58 Folgen

Warum lachen wir? Und warum lachen wir konkret jetzt? Setup/Punchline ist ein Podcast über das Handwerk des Witzeschreibens und -Performens. In jeder Folge sprechen Comedians über eines ihrer Bits, also eine thematische Einheit an Witzen, und erklären, wie und warum es funktioniert und Menschen zum Lachen bringt.

Setup Punchline Bernhard Hiergeist

    • Comedy
    • 5,0 • 5 Bewertungen

Warum lachen wir? Und warum lachen wir konkret jetzt? Setup/Punchline ist ein Podcast über das Handwerk des Witzeschreibens und -Performens. In jeder Folge sprechen Comedians über eines ihrer Bits, also eine thematische Einheit an Witzen, und erklären, wie und warum es funktioniert und Menschen zum Lachen bringt.

    TALK: Aylin Kockler

    TALK: Aylin Kockler

    Wenn ich dir einen Koffer voll Geld gebe, was für ein Projekt würdest du umsetzen? Das werden Drehbuchautor:innen wie Aylin Kockler gerne gefragt, selbstverständlich auch bei Setup/Punchline. Das Besondere daran ist allerdings: Aylin hat ihr Herzensprojekt kürzlich schon umgesetzt, nämlich die Miniserie Hübsches Gesicht für den Streamingdienst RTL+. In dieser Podcastepisode werden wir erfahren, wie es dazu kam, wie man dabei vorgeht, und warum zwischen Buch und Regie manchmal Ideen auf der Strecke bleiben.

    Außerdem sprechen wir darüber, welche Ideen Aylin lieber auf Papier bearbeitet und welche sie vielleicht erst einmal auf der Stand-up-Bühne testet. Können Drehbuchautor:innen von Comedians lernen und umgekehrt? Was können sie mitnehmen? Und wir erfahren, dass ganz viel
    Drehbucharbeit niemals auf der großen oder kleinen Leinwand landet, und
    warum Aylin auf keinen Fall Judd Apatow enttäuschen möchte.

    Homepage von Aylin Kockler

    Aylin bei Linkedin | bei Instagram | bei IMDB.com

    Serie Hübsches Gesicht bei RTL+

    Zum Weiterhören: Aylin Kockler im Podcast Die unbekannten Unbekannten (u.a. über ihr Zusammentreffen mit Judd Apatow)

    Aylin bei Respect My Size noch ausführlicher über Hübsches Gesicht

    • 1 Std. 7 Min.
    TALK: Henning Bornemann

    TALK: Henning Bornemann

    Woche für Woche verarbeitet Henning Bornemann (gemeinsam mit Axel Naumer) in der Radiosendung Satire Deluxe auf WDR 5 das politische und gesellschaftliche Geschehen. Und vor Satire Deluxe tat er das bereits in anderen Sendungen. Und ganz lang davor tat er das als
    Jugendlicher und Schüler auf der Bühne eigentlich auch schon. Entsprechend häufig fällt in dieser Podcastepisode das Wort „damals“.

    Dass Henning schon länger im Geschäft ist, gestattet ihm aber auch, längerfristige Beobachtungen anzustellen: Wie hat sich Satire im Laufe der Zeit gewandelt? Wie muss sie sich vielleicht auch wandeln, um weiter ernst genommen werden zu können? Warum sind wir bei Stimmenimitationen heute so viel kritischer als früher? Außerdem sprechen wir über die Arbeitsweise bei Satire Deluxe, faule und anspruchsvolle politische Witze, den satirischen Gehalt von Nonsens à la Monty Python und den Unterschied zwischen guter Satire und gutem Quatsch.

    Kurzporträt von Henning beim WDR

    Sendungsseite Satire Deluxe beim WDR

    Beispiel für ein Gedicht aus Berlin

    Henning Bornemann bei Twitter | bei Linkedin

    Informationen zum erwähnten Monty-Python-Sketch „Whicker Island“

    • 1 Std. 6 Min.
    TALK: Das Edinburgh Fringe Festival

    TALK: Das Edinburgh Fringe Festival

    Das Fringe Festival im schottischen Edinburgh wird regelmäßig im August zum komischen Epizentrum. Es ist das wohl größte Kunst- und Kulturfestival der Welt. Zehntausende Künstler:innen und Millionen Besucher reisen an, einen Monat lang gibt es mehrere hundert Shows pro Tag. Und seit Anfang der 2000er dominieren die Comedians. Man könnte glatt vergessen, dass das Fringe 1947 als alternatives Theaterfestival gegründet wurde.

    Trotzdem wird das Festival in Deutschland kaum wahrgenommen, auch wegen der Sprachbarriere. Ein paar Mutige wagen sich aber doch nach Schottland, etwa die Berliner Autorin und Comedienne Freddi Gralle. Sie hat ihr englisches Programm Church Girl Interrupted im August eine Woche auf dem Fringe gespielt und berichtet im Podcast von ihren Erfahrungen. Wie lässt sich eine Show über mehrere tausend Kilometer Entfernung planen? Was tun, wenn einen niemand kennt? Welche praktischen Tipps hat Stewart Lee für junge Comedians auf Lager? Und nicht zuletzt sprechen wir auch über die negativen Aspekte des Fringe, den Konkurrenzkampf etwa und den Druck, sich für Shows zu verschulden.

