MSP-INSIGHTS (DE, german) - Cloud & Managed Service Impulse

Olaf Kaiser

Der Podcast für Managed Service und Cloud begeisterte IT-Unternehmen. Impulse durch Interviews mit Branchenexperten und aus dem Beraterleben von und mit Olaf Kaiser.

  1. vor 3 Tagen

    Sieben KI-Agenten finden das Automatisierungspotenzial eines Unternehmens

    Mein großes Danke geht heute an Konstantin Borek, Geschäftsführer von Borek Solutions. Konstantin spricht mit mir darüber, wie Unternehmen ihre tatsächlichen Automatisierungspotenziale mit KI erkennen und daraus konkrete Lösungen entwickeln können. Besonders spannend für MSPs: Statt klassischer Beratungsworkshops setzt Borek auf KI-Agenten, die Mitarbeitende im Unternehmen befragen, Prozesse erfassen und daraus Automatisierungsmöglichkeiten ableiten. So wurden bei einem Kunden mit 30 Mitarbeitenden innerhalb von zehn Tagen rund 400 Prozesse erfasst. Einige Aussagen von Konstantin im Podcast sind: Zur Rolle des Dienstleisters: „Wenn du Kopf und Muskel hast, dann sind wir eher der Muskel.“ Praktikabilität entsteht für Konstantin vor allem durch Umsetzung – nicht durch Beratung und PowerPoint. Zum Potenzial von KI: „Die Geschäftsführung hat ein, zwei Themen im Kopf – aber die sind nur die Spitze des Eisbergs.“ Das wirkliche Automatisierungspotenzial steckt tief in den bestehenden Prozessen des Unternehmens. Zur Zukunft von Unternehmen: „Bestehende Unternehmen werden zukünftig mit autonomen Unternehmen in Konkurrenz stehen.“ Für Konstantin wird deshalb die Fähigkeit, Prozesse konsequent zu automatisieren, zu einer strategischen Frage. ----------------------- Mehr von Olaf Kaiser: www.linkedin.com/in/olafkaiser/ www.olaf-kaiser.coach/ www.ubega.de Direkt einen kostenfreien Termin mit Olaf buchen https://bit.ly/allgemeinen-termin-buchen

  2. 31. Juli

    Das Geschäftsmodell des klassischen Systemhauses steht vor seiner größten Bewährungsprobe

    Mein großes Danke geht heute an Thorsten Podzimek, Geschäftsführer der SAC GmbH. Thorsten beschreibt, warum KI, SaaS und Agententechnologien das Geschäftsmodell von Managed Service Providern schneller verändern werden, als viele heute erwarten. Er sagt zur Geschwindigkeit der KI-Entwicklung: „Das Entscheidende ist nicht die Technologie – sondern dass sie sich exponentiell selbst verbessert.  Um den Unterschied zwischen linearem und exponentiellem Wachstum zu verdeutlichen hat Thorsten ein wunderbares Beispiel mitgebracht. Zum zukünftigen Geschäftsmodell meint er: „Nach Managed Services kommt ein skalierbares Produktgeschäft mit KI-Agenten und Pay-per-Use. Zahlt also der Kunde zukünftig jede Agentennutzung? Eine von vielen Fragen. Wie ich gerade selber feststelle, ist dies der zweite KI-Talk in Folge und ich kann jetzt schon spoilern, dass noch zwei weitere folgen werden. Wir versuchen dabei jeweils eine andere Perspektive einzunehmen. Nach dem Vibe Coding, hört dazu gerne in die letzte Folge rein, geht es heute um das Geschäftsmodell. Mein Name ist Olaf Kaiser und ich bin Partner und Berater in der Unternehmensberatung UBEGA. "Wenn ihr den Podcast mögt, dann abonniert ihn gerne und gebt ihm eine gute Bewertung! Damit helft Ihr uns sehr bei der weiteren Umsetzung" Und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge. ----------------------- Mehr von Olaf Kaiser: www.linkedin.com/in/olafkaiser/ www.olaf-kaiser.coach/ www.ubega.de   Direkt einen kostenfreien Termin mit Olaf buchen https://bit.ly/allgemeinen-termin-buchen

