You Ask We Explain

Doreen Pretze, Stephan Wiegand

Wissenschaftlich und empathisch, recherchiert und unterhaltsam – das ist unsere Idee, um mit Experten sowie Interessierten über verschiedene Themenbereiche mit Berührungsängsten in der Medizin in Kontakt zu treten. Ein Podcast der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum und den Städtischen Bibliotheken Dresden. Audioproduktion: Johannes Gerstengarbe (Ballroom Studios Dresden)

  1. vor 22 Std.

    Von Daten zum Dialog Teil 1

    Wer über Zahlen nachdenkt, denkt früher oder später auch über Menschen nach. Klingt erstmal wie ein Kalenderspruch, ist aber ziemlich nah dran an dem, was passiert, wenn man sich ernsthaft mit Geld beschäftigt: Hinter jeder Zahl steckt eine Entscheidung, ein System – und ziemlich oft auch ein Ungleichgewicht. Genau da setzte der Auftakt der Schaufler Residency@TU Dresden 2026 an der Technische Universität Dresden an. Im COSMO Wissenschaftsforum traf Kunst auf Wirtschaft – und plötzlich ging es nicht mehr nur um abstrakte Modelle, sondern um die Frage, wie diese Modelle unser Zusammenleben prägen. Genau an dieser Schnittstelle wurde es spannend: Gemeinsam mit Alexander Kemnitz, Professur für Volkswirtschaftslehre – insbesondere Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung, verschob sich der Blick ganz elegant vom Kleinen ins Große. Von der individuellen Zahl auf dem Konto hin zu den Mechaniken, die ganze Volkswirtschaften strukturieren. Und Kemnitz machte dabei einen Punkt, der hängen bleibt: Geld hat die unangenehme Angewohnheit, sich dort zu vermehren, wo ohnehin schon viel davon ist. Eine Art ökonomisches Gravitationsgesetz – Kapital zieht Kapital an. Was erstmal wie eine nüchterne Beobachtung klingt, entfaltet bei näherem Hinsehen eine ziemliche Wucht. Denn der Umkehrschluss ist ebenso gültig: Wo wenig ist, bleibt oft wenig. Oder, anders gesagt: Auch Mangel hat seine eigene Trägheit. Genau hier setzt die künstlerische Perspektive an – und verschiebt die Logik noch einmal: Im Zentrum steht das Künstler:innenduo Quadrature mit Juliane Götz und Sebastian Neitsch. Ihr Projekt The Mass of Money denkt Geld nicht als Zahl auf dem Konto, sondern als physische, fast schon kosmische Kraft. Kapital bekommt hier etwas wie Masse, Bewegung, Gravitation – es zirkuliert, verdichtet sich, zieht an oder stößt ab. Was sonst unsichtbar bleibt, bekommt plötzlich Form. Das Gespräch – moderiert von Pauline Hohn – öffnete Räume für Gedanken, für Interaktion und für einen Diskurs, der sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt. Danke an alle Beteiligten und an den Podcast You Ask We Explain für die Aufzeichnung dieses Auftakts. Musikalische Begleitung Jo Aldinger (https://jochenaldinger.de/) Patrick Neumann (https://www.patrickneumann.net) Geben Sie uns ihr Feedback- einfach, schnell und anonym. Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) im Cosmo Dresden. Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie. Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

