Man müsste mal...

Andreas Lußky und Claus Oellerking

Man müsste mal... ist ein Podcast für Sichselbst- und Weltverbesserer und solche, die es werden möchten. Für diejenigen die nicht bei "man müsste mal" stehenbleiben sondern da erst anfangen. Die davon hören möchten, welche Arten des freiwilligen Engagements es gibt. Wir erzählen hauptsächlich von Beispielen in unserem Einzugsbereich. Das sind Schwerin und der Westen Mecklenburg-Vorpommerns, aber auch andere Regionen - lasst Euch überraschen! Wir möchten von unseren Gästen erfahren und selbst erzählen, was jeder und jede ohne allzu großen Aufwand selbst tun kann, um die Welt ein kleines Bisschen besser zu machen.

  1. Rene Liehr - Drachenboot fahren

    1. FEB.

    Rene Liehr - Drachenboot fahren

    Man müsste mal...mit dem Drachenboot über den Schweriner See fahren! René Liehr ist Vorsitzender des ältesten Drachenbootverein in Mecklenburg-Vorpommern und ein sehr erfahrener und erfolgreicher Drachenboot-Sportler. „Ich bin begeisterter Wassersportler. Auf dem Wasser finde ich einen Ausgleich zu meinem Arbeitsalltag“, sagt er. Gleich mehrere erste Plätze erkämpfte sich Liehr mit seinem Team bei der Nationen-Europameisterschaft 2024. Und auch einen Weltmeistertitel hat er 2023 in Ravenna, Italien bereits gewonnen. Die klassischen Drachenboote sind lang und schmal: 12,49 Meter lang und an der breitesten Stelle 1,10 Meter breit. „Alles ist genormt“, lacht Liehr, „In so ein Boot passen 20 Paddler rein, plus ein Trommler und ein Steuermann.“ Wichtig wird das effiziente Paddeln spätestens dann, wenn es mehr als nur ein bisschen Spaß sein soll, wenn es um den Wettkampf geht. „Beim Start ist die Frequenz des Paddelschlag am höchsten. 100-mal einstechen und durchziehen pro Minute. Manchmal auch 120 Schläge, also 2 Schläge pro Sekunde. Das hält kaum jemand 200 Meter durch. Das Nationalteam Chinas, die Paddler schaffen das. 200 Meter sind ihre Paradestrecke.“ Beim Schweriner Drachenboot-Festival geht es ein bisschen weniger ambitioniert zu. Viele Teilnehmende kommen aus der Region. Hobby-Paddler aus Firmenteams, gut vorbereitete Vereinsmannschaften und andere treten gegeneinander an. Viele Paddler aus Schwerin bereiten sich auf dem Gelände des Drachenbootverein Schwerin e.V. auf die Saison vor. Sie nennen sich „Blues Brothers“, „East Town Dragon“ oder tragen andere schönen Namen. Mal sind es „Mixed-Teams“, mal reine Frauen- oder Männerteams. René Liehr ist davon überzeugt, dass jeder und jede, der/die Lust auf Drachenboot hat, im Drachenbootverein Schwerin e.V. oder auch der Kanurenngemeinschaft Schwerin ein passendes Team finden kann. „Dabei helfen wir gern!“, sagt er. Liehr selbst hat für 2026 ein anderes Ziel vor Augen: 29.08. - 06.09.2026 findet in Taiwan, Hualien County, auf dem Liyu Lake die Club Crew Weltmeisterschaft statt. Wer mehr über das Drachenbootfahren in Schwerin erfahren möchte, ist in dieser Podcast-Folge mit René Liehr, Andreas Lußky und Claus Oellerking genau richtig. Diese Folge haben wir am 27. Oktober 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

