KMUStorys

SVC / CH Media
KMUStorys

Die grossen Geschichten der kleinen und mittleren Unternehmen. Schweizer Unternehmerinnen und Unternehmer verraten ihre Erfolgsgeheimnisse. Wertvolle Tipps rund um Führung, Innovation, Nachfolgeplanung und alles, was ein KMU erfolgreich macht. Ein Podcast des Swiss Venture Clubs SVC.

  1. FEB 14

    Hans-Jörg Bertschi, Verwaltungsratspräsident Bertschi AG

    Im Zuge ihrer globalen Entwicklung hat die weltweit tätige Chemielogistikfirma Bertschi AG drei Standorte überprüft: Bertschis Heimatgemeinde Dürrenäsch, Rotterdam mit dem wichtigsten Hafen Europas oder das fortschrittliche Singapur. Warum sich Dürrenäsch dabei durchgesetzt hat, erzählt Verwaltungsratspräsident Hans-Jörg Bertschi Moderator Oliver Steffen in der neuesten Folge des Podcasts «KMUStorys» des Swiss Venture Club (SVC).   Die Bertschi AG ist mit rund einer Milliarde Franken Umsatz eines der grössten Familienunternehmen der Schweiz. Sie sähen grosse Vorteile, als Familienunternehmen tätig zu sein, sagt Verwaltungsratspräsident Hans-Jörg Bertschi: «Wir sind in einem volatilen Markt und müssen schnell reagieren können, gleichzeitig aber langfristig denken, weil wir viel investieren müssen. Das können börsenkotierte Unternehmen nicht, weil sie kurzfristigen Entwicklungen ausgesetzt sind». Ihre Kunden würden langfristige Beziehungen wollen, weil sie Lieferketten aufbauen müssen. Als Familienunternehmen könnte die Bertschi AG genau diese Kontinuität bieten. Auch wenn die Bertschi AG nur noch gut zwei Prozent ihres Umsatzes in der Schweiz macht, sei ihm die Heimat wichtig, sagt Bertschi. Sie hätten vor zwölf Jahren, als sie die globale Entwicklung starteten, drei Standorte überprüft: Singapur, Rotterdam und Dürrenäsch im Kanton Aargau. «Wir sind zum Schluss gekommen, dass Dürrenäsch der beste Standort ist», erzählt Hans-Jörg Bertschi Moderator Oliver Steffen in der 43. Folge des Podcasts KMUStorys.

    35 min
  2. 12/13/2024

    Peter Jakob, CEO Jakob Rope Systems

    Peter Jakob führt die Seilerei Jakob - heute «Jakob Rope Systems» - im Emmental in dritter Generation. Peter Jakob war in den letzten Jahren beruflich in Vietnam oder Saudi Arabien unterwegs. Wie die einst kleine Seilerei so international wurde, erzählt Peter Jakob Moderator Nik Hartmann in der neuesten Folge des Podcasts «KMUStorys» des Swiss Venture Club (SVC). Jakob Rope Systems stellt unter anderem Architekturseile für Bauwerkkonstruktionen und Seilnetze her. Diese ermöglichen Fassadenbegrünungen oder beinahe transparente Barrieren für Tiergehege oder Aussichtsplattformen. Im Sicherheitsbereich dienen sie als Schutz- und Fallvorrichtungen. «Wir stellen auch heute noch Seile her» Die Frage sei nicht, wie viel, sondern ob Jakob Rope Systems noch Seile herstellt, sagt Peter Jakob. «Wir bilden auch noch Seiler aus. Das Wissen über das Produkt soll in der Firma erhalten bleiben». Am Standort Trubschachen im Emmental sind über 100 Leute beschäftigt. Weitere rund 600 Mitarbeitende stellen in Vietnam das erfolgreichste Produkt der Firma her, das Webnet. «In Vietnam haben viele flinke Hände» Diese braucht es, denn das Webnet wird in mühsamer Handarbeit zusammengesetzt. «Die Leute in Vietnam kommen entweder vom Reisfeld oder von der Universität. Dort gibt es kein duales Bildungssystem. Sie sind alle sehr ambitioniert und die von der Universität sehr gut ausgebildet», erzählt Peter Jakob. Warum ihm der Austausch zwischen den Iginieuren und den Handwerkern wichtig ist und wie es in Saudi Arabien zum grösster Projekt der Firmengeschichte gekommen ist, erzählt Peter Jakob Moderator Nik Hartmann in der 41. Folge des Podcasts «KMUStorys».