    23 Min.
  2. 27. Feb.

    Geteilte Narben, gemeinsame Zukunft Teil 3

    Urban Conversations: Dresden–Coventry (TU Lectures Plus) Was bleibt, wenn Städte sich ihrer verwundeten Geschichte stellen – und einander dabei zuhören? In unserer 40. Folge widmen wir uns dem Dialog zwischen Dresden und Coventry – zwei Städten, deren Namen untrennbar mit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs verbunden sind. Die Bombardierung Coventrys im November 1940 und die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern in einem historischen Zusammenhang, der bis heute nachwirkt – politisch, kulturell, emotional. Die Live-Aufzeichnung dieses besonderen Abends im Raskolnikoff brachte zahlreiche Gäste aus Coventry zusammen, die mit ihrer Haltung des „Father forgive“ eine Perspektive einbrachten, die weit über historisches Gedenken hinausgeht. In Coventry ist Vergebung kein abstrakter Begriff, sondern Teil der städtischen Identität – sichtbar geworden im Wiederaufbau der Kathedrale und in einer Erinnerungskultur, die Versöhnung aktiv anbietet. Dresden hingegen hat einen eigenen Weg des Erinnerns entwickelt – geprägt von Brüchen, Instrumentalisierungen und einer bis heute sensiblen öffentlichen Debatte. Gerade in dieser Unterschiedlichkeit entstand ein intensives Gespräch: nicht im Vergleich von Leid, sondern im gemeinsamen Nachdenken über Verantwortung, Weitergabe von Geschichte und die Frage, was nachfolgenden Generationen bleibt. Wir haben an diesem Abend viele Ebenen berührt - vom individuellen Schicksal bis zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, von persönlichen Geschichten mit hoffnungsvollen Wendungen bis zur Rolle von Städtepartnerschaften, von historischer Analyse bis zu sehr gegenwärtigen Fragen. Die Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Coventry wurde dabei nicht als offizielles Programm verhandelt, sondern als gelebte Beziehung – getragen von Menschen, die über Jahre hinweg Begegnungen ermöglichen, oft jenseits öffentlicher Aufmerksamkeit. Mit uns im Gespräch waren: Tine & Günter Starke – Fotograf:innen, deren Arbeiten den Abend visuell rahmten Sabine Coady Schaebitz von der Coventry University, Herausgeberin von Heritage and Democracy – Introductory Thoughts Rainer Barczaitis – Coventry Coordinator und Übersetzer Johannes Schütz- Historiker, Technische Universität Dresden Was diesen Podcast so interessant macht, ist seine Atmosphäre: eine Stunde, in der historische Schwere auf menschliche Offenheit traf. Eine Stunde, in der deutlich wurde, dass Versöhnung kein abgeschlossener Akt ist, sondern ein fortwährender Prozess – im Gespräch, im Zuhören, im Aushalten unterschiedlicher Perspektiven. Wir danken der Galerie Raskolnikoff herzlich für ihre Gastfreundschaft im Rahmen der Ausstellung von Günter und Tine Starke. Der Raum wurde für diesen Abend zu einem Ort des Vertrauens. Diese Folge lädt dazu ein, das Gespräch mitzuerleben – nicht als historische Lektion, sondern als lebendigen Dialog über Erinnerung, Verantwortung und die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft. Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) Musikalische Begleitung Jo Aldinger (https://jochenaldinger.de/) Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie. Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

    24 Min.
  3. 20. Feb.

    Geteilte Narben, gemeinsame Zukunft Teil 2

    Urban Conversations: Dresden–Coventry (TU Lectures Plus) Was bleibt, wenn Städte sich ihrer verwundeten Geschichte stellen – und einander dabei zuhören? In unserer 40. Folge widmen wir uns dem Dialog zwischen Dresden und Coventry – zwei Städten, deren Namen untrennbar mit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs verbunden sind. Die Bombardierung Coventrys im November 1940 und die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern in einem historischen Zusammenhang, der bis heute nachwirkt – politisch, kulturell, emotional. Die Live-Aufzeichnung dieses besonderen Abends im Raskolnikoff brachte zahlreiche Gäste aus Coventry zusammen, die mit ihrer Haltung des „Father forgive“ eine Perspektive einbrachten, die weit über historisches Gedenken hinausgeht. In Coventry ist Vergebung kein abstrakter Begriff, sondern Teil der städtischen Identität – sichtbar geworden im Wiederaufbau der Kathedrale und in einer Erinnerungskultur, die Versöhnung aktiv anbietet. Dresden hingegen hat einen eigenen Weg des Erinnerns entwickelt – geprägt von Brüchen, Instrumentalisierungen und einer bis heute sensiblen öffentlichen Debatte. Gerade in dieser Unterschiedlichkeit entstand ein intensives Gespräch: nicht im Vergleich von Leid, sondern im gemeinsamen Nachdenken über Verantwortung, Weitergabe von Geschichte und die Frage, was nachfolgenden Generationen bleibt. Wir haben an diesem Abend viele Ebenen berührt - vom individuellen Schicksal bis zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, von persönlichen Geschichten mit hoffnungsvollen Wendungen bis zur Rolle von Städtepartnerschaften, von historischer Analyse bis zu sehr gegenwärtigen Fragen. Die Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Coventry wurde dabei nicht als offizielles Programm verhandelt, sondern als gelebte Beziehung – getragen von Menschen, die über Jahre hinweg Begegnungen ermöglichen, oft jenseits öffentlicher Aufmerksamkeit. Mit uns im Gespräch waren: Tine & Günter Starke – Fotograf:innen, deren Arbeiten den Abend visuell rahmten Sabine Coady Schaebitz von der Coventry University, Herausgeberin von Heritage and Democracy – Introductory Thoughts Rainer Barczaitis – Coventry Coordinator und Übersetzer Johannes Schütz- Historiker, Technische Universität Dresden Was diesen Podcast so interessant macht, ist seine Atmosphäre: eine Stunde, in der historische Schwere auf menschliche Offenheit traf. Eine Stunde, in der deutlich wurde, dass Versöhnung kein abgeschlossener Akt ist, sondern ein fortwährender Prozess – im Gespräch, im Zuhören, im Aushalten unterschiedlicher Perspektiven. Wir danken der Galerie Raskolnikoff herzlich für ihre Gastfreundschaft im Rahmen der Ausstellung von Günter und Tine Starke. Der Raum wurde für diesen Abend zu einem Ort des Vertrauens. Diese Folge lädt dazu ein, das Gespräch mitzuerleben – nicht als historische Lektion, sondern als lebendigen Dialog über Erinnerung, Verantwortung und die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft. Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) Musikalische Begleitung Jo Aldinger (https://jochenaldinger.de/) Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie. Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

