Man müsste mal...

Andreas Lußky und Claus Oellerking

Man müsste mal... ist ein Podcast für Sichselbst- und Weltverbesserer und solche, die es werden möchten. Für diejenigen die nicht bei "man müsste mal" stehenbleiben sondern da erst anfangen. Die davon hören möchten, welche Arten des freiwilligen Engagements es gibt. Wir erzählen hauptsächlich von Beispielen in unserem Einzugsbereich. Das sind Schwerin und der Westen Mecklenburg-Vorpommerns, aber auch andere Regionen - lasst Euch überraschen! Wir möchten von unseren Gästen erfahren und selbst erzählen, was jeder und jede ohne allzu großen Aufwand selbst tun kann, um die Welt ein kleines Bisschen besser zu machen.

  1. Folge 154: Michael Kockot - Perspektivwechsel

    VOR 2 TAGEN

    Folge 154: Michael Kockot - Perspektivwechsel

    Man müsste mal...die Perspektive wechseln! Kann man mit der Kamera die Welt verbessern? Michael Kockot ist Kameramann. Mit der Kamera sieht er die Welt ein bisschen anders als die meisten Menschen. Fokussiert. Auf Ereignisse, auf Menschen, auf Dinge, die geschehen. Und seine Bilder, seine Filme wirken, wenn sie entstehen und natürlich auch, wenn sie gesehen werden. „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“ sagte der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt im Wahlkampf 1980, als er nach seinen Visionen für das zukünftige Deutschland gefragt wurde. Michael Kockot hatte schon als Jugendlicher Visionen. Er ging statt zum Arzt in die Lehre, machte eine Ausbildung zum Schlosser und wollte wissen, ob sich seine Vorstellungen von einem guten Leben für alle, von einer gerechten Welt und von Frieden an der Basis, dort wo gearbeitet wird, verwirklichen lässt. Ernüchterung folgte. Durch einen Zufall bekam er eines Tages eine Filmkamera in die Hand und seine Sicht auf die Dinge, seine Perspektive veränderte sich. Mit der Kamera schien es auf eine besondere Weise möglich zu sein, Dinge einzufangen, zu transportieren und so zu Veränderungen beizutragen. Ob in Togo, in Uganda oder hier in Schwerin, Michael Kockot bringt sich ein, will gestalten. Und dafür geht er auch mal in die Höhe. 2019 war der Schweriner Fernsehturm schon drei Jahre lang geschlossen, als Kockot in dem Wahrzeichen ein Kunstprojekt initiierte. Das „Mitmachmuseum“ zeigte eine Ausstellung über den Großen Dreesch, der zwei Jahre später 50 Jahre alt wurde. Das Museum funktionierte als Sammelstelle für Erinnerungen, Fotos und andere Zeitdokumente aus Jahrzehnten. Jeder konnte seine persönliche Dreesch-Geschichte erzählen und aufzeichnen lassen. Und natürlich auch noch einmal hinauf fahren auf die Aussichtsplattform des Turms. Eine Woche lang. Gut 3.000 Gäste. Und dann war Ende. Doch das Leben auf dem Großen Dreesch geht weiter und Kockot ist immer mal wieder mit der Kamera dabei. So auch für den Eröffnungsfilm des Schweriner Filmfest 2026 „Garten der Hoffnung“ (Regie/Buch: Dieter Schumann, Cinematograph: Michael Kockot). Der Film wurde mit dem „Vielfaltspreis 2026“ ausgezeichnet. In dieser Podcast-Folge mit Andreas Lußky und Claus Oellerking berichtet Michael Kockot über seinen persönlichen Weg, seine Perspektiven und Perspektivenwechsel in einer sich wandelnden Gesellschaft hier mitten in Schwerin, der Lebenshauptstadt. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V Kontakt zu Michael Kockot: https://kockottransformation.de/

