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Respekt, Solidarität, Menschenwürde – wow, das sind große Begriffe, über die sich seit Jahrhunderten viele schlaue Menschen Gedanken gemacht haben.
Aber was haben diese Begriffe mit unserem Alltag und mit dem Zusammenleben in Charlottenburg-Wilmersdorf und darüber hinaus zu tun?

Ich rede im Podcast mit den verschiedensten Leuten (meist aus CW) darüber, welche Bedeutung Respekt, Solidarität und Würde im Alltag für sie selbst und die Gesellschaft hat; oder haben sollte. Dabei wird es aber auch ums Essen gehen, um chinesische Kampfkunst und indisches Chillen, um Gott und die Welt (mit oder ohne Gott), ums Dinge-Selberbauen, Musik-Hören und Musik-Machen, um Schule uns Ausbildung und andere wichtige Dinge des Lebens.

Es werden Straßenumfragen mit „echten Originalen“ aus CW zu hören sein. Außerdem führe ich interessante Interviews oder Talks u.a. mit Kampfkünstlern, Yoga-Lehrerinnen, Politiker:innen, religiösen Würdenträger:innen, Polizist:innen, Wissenschaftler:innen und mit anderen spannenden Leuten.

Zudem erfahrt Ihr regelmäßig alles über unsere Veranstaltungen, die ab Frühjahr 2021 bspw. im Preußenpark stattfinden sollen – wenn Corona uns lässt.

Also; lasst uns Kawod-Podden – mit Respekt!

Der KawodPod Raiko Hannemann

    • Science

Respekt, Solidarität, Menschenwürde – wow, das sind große Begriffe, über die sich seit Jahrhunderten viele schlaue Menschen Gedanken gemacht haben.
Aber was haben diese Begriffe mit unserem Alltag und mit dem Zusammenleben in Charlottenburg-Wilmersdorf und darüber hinaus zu tun?

Ich rede im Podcast mit den verschiedensten Leuten (meist aus CW) darüber, welche Bedeutung Respekt, Solidarität und Würde im Alltag für sie selbst und die Gesellschaft hat; oder haben sollte. Dabei wird es aber auch ums Essen gehen, um chinesische Kampfkunst und indisches Chillen, um Gott und die Welt (mit oder ohne Gott), ums Dinge-Selberbauen, Musik-Hören und Musik-Machen, um Schule uns Ausbildung und andere wichtige Dinge des Lebens.

Es werden Straßenumfragen mit „echten Originalen“ aus CW zu hören sein. Außerdem führe ich interessante Interviews oder Talks u.a. mit Kampfkünstlern, Yoga-Lehrerinnen, Politiker:innen, religiösen Würdenträger:innen, Polizist:innen, Wissenschaftler:innen und mit anderen spannenden Leuten.

Zudem erfahrt Ihr regelmäßig alles über unsere Veranstaltungen, die ab Frühjahr 2021 bspw. im Preußenpark stattfinden sollen – wenn Corona uns lässt.

Also; lasst uns Kawod-Podden – mit Respekt!

    Sport gegen Menschenfeindlichkeit (Nebenan Unterwegs 4)

    Sport gegen Menschenfeindlichkeit (Nebenan Unterwegs 4)

    Ich war diesmal unterwegs auf dem Sportplatz des Wilmersdorfer Traditionsvereins 1. FC Wilmersdorf, der Ende März zum Fußball, zu Gesprächen und zum Bratwurst-Essen einlud. Das Ganze war Teil der Aktionswochen gegen Rassismus in CW.

    In der Folge könnt Ihr ein bisschen in die Atmosphäre des Events eintauchen und in meine Gespräche mit interessanten Interviewpartner:innen reinhören.



    Ich spreche mit dem ‚Chef‘ des 1. FC Wilmersdorf, Hamudi Mansour, über die Rolle des Sports im Kampf gegen Rassismus und bei der Unterstützung von Geflüchteten. Er wünscht sich mehr Förderung des Breitensports, der für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar ist.



    Mit der Stadträtin für Sport und Bildung, Heike Schmitt-Schmelz, spreche ich über die Notwendigkeit einer guten finanziellen Ausstattung von Vereinen und der Sportanlagen. Sport biete auch Geflüchteten die Möglichkeit, aus dem harten Alltag mal auszusteigen und mit anderen in Kontakt zu kommen.