    Freddis Homepage

    Freddi auf Instagram

    Freddis Profil auf Facebook

    Episode mit Freddi im Bit-Podcast bei Setup/Punchline

    Comedians ‚infest‘ the Edinburgh Fringe (Chortle)

    How Comedy Captured the Edinburgh Fringe (The Skinny)

    ‘Someone’s making money but it’s not us’ – the comics spurning the Edinburgh fringe (Guardian; enthält auch die erwähnte Umfrage zur psychischen Gesundheit)

    • 55 Min.
    TALK: Comedy und Synchronisation

    TALK: Comedy und Synchronisation

    Selbst wenn man kein Bild hat, erkennt man meistens sofort, ob irgendwo eine genuin deutsche Serie läuft oder eine deutsche Synchronisation. Wieso ist das so, wieso klingen US-amerikanische
    Produktionen in der Synchronfassung oft so gepresst, „cool“ und – nun ja – synchronisiert? Muss das so sein? Mit der Synchronsprecherin und -schauspielerin Mesi Sedlmeir gehen wir dieser Frage auf den Grund und erfahren, warum es nicht reicht, einen Text mit möglichst gleicher Silbenanzahl wie im Original zu übersetzen und möglichst lippengetreu zu sprechen.

    Außerdem sprechen wir in dieser Episode darüber, warum die Sitcom als die Königsdisziplin der Synchronisation gilt, und warum ein übersetzter Witz nur in seltenen Fällen ein guter Witz ist. Was macht ein gutes Dialogbuch und gute Dialogregie aus? Wann ist im Synchronstudio Raum für
    Improvisation und wann nicht? Außerdem hören und besprechen wir Beispiele aus Jerks und Scrubs, einem vorbildlichen Beispiel für gelungene Synchronisation.

    Mesi Sedlmeir bei Wikipedia

    Biografie samt Stimmproben

    Eintrag zu Mesi in der Deutschen Synchronkartei

    • 1 Std. 11 Min.
    TALK: Comedy und Männlichkeit

    TALK: Comedy und Männlichkeit

    Manche Comedians fühlen sich offenbar dadurch herausgefordert, dass man in Deutschland fast alles meinen und sagen kann, und gerade Künstler:innen nochmal in ihren Werken besonders geschützt sind. Dann suchen sie akribisch Aufregerthemen und den rassistischen, frauenverachtenden oder transphoben Witz, verbitten sich Kritik und pochen beim geringsten Widerspruch auf ihre Meinungsfreiheit. So simpel, so lächerlich. Und doch ist das alles nicht einfach nur ein Witz, sondern politisches Handeln. Selbst wenn manch Künstler das nicht wahrhaben möchte.

    Für sein Buch Die letzten Männer des Westens hat der Autor Tobias Ginsburg unter Antifeministen und rechten Männerbünden recherchiert und sich auch die Rolle vorgenommen, die dabei Humor und Comedy spielen. Gekränkte Männer, die sich von progressiven Bewegungen unterdrückt fühlten, sagt Tobias, könnten leicht politisch mobilisiert und evtl. sogar radikalisiert werden. Und gerade sie wenden sich einem provokanten, uneigentlichen Sprechen zu. Nur: Die Grenzen zwischen einem provokanten Ausrutscher und einem überzeugten rassistischen Witz sind
    fließend. So wird Humor zum Treiber der Agitierung und Radikalisierung.

    Wir sprechen über die Alt-right, Faschisten in Polen, gepunktete Socken, Wladimir Putin, Gamergate, Hass und transgressive Witze in Onlineforen und darüber, dass sexistische oder rassistische Witze zwar keine politische Heimat haben, in jedem Fall aber eine nahelegen.

    Tobias Ginsburg bei Twitter

    Eintrag zu Tobias Ginsburg bei Wikipedia

    Link zum Buch beim Rowohlt-Verlag

    • 57 Min.
    SP48: Jan Ostendorf und die sendungsbewusste Mutter

    SP48: Jan Ostendorf und die sendungsbewusste Mutter

    Jan Ostendorf ist ein Stand-up-Comedian bzw. Ex-Stand-up-Comedian aus Berlin: Kurz vor Aufnahme der Episode schrieb Jan, er werde seine Stand-up-Karriere nach drei Jahren nun mit sofortiger Wirkung beenden. Wir haben uns trotzdem unterhalten: vor allem über die vielen guten
    Gründe, die es bei aller Liebe und Leidenschaft eben geben kann, eine Kunst nicht weiter zu betreiben. Wozu mache ich das alles überhaupt und führt das hier irgendwohin? Soll es irgendwo hinführen? Lässt sich Stand-up nur als Karriere betreiben oder vielleicht doch auch als Hobby?


    Anhand von einem Bit, das Jan im Rahmen eines Halbsolos im Oktober 2021 im Mad Monkey Room in Berlin gespielt hat, sprechen wir darüber, was seine Stand-up ausgemacht hat, ferner über Authentizität in Comedy; darüber, warum er manchmal den Raum verlassen musste, wenn es auf der Bühne gar zu eitel wurde. Außerdem geht es um die Frage: Wie authentisch kann eine deutsche
    Stand-up-Kultur werden, die, indem sie sich hinter englischsprachigen Vorbildern verschanzt, ihre kulturelle Gebundenheit allzu gerne verleugnet?

    Jans Homepage

    Jan Ostendorf auf Instagram | Facebook

    Jans Bit auf Youtube

    • 29 Min.

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5 Bewertungen

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