52 Folgen

Der Podcast für Pflegefamilien oder für Familien, die Pflegefamilie werden wollen!

Wir produzieren den Podcast für Pflegefamilien im deutschsprachigen Raum. Wir berichten über Fachliches, Schönes und Schwieriges rund um das Thema Pflegefamilien und Pflegekinder. Hören Sie Interviews oder Reportagen. Dabei laden wir sowohl Pflegeeltern, als auch Fachexpert:innen ein. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Ideen zu unserem Podcast.

Wollen auch Sie Pflegefamilie werden, dann finden Sie unter www.pflegefamilien-hessen.de weitere Informationen.

Wollen Sie unsere Arbeit unterstützen, dann können Sie für den "Förderverein zur Unterstützung von Pflegekindern Deutschland e.V." spenden. Herzlichen Dank.

Pflegefamilien Deutschland Bertram Kasper, Dirk Griesche, Jens Haberland, Kerstin Schön, Julia Wagner und Team

    • Kinder und Familie
    • 5,0 • 10 Bewertungen

Der Podcast für Pflegefamilien oder für Familien, die Pflegefamilie werden wollen!

Wir produzieren den Podcast für Pflegefamilien im deutschsprachigen Raum. Wir berichten über Fachliches, Schönes und Schwieriges rund um das Thema Pflegefamilien und Pflegekinder. Hören Sie Interviews oder Reportagen. Dabei laden wir sowohl Pflegeeltern, als auch Fachexpert:innen ein. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Ideen zu unserem Podcast.

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    Pflegemama werden - Liebe und Zukunft schenken

    Pflegemama werden - Liebe und Zukunft schenken

     
    Interview mit:      Pflegemama Sibylle
    Thema:
    Heute begrüße ich eine Pflegemama, die vor gut einem halben Jahr einen Jungen im Alter von 8 Monaten aufgenommen hat. Wir wollen gemeinsam über ihren Weg zur Pflegemutter und über das Anerkennungsverfahren sprechen. Und wir wollen Sie als Hörer:innen mitnehmen in die Entscheidung für das Pflegekind und in das erste halbe Jahr als Pflegemama. 
    Titel des Podcasts:   Pflegemama werden – Liebe und Zukunft schenken 
    Mein Name ist Bertram Kasper und ich arbeite beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen Kolleginnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 51 Episoden auf allen einschlägigen Podcast-Plattformen zu hören. Wir veröffentlichen jeden 3. Freitag um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge. 
    Ich selbst arbeite schon seit über 35 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und davon fast die Hälfte der Zeit im Pflegekinderbereich. In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell 135 Familien mit fast 195 Kindern. 
    Fragen für das Interview: 
    ·         Sibylle: Was würden Sie ganz spontan sagen, wenn Sie auf die letzten 1 ½ Jahre zurückblicken?
    ·         Und wer gehört alles zu Ihrer Familie? 
    ·         Wie ist der Wunsch, Pflegemama zu werden entstanden und wie sind Sie auf den St. Elisabeth-Verein aufmerksam geworden? 
    ·         Und dann haben wir ja ein mehrteiliges Anerkennungsverfahren von Pflegefamilien. Wie haben Sie das erlebt? Was war für Sie die größte Herausforderung und was vielleicht die wichtigste Erkenntnis? 
    ·         Bei Ihnen hat es ja noch mehrere Monate gedauert, bis wir gemeinsam das passende Pflegekind für Sie gefunden hatten. Wie sind Sie mit der Zeit des Wartens umgegangen? 
    ·         Ja und dann war es endlich klar. Wie hat sich die Anbahnungszeit gestaltet? Wie waren die ersten Tage bei Ihnen? 
    ·         Und dann haben Sie sich ja am Anfang richtig viel Zeit für sich und ihren halbjährigen Pflegejungen genommen – so richtig bewusst etwas für die Beziehung zwischen Ihnen beiden getan und auch für die Integration in Ihr Familiensystem. Wozu war dies aus heutiger Sicht dienlich?
    ·         Was würden Sie sagen, war in all der Zeit der schwierigste Moment und was war das schönste Erlebnis? 
    ·         Welchen hilfreichen Tipp hätten Sie vielleicht für andere Pflegefamilien in dieser Situation? Worauf sollten Sie achten bzw. was erscheint Ihnen zentral wichtig? 
    ·         Was wünschen Sie sich selbst für die nächsten 2 – 3 Jahre? 
    ·         Und was wünschen Sie Pflegefamilien und Pflegekindern generell? 
    Links:      
    www.foerderverein-pflegekinder-deutschland.de   [Hier freuen sich Pflegekinder über Ihre Spende!] 
    www.pflegefamilien-hessen.de 
    www.pflegefamilien-akademie.de 
    www.pflegefamilien-akademie.de/podcast 
    www.pflegefamilien-im-mittelpunkt.de  
    www.elisabeth-verein.de 