    34 min
  3. 11/15/2024

    Jan Schibli, Inhaber Schibli Gruppe

    Der 53-jährige Jan Schibli leitet die Schibli-Gruppe in dritter Generation seit über 20 Jahren. Gewinnmaximierung interessiere ihn wenig – ihm sei es wichtiger, dass sich die Menschen um ihn herum weiterentwickeln. Warum er weniger die junge als vielmehr seine eigene Generation kritisiert, erzählt er Moderator Nik Hartmann in der neuesten Folge des Podcasts «KMUStorys» des Swiss Venture Club (SVC).   Die Schibli Gruppe AG mit Sitz in Zürich war ursprünglich als kleines Elektrounternehmen gestartet. Über die Jahrzehnte hat sich die Firma zu einem führenden Anbieter von elektrotechnischen Dienstleistungen in der Region Zürich entwickelt. Redete man früher vom Stromer, macht die Schibli Gruppe heute alles, was mit elektrischer Energie zusammenhängt. Bei der Firma arbeiten über 600 Menschen, über 100 davon sind Lernende.   „Die jungen Menschen suchen nach Werten“   „Ich habe viel mit jungen Menschen zu tun“, sagt Jan Schibli. „In meiner Branche jammern viele über die Jungen. Ich habe jedoch früh gelernt, mir selbst den Spiegel vorzuhalten. Dabei ist mir aufgefallen, dass meine Generation oft zu bequem ist.“   Jan Schibli ist zudem Präsident des EHC Kloten. Dies sei ihm nicht zu viel, da er eine gute Geschäftsleitung habe und viel delegieren könne. Ihm bleibe sogar ausreichend Freizeit und Zeit für Ferien, sagt Jan Schibli.   „Bescheidenheit ist mir sehr wichtig“   Seine Freizeit verbringt Jan Schibli gerne in seinem Ferienhaus am Sihlsee. Er habe sich auch schon überlegt, einen Marathon zu laufen, dies jedoch wieder verworfen. Auch ein Motorrad habe er sich nicht gekauft, und den Kilimandscharo zu besteigen, sei ebenfalls keine Option für ihn. „Ich möchte einfach möglichst fit sein und für meine Kinder und Vereine da sein“, erzählt Jan Schibli im Gespräch mit Moderator Nik Hartmann in der 40. Folge des Podcasts «KMUStorys».

    30 min
  4. 09/20/2024

    Monika Walser, CEO de Sede Switzerland

    Monika Walser ist seit 2014 CEO und Miteigentümerin der Schweizer Möbelmanufaktur de Sede, die für ihre handgefertigten, langlebigen Möbel bekannt ist. Die Produktion, die vollständig in der Schweiz stattfindet, ist für Walser essenziell: „Wir produzieren alles in der Schweiz. Alle können bei uns in Klingnau vorbeikommen und sich davon überzeugen.“ Ihr Ziel ist, dass die Möbel „Generationen überdauern“. „Wir können individuell auf jedes Sofa und jeden Sessel eingehen“ Der internationale Durchbruch kam 1968, als de Sede-Möbel im James-Bond-Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ zu sehen waren. „Seitdem hatten wir immer wieder Möbel in Filmen, sei es der Tatzelwurm, Sessel oder Sofas,“ so Walser. Besonders das modulare Tatzelwurm-Sofa wurde zu einem Klassiker. «Als gelernte Damenschneiderin weiss ich, was es bedeutet, Nähte von Hand zu nähen» Als die gelernte Damenschneiderin Monika Walser das Unternehmen übernahm, war de Sede in einer finanziellen Schieflage. „Ich habe ein Team angetroffen, das mit Leidenschaft dabei war, obwohl sie manchmal den Lohn zu spät bekommen haben.“ Heute liegt ihr Fokus auf dem Handwerk. «Wir müssen die Administration, den ganzen Papierkram klein halten und digitalisieren und das Handwerk aufrechterhalten, wenn wir alle Kundenwünsche erfüllen wollen», sagt Monika Walser im Gespräch mit Moderator Nik Hartmann in der 38. Folge des Podcasts KMUStorys.

