14 episodes

Das kontroverse Interview mit dem Gast der Woche. Oder die Sendung, die BundesrätInnen und ManagerInnen, Kulturschaffenden und PolitikerInnen die Gelegenheit gibt, ihre Position in mehr als einem kurzen Statement darzulegen.

Samstagsrundschau Schweizer Radio und Fernsehen

    • News

Das kontroverse Interview mit dem Gast der Woche. Oder die Sendung, die BundesrätInnen und ManagerInnen, Kulturschaffenden und PolitikerInnen die Gelegenheit gibt, ihre Position in mehr als einem kurzen Statement darzulegen.

    Wie kommen wir da wieder raus, Herr Vogt?

    Wie kommen wir da wieder raus, Herr Vogt?

    Seit drei Wochen steht die Schweiz wegen den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus teilweise still. Wie lange kann das so weitergehen? Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, erklärt, wie er sich den Ausstieg aus dem Stillstand vorstellt. Der wirtschaftliche Schaden in den ersten drei Wochen des Teil-Shutdowns geht in die Milliarden. Für Hunderttausende von Angestellten ist Kurzarbeit beantragt. Dennoch wurden die Massnahmen des Bundesrates in den ersten beiden Wochen kaum kritisiert. Nun aber mehren sich die Stimmen, die eine Abkehr von den strengen Massnahmen beantragen. Geschäfte sollen wieder öffnen dürfen. Teilt Valentin Vogt diese Pläne? Wie sieht seine Exit-Strategie aus? Er ist Gast in der «Samstagsrundschau» bei Hans-Peter Künzi.

    • 29 min
    Bundesrat Ueli Maurers Milliardenhilfe in Corona-Zeiten

    Bundesrat Ueli Maurers Milliardenhilfe in Corona-Zeiten

    Die Welt ist aus den Fugen geraten. Als Folge des Corona-Virus hat auch der Bundesrat in der Schweiz das öffentliche Leben lahmgelegt und einen beträchtlichen Teil der Wirtschaft geschlossen.  Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm, um diese aufzufangen nimmt der Bundesrat 42 Milliarden Franken in die Hand. Aber reicht das?

    Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer wird in der Krise zu einer der wichtigsten Figuren im Bundesrat. Er ist massgeblich beteiligt an den Hilfspaketen für die Wirtschaft; insbesondere am 20 Milliarden-Paket, mit dem der Bund Kredite absichert, welche die Banken notleidenden Unternehmen gewähren. Das Instrument wird von allen begrüsst, gleichwohl dürfte das wohl nicht das letzte Wort gewesen sein. Weitergehende Forderungen stehen im Raum: A-Fonds-Perdu-Beiträge für Unternehmer etwa, die in eine Schuldenfalle geraten könnten; oder ein Konjunkturprogramm nach der Soforthilfe.

    Es sind Zeiten, in denen auch alte Weltanschauungen über Bord geworfen werden müssen. Plötzlich rufen auch bürgerliche Politiker und Wirtschaftskapitäne den Staat eindringlich um Hilfe. Was sagt Ueli Maurer zu all dem? Er ist Gast in der «Samstagsrundschau» bei Oliver Washington.

    • 29 min
    Wirtschaftsminister Guy Parmelin

    Wirtschaftsminister Guy Parmelin

    Wirtschaftsminister Guy Parmelin war nicht dabei, als der Bundesrat Anfang Woche die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus drastisch verschärft hat. Ende Woche nun hat er ein milliardenschweres Hilfspaket zur Stützung der Schweizer Wirtschaft vorgestellt. Reicht das? Aus den vor einer Woche angekündigten zehn Milliarden Franken sind über 40 Milliarden geworden. Liquiditätshilfen für Unternehmen, eine Ausdehnung der Kurzarbeitsentschädigung und Unterstützungsmassnahmen für Selbstständigerwerbende hat der Bundesrat angekündigt.

    Warum sind das die richtigen Massnahmen? Wie stellt der Bund sicher, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird und hat die Schweiz die wirtschaftlichen Konsequenzen des Coronavirus zu lange unterschätzt?