    • 39 Min.
    Medizinische Kinderschutzhotline

    Medizinische Kinderschutzhotline

     
    Interview mit: Frau Samja Schäfer und Frau Barbara Holzmann 
    Homepage: https://www.kinderschutzhotline.de/ 
    Thema: Heute spreche ich mit Samja Schäfer (Sozialpädagogin) und Barbara Holzmann (Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde) über das brisante Thema „Gewalt gegenüber Kindern“. Beide arbeiten bei der Medizinischen Kinderschutzhotline und werden uns in dieser Episode genauer erzählen, wobei das Angebot unterstützen kann und welche Erfahrungen vorliegen. 
    Unter der Nummer 0800 19 210 00 können Angehörige der Heilberufe, Kinder- und Jugendhilfe und Familiengerichte 24 Stunden und 7 Tage die Woche anrufen, wenn sie den Verdacht auf Kindesmisshandlung, Vernachlässigung oder sexuellen Kindesmissbrauch haben. Die medizinische Kinderschutzhotline ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes, bundesweites, kostenfreies, telefonisches Beratungsangebot. 
    Die Projektleitung hat Prof. Jörg M. Fegert von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie Ulm. 
    Herzlich willkommen Frau Samja Schäfer und Frau Barbara Holzmann. 
    Mein Name ist Bertram Kasper und ich arbeite beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen Kolleginnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 51 Episoden auf allen einschlägigen Podcasts Plattformen zu hören. Wir veröffentlichen jeden 3. Freitag um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge. 
    Ich selbst arbeite schon seit über 33 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und davon fast die Hälfte der Zeit im Pflegekinderbereich. In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell 135 Familien mit über 190 Kindern. 
    Fragen für das Interview: 
    ·         Was ist die Medizinische Kinderschutzhotline genau und wer arbeitet dort? 
     
    ·         Wie sind Sie selbst zu der Arbeit bei der medizinischen Kinderschutzhotline gekommen und was gefällt Ihnen an dieser Aufgabe? 
     
    ·         Wer ruft bei der Hotline an und welche Anfragen werden dort besprochen? 
     
    ·         Hat die Arbeit bei der medizinischen Kinderschutzhotline Ihre Einstellung als Kinderärztin verändert? Haben Sie dadurch einen anderen Blick auf Familien bekommen? 
     
    ·         Wenn wir uns einmal vorstellen, eine Fachkraft aus dem Pflegekinderdienst oder aus dem ASD ruft Sie an, weil ein Verdacht auf Vernachlässigung oder Kindermisshandlung vorliegt – wie läuft dann so ein Gespräch mit Ihnen? Was wägen Sie mit den Fachkräften ab und wie unterstützen Sie konkret? 
     
    ·         Was sind vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen die Faktoren, die zu Gewalt in Familien führen? Worauf sollten Fachkräfte besonders achten, wenn es um die Einschätzung geht bzw. auch um die Frage bei Ihnen anzurufen? 

    ·         Wie sind Ihre aktuellen Erfahrungen im Kontext der Coronapandemie und den damit verbundenen Lockdowns bzw. Kontaktbeschränkungen? Haben Sie konkrete Auswirkungen wahrgenommen, z.B. mehr Anrufe oder schwierigere Anfragen? 
     
