64 Folgen

Der Podcast zum Wegträumen und Wachwerden: Krimis und Klassiker, Literatur und Pop als Download. Alles in einer Box.

NDR Hörspiel Box NDR

    • Fiktion
    • 3,7 • 631 Bewertungen

Der Podcast zum Wegträumen und Wachwerden: Krimis und Klassiker, Literatur und Pop als Download. Alles in einer Box.

    Hans Fallada: Kleiner Mann - was nun?

    Hans Fallada: Kleiner Mann - was nun?

    Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada.
    Johannes Pinneberg und Emma Mörschel, genannt Lämmchen, erwarten ein Kind. Als Pinneberg seine Stellung als Buchhalter verliert, geht das junge Paar voller Hoffnung nach Berlin. Allen Widrigkeiten zum Trotz kämpft Lämmchen hingebungsvoll um ihre Liebe und ein würdiges Familienleben mitten in den schwierigen Zeiten der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. "Kleiner Mann - was nun?" ist einer der großen Gesellschaftsromane der Weimarer Republik. Ein Roman vor allem über die Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg vor dem Hintergrund einer Wirtschaftskrise, die viele Arbeiter ins materielle Aus katapultierte und sie sozial deklassierte. Überdies ein Liebesroman über ein junges Pärchen, das im Kampf gegen eine unfriedliche Welt sein Glück behauptet.
    Mit: Hedi Kriegeskotte (Sprecherin), Wolfgang Pregler (Erzähler), Laura Maire (Emma Mörschel / Lämmchen), Nico Holonics (Johannes Pinneberg), Gerald Schaale, Ursula Hinrichs, Peter Kaempfe, Stefan Haschke, Katharina Matz, Wolf-Dietrich Sprenger, Jens Wawrczeck u.v.a..
    Komposition: Sabine Worthmann.
    Technische Realisation: Peter Kretschmann und Kerstin Heikamp.
    Regieassistenz: Roman Neumann.
    Bearbeitung und Regie: Irene Schuck.
    Redaktion: Susanne Hoffmann.
    Produktion: NDR 2010.
    Verfügbar bis 25.04.2023.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 1 Std. 14 Min.
    Georges Simenon: November

    Georges Simenon: November

    Kriminalhörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Georges Simenon.
    Eine sturmgepeitschte November-Nacht: Eine Familie diniert in ihrer bescheidenen Villa am Rande von Paris. Man schweigt sich an. Wie immer. Hier redet keiner mit keinem. Die Mutter verzieht sich nach ihren Alkohol-Exzessen und Migräneattacken oft tagelang in’s Bett. Der Vater verbarrikadiert sich nach Dienstschluss in seinem Arbeitszimmer, und auch die beiden Kinder flüchten sich in ihre eigenen Welten. Wie eine schwere Hypothek lastet die Mutter auf der Familie. Nur das hübsche, lebenshungrige spanische Hausmädchen scheint ein wenig Licht in die familiäre Ödnis zu zaubern, doch verschwindet sie von einem Tag auf den anderen spurlos von der Bildfläche...Keine Leiche, kein ermittelnder Kommissar, kein überführter Täter. Nur der Hörer ahnt, was in jener sturmgepeitschten Novembernacht geschah.
    Übersetzung aus dem Französischen: Dr. Holger Fock und Sabine Müller.
    Bearbeitung und Regie: Irene Schuck.
    Mit: Jenny König (Lore), Julian Greis (Olivier), Judith Rosmair (Mutter), Wolfgang Pregler (Vater), Michael Wittenborn (Professor), Patrizia Carlucci (Mariella), Rosa Thormeyer (Gina), Stefan Haschke (Philippe), Hedi Kriegeskotte (Rorive) und Oda Thormeyer (Neef).
    Technische Realisation: Corinna Gathmann & Angelika Körber.
    Regieassistenz: Simon Hastreiter.
    Regie: Irene Schuck.
    Produktion: NDR 2022 | URSENDUNG.
    Redaktion: Susanne Hoffmann.
    Verfügbar bis 05.11.2023.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 50 Min.
    Jon Fosse: So ist das