  2. Janine Rudolph & Sebastian Hüller - Prüf MV

    26. APR.

    Janine Rudolph & Sebastian Hüller - Prüf MV

    Man müsste mal...rechtsextreme Verdachtsfälle prüfen! „Wir sind jetzt wirklich mal für etwas und nicht wie bei anderen Gelegenheiten gegen etwas“, meint Sebastian Hüller und zitiert die zentrale und einzige Forderung der Prüf-Kampagne: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Das ist alles.“ Dies ist der Plan: Die Unterstützer der Forderung demonstrieren in allen 16 Landeshauptstädten so lange, bis der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht die Überprüfung aller vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuften Parteien beantragt hat. Der Antrag zur Prüfung soll über die Bundesländer durch den Bundesrat auf den Weg gebracht werden. Es gibt drei Akteure in Deutschland, die beim Bundesverfassungsgericht beantragen können, dass eine Partei auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüft wird: Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat. Die Aktiven um Nico Semsrott, den ehemaligen Abgeordneten des Europaparlaments, sehen den Weg über den Bundesrat als die beste Möglichkeit, eine Mehrheit für den Antrag zu erreichen. „Mit unseren Demonstrationen setzen wir uns dafür ein, dass der Bundesrat die ihm auferlegten Pflichten auch ausführen soll – insbesondere den Schutz des Rechtsstaats vor politischen Organisationen, die ihm schaden wollen“, so Janine und Sebastian übereinstimmend. „Prüf heute, schütz morgen. Es geht um unsere Demokratie.“ Wie die Sache hier im Bundesland so läuft, wer wann wofür unterwegs ist, was sonst noch so geprüft in Deutschland wird und warum die Forderung nicht auch linksextreme Parteien einschließt, das erläutern und Janine und Sebastian in dieser Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 11. April 2026 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V https://pruef-demos.de/Mecklenburg-Vorpommern/ https://www.instagram.com/pruef.mv Nico Semsrott erklärt PRÜF!

  3. Beatrice Rothe / Anne Voege - Adipositas Selbsthilfegruppe

    12. APR.

    Beatrice Rothe / Anne Voege - Adipositas Selbsthilfegruppe

    Man müsste mal...anerkennen, dass Adipositas eine chronische Erkrankung ist! Mit 150 Kilogramm fing es an. Naja, nicht wirklich. Für Beatrice Rothe(56) hörte es damit eigentlich auf. „So ging es nicht weiter!“, sagt sie und berichtet von einem Erlebnis beim Gynäkologen, das den Weg zum Abnehmen bereitete. Sie ist 164 cm groß und wiegt heute 75 Kilogramm. „Adipositas gilt medizinisch als chronische Erkrankung und ist nach aktuellem Wissensstand nicht heilbar“, stellt sie klar  „Beatrice hat einen ganzen Menschen abgenommen“, unterstreicht Anne Voege (44) die eindrucksvollen Zahlen. Sie selbst ist 156 cm groß und wog vor einem halben Jahr 141,5 Kilogramm. „Völlig klar, ich habe einfach immer zu viele gegessen und wurde immer dicker“, sagt sie, „Zum Glück hatte ich noch keine Begleit- oder Folgeerkrankungen. ZU meinem Hausarzt habe ich gesagt, ich wolle einfach nur gesund bleiben“. „Erwachsene mit Adipositas haben eine niedrigere Lebenserwartung und ein erhöhtes Risiko für chronische Krankheiten. Adipositas ist also nicht “nur” ein kosmetisches Problem, es ist ein medizinisches Problem, das das Risiko für andere Erkrankungen und Gesundheitsprobleme (z.B. Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fettleber, verschiedene Krebsformen, Schlafapnoe) erhöht“, heißt es auf der Internetseite der Deutschen Adipositas Gesellschaft. Der Weg von Beatrice und Anne führte in das Adipositaszentrum Schwerin und in die Selbsthilfegruppe „Gemeinsam von dick zu dünn“. In dieser Folge geben beide Frauen klar und ungeschönt eine paar Einblicke in ihren persönlichen Lebensweg mit Adipositas. Sie sprechen über mögliche Ursachen und über mögliche Ansätze mit der Erkrankung im Alltag umzugehen. Diese Folge haben wir am 24. März 2026 aufgenommen. „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking, Folge 152 Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V https://www.helios-gesundheit.de/standorte-angebote/kliniken/schwerin/leistungen/zentren/adipositaszentrum/ Selbsthilfegruppe „Gemeinsam von dick zu dünn“ am 1. Dienstag im Monat um 18:30 Uhr in der KISS, Spieltordamm 9 Kontakt: Beatrice Rothe 0172-38 7 40 41 oder bea@m84.de

