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KenFM ist ein medialer Mülltrenner und bietet seinen Zuhörern, Zuschauern und Lesern neben tagesaktuellen Interviews, eigenen politischen Statements und der Veröffentlichung von Beiträgen zahlreicher Gastautoren, aufwendig produzierte Spezialsendungen. Darunter ist seit 2015 ein Gesprächsformat, das die klassische politische Talkshow des deutschen Fernsehens durch innovative Ergänzungen abzulösen, zumindest aber wesentlich zu erweitern vermag: „Positionen – Politik verstehen“. Das Format trägt die Zielsetzung bereits im Namen. Das Verstehen politischer Prozesse steht stets im Fokus der Debatte. Keine Aneinanderreihung verkürzter Statements zum Zwecke der Platzierung marketingorientierter oder parteipolitischer Inhalte. Zuschauer werden stattdessen eingeladen, komplexe Ereignisse mit Hilfe der Kompetenz und Erfahrung der Gäste in einen verständlichen umfassenden Zusammenhang einzuordnen.
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KenFM: Positionen - Politik verstehen KenFM

    • Regierung
    • 3.2, 22 Bewertungen

KenFM ist ein medialer Mülltrenner und bietet seinen Zuhörern, Zuschauern und Lesern neben tagesaktuellen Interviews, eigenen politischen Statements und der Veröffentlichung von Beiträgen zahlreicher Gastautoren, aufwendig produzierte Spezialsendungen. Darunter ist seit 2015 ein Gesprächsformat, das die klassische politische Talkshow des deutschen Fernsehens durch innovative Ergänzungen abzulösen, zumindest aber wesentlich zu erweitern vermag: „Positionen – Politik verstehen“. Das Format trägt die Zielsetzung bereits im Namen. Das Verstehen politischer Prozesse steht stets im Fokus der Debatte. Keine Aneinanderreihung verkürzter Statements zum Zwecke der Platzierung marketingorientierter oder parteipolitischer Inhalte. Zuschauer werden stattdessen eingeladen, komplexe Ereignisse mit Hilfe der Kompetenz und Erfahrung der Gäste in einen verständlichen umfassenden Zusammenhang einzuordnen.
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    Positionen EXTRA: Rechtsstaat BRD? Wenn der Rechtsbruch zur Normalität wird.

    Positionen EXTRA: Rechtsstaat BRD? Wenn der Rechtsbruch zur Normalität wird.

    Als das Grundgesetz 1949 das Licht der Welt erblickte, lag Deutschland noch weitgehend in Trümmern. Das Grundgesetz sollte, aus der Krise entstanden, vor allem in einer möglichen neuerlichen Krise dem Staat und seinen Bürger ein Kompass sein. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, lautet der erste Satz im Artikel 1 des Grundgesetzes und das ist kein Zufall.Während der Corona-Krise erleben wir, dass große Teile des Grundgesetzes für ungültig erklärt wurden. Wer dagegen auf die Straße geht, bekommt mächtig Probleme, denn Art. 8 GG, das Recht sich frei zu versammeln, wurde vom Merkel-Regime ebenfalls kassiert. Wie gefährlich ist der aktuelle Lockdown für die Demokratie? Ist der Griff der Pharma-Lobby nach unserem Staat möglicherweise ein Knock-down für dieses Land? KenFM hat sich vier Gäste zu diesem Thema ins Studio geladen. Im Studio diskutieren: - Prof. Dr. Josef Foschepoth (Historiker und Professor für Zeitgeschichte) - Dr. Peter-Michael Diestel (Rechtsanwalt, letzter Minister des Innern der DDR) - Paul Schreyer (Journalist und Sachbuchautor) - Rolf Karpenstein (Rechtsanwalt und Experte für Europarecht) Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde https://de.tipeee.com/kenfm Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Du kannst uns auch mit Bitcoins unterstützen. BitCoin-Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ KenFM ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommst Du zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.instagram.com/kenfm.de/ https://www.youtube.com/KenFM
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    • 2 Std 13 Min.
    Positionen 21: Mobilität der Zukunft – Was ist möglich, was ist nötig?

    Positionen 21: Mobilität der Zukunft – Was ist möglich, was ist nötig?

    Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß. Wer heute eine Großstadt betritt, weicht permanent rollenden Fortbewegungsmitteln aus, vorwiegend Autos. Auch, wenn diese übermorgen weniger mir Verbrennungsmotoren angetrieben werden, es bleiben Autos. Autos wiegen deutlich mehr als die Personen, die sie transportieren. Und Autos benötigen das x-Fache an Platz, was ein Mensch "verbraucht", wenn er läuft oder das Fahrrad benutzt. Platz ist in Städten die eigentliche Ressource, um die gekämpft wird. Dann kommt die Luft, die Ruhe. Wann hat sich das Auto „verselbständigt“? Wann hat der Mensch sich damit abgefunden, seine Bedürfnisse denen der KFZ-Industrie unterzuordnen? Lässt sich diese Entwicklung stoppen? Umkehren? Wie können wir die Städte der Zukunft wieder lebenswerter machen? Wann erkennen wir, dass wir zu weit gegangen sind, als wir das Gehen dem Fahren untergeordnet haben. Sind Großstädte die richtige Antwort, um die Probleme der permanenten Mobilität zu lösen? Wäre weniger, kleiner, nicht vernünftiger, als Großstädte jetzt nur auf Elektro-KFZ umzurüsten? Wer vermeiden möchte, dass Mobilität der Zukunft im totalen Stau endet, muss das „Konzept Stadt“ neu denken. Städteplanung und die Vermeidung von Verkehr sind der richtige Weg. Das Auto, das private KFZ, hat nur dann eine Zukunft, wenn wir es intelligenter einsetzen. Immer und überall selber zu fahren, hat uns in eine Sackgasse geführt. Wer in einer Großstadt lebt, leidet unter dem Verkehr, auch wenn er privat Autos mag, da sie für ihn eine Form der Freiheit bedeuten. Autos sind für viele Menschen mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, sie sind ein Spielzeug, eine Metapher, ein Rückzugsort. Man kann in ihnen laut Musik hören und die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen. Das macht Spaß und Menschen brauchen Spaß. Autos in Innenstädten haben sich dann aber zur Plage entwickelt. Das nervt sowohl die Fahrer, als auch alle anderen, die sehen müssen, dass sie von den Autos nicht untergebuttert werden. Es wird Zeit, diesen innerstädtischen Kampf zu beenden. Städte sollten sich vor allem nach den Bedürfnissen nicht motorisierter Menschen richten. Es wird Zeit, Mobilität neu zu denken, damit Städte wieder zu einem Ort werden, die an Lebensqualität gewinnen. Wenn uns das gelingt, wird es auch immer weniger notwendig, sich in ein Auto zu setzen, um aufs Land zu fahren und dem krankmachenden Verkehr der Städte zu entfliehen. Inhaltsübersicht: 0:03:56 Hermann Knoflacher: Das Auto ist eine Sucht 0:07:01 Winfried Wolf: Das Elektroauto hat keine Zukunft 0:09:55 Ekhart Hahn: Je schöner die Stadt, desto weniger Autos 0:14:01 Timm Koch: Ohne Autos kann es auch sehr schön sein 0:23:48 Die Eco-City 0:32:08 Die Macht der Kartelle, DB AG und Daimler Benz 0:43:35 Wege in eine saubere, mobile Zukunft 0:55:31 Städte umrüsten - unkonventionell aber frei von Autos 1:12:20 Die Nachfrage nach Autos bleibt hoch 1:20:58 Je attraktiver die Stadt, desto weniger Reisen 1:30:13 Lösungsansätze - wenn die Bahn wieder attraktiv wäre 1:39:32 Mehr direkte Demokratie 1:52:37 Probleme bei der Umsetzung der Eco-Citys 2:03:35 Zukunfts-Pläne, die jetzt schon umsetzbar sind 2:14:43 Die gute alte Straßenbahn2:17:00 Die vielen neuen Elektroroller 2:28:17 Alternative Medien, die den Bürger erreichen2:36:46 Was, wenn sich nichts ändert? Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde
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    • 2 Std 49 Min.
    Positionen 20: Der große Finanz-Crash – Das Ende der Demokratie