  2. Holger Niehs - Selbsthilfegruppe Organtransplantierte

    18. JAN.

    Holger Niehs - Selbsthilfegruppe Organtransplantierte

    Man müsste mal…eine Selbsthilfegruppe für organtransplantierte Menschen und solche, die auf ein Organ warten, gründen! Holger Niehs (60) hat das Warten hinter sich. Er weiß nicht, ob sein Herz aus Spanien oder Kroatien kommt. Er weiß auch nicht, wer der Spender oder die Spenderin war. „Das ist nicht ohne weiteres möglich und vielleicht ist es auch gut so“, meint Holger Niehs. „Wir konnten den Angehörigen der Spender anonym einen Brief schreiben und uns bedanken. Das habe ich gemacht. Der Brief kam ungeöffnet zurück:“ Holger Niehs gehört zu den Organisatoren der Selbsthilfegruppe „Zweite Chance durch Transplantation“ in Schwerin. Die Gruppe ist offen für Menschen, die auf ein Organ warten bzw. schon transplantiert sind. Auch die Angehörigen sind herzlich eingeladen. Mit der Transplantation ist in der Regel nicht alles gut und vorbei. Nimmt mein Körper das fremde Organ dauerhaft an? Komme ich mit den Medikamenten klar, die ich vielleicht über eine sehr lange Zeit nehmen muss? Kann ich eigentlich wieder arbeiten gehen? – Viele Fragen und oft keine eindeutige und klare Antwort. „Der Erfahrungsaustausch in der Gruppe ist sehr interessant und spannend“, sagt Niehs, „Das gilt auch für Betroffene, deren Transplantation schon länger her ist.“ Mehr als 8.500 Menschen stehen aktuell auf der Warteliste für eine Transplantation. Die meisten Patientinnen und Patienten warten auf eine Nierentransplantation. „2024 warteten 6.397 Menschen auf eine Spenderniere. 2024 wurden etwa 4.700 Personen neu auf die Warteliste aufgenommen. 679 Personen auf der Warteliste sind 2024 verstorben“, heißt es auf der Webseite www.organspende-info.de. Wer erfahren möchte, wie es Holger Niehs heute geht, wie sein Weg zum neuen Herzen, zur zweiten Chance verlaufen ist und welche Rolle die Selbsthilfegruppe “Zweite Chance durch Transplantation“ in seinem Leben spielt, erfährt dies in der neuen Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 3. Oktober 2025 aufgenommen. Die angesprochenen Infos zur Patienten- / Vorsorgevollmacht findet Ihr zum Beispiel hier und hier. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V Kontakt zur Selbsthilfegruppe „Zweite Chance durch Transplantation“ über KISS – Schwerin Tel.:03 85 - 39 24 333 Mail:info@kiss-sn.de