  3. 17. Juli

    In fünf Jahren entwickelt jedes erfolgreiche Systemhaus eigene Software

    Mein großes Danke geht heute an Stefan Schwarz, Geschäftsführer der PC MENTOR GmbH und Gründer der AI-Guys. Stefan führt mit viel Praxiserfahrungen aus, warum KI und Vibe Coding die Arbeitsweise von IT-Systemhäusern grundlegend verändern und erweitern werden. Dabei geht es nicht darum, Softwareentwickler zu werden – sondern Kundenprobleme schneller, individueller und wirtschaftlicher zu lösen. Wir sprechen über den Einstieg ins Vibe Coding, typische Fehler, den Weg vom Kundengespräch zur fertigen Anwendung und darüber, welche Chancen Managed Service Provider jetzt nutzen sollten. Drei Aussagen von Stefan sind bei mir besonders hängen geblieben: Zur Zukunft der Systemhäuser: „In fünf Jahren werden die erfolgreichen Systemhäuser Software entwickeln – in zehn Jahren sind diejenigen, die das nicht tun, möglicherweise gar nicht mehr am Markt.“ Zum Einstieg ins Vibe Coding: „Man muss kein Softwareentwickler sein. Entscheidend sind Neugier, die richtigen Werkzeuge und die Bereitschaft, einfach anzufangen.“ Zum Kundennutzen: „Der Kunde muss mir nur erzählen, wo der Schuh drückt. Den Weg zur Lösung findet die KI gemeinsam mit uns.“ Bleibt bis zum Ende dran, da führt Stefan 5 konkrete Use Cases seiner Kunden aus. ----------------------- Mehr von Olaf Kaiser: www.linkedin.com/in/olafkaiser/ www.olaf-kaiser.coach/ www.ubega.de   Direkt einen kostenfreien Termin mit Olaf buchen https://bit.ly/allgemeinen-termin-buchen

  4. 29. Mai

    Was ist das Ziel eines Ziels? Und wann passen wir Ziele eigentlich an?

    Heute möchte ich über Ziele sprechen. Über Jahresziele, Vertriebsziele und über KPI-Systeme. Und vielleicht ein klein wenig am Rande über Provisionen. Und vor allem darüber, warum wir meiner Meinung nach in vielen IT-Unternehmen die Wirkung von Zielen gleichzeitig überschätzen und unterschätzen. Überschätzen, weil wir oft glauben, dass messbare Ziele quasi automatisch Motivation und Leistung erzeugen. Und unterschätzen, weil gute Ziele eine unglaublich wichtige Wirkung haben können, wenn Menschen gemeinsam verstehen, worauf sie eigentlich hinarbeiten. Gerade im Managed-Services-Umfeld halte ich das für ein sehr relevantes Thema. Denn wir erleben aktuell eine Situation, in der sich viele Rahmenbedingungen verändert haben. Projekte werden verschoben, Hardwarepreise sind hoch, Entscheidungen dauern länger und in vielen Unternehmen erreicht der Vertrieb die geplanten Zahlen nicht mehr so selbstverständlich wie noch vor einigen Jahren. Und genau in solchen Phasen reagieren viele Unternehmen reflexartig mit noch mehr Steuerung und Zielen mit KPI. Es wird mehr Reporting eingefordert. Dahinter steckt häufig die Hoffnung, dass bessere Messbarkeit automatisch zu besseren Ergebnissen führt. Aber genau dort beginnt aus meiner Sicht ein Denkfehler. Denn was ist ein realistisches Ziel eines Ziels eigentlich? Was darf ich vom Ziel erwarten? ----------------------- Mehr von Olaf Kaiser: www.linkedin.com/in/olafkaiser/ www.olaf-kaiser.coach/ www.ubega.de   Direkt einen kostenfreien Termin mit Olaf buchen https://bit.ly/allgemeinen-termin-buchen

4,9
von 5
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