  4. Frieda Akuma Yovogan / Bernade Hartrampf Yovogan - Ohne Schule keine Träume

    29. MÄRZ

    Frieda Akuma Yovogan / Bernade Hartrampf Yovogan - Ohne Schule keine Träume

    Man müsste mal...wieder träumen! Das ist für Frieda und Bernade eine Herzensangelegenheit: die Förderung von Schulen in der Savannenregion im nördlichen Togo. Fast 20 Jahre sind sie bereits ehrenamtlich dabei. 2025 waren die beiden mit dem Kameramann Michael Kockot gemeinsam dort. Ohne Schule geht es nicht. Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder eine bessere Zukunft haben als sie selbst. Der erste Schritt aus der Armut ist oft eine gute Schulbildung. Mit dem Besuch der Grundschule in Kourdjoak verbinden auch Carine (11) und Oliver (10) große Hoffnungen. Nantaki Labanme studiert Deutsch in Togo. Er begleitet Carine und Olivier in ihrem Alltag zwischen Schule, Familie und Arbeit, zwischen Gegenwart und Zukunft. Frieda Yovogan und Michael Kockot halten das mit der Kamera fest. Es entsteht ein berührender Film. Der Film „Ohne Schule keine Träume“ zeigt ein kleines Stück des Lebensweges der beiden Kinder, die stellvertretend für viele Kinder der acht Grundschulen, die der DAZ e.V. - Deutsch-Afrikanische-Zusammenarbeit unterstützt, stehen können. Eine ganze Reihe Schulen aus Mecklenburg-Vorpommern begleiten die Schulprojekte des DAZ e.V. schon viele Jahre. Unter anderem dort wird der Film in den Schulklassen gezeigt. Auf diese Weise entstehen Brücken zwischen den Kindern in Togo und hier. In dieser Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Frieda Akuma Yovogan und Bernade Hartrampt-Yovogan erfahrt Ihr, wie die Kinder an den hiesigen Schulen auf den Film reagieren, wie die Arbeit an dem Film in Togo verlaufen ist und welche tollen Dinge der DAZ e.V. sonst noch so macht. Diese Folge haben wir am 19. Februar 2026 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de

  5. Ricarda Wilhelm - Man müsste mal haben wir nicht!

    15. MÄRZ

    Ricarda Wilhelm - Man müsste mal haben wir nicht!

    Man müsste mal … so etwas haben wir nicht! Ricarda Wilhelm ist da ganz klar: „Wenn wir etwas wirklich wollen, dann durchdenken wir das gründlich. UND dann machen wir das. So etwas wie „man müsste mal“ gibt es bei uns nicht“. Ricarda und ihr Mann Stefan sind offensichtlich keine Freunde „schwebender Angelegenheiten“. Das zieht sich durch das Leben der Uckermärkerin, die zum Studium nach Rostock kam, Lehrerin wurde, Schulleiterin wurde, mit Stefan eine Schule gründete und dann 2017 einen weiteren Entschluss fasste. Stefan wollte die Welt umsegeln. Für Ricarda Wilhelm war klar: „Ich kann ihn da nicht alleine losziehen lassen!“, sagt sie lachend. Boot finden. Boot kaufen. Auto verkaufen, Haus verkaufen. Packen. Und dann machen sie sich mit dem Segelboot sie sich 2018 auf den Weg. Es wird eine längere, abwechslungsreiche Reise, auf der einiges anders kommt, als geplant. Sie besuchen viele Länder, kommen an tolle Orte, meistern manche Herausforderung. Auf der anderen Seite der Welt, in Polynesien, überlegen sie zu bleiben. Aber sie entscheiden sich anders. In den 7 Jahren Unterwegssein entstehen zwölf Reise-Bücher. Die Nummer 13 ist in Arbeit und der Schreibtisch, an dem das neue Buch entsteht, befindet sich an Land, in Olhão, Portugal. Dort sind Ricarda und Stefan wieder an Land gegangen. Mit Ricarda Wilhelm sprechen Andreas Lußky und Claus Oellerking über das Machen, über das Abreisen, das Unterwegssein und über das Ankommen. Diese Folge haben wir am 17. Februar 2026 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

