32 Folgen

Die wenigsten Menschen wissen, welche Auswirkungen eine ungerechte Sozialpolitik für die Betroffenen hat. In unseren Beratungsgesprächen erleben wir das täglich eindringlich. Für diejenigen, die damit zu kämpfen haben, ist das häufig dramatisch und oft erniedrigend.

Unsere beiden Hosts Katharina Lorenz und Stefanie Jäkel machen im Podcast „Kein Ponyhof – Aus dem Alltag einer Sozialberatung“ diese Fälle öffentlich, um zu zeigen, wo es in Deutschland klemmt. Dabei geht es in erster Linie um die Themen Gesundheit, Behinderung, Pflege, Bürgergeld und Rente. Mit unseren Gästen beleuchten wir in spannenden Gesprächen die Themen außerdem von einer anderen und oft ungewöhnlichen Seite.

Wir wollen aber nicht nur meckern, sondern geben auch hilfreiche Tipps, wie man sich wehren kann und was man beachten muss, um doch noch zu seinem Recht zu kommen.

Redaktionelle Mitarbeit: Elin Schweiger
Mix und Schnitt: Martin Bargiel

Infos zum SoVD in Niedersachsen: www.sovd-nds.de
Instagram: www.instagram.com/sovd_niedersachsen/
Facebook: www.facebook.com/sovdnds/
Twitter: https://twitter.com/SoVDNds

Kein Ponyhof - Aus dem Alltag einer Sozialberatung SoVD Niedersachsen

    • Gesellschaft und Kultur
    • 5,0 • 7 Bewertungen

Die wenigsten Menschen wissen, welche Auswirkungen eine ungerechte Sozialpolitik für die Betroffenen hat. In unseren Beratungsgesprächen erleben wir das täglich eindringlich. Für diejenigen, die damit zu kämpfen haben, ist das häufig dramatisch und oft erniedrigend.

Unsere beiden Hosts Katharina Lorenz und Stefanie Jäkel machen im Podcast „Kein Ponyhof – Aus dem Alltag einer Sozialberatung“ diese Fälle öffentlich, um zu zeigen, wo es in Deutschland klemmt. Dabei geht es in erster Linie um die Themen Gesundheit, Behinderung, Pflege, Bürgergeld und Rente. Mit unseren Gästen beleuchten wir in spannenden Gesprächen die Themen außerdem von einer anderen und oft ungewöhnlichen Seite.

Wir wollen aber nicht nur meckern, sondern geben auch hilfreiche Tipps, wie man sich wehren kann und was man beachten muss, um doch noch zu seinem Recht zu kommen.

Redaktionelle Mitarbeit: Elin Schweiger
Mix und Schnitt: Martin Bargiel

Infos zum SoVD in Niedersachsen: www.sovd-nds.de
Instagram: www.instagram.com/sovd_niedersachsen/
Facebook: www.facebook.com/sovdnds/
Twitter: https://twitter.com/SoVDNds

    #32 Elternassistenz: So funktioniert Unterstützung für Menschen mit Behinderung

    #32 Elternassistenz: So funktioniert Unterstützung für Menschen mit Behinderung

    Eltern, die eine Behinderung oder eine chronische Krankheit haben, benötigen oft Unterstützung im Alltag, wenn es um die Versorgung ihrer Kinder geht. Aber welche Leistungen gibt es überhaupt? Und vor allem: Was kann ich tun, wenn mein Antrag auf Hilfe abgelehnt wird? Darüber sprechen wir in unserer aktuellen Folge und zeigen auch mögliche Fallstricke auf.

    Als Gast begrüßen wir dieses Mal Kerstin Blochberger vom Bundesverband behinderter Eltern. Sie erzählt uns, wo die größten Herausforderungen für Eltern mit Behinderung liegen und was die Politik eigentlich tun müsste, um Betroffene besser zu unterstützen. Außerdem schauen wir uns mit ihr die Leistungsansprüche von Eltern mit intellektuellen Beeinträchtigungen an.

    • 50 Min.
    #31 Rente, Krankheit & Co.: Das müssen Sie beim Minijob beachten

    #31 Rente, Krankheit & Co.: Das müssen Sie beim Minijob beachten

    Minijobs werden immer beliebter – vor allem Frauen, aber auch viele Rentner*innen nehmen sie an, um sich etwas dazu zu verdienen. Allerdings gibt es einige Stolperfallen, die man kennen sollte, bevor man eine geringfügige Beschäftigung annimmt. Das betrifft vor allem das Thema Rente. Warum es dabei problematisch werden kann und ein Minijob später sogar zu einer geringeren Rente führen kann, zeigt der Fall in der aktuellen Folge.

    Mit Frank Rethmeier, Rechtsanwalt und Leiter der Fachgebiets Sozialrecht beim SoVD in Niedersachsen, sprechen wir darüber, welche Rechte Minijobber*innen generell haben und was passiert, wenn Betroffene krank oder arbeitsunfähig werden. Außerdem erklärt unser Gast den Unterschied zwischen Mini- und Midijobs und sagt uns, wem er die Ausübung eines Minijobs überhaupt empfehlen würde und für wen sie nicht geeignet sind.