  3. Claudia Reinke & Klaus-M. Rothe - einen Stadtteilpark retten

    4. JAN.

    Claudia Reinke & Klaus-M. Rothe - einen Stadtteilpark retten

    Man müsste mal … darum kämpfen, einen Stadtteilpark auch für die Generationen zu erhalten! Die Fläche eines öffentlichen Stadtteilparks mit einem Spielplatz in Schwerin Lankow soll verkauft werden. Für die Redaktion der Online-Zeitung „SCHWERIN.NEWS“ wurde der erste Schritt bereits 2020 gemacht. „Damals beschloss der Hauptausschuss der Landeshauptstadt Schwerin im nichtöffentlichen Teil, das Gelände des Stadtteilparks Lankow zu verkaufen. Nichtöffentlich heißt in diesem Zusammenhang nicht nur „ohne Zuschauer“. Es bedeutet: keine öffentliche Tagesordnung, keine öffentliche Diskussion, keine Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, überhaupt zu erfahren, dass gerade über ihren öffentlichen Raum entschieden wird.“ Und genau darin sehen die Initiatoren des Bürgerentscheids das Problem. Es sei legitim, Dinge in nicht-öffentlicher Sitzung zu besprechen, meint Klaus-Michael Rothe, der sich für den Erhalt des Parks einsetzt. „Aber es ist im höchsten Maße unanständig, auch drum herum keine Öffentlichkeit stattfinden zu lassen“, sagt er. Claudia Reinke wohnt seit 26 Jahren in Lankow. Ihre Tochter hat im Park gespielt und sie selber ist immer wieder gerne dort. Beide sind sich sicher, dass eine öffentliche Debatte über den möglichen Verkauf des Stadtteilparks einen spannenden Verlauf genommen hätte, denn der Stadtteilpark und der Spielplatz sollen Parkplätzen, Arztpraxen, Verkaufs- und Gewerbeflächen und einigen wenigen Wohnungen weichen. Alles in der Hand eines privaten Investors. Das macht aus Sicht von Anwohnern und Kritikern keinen Sinn. Ihre zahlreichen Argumente haben sie zusammengetragen und nach einem Weg gesucht, den Park samt Spielplatz zu erhalten. Ihre Antwort ist ein Griff in die Werkzeugkiste der Demokratie: Bürgerbegehren und Bürgerentscheid und sehr viel Engagement. Im Sommer 2025 bringen sie in nur wenigen Wochen in der ganzen Stadt fast 4.400 gültige Stimmen für den Erhalt des Parks im Rahmen eines Bürgerbegehrens zusammen. Damit bremsen sie den bereits beschlossenen Verkauf zunächst erfolgreich aus und ermöglichen einen Bürgerentscheid. Nun sind 78.523 Schwerinerinnen und Schweriner an der Reihe. Sie haben die Möglichkeit bis zum 25. Januar 2026 abzustimmen. Eine seltene Möglichkeit der direkten demokratischen Beteiligung. „Sind Sie dafür, dass das Grundstück Kieler Straße (Flurstück 313/4, Flur 3, Gemarkung Lankow), Stadtteilpark/ Spielplatz im Eigentum der Stadt verbleibt, nicht verkauft wird und der Spielplatz und Park an diesem Standort erhalten bleiben?“ lautet die Frage. Die Antwort kann nur lauten: JA oder NEIN. 19.631 JA-Stimmen sind nötig, um den Erhalt des Stadtteilparks und des Spielplatzes zu sichern. Wer mehr zum Hintergrund des ersten Schweriner Bürgerentscheids und zur Motivation von Claudia Reinke und Klaus-M. Rothe wissen und sich Klarheit über die Abstimmung zum Bürgerentscheid verschaffen möchte, hat diese Möglichkeit in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 30.12.2025 aufgenommen.

    37 Min.
  4. Steffi Uhl & Michael Löwe - Dreeschkindflotte

    21.12.2025

    Steffi Uhl & Michael Löwe - Dreeschkindflotte

    Man müsste mal...mit anderen Augen auf den Dreesch schauen! Der Dreesch. Im Südwesten des Schweriner Sees. Hier entstand seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts die größte Plattenbausiedlung Norddeutschlands. Die WBS 70-Plattenbauten waren modern und gut ausgestattet. Rund 60.000 Einwohner hatten hier vor der 1989 ihr Zuhause. Schulen, Kaufhallen, Poliklinik, Schwimmhalle, Tankstelle und die Straßenbahn, den Schweriner See, den Zoo und viel Wald vor der Haustür. Heute unterteilt man den Dreesch nach seinen Bauabschnitten in die drei Ortsteile Großer Dreesch, Neu Zippendorf und Mueßer Holz. Hier leben und engagieren sich Steffi Uhl und Michael Löwe. Nach 1989 sank die Einwohnerzahl auf etwa 25.000. Große Betriebe verschwanden aus der Region. Gut ausgebildete Fachkräfte verloren den einst sicheren Arbeitsplatz. Viele verließen die Stadt. Das soziale Gefüge zerbrach. Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung, Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität nahmen zu. Aus der sozialistischen Bilderbuch-Siedlung wird ein sozialer Brennpunkt. Steffi Uhl und Michael Löwe kennen die weniger schönen Ecken und sie wissen auch, was an tollen Dingen so läuft. Stadtverwaltung und Stadtpolitik haben längst erkannt, dass hier etwas geschehen muss. Und es passiert eine ganze Menge. Abriss, Sanierung, Neubau. Für die Neugestaltung des Keplerplatzes – ein zentraler Treffpunkt - macht sich die Initiative „Aktion Keplerplatz! gemeinsam. neu. gestalten.“ stark. Mit dabei sind Steffi Uhl und Michael Löwe. Und aus dieser Initiative heraus bilden sie die „Dreeschkindflotte“. Rund 20 Leute aus dem Stadtteil gehören zum harten Kern der „Dreeschkindflotte“. Sie sind fast überall dabei, wenn im Stadtteil etwas läuft. Wer erfahren möchte, was Steffi Uhl und Michael Löwe am Dreesch so gut gefällt und wer einmal mit ihren Augen auf den Dreesch schauen möchte, kann das in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking zumindest schon mal akustisch tun. Hinzufahren und sich mit den Dreeschkindern zu treffen, wäre natürlich deutlich besser. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