    19 Min.
  4. 13. Feb.

    Geteilte Narben, gemeinsame Zukunft Teil 1

    Urban Conversations: Dresden–Coventry (TU Lectures Plus) Was bleibt, wenn Städte sich ihrer verwundeten Geschichte stellen – und einander dabei zuhören? In unserer 40. Folge widmen wir uns dem Dialog zwischen Dresden und Coventry – zwei Städten, deren Namen untrennbar mit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs verbunden sind. Die Bombardierung Coventrys im November 1940 und die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern in einem historischen Zusammenhang, der bis heute nachwirkt – politisch, kulturell, emotional. Die Live-Aufzeichnung dieses besonderen Abends im Raskolnikoff brachte zahlreiche Gäste aus Coventry zusammen, die mit ihrer Haltung des „Father forgive“ eine Perspektive einbrachten, die weit über historisches Gedenken hinausgeht. In Coventry ist Vergebung kein abstrakter Begriff, sondern Teil der städtischen Identität – sichtbar geworden im Wiederaufbau der Kathedrale und in einer Erinnerungskultur, die Versöhnung aktiv anbietet. Dresden hingegen hat einen eigenen Weg des Erinnerns entwickelt – geprägt von Brüchen, Instrumentalisierungen und einer bis heute sensiblen öffentlichen Debatte. Gerade in dieser Unterschiedlichkeit entstand ein intensives Gespräch: nicht im Vergleich von Leid, sondern im gemeinsamen Nachdenken über Verantwortung, Weitergabe von Geschichte und die Frage, was nachfolgenden Generationen bleibt. Wir haben an diesem Abend viele Ebenen berührt - vom individuellen Schicksal bis zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, von persönlichen Geschichten mit hoffnungsvollen Wendungen bis zur Rolle von Städtepartnerschaften, von historischer Analyse bis zu sehr gegenwärtigen Fragen. Die Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Coventry wurde dabei nicht als offizielles Programm verhandelt, sondern als gelebte Beziehung – getragen von Menschen, die über Jahre hinweg Begegnungen ermöglichen, oft jenseits öffentlicher Aufmerksamkeit. Mit uns im Gespräch waren: Tine & Günter Starke – Fotograf:innen, deren Arbeiten den Abend visuell rahmten Sabine Coady Schaebitz von der Coventry University, Herausgeberin von Heritage and Democracy – Introductory Thoughts Rainer Barczaitis – Coventry Coordinator und Übersetzer Johannes Schütz- Historiker, Technische Universität Dresden Was diesen Podcast so interessant macht, ist seine Atmosphäre: eine Stunde, in der historische Schwere auf menschliche Offenheit traf. Eine Stunde, in der deutlich wurde, dass Versöhnung kein abgeschlossener Akt ist, sondern ein fortwährender Prozess – im Gespräch, im Zuhören, im Aushalten unterschiedlicher Perspektiven. Wir danken der Galerie Raskolnikoff herzlich für ihre Gastfreundschaft im Rahmen der Ausstellung von Günter und Tine Starke. Der Raum wurde für diesen Abend zu einem Ort des Vertrauens. Diese Folge lädt dazu ein, das Gespräch mitzuerleben – nicht als historische Lektion, sondern als lebendigen Dialog über Erinnerung, Verantwortung und die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft. Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) Musikalische Begleitung Jo Aldinger (https://jochenaldinger.de/) Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie. Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