    Bundesrat Guy Parmelin, der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, stellt sich diesen Fragen in der «Samstagsrundschau».

    • 29 min
    «Reicht das, Herr Berset?»

    «Reicht das, Herr Berset?»

    Das Leben in der Schweiz hat sich von einem Tag auf den anderen verändert. Wegen dem Coronavirus haben der Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset drastische Massnahmen erlassen. Beispielsweise werden die Schulen geschlossen und Veranstaltungen mit über 100 Personen werden verboten. Die Massnahmen werden mehrheitlich begrüsst. Viele fragen sich jedoch, ob es nicht noch härtere Einschnitte ins tägliche Leben gebraucht hätte. Auch stellt sich die Frage, wie gut die Spitäler auf eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus vorbereitet sind. Gibt es genügend Betten, gibt es genügend Personal, was passierte, wenn auch das Spital-Personal wegen des Virus ausfällt.?

    Die Wirtschaft ist ebenfalls hart betroffen. Eine Rezession scheint nur noch schwierig zu vermeiden. Auch hier will der Bundesrat mit einem 10-Milliarden-Paket aushelfen. Auch hier stellt sich aber schon die Frage: Reicht das wirklich?

    Alain Berset nimmt Stellung in der «Samstagsrundschau» bei Hans-Peter Künzi.

    • 30 min
    Das Coronavirus und die Forderungen der Schweizer Wirtschaft

    Das Coronavirus und die Forderungen der Schweizer Wirtschaft

    Kurzarbeit, Interventionen der Nationalbank, unbürokratische Hilfe für Unternehmen, denen das Geld ausgeht – die Forderungen der Wirtschaft an den Bund kamen fast so schnell, wie das Coronavirus die Schweiz erfasst hat.  Aufnehmen und analysieren muss diese Forderungen das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. Was ist möglich, was sinnvoll und was führt zu weit?

    Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch ist Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO. Wie geht sie mit den unterschiedlichen Forderungen um, angesichts der Tatsache, dass die Situation sich fast stündlich verändert? Und wie besorgt ist sie um die Schweizer Wirtschaft längerfristig? Auch zum sprunghaften Anstieg der Schweizer Kriegsmaterialexporte im letzten Jahr nimmt SECO-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch Stellung, als Gast in der «Samstagsrundschau» bei Klaus Ammann.

    • 29 min
    Das neue Coronavirus hat sich weltweit ausgebreitet

    Das neue Coronavirus hat sich weltweit ausgebreitet

    Vor zwei Wochen noch sagte das Bundesamt für Gesundheit, das Risiko sei gering, dass es in Europa und der Schweiz zu einer unkontrollierten Ausbreitung des neuen Coronavirus komme. Unterdessen aber werden aus vielen Ländern immer mehr Menschen gemeldet, die mit dem neuen Virus angesteckt sind. Zum Teil nehmen die Zahlen sprunghaft zu. Auch in der Schweiz. Hat das BAG die Situation also zu lange falsch eingeschätzt?

    Pascal Strupler ist der Direktor des Bundesamtes für Gesundheit. Er dürfte eine anstrengende Woche hinter sich haben, mit zahlreichen Krisensitzungen und Medienauftritten. Dabei musste sich das BAG zum Teil auch heftige Kritik anhören. Verschiedene Wissenschaftler und Ärzte haben das Krisenmanagement des BAG scharf kritisiert, es habe die Lage tatsächlich lange falsch eingeschätzt. Von anderer Seite bekommt die Bundesbehörde dafür Lob für das unaufgeregte Krisenmanagement. Was sagt Pascal Strupler zu all dem? Zudem interessiert, wie sich die Lage weiter entwickeln wird. Unterdessen heisst es von Seiten des BAG, dass man mit dem Virus wohl noch einige Zeit werde leben müssen. Was heisst das?

    Pascal Strupler ist Gast in der «Samstagsrundschau» bei Oliver Washington.

    • 29 min

Top Podcasts In News

Listeners Also Subscribed To

More by Schweizer Radio und Fernsehen