    ·         Und haben Sie vielleicht einen Hinweis für Pflegefamilien, wenn Sie durch das Leben mit dem Pflegekind einen Verdacht auf Missbrauch haben. Wie sollten sie vorgehen, wen sollten sie ansprechen? 
     
    ·         Und haben Sie Hinweise für Pflegeeltern, wenn sie selbst in eine Situation kommen, wo es für sie eng wird und sie selbst Aggressionen gegenüber dem Pflegekind spüren?
     
    ·         Was tun Sie für Ihre eigene Psychohygiene, für Ihren eigenen Ausgleich in Anbetracht der vielen schwierigen Situationen von Kindern?
     
    ·         Was würden Sie sich gesellschaftlich bzw. politisch wünschen, damit es weniger Gewalt gegenüber Kindern gibt? 

    • 52 Min.
    Pflegekinder digital begleiten

    Pflegekinder digital begleiten

    Interview mit: Leonie Lutz
    Homepage:  https://kinderdigitalbegleiten.coachy.net/lp/leonielutz Instagram:  @kinderdigitalbegleitenBuch:  https://www.thalia.de/shop/home/suggestartikel/A1062456964?sq=Begleiten%20statt%20verbieten&stype=productName App-Empfehlung:   https://www.stmd.bayern.de/themen/wo-ist-goldi/ 
    Thema: Heute ist zu Gast Leonie Lutz. Sie ist eine echte Expertin in Sachen „Kinder digital begleiten“. Mit ihrer Expertise möchte sie einen aktiven Beitrag leisten, wie ein sicheres und dennoch offenes „digitales“ Familienleben bzw. Pflegefamilienleben gelingen kann, ohne gleich mit Verboten agieren zu müssen. Sie will Eltern und Pflegeeltern dabei unterstützen, im Kontext dieses oft unüberschaubaren und sich ständig verändernden Themas handlungsfähig zu bleiben. Genau darüber wollen wir heute sprechen. 
    Wir haben im Vorgespräch das „Du“ vereinbart. Du kennst unser heutiges Thema nicht nur als Expertin, sondern auch aus der eigenen Erfahrung als Mama mit zwei Töchtern im Alter von knapp 8 und 18 Jahren und deckst somit eine breite Altersspanne ab. Aktuell steht die Veröffentlichung Deines Buches „Begleiten statt verbieten – Als Familie kompetent und sicher in der digitalen Welt“ kurz bevor. Dieses hast Du zusammen mit Anika Osthoff geschrieben. 
    Von Beruf bist Du Redakteurin und unterhältst einen Blog mit dem Titel „Minimenschlein“ – einen Blog für Familien. 
     Voraussichtlicher Titel für den Podcast: Pflegekinder digital begleiten 
    Mein Name ist Bertram Kasper und ich arbeite beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen Kolleginnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 44 Episoden auf allen einschlägigen Podcasts Plattformen zu hören. Wir veröffentlichen jeden 3. Freitag um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge. 
    Ich selbst arbeite schon seit fast 35 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und davon fast die Hälfte der Zeit im Pflegekinderbereich. In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell 135 Familien mit fast 195 Kindern. 
    Fragen für das Interview:  
    Leonie, vielleicht erzählst Du unseren Hörer:innen erst einmal, wie Du auf dieses Thema gekommen bist? Mit welchen Fragestellungen vonseiten der Eltern bist Du konfrontiert oder anders ausgedrückt, wo siehst Du die konkreten Problemlagen?Leonie – könntest Du sagen, was Deine Empfehlungen bzw. Tipps zu den einzelnen Problemlagen sind? Gehen wir sie doch einfach der Reihe nach durch. Wieso ist es Dir so wichtig, die Haltung „Begleiten statt verbieten“ zu vermitteln?Und was mich brennend interessiert, wenn Eltern für sich sagen, mein Kind oder Pflegekind soll erst ab dem 2., 3. oder 4. Schuljahr ein Handy haben und dann erleben Sie, dass die meisten Kinder schon über ein Smartphone verfügen - was sind Deine Hinweise dafür? Wie können Eltern da klar bleiben oder welche Zwischenlösungen siehst Du? Dann noch die Frage, gibt es so zwei oder drei gute Internetseiten, wo sich Eltern gut informieren können oder wo vielleicht auch Kindern altersgerecht erklärt wird, worauf sie achten sollen?https://www.klicksafe.de/ https://www.handysektor.de/startseite  Und dann hast Du neben dem Buch auch einen Onlinekurs für Eltern entwickelt, welche Erfahrungen machst Du in diesem Zusammenhang? Was sind die Rückmeldungen der Eltern dazu? Was ist für Dich ein absolutes „No-Go“ im Kontext digitaler Erziehung? Und was würdest Du Pflegeeltern und Eltern wünschen, wenn es um die Begleitung ihrer Kinder im Zusammenhang mit der digitalen Welt geht? 
    Instagramkanal von Leonie Lutz: @kinderdigitalbegleiten 
    Buch: https://www.thalia.de/shop/home/suggestartikel/A1062456964?sq=Begleiten%20statt%20verbieten&stype=productName 
     

