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Das Ende – Was wäre, wenn es uns nicht an Visionen und Ideen für eine bessere Gesellschaft fehlt - sondern an der Fähigkeit, ein gutes Ende zu finden und das Alte gehen zu lassen?

Warum wir das Ende wichtig finden:
Der Drang nach neuen Visionen, die Diskussionen über Zukunftsszenarien und Gesellschaftsgestaltung bekommen mehr und mehr Aufmerksamkeit - wir müssen mehr machen und neue Initiativen starten, uns vernetzen. Gleichzeitig beobachten wir, dass wir an Ideen, Karrieren, Gruppen Organisationen und Nationalstaatsideen festhalten, die nicht mehr zu funktionieren scheinen. Loslassen, Dinge beenden und mit etwas abzuschließen wird oft als Versagen wahrgenommen. Wie soll etwas Neues in die Welt kommen, wenn das Alte nicht gehen darf? Wie soll man einatmen, wenn nicht ausgeatmet werden kann. Worauf kann das Neue wachsen, wenn die Ressourcen gebunden sind?

Das Ende nimmt sich diesem Thema an. Wie können wir uns der Ungewissheit stellen, Dinge beenden ohne sicher zu wissen was danach kommt - wertschätzend und würdevoll. In einer Serie von Podcasts, Texten und einer Konferenz in Berlin wollen wir uns diesem Thema stellen.

Wir?
Bisher sind wir zu dritt: Ilan, Linnea und Robert. Aber wir wollen unseren Kreis erweitern mit Gesellschaftsgestaltenden in verschiedenen Funktionen, Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, soziale Unternehmer:innen und politische Aktivist:innen. Und gerne auch mit Dir.

Warum?
Was nehmen wir mit aus dem Prozess? Konfrontation mit dem Thema das Ende führt dazu, dass wir Prozesse in Organisationen und Gesellschaft anders angehen. Wir lernen loszulassen und geben somit dem unbekannten Neuen die Chance in die Welt zu treten.

Das Ende Ilan Siebert, Linnea Riensberg, Robert Stulle

    • Society & Culture

Das Ende – Was wäre, wenn es uns nicht an Visionen und Ideen für eine bessere Gesellschaft fehlt - sondern an der Fähigkeit, ein gutes Ende zu finden und das Alte gehen zu lassen?

Warum wir das Ende wichtig finden:
Der Drang nach neuen Visionen, die Diskussionen über Zukunftsszenarien und Gesellschaftsgestaltung bekommen mehr und mehr Aufmerksamkeit - wir müssen mehr machen und neue Initiativen starten, uns vernetzen. Gleichzeitig beobachten wir, dass wir an Ideen, Karrieren, Gruppen Organisationen und Nationalstaatsideen festhalten, die nicht mehr zu funktionieren scheinen. Loslassen, Dinge beenden und mit etwas abzuschließen wird oft als Versagen wahrgenommen. Wie soll etwas Neues in die Welt kommen, wenn das Alte nicht gehen darf? Wie soll man einatmen, wenn nicht ausgeatmet werden kann. Worauf kann das Neue wachsen, wenn die Ressourcen gebunden sind?

Das Ende nimmt sich diesem Thema an. Wie können wir uns der Ungewissheit stellen, Dinge beenden ohne sicher zu wissen was danach kommt - wertschätzend und würdevoll. In einer Serie von Podcasts, Texten und einer Konferenz in Berlin wollen wir uns diesem Thema stellen.

Wir?
Bisher sind wir zu dritt: Ilan, Linnea und Robert. Aber wir wollen unseren Kreis erweitern mit Gesellschaftsgestaltenden in verschiedenen Funktionen, Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, soziale Unternehmer:innen und politische Aktivist:innen. Und gerne auch mit Dir.

Warum?
Was nehmen wir mit aus dem Prozess? Konfrontation mit dem Thema das Ende führt dazu, dass wir Prozesse in Organisationen und Gesellschaft anders angehen. Wir lernen loszulassen und geben somit dem unbekannten Neuen die Chance in die Welt zu treten.

    Das Ende aus Sicht der Systemtheorie

    Das Ende aus Sicht der Systemtheorie

    Interview mit Fritz B. Simon, Urgestein der Systemtheorie, Dr. med., Professor für Führung und Organisation an der Universität Witten/Herdecke; Systemischer Organisationsberater, Psychiater, Psychoanalytiker und systemischer Familientherapeut; Mitbegründer von Simon, Weber and Friends und Autor zahlreicher Bücher und Artikel.

    • 46 min
    Das Ende des Patriarchats

    Das Ende des Patriarchats

    Interview mit Carolin Wiedemann, Journalistin, Soziologin und Autorin des Buches „Zart und frei - Vom Sturz des Patriarchats“

    Unter Patriarchat ist eine Ordnung zu verstehen, die die Menschen nach wie vor aufteilt. Und zwar in zwei vermeintlich von Natur aus zu unterscheidenden Gruppen: Männer und Frauen. Zwischen den beiden Gruppen gibt es ein deutliche Hierarchisierung. „Männliches“ wird wertvoller und wichtiger bewertet als „weibliches“. Was sich nicht in diese binäre Matrix einordnen will, wird angegriffen, oft mit großer Gewaltbereitschaft. Diese Muster sind tief in der Gesellschaft verankert und werden oft unbewusst beständig reproduziert und aufrecht erhalten.