    Mit der Vorsitzenden des Nachbarschaftszentrums Divan, Bilgin Lutzke, spreche ich über die häufig nicht genug wertgeschätzte Leistung von Initiativen, die von Migrant:innen gegründet wurden. Divan ist ein solches Projekt, das über Jahrzehnte hinweg zum Gelingen des nachbarschaftlichen Miteinanders beiträgt. Sie möchte zudem mehr offene Gespräche über Rassismus im Bezirk.



    Außerdem spreche ich mit dem Stadtrat für Jugend und Gesundheit, Detlef Wagner, über seine derzeitigen Herausforderungen angesichts der Fluchtmigration aus der Ukraine. Auch er lobt leidenschaftlich die Rolle des Sports in der Bekämpfung von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Zudem könne man durch Sport mehr Selbstwertgefühl und zugleich – wenn man es richtig macht – respektvolles Miteinander erfahren.



    Kapitel



    -Vorspann und Intro 0:00

    -Gooaalll - auf der Abschlussveranstaltung der Aktionstage gegen Rassismus 1:39

    -Interview mit der Stadträtin für Sport 3:58

    -Tierischen Appetit 9:05

    -Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden des 1. FC Wilmersdorf 9:39

    -Interview mit der Vorsitzenden des Nachbarschaftszentrums Divan 17:24

    -Interview mit dem Stadtrat für Jugend und Gesundheit 25:02

    -Outro und Abspann mit Fördererhinweis 35:12



    https://kawod-respekt.de/der-kawodpod/

    • 36 min
    Interview mit dem Integrationsbeauftragten Leon Godeffroy

    Interview mit dem Integrationsbeauftragten Leon Godeffroy

    In dieser Folge lernt Ihr den Politikwissenschaftler und Integrationsbeauftragten von Charlottenburg-Wilmersdorf, Leon Godeffroy, kennen. Ich spreche mit ihm über die spannende und wechselvolle Migrationsgeschichte des Bezirkes: von der (auch jüdischen) Einwanderung aus Russland im frühen 20. Jahrhundert, über die Exil- und Arbeitsmigration seit den 1950er Jahren, über die Einwanderung jüdischer „Kontingentflüchtlinge“ aus der ehemaligen Sowjetunion in den 1990ern, bis hin zur Fluchtmigration 2015/16. Wir sprechen über die gegenwärtige Migrationsgesellschaft und ihre gute Entwicklung, sowie auch über ihre Herausforderungen.



    Leon beschreibt, wie das von ihm geleitete Integrationsbüro Brücken baut zwischen Verwaltung und migrantischen Communities. Es begleitet hilfesuchende Menschen mit Migrationsgeschichte und berät und unterstützt die Verwaltung auf dem Weg in eine inklusivere Gesellschaft. Außerdem versucht es, neue Ideen für künftige Herausforderungen zu entwickeln.



    Als waschechter Norddeutscher lernte Leon andere Migrationsgesellschaften wie die Niederlande und Großbritannien kennen. Erfahrungen, die er in seine Arbeit einfließen lässt. Dazu gehört auch das Nachdenken über feindselige Bestrebungen, die sich gegen eine demokratische Migrationsgesellschaft richten. Wir sprechen über Menschenfeindlichkeit und „bürgerlichen“ Rechtsextremismus, über Antisemitismus aus der Mitte der Gesellschaft und aus islamistischen Milieus.



    Wir werden uns schnell darüber einig, dass Sportvereine einen häufig unterschätzten, aber großen Beitrag für unsere Demokratie leisten. Leon gibt dabei zu, dass auch ihm Sport in schwierigen Zeiten geholfen hat. Außerdem hat er „Bock“ auf die spannenden Sportarten, die Migrant:innen mitbringen und im Projekt Kawod angeboten werden – z.B. Cricket.