    • 46 Min.
    Ressourcen von Pflegekindern mobilisieren

    Ressourcen von Pflegekindern mobilisieren

    Interview mit: Thomas Köhler-Saretzki
    Homepage: http://www.csh-koeln.de/einrichtung/familienberatung/Buch: https://psychiatrie-verlag.de/product/lia-und-das-r-team/
    Thema: Heute sprechen wir mit Dr. Thomas Köhler-Saretzki, er ist Dipl. Psychologe und Leiter der Familienberatung der Christlichen Sozialhilfe Köln e.V. und Autor des Buches „Lia und das R-Team“ – Ein Bilderbuch über Resilienz. Herzlich Willkommen Herr Dr. Thomas Köhler-Saretzki. 
    In Ihrem Sach- und Bilderbuch hat die 9-jährige Lia eine psychisch kranke Mutter und muss immer wieder schwierige und herausfordernde Situationen meistern. Dabei hilft ihr das R-Team. Das R steht für Ressourcen. Im Buch wird gezeigt, was Widerstandskraft im Kindesalter bedeutet und wie wir die Resilienz bei Kindern stärken können.Mein Name ist Bertram Kasper und ich arbeite beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen Kolleginnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 48 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen jeden 3. Freitag um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.
    Ich selbst arbeite schon seit über 33 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und davon fast die Hälfte der Zeit im Pflegekinderbereich. In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell 135 Familien mit 195 Kindern.
    Fragen für das Interview:
    Herr Köhler, wie sind Sie auf die Idee für ihr Buch gekommen und welche Rolle spielte dabei vielleicht Ihre Arbeit als Psychologe in der Familienberatung?
    Für wen ist das Buch geeignet?
    Wieso ist Resilienz bzw. Widerstandskraft aus Ihrer Perspektive für Kinder und Erwachsene so elementar wichtig?
    Lässt sich Resilienz von Kindern lernen bzw. was trägt zur Resilienzförderung bei Kindern bei?
    Worum geht es genau in dem Buch, wenn Sie unsere Hörer:innen einmal ein wenig in die Geschichte Lias mitnehmen.?
    Mögen Sie einmal einen Ausschnitt lesen?
    Wie können Pflegefamilien das Buch mit ihren Pflegekindern einsetzen und worauf müssten sie achten?
    Sie haben ja ein tolles Plakat entwickelt, auf das Kinder ihr ganz eigenes R-Team malen können. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
    Was möchten Sie gerne mit Ihrer Veröffentlichung erreichen?
    Gibt es weitere Buchplanungen?
    Und zum Schluss frage ich meine Gäste: was wünschen Sie sich für Pflegeeltern und Pflegekinder?