    Im Gespräch mit Carolin Wiedemann kommen wir auf interessante Fragen:


    - Was hat das Modell der Kleinfamilie mit dem Patriarchat zu tun?
    - Seit wann gibt es eigentlich das Recht (für jeden Mann) zu heiraten?
    - Wie hängt das Patriarchat mit dem Kapitalismus zusammen?
    - Warum nehmen wir die strikt binäre Teilung der Menschen in Frauen und Männer als „natürlich“ an?
    - Was hat das alles mit Sicherung der Erbschaft zu tun?
    - Aus welchen Gründen halten wir als Gesellschaft noch immer mehrheitlich am Patriarchat fest?
    - Was könnten wir gewinnen, wenn wir das Patriarchat überwinden und beenden?
    - Warum wird ein Ende des Patriarchats auch für Männer bereichernd?

    • 45 min
    Designing the End of Products

    Designing the End of Products

    Interview with Joe Macleod, Head of Endineering at andEnd, TEDx Speaker, Author of the Books “Ends” and “Endineering”

    “In developing digital products and services we have this focus on onboarding users, onboarding users, onboarding users… But how does this end? How does the consumer get rid of this product? That question never comes up.”

    How many ads have you designed? How many products have you launched? Have you ever designed an ending? Does it matter?

    There is a gap in the consumer lifecycle that needs attention - the end. The problems of consumerism are piled high in this gap: hoarding, pollution, unwanted pictures on social media, risks to security, mis-sold financial products.

    In our conversation we discuss questions like:

    What is “endineering”?
    What does it take to design a good end for consumer products and services?
    How does a good offboarding experience look like?
    Why are there no un-share buttons?
    Why do we measure and why don’t we measure the end?
    What does it all have to do with the fact that we have distanced ourselves from death?
    What value lies in the reflection of an end?
    What can we learn from emotional spaces like an arrivals hall?
    Why are we relieved from all consequences of our actions as consumers?
    How could we get away from our addiction to endless growth?
    And what the hell is an end of treatment bell?

    • 29 min
    Das Ende der Sklaverei

    Das Ende der Sklaverei

    Interview mit Luise Tremel, Geschäftsführerin INJU & Gründerin Club der guten Zukunft.
    Nach ihrem Bachelor in Havard und Master in London forschte Luise Tremel an der rechtlichen Abschaffung der Sklaverei in England und den USA.

    „Wir können nicht nur über Innovation reden sondern müssen auch darüber nachdenken, was wir aufhören müssen und was nicht weiter verantwortbar ist.”

    Im Gespräch mit Luise erfahren wir wie es westlichen Demokratien gelang, die Sklaverei zu beeinden und welche Persönlichkeiten und politischen Prozesse dafür notwendig waren.

    - Wie kommt ein Ende in den gesellschaftlichen Diskurs?
    - Wie könnte ein sozialer, gemeinschaftlich gestalteter demokratischer Prozess des Aufhörens aussehen?
    - Braucht es Fundamentalisten zur Mobilisierung von Ideen?
    - Was passiert wenn die Regierung sich um das Ende kümmert und der Staat dafür verantwortlich wird?
    - Was ändert sich, wenn man erkennt, dass etwas nicht mehr passt/funktioniert?
    - Warum gelingt es uns nicht besser, die globale Corona-Pandemie für gesellschaftlichen Wandel zu nutzen?

    • 1 hr 10 min
    Das Ende von Wirecard

    Das Ende von Wirecard

    Interview mit Jörn Leogrande, ehemaliger Chef der Wirecard Innovation Labs

    „Das war auf jeden Fall das außergewöhnlichste Interview das ich zum Thema Wirecard gegeben habe”.

    Jörn Leogrande erzählt sehr offen und reflektiert von seinen persönlichen Erfahrungen mit dem Ende von Wirecard. Wir besprechen wie Wirtschaftsunternehmen durch die ständige Vorgabe von Wachstum der Beschäftigung mit Ende aus dem Weg gehen. Und viele weitere Fragen:

    Gibt es neben Schwarmintelligenz auch Herden-Dummheit?
    Wie wirken externen Beobachter (Journalisten, die über ein DAX Unternehmen berichten)?
    Was bewegt uns genug um den Job zu wechseln?
    Wie findet man ein Ende, wenn der Job zur Identität geworden ist?
    Hätte es für die Wirecard AG auch ein gutes Ende geben können?
    Welche Rolle spielt das Gefühl von Stimmigkeit?
    Wie schnell stecken wir in einer (Corporate)Bubble?
    Was geschieht wenn die Bubble platzt?
    Wie kann richtige Innovation entstehen?
    Wann wird Wachstum zur selbsterfüllenden und selbstzerstörerischen Prophezeiung?
    Was kommt nach dem Hockeystick?
    Bräuchten wir palliative Beratung für Unternehmen?
    Was wäre, wenn auch Unternehmen und Konzerne die Fähigkeit entwickeln würden ein gutes Ende zu finden und das Alte gehen zu lassen?

    • 32 min
    Der Anfang vom Ende

    Der Anfang vom Ende

    Pilot-Folge unserer Podcast-Serie zum Thema „Das Ende“.
    Loslassen, Dinge beenden und mit etwas abzuschließen wird oft als Versagen wahrgenommen. Wie soll etwas Neues in die Welt kommen, wenn das Alte nicht gehen darf? Wie soll man einatmen, wenn nicht ausgeatmet werden kann. Worauf kann das Neue wachsen, wenn die Ressourcen gebunden sind?

    Wir wollen mit euch in unseren Podcast starten. Warum machen wir das überhaupt? Warum ist das Beenden für uns so wichtig? Wir sprechen mit unseren Gästen über Palliative Beratung in Gesellschaft, Unternehmen und auf der Beziehungsebene.

    • 14 min

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