    Jon Fosse: So ist das

    Berührender Monolog von Jon Fosse - für Leser:innen von "Der andere Name".
    „Vater unser / Der du bist im Himmel / Geheiligt werde dein Name…“ Fast jeder kennt diese Zeilen, manche sind damit aufgewachsen, viele wiederholen dieses Gebet ritualisiert. Ob als Hilferuf oder um weniger allein zu sein oder als Akt der Zugehörigkeit. Jene, die es sprechen, stellen zwar keine direkte Frage, erhoffen sich trotzdem eine Antwort: Alles wird gut. Oder?
    In seinem Monolog „So ist das“ lässt Jon Fosse einen Mann, einen greisen Künstler, auf sein Leben zurück- und in eine ungewisse Zukunft blicken. Aus Gewohnheit betet er, dessen morgendlichen Gedankenstrom Jon Fosse protokolliert, zwar das „Vaterunser“, aber welchen Sinn das noch haben soll, ist ihm mittlerweile unklar. Allein hievt er sich aus dem Bett, durchzieht mit dem Rollator sein Zimmer. Nach drei gescheiterten Ehen und mehreren Kindern, die ihn schon lange nicht mehr besuchen, ist ihm nur sein „Werk“ geblieben. Die obsessive Arbeit hat bloß dazu geführt, dass er sein Leben irgendwie verpasst, vergeudet hat. Zur Umkehr ist es nun zu spät. Es bleibt ein „Trotzdem“.
    Fosse lässt existenzielle Themen auf das konkrete und physische Ende eines Menschenlebens treffen. Gleichsam ist diese knappe Stunde Lebenszeit auch von zartem Humor durchzogen. Hörspielregisseur Giuseppe Maio inszeniert diesen Gedankenstrom behutsam mit allen Pausen, die Abgründe wie auch Hoffnungsschimmer erspüren lassen, die Fosse in seinem Langgedicht angelegt hat. Schauspieler Christian Redl lässt sich auf diesen Rhythmus ein, macht das Universelle wie Alltägliche körperlich spürbar. Wer sind wir, wenn wir uns dem Ende nähern? Wenn die Arbeitswelt für uns vorbei ist, wenn wir die Kraft verlieren? Was machen wir mit den Tagen, die kommen und gehen? Wie verabschieden wir unsere Eltern oder Großeltern – und umgekehrt? Und schließlich: Was erwartet uns? Erlösung vom Bösen?
    Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel.
    Mit: Christian Redl.
    Komposition: Bo Wiget.
    Technische Realisation: Kai Schliekelmann und Corinna Kammerer.
    Regieassistenz: Julia Werth.
    Regie: Giuseppe Maio.
    Produktion: NDR 2022.
    Dramaturgie: Michael Becker.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 53 Min.
    Kim Hye-jin: Die Tochter

    Kim Hye-jin: Die Tochter

    Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Kim Hye-jin.
    Seit Jahren teilen Mutter und Tochter wenig mehr als ein wortkarges Mittagessen pro Woche. Zwischen ihren Nudelschalen türmt sich ein Berg aus Ungesagtem. Die Mutter, Pflegerin in einem Seniorenheim, führt ein unauffälliges, bescheidenes Leben. Ihre Tochter Green hat einen anderen Weg gewählt: Sie hat keinen Mann, kaum Einkommen und liebt eine Frau. Als das Paar bei der Mutter einziehen muss, prallen die radikal verschiedenen Lebensentwürfe aufeinander. Stures Festhalten an Traditionen auf der einen, unbedingter Wunsch nach Selbstbestimmtheit auf der anderen Seite.
    Was heißt Mutter-, was Tochter-sein? Wie fluide sind diese Rollenidentitäten, wenn Frauen füreinander einstehen müssen? Kim Hye-jin erzählt in einer herausfordernden Erzählperspektive von Rollenkonflikten im heutigen Südkorea – einem hoch technologisierten Land, in dem die gleichgeschlechtliche Ehe noch immer verboten ist und kein Diskriminierungsschutz für Homosexuelle existiert.
    Übersetzung aus dem Koreanischen: Ki-Hyang Lee.
    Mit Soogi Kang (Mutter), Kotbong Yang (Tochter), Kotti Yun (Rain), Angelika Thomas (Tsen), Katarina Gaub (Frau des Professors), Mohamed Achour (Herr Kwon), Felicia Spielberger (Pflegerin), Nils Rovira-Munoz (Reporter/Mann), Hajo Tuschy (Nachbar), Korkmaz Arslan (Tipat/Reporter), Sabine Orléans (Verkäuferin/Frau).
    Technische Realisation: Markus Freund und Chris Richter.
    Regieassistenz: Alina Rohrer.
    Bearbeitung und Regie: Eva Solloch.
    Dramaturgie: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2023.