    Kapitel



    -Vorspann und Intro 0:00

    -Leon stellt sich vor und erklärt, was ein "Integrationsbeauftragter" ist. 1:41

    -Was bedeutet für Leon Integration? 8:13

    -Wie Leon das wurde, was er heute ist. 11:11

    -Erfahrungen anderer Migrationsgesellschaften 14:36

    -Das Integrationsbüro von CW 20:46

    -Geschichte und Gegenwart von Migrationsbewegungen nach CW 32:12

    -Situation von Menschen mit Fluchtgeschichte 39:07

    -Integrationsfonds und Co: Wie und wen unterstützt das IntB? 44:06

    -Wünsche an den Senat von Berlin 49:05

    -Wie steht es um das Zusammenleben in der (Post-)Migrationsgesellschaft CW? 51:33

    -Jüdisches Leben und jüdische Migration in CW 56:36

    -Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und (rechtsextreme) Demokratiegefährdung in CW? 1:01:29

    -Antisemitismus in CW? 1:04:27

    -Salafismus und Islamismus in CW? Analysen und mögliche Antworten 1:10:44

    -Sport und Sportengagement als demokratisches Mittel gegen Vereinsamung, Orientierungslosigkeit, falsche Männlichkeit 1:20:27

    -Was bedeutet für Dich Respekt? 1:24:26

    -Leon hat "Bock auf Cricket" 1:27:09

    -Outro und Abspann mit Fördererhinweis 1:29:09







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    • 1 hr 30 min
    Mitzvah-Day im Grunewald und Rutsch

    Mitzvah-Day im Grunewald und Rutsch

    Mit einer jüdischen Tradition und einer guten Tat zeigen wir Solidarität in düsteren Zeiten im grauen Spätherbst 2021. Danach sendet Lala Süsskind Grüße und Wünsche für ein besseres 2022.



    Diesmal war ich im Grunewald unterwegs. Dort traf ich Leute von Makkabi-Deutschland. Das ist der Dachverband der jüdischen Makkabi-Sportvereine in Deutschland. Sie waren dort aus Anlass des Mitzvah-Day. Der Mitzvah-Day ist seit 2012 eine bundesweite Aktion des „Zentralrates der Juden in Deutschland“ und fußt auf den jüdischen Werten von Weltverbesserung, Gerechtigkeit und Wohlfahrt. Zusammen haben wir versucht, die Umgebung rund um das Mahnmal „Gleis 17“ am S-Bahnhof Grunewald von Müll zu befreien.



    In dieser Folge hört Ihr interessante Interviews mit dem Berliner Sportreferenten von Makkabi und mit Teilnehmenden der Aktion.



    Am Ende der Folge wünscht Euch dann ein echtes Charlottenburg-Wilmersdorfer Original, nämlich Lala Süsskind, einen guten „Rutsch“. Außerdem erzählt Sie, wie sie in der Nachkriegszeit – als Kind von Shoah-Überlebenden – in den Ruinen den Bezirks aufwuchs und später die Entwicklung von CW in Verbundenheit verfolgte. Offen äußert sie ihre Sorgen über den Zustand unserer Zeit.

    Am Ende wünscht sie uns allen für das kommende Jahr 2022 weniger Corona, mehr Respekt und – mehr Licht.



    Kapitel



    -Vorspann und Intro 0:00

    -Treffen mit Makkabi zum Mitzvah-Day 1:42

    -Interview mit Makkabi-Sportreferent Jerome Buske 3:56

    -Eine gute Tat im Grunewald 10:33

    -Interviews mit Teilnehmenden 11:21

    -Makkabi international: die Makkabiade 14:02

    -Lala spendet Hoffnung in schwierigen Zeiten - Interview und Jahresendgrüße 14:27

    -Outro und Abspann mit Fördererhinweis 18:54



    Website: www.kawod-respekt.de

    • 20 min
    KungFu in der Ulme (Nebenan unterwegs 2)

    KungFu in der Ulme (Nebenan unterwegs 2)

    Wir trainieren mit Kindern mit Fluchtgeschichte KungFu in der „Ulme35“, tanken Selbstvertrauen und sprechen über die Notwendigkeit abgesicherter kommunaler Integrationsprojekte



    Diesmal war ich im Charlottenburger Westend im Begegnungs- und Kulturort „Ulme35“, die aus der Willkommenskultur seit 2015 hervorgegangen ist. Dabei hatte ich diesmal im wahrsten Sinne des Wortes Verstärkung dabei: Mit den KungFu-Lehrern Can und Sven wollten wir (eigentlich) Jugendlichen und Erwachsenen aus den nahe gelegenen Geflüchtetenunterkünften WingTsun-Training anbieten. Doch die Kinder aus den Unterkünften warteten schon am Eingang auf uns, wollten unbedingt KungFu lernen und haben auf charmante Weise das Zepter übernommen.