    Positionen 20: Der große Finanz-Crash – Das Ende der Demokratie

    Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde Unendliches Wachstum in einem endlichen Raum führt zum Kollaps. Diese simple Logik scheint in unserer Zeit kaum noch vermittelbar und das hat seinen Grund. Sobald Gier ins Spiel kommt, setzt der Verstand aus und da spielt es dann keine Rolle mehr, dass die Folgen dieses Denkens erstens längst überall zu erkennen sind und zweitens jedem auf diesem Globus schaden werden. Wir alle sind auf einer Titanic, die im All ihre Runden dreht und wenn diese Titanic absäuft, wird es keine Überlebenden geben. Wo liegen die Ursprünge für den Status quo unserer Zeit? Warum können wir die Details der Kollateralschäden so präzise beschreiben, während es den meisten nicht gelingt, die Ursachen für das globale Dilemma auch nur in Ansätzen zu beschreiben. Auch hier ist die Sache bei näherer Betrachtungsweise simpel. Unser Wirtschaftssystem ist für uns so unsichtbar, wie die Software auf einem Computer. Wir müssen die Software nicht verstehen, um den Computer nutzen zu können - nur gegen die Software können wir den Rechner nie benutzen. Software folgt einer Programmierung, die Menschen festgelegt haben, die wir nicht kennen. Wir folgen diesen Regeln, ohne sie zu kennen. Die Regel unseres Wirtschaftssystem ist auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Spätestens seit in den 80iger komplett auf die Shareholder-Value-Doktrin umgeschwenkt wurde und sich der Neoliberalismus zur globalen Staatsreligion erhob, nahm das seinen Anfang, was wir heute als Krise begreifen. Den meisten Unternehmen geht es nicht mehr darum Produkte für Kunden zu produzieren, die wertig sind und tatsächlich gebraucht werden und dabei auch Profit zu machen. Heute geht es nur noch um den Profit. Wie kann man diesen gegenüber der Konkurrenz steigern? Löhne drücken! Umweltstandards missachten. Steuern vermeiden. Auf eingebauten Verschleiß setzen. Wenn alle Unternehmer das tun, rutschen immer mehr Menschen ins Elend ab, während immer weniger das Problem haben nicht zu wissen, wohin mit ihrem Geld. Es gibt zu viel davon in immer weniger Händen. Das drückt die Zinsen und setzt eine Verdrängungsspirale in Gang, die am Ende immer in einen Krieg führt. Es ist wie mit Krebs. Wir hatten ihn lange bevor wir ihn bemerkten. Nur wenn wir ihn bemerken, ist es meist zu spät. Das, was wir verharmlosend „Krise“ nennen, ist in Wahrheit Wirtschaftskrebs. Der Crash, der kommen muss, wird uns nicht weiterbringen, wenn wir die Denkschule, die in den Crash führen musste, nicht erkennen. Unser System setzt ausschließlich auf Konkurrenz denn auf Kooperation. Es setzt auf die Gier und den Egoismus des Einzelnen und verkauft den BWL-Studenten weltweit die irre Idee, dass wenn alle nur an sich denken, an alle gedacht sei. Die moderne Wirtschaftswissenschaft kennt nur Kapital und verteidigt pauschal Besitz. Multimilliardäre und Großgrundbesitzer sind Bürger wie Du und ich. Nur das diese 1% auf diesem Planten politisch die Regeln bestimmen, nach denen die 99% zu tanzen haben. Alle Regeln. Überall. Immer. Der Crash ist nicht die Ausnahme, er ist die Regel und ein Geldsystem, das über den Hebel des exponentiellen Zinses alle Menschen kontrolliert, die auf Geld angewiesen sind, kann seine Macht nur deshalb immer wieder neu zum Maßstab machen, da das Leben eines Menschen in der Regel zu kurz ist, um diesen Prozess mehrfach zu erleben, sprich ihn zu durchschauen. Wer nach dem Crash, der kommen wird, einen tatsächlichen Neuanfang beginnen möchte, muss sich von einem Menschenbild verabschieden, das im Menschen nur ein Wesen sieht, das auf den persönlichen Vorteil aus ist und von Gier getrieben bereit ist, über Leichen zu gehen. Menschen gehen über Leichen, wenn man sie dazu zwingt. Nicht weil es ihnen von Natur aus Spass macht. Das Thema der Sendung lautet „Der große Finanzcrash – Das Ende der Demokratie“. Im Studio

    • 2 Std 47 Min.
    Positionen 19: Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