    • 1 Std. 34 Min.
    André Pilz: Man Down

    André Pilz: Man Down

    Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von André Pilz.
    Kai ist 25 und am Ende. Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job, seine Wohnung ist kaum mehr als ein Verschlag, er selbst benebelt sich das Hirn mit Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Freund Shane großzügig versorgt. Bei dessen kriminellen Brüdern steht er tief in der Kreide. Es dauert nicht lang, und sie unterbreiten ihm ein zweifelhaftes Angebot: er kann seine Schulden abarbeiten, wenn er als Drogenkurier für sie in den Ring steigt. Hat er eine Wahl?
    Mit Pit Bukowski, Furkan Akdag, Cosima Lehninger, Nisan Arikan, Till Butterbach, Daniel Michel, Mandjou Doumbia, Philipe Graber, Annelore Sarbach, Christine Kutschera, Sebastian Zimmler, Benjamin Morik, Cem-Ali Gültekin, Volkan Özcan, Marek Harloff, Christian Lessiak, Christoph Tomanek, Dayan Kodua.
    Bearbeitung und Regie: Elisabeth Putz.
    Redaktion: Susanne Hoffmann.
    Produktion: NDR 2016.

    • 53 Min.
    Nis-Momme Stockmann: Der Betreuer

    Nis-Momme Stockmann: Der Betreuer

    Hörspiel von Nis-Momme Stockmann.
    Dante Meyrowitz arbeitet als Risikocontroller. Nach neun Jahren im Job gleicht seine Existenz einer einzigen, schlafwandlerischen Risikovermeidung: Im täglichen Hamsterrad von katalogdicken Excel-Tabellen, Ritalinabhängigkeit und ausgefahrenen Ellenbogen am Arbeitsplatz, fühlt er sich mittlerweile wie ein Statist im eigenen Leben. Als er schon beginnt nach "stillem und sauberem Selbstmord“ zu googlen, steht eines Morgens Tim Würfel, "staatlich anerkannter" Betreuer, vor seiner Tür. 
    Das "Betreuerprogramm“, so erklärt er, ist ein Modellversuch der Bundesregierung, um der explosionsartig zunehmenden Berufsunfähigkeit aufgrund von Überforderung und Depressionen zu begegnen. Zu Beginn noch widerwillig, lernt Dante bald die Vorzüge einer "Reevaluierung seines Lebens durch Dritte" zu schätzen. Und Würfel wird schnell zum 24/7-Script-Doctor von Dantes Schicksal. Was seine Rettung verspricht, führt aber schon bald in eine ganz neue Art der Gefangenschaft…
    Mit: Moritz Grove (Dante Meyrowitz), Ole Lagerpusch (Tim Würfel), Milena Dreißig (Madita u.a.), Andreas Leupold (Chef u.a.), Victoria Trauttmansdorff (Dantes Mutter u.a.), Nis-Momme Stockmann (Bernd u.a.), Edgar Eckert (Obdachloser u.a.), Leon Ullrich (Drako Mifler u.a.), Charlie Casanova (Fahrrad fahrende Jemand u. a.), Toben Piel (Ole u.a.), Camill Jammal (Fernseher u.a.).
    Regie: Nis-Momme Stockmann.
    Musik und Tonregie: Toben Piel.
    Dramaturgie: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2023.

    • 57 Min.

Kundenrezensionen

3,7 von 5
631 Bewertungen

631 Bewertungen

thomasthomsen ,

zu kreativ verwirrt

Sehr hohe Qualität der Darsteller! Ich frage mich, ob die Stories oft nur für mich zu verwirrend sind…? Daher höre ich viel weniger als ich möchte.

Tzuiop99 ,

Gläserne Zelle

Spannend bis zum Ende. Der Hauptsprecher ist genial

HER1968 ,

SchlechtenTonabmischung bei „Der Putsch“

Wahrscheinlich wäre der Putsch ein sehr gutes Hörspiel, leider ist die Tonabmischung dermassen schlecht, dass ich es nicht wirklich beurteilen kann. Hintergrundgeräusche, die sich in den Vordergrund drängen, Dialoge, die zu Monologen verkommen, da man nur einen Protagonisten verstehen kann.
Sehr, sehr schade ….

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