immer noch zu den schwierigsten Fragen aller Zeiten. Um ehrlich zu sein, hassen wie diese Frage sogar so sehr, dass wir anfangs mal überlegt hatten, ob wir den Podcast nicht "b********n, danke der Nachfrage" nennen. Das haben wir, wie ihr wisst, nicht getan. Trotzdem ist es eine Frage, die uns immer wieder aufregt, wenn Menschen sie zum Beispiel wie eine Floskel benutzen und die Antwort eigentlich gar nicht hören wollen. Um uns gegenseitig ein bisschen damit aufzuziehen, stellen wir sie uns in dieser Folge einfach!

    Natürlich geht es uns in diesem Podcast um eine ehrliche Antwort. Kein "danke, gut", kein "muss ja", keine sonstigen Ausflüchte aufs Klo oder sonst wohin, um der Antwort auszuweichen, sondern um die pure Wahrheit darüber, was uns trauertechnisch gerade so umtreibt.

    Es geht um besondere Tage, das Davor und Danach, es geht um die Frage, warum Wartezimmer einen zum Heulen bringen können und wieso Veränderungen uns Angst machen. Es ist viel los in dieser Folge und wir haben euch auch noch eine Ankündigung zu machen: Wir wollen den Podcast bis zum Ende des Jahres umbauen.

    Bedeutet - wir hören uns mit neuen Folgen und einem neuen Anstrich erst 2022 wieder. Für die harte Weihnachtszeit legen wir euch deshalb sehr unsere Folge aus dem letzten Jahr nahe (Folge 15 "Unweigerlich weihnachtlich: Trauer im Dezember"), in der uns Carl mit in seine Trauerwelt nimmt. Um die Zeit außerdem gut zu überbrücken gibt es von uns auch noch einen aktuellen Film- und Buchtipp.

    • 32 Min.
    Trauer und Identität: Wer bin ich jetzt? (2)

    Trauer und Identität: Wer bin ich jetzt? (2)

    Sich nach dem Tod eines wichtigen Menschen zu fragen, wer man jetzt eigentlich ohne ihn oder sie ist, kennen die meisten Trauernden nur zu gut! Plötzlich ist man nicht mehr dieselbe Person, weiß aber auch nicht so genau, was jetzt eigentlich alles anders ist. Das herauszufinden ist gar nicht so leicht und hat bei uns beiden sehr sehr lange gedauert. Wahrscheinlich sind wir immer noch auf dem Weg, das zu ergründen…

    In diese Folge teilen wir unsere Erfahrungen dazu mit euch. Wie haben wir gemerkt, was uns ausmacht und was uns jetzt etwas bedeutet? Antworten hört ihr in dieser Folge.

    Außerdem berichtet Stephi vom 3. Todestag ihres Verlobten, den sie in diesem Jahr zum ersten Mal mit Baby verbracht hat.

    • 41 Min.
    Trauer und Identität: Wer bin ich jetzt? (1)

    Trauer und Identität: Wer bin ich jetzt? (1)

    Du bist ab jetzt ein anderer Mensch. Das hat eine Freundin zu mir (Jenni) gesagt, nachdem mein Freund gestorben war und so fühlt es sich bis heute an. Auch mir (Stephi) ging es nicht anders, denn auch ich hatte das Gefühl, dass mit meinem Verlobten ein Teil von mir gestorben ist. Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn ihr einen, oder vielleicht sogar wie wir, den wichtigsten Menschen in eurem Leben verloren habt. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war und auch man selber ist nicht mehr der Mensch, der man einmal war.

    Wir teilen in dieser Folge unsere Gedanken und Erfahrungen zum Thema Identitätsverlust mit euch und wollen gucken, wie es sich für uns angefühlt hat, uns selber nicht mehr wiederzuerkennen.

    Wir wollen anhand von einer Reihe Fragen gucken, wie man überhaupt herausfinden kann, wer man ist (oder einmal war) und anhand dessen klären, wieso der Verlust sich zusätzlich auch für das eigene Ich wie eine komplette Katastrophe anfühlen kann.

    Es handelt sich um eine Doppelfolge zum Thema Trauer und Identität. Das nächste Mal wagen wir einen Blick nach vorne. Wer sind wir jetzt? Wie haben wir wieder neue Ankerpunkte in unserem Leben gefunden? Wie kann man sich wieder etwas wohler in sich selbst fühlen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns nächstes Mal.

    • 28 Min.
    Tierische Trauerbegleiter: Wie uns Tiere unterstützen können.

    Tierische Trauerbegleiter: Wie uns Tiere unterstützen können.

    Diese Folge wird wohl die haarigste, die wir je gemacht haben, denn es geht um große und kleine Trauerbegleiter mit viel und wenig Fell: Es geht um Tiere als Unterstützung.

    Tiere geben einem etwas, ohne Fragen zu stellen, sie sind einfach da. Sie müssen im Fall von Hunden aber routinemäßig vor die Tür, was einen auch dazu bringt, das Haus zu verlassen. Tiere müssen versorgt werden, aber sie sorgen sich eben auch um einen. Zumindest fühlt es sich so an, wenn die kleinen und großen Fellnasen angedackelt kommen, wenn man gerade heulend auf dem Boden liegt.