    Positionen 19: Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

    Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde Deutschland leistet sich eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Mehr als eine Milliarde Euro täglich geben wir hierzulande für Gesundheit aus. Tendenz weiter steigend. Und doch nimmt die Zahl der Menschen, die von den sogenannten Zivilisationskrankheiten geplagt werden, immer weiter zu. Kann man überhaupt von „Zivilisation“ sprechen, wenn ihr Ergebnis Krankheiten sind? In einem Zeitalter, in dem stetiges Wachstum die Maxime ist, drängen langsam aber sicher immer mehr unübersehbare Widersprüche an die Oberfläche. Ist beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Wertemaßstab für den Erfolg einer Gesellschaft überhaupt mit dessen Gesundheit kompatibel? Sollten wir uns wirklich darüber wundern, wenn sich, in einer Welt, in der das endlose Wachstum gepredigt wird, selbiges auch in unseren Körpern manifestiert? Und welche Rolle kommt in diesem Kontext unserem Gesundheitssystem zu? Diese Fragen stehen im Zentrum der 19. Ausgabe von POSITIONEN. Sie sind, auch in Anbetracht dessen, dass jährlich tausende Menschen allein in Deutschland an den Folgen korrekt eingenommener Medikamente sterben, drängender denn je. Um sie auszudiskutieren und um das Gesundheitssystem auf seine eigene Vitalität hin zu untersuchen, haben wir folgende Gäste ins Studio eingeladen:- Dr. Rüdiger Dahlke (Autor, Humanmediziner und Psychotherapeut)- Sven Böttcher (Autor des Buches „Rette sich, wer kann!“)- Dr. Athanassios Giannis (Professor für organische Chemie und Mineralogie, Universität Leipzig)- Lothar Hirneise (Leiter des 3E-Zentrums für alternative Krebsbehandlung) Inhaltsübersicht:0:04:56 Rüdiger Dahlke: Mit Krebs leben 0:10:02 Athanassios Giannis: Medizinischer Status quo in Griechenland 0:14:15 Lothar Hirneise: alternative Krebstherapien 0:21:05 Sven Böttcher: Multiple sklerose und eine Selbstdiagnose 0:31:50 Geschäftsmodell Krankheit 0:49:36 Krankheit - eine Definition nach Lothar Hirneise 1:00:00 Sind Erkrankungen gut für den Körper? 1:08:31 (Spontan-)Heilungen ohne Schulmedizin? 1:21:01 Schuld und Verantwortung 1:36:19 Ein Vertrag mit einem Tumor 1:49:00 Die Gesundheitsversorgung in Griechenland 1:54:04 Demeter - Ernährung, wie sie sein soll 2:10:00 Thema: Milch 2:24:56 Die Pharmaindustrie, die Gier und die Alternativen 2:37:20 Vorbereitung auf den Tod Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unters...Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. BitCoin-Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.youtube.com/KenFM Bestelle Deine Bücher bei unserem Partner: www.buchkomplizen.de
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    • 56 Min.
    Positionen 18: “Akadämlich” – Freies Denken unerwünscht!

    Positionen 18: “Akadämlich” – Freies Denken unerwünscht!

    Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde | Kinder sind unsere Zukunft. Wie wir mit unserem Nachwuchs umgehen, können wir täglich beobachten. Vor allem in Schulen, KiTas und Kindergärten wird die Zukunft unserer Kinder nicht „gespielt“, so wie es sein sollte, sondern eher „verspielt“, so wie es das System vorgibt. Das System selbst ist nämlich ein Gehorsam vermittelndes. Noten und Frontalunterricht führen zu Angst und Demotivation. Wenn aber unsere Zukunft dahingehend „geschult“ wird, dass sie selbst keine Zukunft mehr hat, weil sie auf Jobs vorbereitet wird, die es in 10 Jahren gar nicht mehr gibt, dann sieht es düster für eine friedliche Gesellschaft aus, die einen mündigen und diskursfähigen Bürger braucht. Und wenn dann noch dazukommt, dass mehr Gehorsam als freies Denken, mehr Lernziele als Neugier, mehr Konkurrenz als Kooperation vermittelt werden, brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir eine Generation von Normopathen, Duckmäusern und empathielosen, jungen Menschen heranziehen. Das Schulsystem mit all seinen Facetten, Normen und Regeln ist überholt, vielleicht schon seit Jahrzehnten. In der aktuellen Ausgabe von POSITIONEN wird das Wort „Schule“ schon als Unwort deklariert und heiß darüber diskutiert, was am Status quo überhaupt noch erhaltenswert ist. Einig, dass wir eine andere Art von Bildung brauchen, gab es doch einige Differenzen darüber, mit welcher Methode wir zu einer angstfreien, freiheitlichen, offenen Bildungsvermittlung kommen. Im Studio diskutierten: Michael Hüter, Kindheitsforscher Bertrand Stern, Freischaffender Philosoph und Bildungskritiker Manfred Spitzer, Gehirnforscher Margret Rasfeld, Bildungsinnovatorin Inhaltsübersicht:0:03:50 Michael Hüter, Kindheitsforscher - Die Schulpflicht muss weg 0:08:01 Bertrand Stern, Philosoph - Die Schule, eine bevormundende Instanz 0:13:03 Manfred Spitzer, Gehirnforscher - Schule gewöhnt die Neugier ab 0:18:27 Margret Rasfeld, Bildungsinnovatorin - Schule, Kirche und Militär 0:27:57 Der unsichtbare Lehrplan und das System Schule 0:46:29 Hoffnung und Ansätze für Veränderung 0:59:25 Schafft sich das konventionelle Schulsystem selbst ab? 1:11:09 Spielend lernen und „Inkompetenz-Kompensations-Kompetenz“ 1:43:20 Elternabende, ein System unter Angst und neue Lernräume 1:59:52 Strukturelle Gewalt und die 7 Lektionen der Schule 2:15:33 Frei denkende Menschen - eine unberechenbare Bevölkerung 2:24:47 Kleine Schritte in eine freie Bildungslandschaft und „Fridays for future“ 2:33:32 Die Statements der Gäste Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unters... Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. BitCoin-Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.youtube.com/KenFM
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    • 2 Std 48 Min.
    Positionen 17: Ab auf die Couch! Wie gestört ist unsere Gesellschaft?