    In dieser Folge hört Ihr wie Can und Sven mit den Kindern arbeiten, ihnen Selbstvertrauen einflößen und eine Auszeit aus ihrem harten Kinderleben ermöglichen. Behutsam gelingt es den Trainern, mit körperlichem Training die Kinder – und die begeistert zuschauenden Erwachsenen – zu faszinieren.



    Die engagierte Bürgerin, Amei von Hülsen-Poensgen, stellt uns die Geschichte, Arbeit und Idee der „Ulme“ vor. Sie berichtet von der Notwendigkeit einer kommunalen Förderung von Integrationsprojekten. Sie spricht u.a. über die Sorge vieler Eltern mit Fluchtgeschichte, ihre Kinder könnten in Deutschland ihre Muttersprache verlieren. Daher suchen sie z.B. nach Arabisch-Sprachkursen, die allerdings nicht mit religiöser Erziehung verknüpft werden.



    Nach dem Training berichten Can und Sven in einem Interview von ihren Erfahrungen mit den Kindern. Ich habe am Ende außer Muskelkater viele neue Erkenntnisse von der Ulme mitgebracht.



    Kapitel

    -Vorspann und Intro 0:00



    -Atmosphären: Can und Sven trainieren KungFu mit Kindern aus der Geflüchtetenunterkunft 1:40



    -Vorstellung der Trainer und Hintergrund der KungFu-Aktion 5:20



    -KungFu für Kinder 6:57



    -Vorstellung der Ulme 35: Interview mit Amei von Hülsen-Poensgen 8:11



    -Der bezirkliche Integrationsfonds als Existenzsicherung für wertvolle lokale Integrationsarbeit 13:41



    -Bei Geflüchteten besteht Bedarf an Arabisch-Sprachkursen ohne religiöse Verknüpfung 17:41



    -Alt- und Neu-Geflüchtete aller Generationen tauschen sich über das Herkunftsland aus 20:46



    -Wie war das Training mit den Kindern? Interview mit den Trainern Can und Sven 22:43



    -Besonders Mädchen tanken Selbstbewusstsein 24:28



    -Gesprochene Sprache war kein Hindernis - die universelle Bewegung des Körpers und Respekt 26:14



    -Zeitlose Faszination des KungFu für jede neue Kindergeneration 28:35



    -Aufruf zum Mitmachen, Hinweis Website 30:05



    -Outro und Abspann mit Fördererhinweis 30:36



    Website: www.kawod-respekt.de

    • 32 min
    Interview mit dem Imam Abdul Adhim Kamouss

    Interview mit dem Imam Abdul Adhim Kamouss

    In dieser Folge lernen wir einen Menschen kennen, der seine spannende Lebensgeschichte erzählt und über Respekt aus der Sicht eines islamischen Theologen reflektiert. Abdul Adhim Kamouss ist Imam und Vorsitzender der Stiftung Islam in Deutschland, die sich für „ein respektvolles Miteinander unter Muslimen und Nichtmuslimen“, für den interreligiösen Dialog, gegen Radikalisierung und gegen Menschenfeindlichkeit, z.B. gegen Antisemitismus engagiert – und die auch in CW tätig ist.



    Im Interview erklärt uns Imam Kamouss, was ein Imam eigentlich ist und welchen Alltag er hat. Wir lernen sein Engagement für mehr Verständnis zwischen Muslimen und Nichtmuslimen kennen.



    Er berichtet von seinem bewegten Leben: Er kam als Student nach Deutschland und stieg als junger Prediger in der salafistischen Szene zu einer Art „Pop-Star“ auf. Er reflektiert seine Rolle in dieser Zeit, in der er junge Muslime, wie er heute selbstkritisch sagt, emotional aufwühlte, ohne sie bei der Bewältigung ihres Alltags in der modernen Gesellschaft zu unterstützen.

    In den 2000er Jahren galt er als eine 'Zwischenstation' auf dem Radikalisierungsweg einiger Islamisten. Diese Rolle wollte er nicht mehr spielen. Daher wandte er sich durch Selbstreflexion und persönliche Veränderung von der salafistischen Szene ab und engagiert sich heute gegen diese Ausprägungen des Islam. Als Imam versucht er heute, mithilfe neu interpretierter islamischer Texte und mit Philosophie und Wissenschaft Intoleranz und Menschenfeindlichkeit zu bekämpfen. Er will die für Muslime heiligen Texte „entstauben“ und für das Leben der Muslime in der demokratischen Gesellschaft fruchtbar machen.