    21 Min.
  5. 6. Feb.

    Daten begreifen. Forschung erleben. Teil 3

    Wie können wir komplexe Forschung verständlich, spannend und inklusiv vermitteln? Dieser Podcast nimmt Sie mit hinter die Kulissen der Ausstellung //DataSpaces an der TU Dresden. Von interaktiven Exponaten wie Schwarm-Simulationen und Chatbots bis zu historischen Rechenmaschinen: //DataSpaces macht digitale Forschung erlebbar – für Kinder, Familien, Studierende und Forschende. Die Folgen beleuchten die Ausstellung selbst, ihren Entstehungsprozess und die Learnings: Welche Themen werden gezeigt, wie entstehen die Exponate, welche Rolle spielen Technik, Design und Vermittlung, und wer sind die „heimlichen Held:innen“ hinter den Kulissen? Einblick in ein interdisziplinäres Pilotprojekt, das Wissenschaft greifbar macht, den Dialog fördert und zeigt, wie Digitalisierung unsere Welt verändert. Diese Folge versteht sich als Reflexionsraum und Wissensspeicher: Er macht Erfahrungen aus dem Projekt //DataSpaces zugänglich, regt zur Diskussion an und zeigt, wie Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter gelingen kann – dialogisch, partizipativ und nah an den Menschen. Heimliche Helden und Learnings Was hat funktioniert – und wo lagen die Herausforderungen? Der dritte Teil blickt ehrlich auf Erfolge und Stolpersteine: hohe Publikumsakzeptanz, der Wert haptischer und interaktiver Zugänge, aber auch Herausforderungen in Technikmanagement, Projektorganisation, Finanzierung, Marketing und Inklusion. Besonderes Augenmerk gilt den „heimlichen Held:innen“ des Projekts – Studierenden, Technikbetreuer:innen und Vermittler:innen, deren Arbeit oft unsichtbar bleibt. Der Podcast fragt nach dem langfristigen Nutzen der Ausstellung, nach Verstetigung, Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven – und formuliert bewusst einen positiven Ausblick. Gäste: Monika Reich Konzept, Strategie, Storytelling, Bildung Brian Eschrich Exponate, UX, Hardware/Software, Prototypenentwicklung Robert Fischer Netzwerk, Strategie, Design, Entwicklung

    26 Min.
  6. 30. Jan.

    Daten begreifen. Forschung erleben. Teil 2

    Wie können wir komplexe Forschung verständlich, spannend und inklusiv vermitteln? Dieser Podcast nimmt Sie mit hinter die Kulissen der Ausstellung //DataSpaces an der TU Dresden. Von interaktiven Exponaten wie Schwarm-Simulationen und Chatbots bis zu historischen Rechenmaschinen: //DataSpaces macht digitale Forschung erlebbar – für Kinder, Familien, Studierende und Forschende. Die Folgen beleuchten die Ausstellung selbst, ihren Entstehungsprozess und die Learnings: Welche Themen werden gezeigt, wie entstehen die Exponate, welche Rolle spielen Technik, Design und Vermittlung, und wer sind die „heimlichen Held:innen“ hinter den Kulissen? Einblick in ein interdisziplinäres Pilotprojekt, das Wissenschaft greifbar macht, den Dialog fördert und zeigt, wie Digitalisierung unsere Welt verändert. Diese Folge versteht sich als Reflexionsraum und Wissensspeicher: Er macht Erfahrungen aus dem Projekt //DataSpaces zugänglich, regt zur Diskussion an und zeigt, wie Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter gelingen kann – dialogisch, partizipativ und nah an den Menschen. Beliebte Themen und Exponate Wie entsteht eine Ausstellung wie //DataSpaces eigentlich? Im zweiten Teil geht es um Themenfindung, Modulkonzeption und Exponatentwicklung. Die Beteiligten sprechen über interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Informatik, Mathematik, Design, Kustodie und Vermittlung, über iterative Designprozesse, Prototyping und Nutzer:innenorientierung. Diskutiert wird, warum gerade die Themen Komplexität, Hochleistungsrechnen und Datenvisualisierung gewählt wurden, wie niedrigschwellige Zugänge entwickelt werden und welche Rolle Workshops, Förderprogramme und internationale Kooperationen spielen. Dabei wird auch reflektiert, was andere Vermittlungs- und Plattformprojekte aus diesem Prozess lernen können. Gäste: Monika Reich Konzept, Strategie, Storytelling, Bildung Brian Eschrich Exponate, UX, Hardware/Software, Prototypenentwicklung Robert Fischer Netzwerk, Strategie, Design, Entwicklung

    19 Min.

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Wissenschaftlich und empathisch, recherchiert und unterhaltsam – das ist unsere Idee, um mit Experten sowie Interessierten über verschiedene Themenbereiche mit Berührungsängsten in der Medizin in Kontakt zu treten. Ein Podcast der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum und den Städtischen Bibliotheken Dresden. Audioproduktion: Johannes Gerstengarbe (Ballroom Studios Dresden)