    Positionen 17: Ab auf die Couch! Wie gestört ist unsere Gesellschaft?

    Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde | Wie konnte es passieren, dass unsere Gesellschaft trotz ihres enormen technischen Fortschritts in eine derartige Krise geraten konnte, wie das aktuell der Fall ist? Was stimmt eigentlich noch? Auf was kann sich der Einzelne noch verlassen? Woher kommt die inflationäre Unsicherheit, die sich längst in sämtlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens breitgemacht hat? Ist der Kapitalismus der Ursprung allen Übels, die durch ihn verursachte Schere zwischen obszön reich und bettelarm, oder ist unser Wirtschaftssystem auch nur ein Symptom und nicht die Wurzel der Sinnkrise, die aktuell droht, unsere Gesellschaft zu zerreißen? Kann Konsum eine universelle Antwort auf die elementaren Fragen des Lebens sein? Welches Bild hat der Mensch von sich selbst und ist dieses Selbstbild noch natürlich, sprich noch mit der Natur und ihren Gesetzen vereinbar? In der aktuellen Ausgabe von POSITIONEN geht es um den Menschen, wie er auf die Welt kommt und was unsere Gesellschaft aus ihm macht. Diese künstliche Transformation führt zu einer Spezies, die sich selbst kein artgerechtes Leben zugesteht. Die Folgen dieses Drills erleben wir als das Ende der Solidarität mit unseren Mitmenschen. Kein Wesen geht so brutal mit dem Menschen um, wie der Mensch selbst. Mit dem Slogan „Macht euch die Erde untertan“ hat unsere Spezies nicht nur begonnen, die eigene Existenzgrundlage zu zerstören, sondern auch sich selber nur als Objekt zu sehen. Ein Leben, das sich ausschließlich den Regeln der Effizienz unterordnet, ist kein erfülltes Leben und führt in eine sich selbst zerfleischende Gesellschaft. In unserer Gegenwart stimmt nichts mehr. Wir alle müssen dringend auf die Couch. Im Studio diskutierten: Birgit Assel (Sozialpädagogin und Trauma-Expertin) Franz Ruppert (Professor für Psychologie) Hans-Joachim Maaz (Psychiater und Psychoanalytiker) Gunther Moll (Kinderpsychiater und Kommunalpolitiker) Inhaltsübersicht: 0:04:27 Wo und wann Leben beginnt, Kinder- und Jugendpsychiater Gunther Moll 0:07:04 Gesellschaftliches Bewusstsein West und Ost, Psychoanalytiker Hans-Joachim Maa 0:12:17 Definition Trauma, Psychotherapeut Franz Ruppert 0:20:03 Stressfreie Kindererziehung, Diplom-Psychologin Birgit Assel 0:29:58 Liebe, Rechte und Medikamente für Kinder 0:47:18 Kinderkrippe oder Erziehung zu Hause – die ersten drei Jahre 1:02:08 Die Anliegen-Methode 1:18:17 Das Gehirn, das Schulsystem, Überforderung und Langeweile 1:43:34 Alternative Informationsmöglichkeiten – Reinszenierung von Negativem 1:53:14 Eine friedfertige oder eine gewalttätige Gesellschaft? 2:12:09 Die Hausgeburt und die Geburt in der Klinik 2:27:02 Traumata, die von den Gästen (nicht) bewältigt wurden Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unters... Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. BitCoin-Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.youtube.com/KenFM
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    • 2 Std 45 Min.

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