  5. Raphael Käding & Robert Höller - Kutterscholle mit Speckstippe

    07.12.2025

    Raphael Käding & Robert Höller - Kutterscholle mit Speckstippe

    Man müsste mal...Musik als Waffe benutzen! Ein Akkordeon, ein Bass und viel Haltung: das ist „Kutterscholle mit Speckstippe“, das sind Robert Höller und Raphael Käding. Sie bringen ehrliche Lieder zwischen Folk, Punk und Theater auf die Bühne. Beide leben in Mecklenburg-Vorpommern – einer Gegend, die eher für Ruhe als für Rebellion bekannt ist. Humor haben beide. Und Standpunkte haben sie auch. Für einen Auftritt im Schweriner „werk3“, der kleinen, feinen Bühne in der Friedrichstraße 11, stellen Robert und Raphael ein „politisches Liederprogramm“ zusammen. Und während der Arbeit daran entstand die Idee, eine Band zu gründen. Zwischen Shanty, Speckstippe und Systemkritik stellt sich das Duo klar und deutlich gegen Rechts. Mit ihren eigenen Liedern und Coversongs von Rio Reiser, Gundermann, Bettina Wegner, Dota Kehr und anderen sind sie im Norden auf Tour. Allein in diesem Jahr sind es gut 40 Konzerte. „Damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Aber irgendwie haben wir mit unserem Programm wohl einen Nerv getroffen. Das ist wirklich schön“, sind sich die beiden einig. „In unseren Liedern geht es immer wieder um eingeschränkte Freiheiten und mit dem Programm „Zauberland ist abgebrannt“ stellen wir uns auch der Zerstörung des Idealbildes ewig goldener Zeiten mit Wachstum, individueller auch wirtschaftlicher Sicherheit“, so Raphael Käding. In dieser Podcast-Folge geht es um Musik mit Meinung, Humor ohne Zeigefinger – oder doch ein bisschen – und um Musik für „Rentner und Raver“ und die Frage, warum man vielleicht mal Roland Kaiser covern sollte. Robert Höller und Raphael Käding lassen bitten. Willkommen zur Folge 143 von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 24. Oktober 2025 aufgenommen. Mehr Infos zur Band: https://kutterscholle.com/ Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

  6. Andrea Hlubek & Dörte Kiprowski - Wir waren "Wochenkinder"

    23.11.2025

    Andrea Hlubek & Dörte Kiprowski - Wir waren "Wochenkinder"