    Wir fühlen uns einigen Tieren aber auch auf einer anderen Ebene verbunden. Denn es gibt Tierarten, die scheinbar auch um tote Verwandte trauern - zumindest sieht es von außen betrachtet so aus. Bei Walen und Elefanten zum Beispiel kann man das in Dokus sehen, aber sogar bei Meerschweinchen, Affen oder sogar Wildgänsen beobachten.

    Wir tauchen heute mit euch in die Welt der Tiere ab, die uns schon immer auf dem Weg unserer Trauer begleitet hat.

    • 26 Min.
    Freunde, wir müssen über Trauer reden!

    Freunde, wir müssen über Trauer reden!

    Diese Folge widmen wir dem Thema Trauer und Freundschaft. Anders als sonst wollen wir nicht nur persönliche Beispiele von uns erzählen, sondern auch eure Erfahrungen teilen. Häufig habt ihr uns geschrieben, dass sich Freundinnen und Freunde plötzlich gar nicht mehr melden, was ziemlich verletzend ist. Auch der ätzende Satz “Meld dich, wenn du was brauchst” ist oft gefallen, was uns alle wütend macht. Auf der anderen Seite haben viele von euch auch geschrieben, dass plötzlich Menschen für einen da sind, von denen man es gar nicht gedacht hätte. Es ist wie immer ein komplexes Thema und wir gehen das gemeinsam an. Unsere aktuellen Baustellen erzählen wir euch natürlich auch, denn wir überlegen gerade, wie man ausgewählte Freundschaften am besten reaktivieren könnte.

    • 52 Min.
    Trauer, Therapie und Tabletten.

    Trauer, Therapie und Tabletten.

    Gedanklich setzen wir uns in dieser Folge wieder in die Ohrensessel unserer Therapeutinnen und Therapeuten, um mit euch über Trauer, Therapie und Tabletten zu sprechen. Es geht wie immer in diesem Podcast um unsere persönlichen Erfahrungen, wir sprechen darüber, wo uns die Therapie unterstützt hat, ab wann auch Antidepressiva ein Thema waren und klar, natürlich sprechen wir auch darüber, wo die Grenzen der Therapie liegen.

    • 49 Min.

Kundenrezensionen

4,8 von 5
69 Bewertungen

69 Bewertungen

Carrie NY ,

Danke

Ihr zwei Schätze,
bevor ich euren Podcast entdeckte, fühlte ich mich in meiner Trauer schon ziemlich schräg und unnormal, bei all den Ideen und Gedanken meinen geliebten Papa nah bei mir zu haben, fühlen und wie ich auf einmal mein Umfeld wahrnehme. Ich habe Rituale entwickelt, die ich niemanden erzähle, damit ich nicht als komplette Irre durch gehe...
Wenn man jemanden über alles liebt und dieser Mensch auf einmal nicht mehr auf der Erde ist, ändert sich einfach alles...
Danke, dass ihr mir das Gefühl gebt ok zu sein und dass ihr anscheinend auch 2 schräge Vögel seid, weil ich mich so oft wieder erkannt habe ;-).

Richterclan ,

Eigentlich toll, aber...

Mir geht zunehmend auf die Nerven, wie ihr euch um euch selber dreht. Die komplette Menschheit muss sich ändern und Rücksicht nehmen, weil ihr diesen sehr schlimmen Verlust erlitten habt.

Nein. Nein. Ich habe auch einen solchen Verlust erlitten, aber ich nehme mich selbst nicht so wichtig, dass ich von aller Welt in allem Rücksichtnahme erwarte. Das geht zu weit. Mädels, ich habt mit vielem Recht und ich möchte euch immerzu drücken und euch sagen, dass ihr großartig seid. Aber hört auf damit, derartig überhöhte Erwartungen an andere zu stellen.

Niemand zieht den Tod ins lächerliche, niemand will euch zu nahe treten.

Justi_Na ,

Ihr sprecht mir jedes Mal aus der Seele!

Liebe Jenny und Steffi,

mein Name ist Justyna. Ich habe mit 33 meinen Ehemann plötzlich verloren. Er starb an einem Herzinfarkt. Ohne Vorahnung, plötzlich, unerwartet…Meine Welt war danach ein Trümmerhaufen. Ich komme ursprünglich aus Polen und meine Familie lebt auch dort. Ich war also komplett alleine. Ich steckte mitten in meiner Ausbildung zur Lehrerin, die ich letztendlich auch gut abgeschlossen hatte. Wie? Das weiß ich nicht. Ich habe funktioniert. Irgendwann letztes Jahr habe ich euren Podcast entdeckt und kann mich bis heute in beinahe jedem Satz wiederfinden. Danke dafür!
Herzlichen Glückwunsch zu euren neuen Beziehungen. Auch ich bin in einer neuen Beziehung, die aber aufgrund einiger Umstände sehr kompliziert ist und mich immer wieder an meine Grenzen bringt (Es hat weniger mit meinem Partner, sondern mehr mit seiner Vergangenheit zu tun). Sollte Interesse an einem Austausch bestehen, bin ich gerne für euch da!

LG Eure Justyna

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