    • 33 Min.
    Mit Pflegekindern über Krieg sprechen

    Mit Pflegekindern über Krieg sprechen

     
    Mit Pflegekindern über den Krieg sprechenmit Udo Baer 
    Heute begrüße ich Udo Baer. Er ist Dipl. Pädagoge und Gründer des Pädagogischen Instituts in Berlin. Dazu ist er Vorsitzender der Stiftung Würde. Er hat sich zusammen mit seiner Frau Gabriele Frick-Baer intensiv mit den Gefühlen von Kindern beschäftigt und dazu das Buch „Wie Kinder fühlen“ geschrieben. Und Udo Baer hat sich ausführlich mit den Themen Traumata und Kriegstraumata beschäftigt. 
    Aus aktuellem Anlass sprechen wir heute über das Thema „Mit Pflegekindern über den Krieg sprechen“. 
    ·Mein Name ist Bertram Kasper und ich arbeite beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen Kolleginnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 50 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen jeden 3. Freitag um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.Ich selbst arbeite schon seit über 35 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und davon fast die Hälfte der Zeit im Pflegekinderbereich. In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell 135 Familien mit fast 195 Kindern.
    Fragen für das Interview:
    · Aktuell wird ja von Zeitenwende gesprochen und wir können bei Politikern z.B. bei Robert Habeck spüren, wie hoch die emotionale Anspannung ist. Eine für uns alle sehr belastende und dazu noch fast unberechenbare Situation. Wie muss es da Kindern gehen, wenn Sie erstmalig so direkt mit Krieg, Tod und Sterben konfrontiert sind. Wie können wir uns die Situation von Kindern jetzt vorstellen, Herr Baer?· Wahrscheinlich fragen sich viele Pflegeeltern aktuell, ob sie mit ihren Pflegekindern über den Krieg überhaupt sprechen sollten. Gerade auch, weil ja einige der Pflegekinder aufgrund von Erlebnissen in ihrer eigenen Biografie traumatisiert sind.· Ab welchem Altern kann ich mit Kindern über Krieg sprechen?· Und wie können Pflegeeltern am besten über das Thema sprechen, was sollten sie dabei beachten?· Wir haben als Erwachsene schon bei Corona erlebt, mit welcher Informationswucht wir durch die Medien konfrontiert sind und erleben es jetzt bei dem Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine wieder. Mir fällt es schon selbst schwer, eine gute Dosis zu finden. Was ist Ihre Empfehlung für Pflegefamilien bzw. Familien um einen guten Umgang mit den Medien, den schrecklichen Bildern der Zerstörung, von weinenden Kindern zu finden?· Und dann gibt es ja Kinder, die von sich aus das Thema ansprechen, wie sollte ich als Pflegemama oder Pflegepapa darauf eingehen?· Ganz aktuell hat eine Pflegemutter erlebt, dass in der Schule über den Krieg gesprochen wurde und das 7-jährige Pflegekind war ganz überwältigt und hat mit großer Angst reagiert, als es wieder nach Hause zur Pflegefamilie kam. Was würden Sie konkret in dieser Hinsicht empfehlen?· Wenn ich an mich selbst denke und in mich hineinspüre, dann habe ich auch Angst vor dem Krieg. Wie sollte ich mit meiner Angst gegenüber den Kindern umgehen? Kann ich das einfach sagen?· Gerade am Wochenende bin ich mit meiner Frau wandern gewesen und wir haben im Garten eines Hauses zwei Jungs gesehen, vielleicht zwischen 7 und 9 Jahren alt, die Krieg gespielt haben. Einer von beiden hatte sogar ein blaugelbes T-Shirt an. Beiden hatte Maschinengewehre im Anschlag und haben gegenseitig aufeinander geschossen. Wie gehe ich als Pflegeeltern damit um?· Wie halten Sie es, Herr Baer mit Kategorien bzw. der Einordnung nach „Wer sind die Guten und wer sind die Bösen“?· Und welche Hinweise würden Sie gerne Pflegeeltern geben, wenn wir daran denken, dass Pflegekinder aufgrund ihrer Herkunftsgeschichte besonders traumatisiert sind? Wir hatten es ja schon eingangs, doch würden Sie da noch eine besondere Empfehlung geben?· Was wünschen Sie Eltern und Pflegeeltern in diesen schwierigen und belastenden Zeiten? Webseiten: https://www.baer-frick-baer.de/https://www.trauma-und-wuerde.de