    Man müsste mal...den Austausch wagen und anderen den Weg erleichtern! Abgegeben. In den 1950-er Jahren errichtete die DDR landesweit Wochenkrippen und Wochenheime, in denen die Säuglinge und Kleinkinder ab der sechsten Lebenswoche von Montag bis Freitag/Samstag mit Übernachtung betreut wurden. Am Wochenende waren die Kinder dann wieder bei den Eltern untergebracht. Die Einrichtungen, in denen die wochenweise Betreuung stattfand, hießen für das Alter von 0-3 Jahren Wochenkrippen und für das Alter 3-7 Jahre Wochenheime. Abgeben wurden auch Andrea Hlubek (1970) und Dörte Kiprowski (1969). Ab ihrer sechsten bzw. siebten Lebenswoche verbrachten sie als kleine Kinder die Wochentage einige Jahre in der Krippe und später im Wochenheim. Beide Frauen sind heute Mitglieder der Selbsthilfegruppe "MeckPomm-Wochenkinder" in Schwerin. Vorwürfe macht Dörte Kiprowski ihren Eltern nicht. Für die Eltern war es eine Lösung zur Kinderbetreuung. Diese galt obendrein als große sozialistische Errungenschaft. Die Betreuung der „Wochenkinder“ wurde von Kinderpsychologen relativ schnell als schädlich erkannt. Die Kinder waren öfter krank, hatten Entwicklungsverzögerungen und als Folge der vorschnellen und wiederkehrenden Trennung von der Mutter, große emotionale Defizite. Trotzdem wurden diese Betreuungsformen bis in die achtziger Jahre in der DDR aufrechterhalten. Wer erfahren möchte, in welcher Weise die Selbsthilfegruppe "Wochenkinder" den Betroffenen eine Unterstützung im Alltag der Erwachsenen „Wochenkinder“ bietet, erfährt diese in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 2. Oktober 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V Wer: Selbsthilfegruppe "MeckPomm-Wochenkinder" für ehemalige DDR-Wochenkinder. Wann: Jeden letzten Sonntag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr. Wo: Hybrid (in Präsenz und online); der genaue Ort wird bei Anmeldung per E-Mail bekannt gegeben. Kontakt: Anmeldung per E-Mail an meckpomm@wochenkinder.de. Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.

    39 Min.
  7. Kerry Türk - "Hakuna Matata" in Schwerin

    09.11.2025

    Kerry Türk - "Hakuna Matata" in Schwerin

    Man müsste mal...als afrikanische Frau aus Kenia sich stark und selbstständig machen! „Hakuna Matata!“ so heißt nicht nur ein Ohrwurm sondern auch der kleine Laden von Kerry Türk in Schwerin. Im Oktober 2024 hat sie die Türen zu ihrem Geschäft in der Wittenburger Straße 31 geöffnet. Hier bietet sie einen besonderen Service: Afrikanische Hairstyles. „Ich flechte Braids und Rastas oder Cornrows. Wer mag, bekommt Tressen oder eine Verlängerung oder Verdichtung der natürlichen Haare. Unserer Haare sind anders als die Haare der Menschen von hier. Und da es hier in der Region keine Friseure gibt, die sich mit unseren Haaren auskennen, fahren die Leute nach Hamburg, um sich dort die Haare machen zu lassen. Vor meiner Hochzeit 2012 bin ich auch nach Hamburg gefahren. Das war anstrengend und teuer. Das muss doch nicht sein!“, sagt sie mit Überzeugung. Die afrikanischen Hairstyles hat Kerry Türk von ihrer Mutter gelernt und schon mit ihren Schulfreundinnen praktiziert und verfeinert. Ihre Kunden kommen nicht nur aus der afrikanischen Community in Mecklenburg-Vorpommern. In ihrem Geschäft finden ihre Kunden auch Kleidung in kräftigen Farben und mit traditionellem Muster. Es gibt Taschen, Schmuck und zahlreiche andere Dinge aus Kerrys Heimat Kenia und den ostafrikanischen Ländern Uganda und Tansania. Völlig sorgenfrei war das Leben von Kerry Türk ganz sicher nicht. In dieser Podcast-Folge von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking gibt Kerry Türk einen spannenden Einblick in ihren Lebensweg, erklärt nicht nur die besonderen Herausforderungen der Haarpflege. Sie lässt auch durchblicken, was sie nächstes Jahr vorhat. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V https://www.facebook.com/HMafroshopschwerin https://www.instagram.com/hakunamatataafro