  6. Karin Beckers - AD(H)S Selbsthilfegruppe

    1. MÄRZ

    Karin Beckers - AD(H)S Selbsthilfegruppe

    Man müsste mal...über unsichtbare Eltern sprechen! Karin Beckers ist ein „Double Winner“, eine Doppel-Gewinnerin. AD(H)S ist für sie persönlich eine Herausforderung. Und AD(H)S ist auch eine Herausforderung für drei ihrer vier Kinder. In mehr als 25 Jahren hat sie sich zu einer erfahrenen Expertin entwickelt. ADS, ADHS – viele haben die Begriffe schon einmal gehört. Oft fallen sie schnell, manchmal vorschnell. „Zappelig“, „unkonzentriert“, „schwierig“ – so werden Kinder beschrieben. Aber was steckt dahinter? Mit Karin Beckers stellen wir uns viele Fragen: Was ist ADS oder ADHS eigentlich? Erkennt man, ob ein Kind einfach lebhaft ist – oder ob mehr dahintersteckt? Wie läuft eine Diagnose ab? Und was bedeutet AD(H)S für den Familienalltag? Gibt es zwischen Schulstress, Vorurteilen und Erschöpfung auch besondere Stärken, Kreativität und beeindruckende Energie? Und warum ist der Austausch mit anderen Eltern so wichtig? Nicht alle Fragen können wir vollständig beantworten. Dennoch ist diese Folge eine Einladung zu verstehen – vielleicht etwas anders hinzuschauen oder aktiv zu werden. Und sie ist für Eltern, die hier erfahren können: Ihr seid nicht allein! In dieser Folge sprechen Andreas Lußky und Claus Oellerking mit Karin Beckers, der Gründerin der Selbsthilfegruppe AnDers sein, Hilft Sicher!? für Eltern von Kindern mit ADS und ADHS in Schwerin. Karin Beckers erzählt offen von ihren eigenen Erfahrungen, von Momenten der Verunsicherung – und vom Entschluss, andere Eltern zusammenzubringen. Denn eines ist klar: Nix tun, ändert nix. Diese Folge haben wir am 13. Februar 2026 aufgenommen. Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V AnDers sein, Hilft Sicher!? - Selbsthilfegruppe Eltern von Kindern mit AD(H)S Die Gruppe trifft sich an jedem 3. Montag im Monat,17 Uhr, KISS, Spieltordamm 9, Schwerin. „Wir treffen uns, um uns nicht allein gelassen zu fühlen, denn die Herausforderungen sind immens. Von Elterngesprächen in der Kita bis zur Diagnosestellung und dann dem Schuleintritt sind wir konfrontiert mit Fehleinschätzungen und Unverständnis, die oft zu Ratlosigkeit führen und unseren Kindern nicht gerecht werden. „Ihr Kind ist zu…“ Die betroffenen Kinder erfahren von früh an Ausgrenzung, indem sie nicht zu Kindergeburtstagen eingeladen werden oder selbst in ihrer Familie nicht dabei sein dürfen. - In unserer Gruppe tauschen wir unsere Erfahrungen aus und geben uns gegenseitig Hilfestellung. Interessierte sind herzlich eingeladen. Kontakt: KISS 0385 3924333 oder selbsthilfe-adhs@web.de

  7. Rene Liehr - Drachenboot fahren

    1. FEB.

    Rene Liehr - Drachenboot fahren

    Man müsste mal...mit dem Drachenboot über den Schweriner See fahren! René Liehr ist Vorsitzender des ältesten Drachenbootverein in Mecklenburg-Vorpommern und ein sehr erfahrener und erfolgreicher Drachenboot-Sportler. „Ich bin begeisterter Wassersportler. Auf dem Wasser finde ich einen Ausgleich zu meinem Arbeitsalltag“, sagt er. Gleich mehrere erste Plätze erkämpfte sich Liehr mit seinem Team bei der Nationen-Europameisterschaft 2024. Und auch einen Weltmeistertitel hat er 2023 in Ravenna, Italien bereits gewonnen. Die klassischen Drachenboote sind lang und schmal: 12,49 Meter lang und an der breitesten Stelle 1,10 Meter breit. „Alles ist genormt“, lacht Liehr, „In so ein Boot passen 20 Paddler rein, plus ein Trommler und ein Steuermann.“ Wichtig wird das effiziente Paddeln spätestens dann, wenn es mehr als nur ein bisschen Spaß sein soll, wenn es um den Wettkampf geht. „Beim Start ist die Frequenz des Paddelschlag am höchsten. 100-mal einstechen und durchziehen pro Minute. Manchmal auch 120 Schläge, also 2 Schläge pro Sekunde. Das hält kaum jemand 200 Meter durch. Das Nationalteam Chinas, die Paddler schaffen das. 200 Meter sind ihre Paradestrecke.“ Beim Schweriner Drachenboot-Festival geht es ein bisschen weniger ambitioniert zu. Viele Teilnehmende kommen aus der Region. Hobby-Paddler aus Firmenteams, gut vorbereitete Vereinsmannschaften und andere treten gegeneinander an. Viele Paddler aus Schwerin bereiten sich auf dem Gelände des Drachenbootverein Schwerin e.V. auf die Saison vor. Sie nennen sich „Blues Brothers“, „East Town Dragon“ oder tragen andere schönen Namen. Mal sind es „Mixed-Teams“, mal reine Frauen- oder Männerteams. René Liehr ist davon überzeugt, dass jeder und jede, der/die Lust auf Drachenboot hat, im Drachenbootverein Schwerin e.V. oder auch der Kanurenngemeinschaft Schwerin ein passendes Team finden kann. „Dabei helfen wir gern!“, sagt er. Liehr selbst hat für 2026 ein anderes Ziel vor Augen: 29.08. - 06.09.2026 findet in Taiwan, Hualien County, auf dem Liyu Lake die Club Crew Weltmeisterschaft statt. Wer mehr über das Drachenbootfahren in Schwerin erfahren möchte, ist in dieser Podcast-Folge mit René Liehr, Andreas Lußky und Claus Oellerking genau richtig. Diese Folge haben wir am 27. Oktober 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

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