    • 37 Min.
    Kinder- und Jugendrechte in Pflegefamilien

    Kinder- und Jugendrechte in Pflegefamilien

      
    Interview mit: Miriam Zeleke, Landesbeauftragte für Kinder- und Jugendrechte in Hessen Webseite(n):  https://kinderrechte.hessen.de/ueber-uns/https://www.kinderrechteinstitut.info/
    Thema: Heute sprechen wir mit einer echten Kinderrechtsexpertin, wenn ich das so sagen darf, Frau Zeleke, und damit herzlich willkommen in unserem Podcast. 
    Sie sind eine der beiden Gründerinnen des Kinderrechte-Instituts. Sie haben Erziehungswissenschaften studiert und lange als Leiterin des Fachdienstes für Frühe Bildung und Familien in Weiterstadt gearbeitet und sind mittlerweile Hessische Beauftragte für Kinder- und Jugendrechte, jetzt seit gut einem Jahr. 
    Wir wollen das Thema Kinder- und Jugendrechte in den Blick nehmen und versuchen zu beleuchten, was im Kontext von Pflegeeltern und Pflegekindern relevant sein könnte.  
    Mein Name ist Bertram Kasper und ich arbeite beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen Kolleginnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 47 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen jeden 3. Freitag um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge. 
    Ich selbst arbeite schon seit über 33 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe und davon fast die Hälfte der Zeit im Pflegekinderbereich. In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell 133 Familien mit 195 Kindern. 
     
    Fragen für das Interview: 
    ·         Toll wäre, wenn Sie Ihre Aufgaben und Funktion einmal unseren Hörer:innen erläutern könnten, was macht  eine Kinder- und Jugendrechtsbeauftrage im Land Hessen den ganzen Tag? 
    ·         Und wie würden Sie Ihre Arbeit Kindern erklären? 
    ·         Wieso glauben Sie, dass gerade auch in unserer Gesellschaft eine Kinder- und Jugendrechtsbeauftragte bedeutsam ist und was verfolgt auch Sozialminister Kai Klose mit der Schaffung dieser Stelle? Ich glaube Hessen ist bisher das einzige Bundesland mit einer Kinder- und Jugendrechtsbeauftragten. 
    ·         Sie gehen ja noch einen Schritt weiter und setzen sich unter anderem dafür ein, dass die Kinder- und Jugendrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden. Wofür wäre dies aus Ihrer Sicht ein wichtiges Zeichen und welche Verbesserungen würde Sie sich dadurch versprechen? 
    ·         Die Universität Hildesheim hat im Rahmen einer Studie mit dem Titel “Das Leben junger Menschen in der Corona-Pandemie" (inzwischen mit den Auswertungen aus JuCo I und II) viele junge Menschen befragt. Im Kontext dieser Studie haben Sie auch eine Auswertung für Hessen beauftragt. Können Sie schon etwas zu den Ergebnissen sagen und welche Schlüsse Sie als Landesbeauftragte für Kinder- und Jugendrechte daraus ziehen? 
    ·         Wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen, welche weiteren Themen haben Sie und das Land Hessen sich im Kontext der Kinder- und Jugendrechte auf die Agenda geschrieben.? 
    ·         Kommen wir zum Bereich Pflegeeltern und Pflegekinder: Die SGB VIII-Reform sieht in diesem Bereich eine deutliche Notwendigkeit mehr für die Beteiligung von Kindern in Pflegefamilien auf den Weg zu bringen. Sie gehen in folgendem Statement aus unserer Sicht noch ein Stück weiter, ich zitiere: „Es ist unsere Aufgabe als Erwachsene, Kinder und Jugendliche nicht nur so zu beteiligen, wie wir es kennen und für richtig halten, sondern sie auch als Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebenswelt zu sehen. Wir können die Jüngeren nicht auf ihre Welt von morgen vorbereiten, wenn wir ihnen nicht fragend und wertschätzend begegnen.“ 
    Was meinen Sie damit genau? Und was schreiben Sie damit auch Eltern ins Stammbuch? 
    ·         Einmal ganz praktisch gefragt: Können sich auch Kinder bzw. Pflegekinder an Sie wenden? Und wenn ja, wie geht das konkret, haben Sie eine Sprechstunde? 
    ·         Aus unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Pflegekinder wissen wir, dass die Zahl de

    • 50 Min.

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