    43 Min.
  8. 26.10.2025

    Alexander Lange / Danny Boldt - das Horrorhaus Schwerin

    Man müsste mal...das Horror-Haus Schwerin besuchen! Zwei Freunde, Alexander Lange und Danny Boldt verwandeln mit ihren Helferinnen und Helfern seit 2020 für ein paar Tage das Halloween Horror-Haus Schwerin in eine Bühne des Schreckens. Mit Kreativität, Humor und eine großen Portion Herzblut begeistern sie vom 30. Oktober bis zum 2. November 2025 wieder Kinder und Erwachsene. „Der Eiskalte Killer“, auch bekannt als „Jack Frost“ erwartet die Gäste, die sich auf dem Weg durch das Schweriner Horror-Haus auch durch nachgebaute Kulissen aus dem Horrorfilm „Aera 51“ bewegen. Eine Gänsehaut-Atmosphäre zwischen Labor und Albtraum sorgen flackernde Neonröhren, quietschende Metalltüren, grün leuchtende Kammern und experimentelle Geräusche aus der Tiefe entsteht das ganz von allein. Es gibt drei Horror-Level: den „Museumsmodus“ für Kinder und Zartbesaitete, das „Gruseln normal“ mit Scare Actors und den Level “Horror Pur“, bei dem gekrochen, geklettert, geflüchtet und geschwitzt wird. Auf dem Hof setzt sich das Grauen fort. „Unser enges, dunkles Labyrinth aus Bauzäunen ist schon eine echte Herausforderung“, lacht Danny Boldt, „Aber rausgekommen sind bisher noch alle. Und dann ist Zeit für Abwechslung im Freien: Musik, Fotospots, Tombola, Horror-Artikel zum Mitnehmen, Waffeln und Pommes. Und: alles in der Freizeit gebaut, mit vielen Helfern, unterstützt von Sponsoren. In dieser Folge von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking erzählen Alex und Danny, wie aus einer spontanen Idee ein aufwendig inszeniertes Halloween-Erlebnis wurde. Diese Folge haben wir am 24. Oktober 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V 30. Oktober von 17 bis 23 Uhr 31. Oktober und 1. November jeweils von 14 bis 23 Uhr 2. November von 14 bis 20 Uhr Grevesmühlener Straße 30 in Schwerin-Lankow Eintritt kostet 6 Euro ab 17 Uhr, 7 Euro ab 18 Uhr und 8 Euro ab 21 Uhr. Für Gruppen oder „Wiederholungstäter“ gibt es ein Ticket mit vier Eintritten zum Preis von 25 Euro. https://www.facebook.com/p/Halloween-Horror-House-Schwerin-100085183924021/ https://www.instagram.com/hhh_schwerin/?hl=de https://www.tiktok.com/@horrorhaus_schwerin https://www.ardmediathek.de/video/nordmagazin/halloween-gruselshow-im-horror-haus-in-schwerin/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9iMjU0OGMyMS1jNDZlLTQ1MGUtOGJmNy1mOWM0YTBmNzk2ZGE

    38 Min.

Bewertungen und Rezensionen

4,9
von 5
9 Bewertungen

Info

Man müsste mal... ist ein Podcast für Sichselbst- und Weltverbesserer und solche, die es werden möchten. Für diejenigen die nicht bei "man müsste mal" stehenbleiben sondern da erst anfangen. Die davon hören möchten, welche Arten des freiwilligen Engagements es gibt. Wir erzählen hauptsächlich von Beispielen in unserem Einzugsbereich. Das sind Schwerin und der Westen Mecklenburg-Vorpommerns, aber auch andere Regionen - lasst Euch überraschen! Wir möchten von unseren Gästen erfahren und selbst erzählen, was jeder und jede ohne allzu großen Aufwand selbst tun kann, um die Welt ein kleines Bisschen besser zu machen.