    • 44 Min.
    #30 Behördenschreiben: Warum muss es immer so kompliziert sein?

    #30 Behördenschreiben: Warum muss es immer so kompliziert sein?

    Wer kennt das nicht? Da bekommt man ein Schreiben von der Krankenkasse, der Rentenversicherung oder einer Behörde und versteht kein Wort. Das ist insbesondere für Menschen, die nicht gut Deutsch sprechen oder Lernschwierigkeiten haben, ein großes Problem. Aber auch alle anderen wissen oft nicht, was sich hinter dem komplizierten Behördendeutsch verbirgt. Die Folge: Betroffene sind unsicher und haben Schwierigkeiten, Leistungen zu erhalten. Darüber sprechen wir in unserer aktuellen Folge und zeigen anhand eines Falls auf, wo genau die Herausforderungen liegen und was man dagegen tun kann.

    Mit unserem Gast, Prof. Christiane Maaß von der Forschungsstelle Leichte Sprache an der Uni Hildesheim, reden wir darüber, warum Behörden ihre Schreiben immer so kompliziert verfassen und wie die Anschreiben eigentlich formuliert sein müssten, damit möglichst viele Menschen sie verstehen. Außerdem gibt die Wissenschaftlerin noch einen Überblick über die Themen Leichte und Einfache Sprache.

    • 1 Std. 2 Min.
    #29 Gewalt an Frauen: Das können Betroffene tun

    #29 Gewalt an Frauen: Das können Betroffene tun

    Jede dritte Frau in Deutschland erlebt in ihrem Leben Gewalt – meistens durch ihren Partner. Für viele Betroffene ist es schwer, aus einer solchen Beziehung zu entkommen. Für diejenigen, denen es gelingt, stellen sich viele Fragen: Wie geht mein Leben weiter? Was ist mit den Kindern? Wie kann ich finanziell auf die Beine kommen? In unserem neuen Podcast-Fall sprechen wir deshalb darüber, welche Leistungen betroffenen Frauen zustehen und an was sie alles denken sollten.

    Zu Gast ist dieses Mal Dr. Charlotte Binder vom Verein Frauenhauskoordinierung e.V. Mit ihr reden wir darüber, wie von Gewalt betroffene Frauen in Frauenhäusern Schutz finden können, wie das genau funktioniert und was mit Kindern passiert, die mitkommen. Da es noch immer zu wenig Frauenhäuser gibt, fragen wir die Expertin, was in dem Bereich politisch noch passieren muss und wie es um das Thema Barrierefreiheit bestellt ist.

    • 51 Min.
    #28 Frauen und Männer sind anders krank: Das müssen Sie dazu wissen

    #28 Frauen und Männer sind anders krank: Das müssen Sie dazu wissen

    Frauen leiden bei einem Herzinfarkt unter anderen Symptomen als Männer. Bei männlichen Patienten äußern sich Depressionen hingegen anders. Den meisten Betroffenen sind diese und ähnliche Unterschiede allerdings nicht bekannt. Das kann große Auswirkungen haben – zum Beispiel bei der Behandlung. Aber auch, wenn es um die Anerkennung von Krankheiten geht, spielt die geschlechtergerechte Medizin eine große Rolle. Das zeigt der aktuelle Fall, in dem eine Frau mit Lipödem mithilfe des SoVD um eine Fettabsaugung kämpfen muss.

    Mit unserem Gast, Sebastian Paschen von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden, sprechen wir darüber, warum gerade Frauen noch immer bei Behandlungen und in der Erforschung von Krankheitssymptomen und Medikamenten vernachlässigt werden. Gemeinsam mit seinem Team setzt Paschen sich dafür ein, dass das Thema fest im Ausbildungsplan von Ärzt*innen verankert wird. Denn: Selbst Mediziner*innen kennen sich dabei kaum aus. Der Student erzählt uns außerdem von seinem spannenden Projekt und weiteren Plänen.

    • 56 Min.
    #27 Menschen mit Behinderung: So bekommt man Unterstützung im Job

    #27 Menschen mit Behinderung: So bekommt man Unterstützung im Job

    Menschen mit Behinderung haben es auf dem ersten Arbeitsmarkt meistens besonders schwer. Um ihnen den Einstieg in einen Job und auch ihre Tätigkeit zu erleichtern, gibt es zahlreiche Hilfsmittel zur Unterstützung. Das Problem: Häufig werden diese von Behörden oder Rentenversicherungsträgern abgelehnt. Das zeigt auch der Beratungsfall aus der neuen Podcast-Folge. Deshalb besprechen wir, wie man sich als Betroffene*r trotzdem durchsetzen kann und wo man Hilfe findet.

    Zu Gast sind dieses Mal Sarina Wassermann und Liliane Triebel von der Initiative „Diagnose: Arbeitsfähig“. Die beiden setzen sich mit ihrem Projekt für mehr Inklusion von Hochschulabsolvent*innen mit psychischer Erkrankung auf dem Arbeitsmarkt ein. Wir reden mit ihnen darüber, wie man Betroffene unterstützen kann, was Arbeitsgeber*innen ändern sollten und wann die Initiative helfen kann.

    • 1 Std.

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