    31 min
  5. 08/16/2024

    Raffael Dickreuter, CEO Superba AR

    Mit 23 Jahren reiste Raffael Dickreuter in die USA und startete als Praktikant in der Filmbranche. Seine Ziele: Mit Steven Spielberg arbeiten und an einem Terminator-Film mitarbeiten. Beides hat der Berner erreicht, bevor er nach 13 Jahren und 40 Filmen ins Silicon Valley wechselte. 2017 gründetet er sein Unternehmen Superba AR, welches Augmented Reality Applikationen entwickelt. «Der Amerikaner hat nur sich selbst, darum ist der grosse Wurf immer sein Traum» Seit 18 Jahren lebt Raffael Dickreuter in den USA, besucht aber seine Schweizer Heimat immer noch gerne und regelmässig. Sein Unternehmen beschäftigt auch einen Mitarbeitenden in Zürich. Die Unterschiede zwischen der Schweizer und der Amerikanischen Mentalität erlebt der 43-Jährige täglich: In den USA sucht man immer den nächsten Deal, den nächsten grossen Wurf, so Dickreuter. «In der Schweiz wollen wir möglichst kein Risiko und nicht zu grosse Veränderungen». An sich selbst kenne er inzwischen beide Seiten. «Am spannendsten finde ich, gute Leute zu finden» Mit seinen Unternehmen Superba AR arbeitet Dickreuter und sein Team an Applikationen, die insbesondere auch mit künstlicher Intelligenz arbeiten. Kunden des Berners sind dabei etwa die NFL (National Football League), Netflix oder Amazon. Seine 10 Mitarbeitenden verteilen sich auf Los Angeles, Miami, Zürich oder virtuell von irgendwo auf der Welt. Physisch gesehen hat sich das vollständige Team noch nie.

    32 min
  6. 06/14/2024

    Thomas Binggeli, CEO Thömus

    Thomas «Thömu» Binggeli ist ein Schweizer Velo-Pionier. Seine «Thömus»-Velos verkörpern Fortschritt und Exzellenz. Was den Erfinder des «Stromers» heute beschäftigt, und wie er die Zukunft des Velos sieht, erzählt Thömu Moderator Nik Hartmann in der neusten Folge des Podcasts «KMUStorys» des Swiss Venture Club (SVC). Mit 17 Jahren verkaufte Thömu die Schafe seiner Eltern, während diese in den Ferien waren. Er musste im Stall des elterlichen Bauernhofs Platz schaffen, damit er an Velos schrauben konnte. Über 30 Jahre später ist der Bauernhof im bernischen Oberried der Hauptsitz der Velomarke «Thömus». Aber nicht nur: Im «Swiss Bike Park» neben dem Bauernhof gibt es einen Velo-Funpark, Bike-Trails, einen Pump Track oder ein Velodrome. Im Podcast sagt Thömu, dass es für ihn klar gewesen sei, dass Oberried der Ort sei, an dem er eine Plattform fürs Velo bieten will. «Von hier aus hat mir das Velo den Weg in die Welt eröffnet» Thömu wohnt noch immer im Bauernhaus. «Hier durfte ich meine Kindheit verbringen, von hier aus, hat mir das Velo den Weg in die Welt eröffnet. Hier ist viel Velo-Geschichte entstanden», sagt Thömu. Zum Beispiel der Stromer, das erste digitale Velo. An die Erfindung des E-Bikes denkt Thömu gerne zurück. «Ich hätte mir aber gewünscht, dass sich der Markt schneller entwickelt und mehr Menschen vom Auto aufs Velo umsteigen». «Ich habe die Mobilität nicht revolutioniert, aber wir sind neue Wege gegangen» Das Velo sei mit Abstand das effizienteste Transportmittel. Es brauche aber noch bessere Velo-Infrastrukturen. «Und Velofahrer müssen lernen, den inneren Sauhund zu überwinden und sich auch bei schlechtem Wetter auf den Sattel schwingen». Man müsse es testen und erfahren, denn beim Velofahren könne man den Kopf «verlüften», ist draussen und bewegt sich, erzählt Thomas Binggeli im Gespräch mit Moderator Nik Hartmann in der 36. Folge des Podcasts KMUStorys.

    30 min

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