    Mein Interviewpartner macht sich auch Gedanken über die Ursachen von antisemitischen und anderen menschenfeindlichen Einstellungen bei manchen Muslimen und plädiert für einen permanenten Dialog und gegenseitigen Lernprozess unter den verschiedenen Religionen, um die Gesellschaft respektvoller und friedlicher zu machen.



    Also ich kann nur sagen, ich habe als nicht religiöser Mensch einen spannenden Gesprächspartner erleben können und vieles Neues erfahren. Hört rein und lernt eine weitere Perspektive kennen.



    Kapitel:



    - Vorspann und Intro 0:00

    - Wer ist Abdul Adhim Kamouss? 2:04

    - Was ist ein Imam? 3:25

    - Religiöse Gesetze und staatliche Gesetze 8:13

    - Kindheit in Marokko 10:25

    - Zum Studium nach Deutschland gekommen, als Prediger geblieben 13:19

    - Vom "Popprediger" zum Engagierten gegen Radikalisierung 15:06

    - Islamistische Anfeindungen 26:58

    - Alltag und Motive des Imam Kamouss 27:50

    - Was macht die Stiftung Islam in Deutschland? 32:04

    - Eine "deutsche" islamische Theologie? 36:03

    - Engagement der Stiftung gegen GMF 38:43

    - Wurzeln des Antisemitismus und theologische Gegenargumente 40:48

    - Muslimische Geflüchtete 42:20

    - Shoah-Erinnerung, antisemitische deutsche Zustände und Migrationserfahrung 42:57

    - Was muss die Gesellschaft gegen Menschenfeindlichkeit tun? 45:18

    - Mit Theologie gegen Antisemitismus 46:03

    - Menschenfeindlichkeit auf Berlins Straßen 51:14

    - Soziologische Ursachen und religiöse Motive für antisemitische Angriffe junger Muslime 53:20

    - Die alten Texte kontextualisieren, antisemitische Interpretationen bekämpfen 58:31

    - Antisemitismus und Nahost-Konflikt 1:02:02

    - Radikalisierung: Jugendliche und Heranwachsende 1:04:17

    - Sicherheit auf Berliner Straßen (für bestimmte Gruppen) 1:16:20

    - Sicherheit durch Nachbarschaften und Verantwortungsgefühl 1:23:22

    - Die philosophische Frage: Was denkst Du über den Begriff Respekt? 1:24:28

    - Kommst Du auch zum KungFu? 1:30:13

    - Abspann mit Fördererhinweis 1:31:51



    Infos unter www.kawod-respekt.de

    • 1 hr 33 min
    Preußenpark (Nebenan unterwegs 1)

    Preußenpark (Nebenan unterwegs 1)

    Diesmal ist Der KawodPod „nebenan unterwegs“. Ich bin mit meinem Aufnahmegerät rausgegangen, um Menschen zu interviewen, denen ich zufällig im Wilmersdorfer Preußenpark begegnet bin. In dieser Folge wollte ich von den Menschen im Preußenparks wissen, wie häufig sie im Park sind, wie sie ihn nutzten, was sie an ihm mögen, oder nicht so mögen und ob sie sich dort sicher fühlen. Mein Ziel war es, verschiedene Perspektiven auf den öffentlichen Raum Preußenpark und das Miteinander dort kennenzulernen. Und es hat sich gelohnt! Ich habe viele spannende Leute mit ihren Sichtweisen und Wahrnehmungen des Preußenparks getroffen.

    Wir begegnen zwei Basketballern, die mit Boxern den Basketballplatz teilen müssen und treffen eine junge Mutter, die mit ihrem Baby frische Luft schnappt. Ein sportlicher Rentner berichtet von seiner Joggingstrecke, während eine Rentnerin von der bunten Atmosphäre im Park schwärmt. Ein jugendliches Pärchen ist meist nicht hier, weil die Liegewiesen manchmal zu überfüllt sind. Geradeso erwischen wir einen jungen Mann, der eilig den Park durchqueren will, während ein weniger eiliger Spaziergänger den Park in seiner Zeit als Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft zu schätzen gelernt hat. Zwei „echte Berliner“ gönnen sich ein Späßchen mit mir, sind manchmal aber ernst, schimpfen über Kommerzialisierung und berichten von Gewalterfahrungen.

    In dieser Folge hört Ihr verschiedene Sichtweisen auf den Preußenpark, über die ich mir dann Gedanken mache. Das sind natürlich meine persönlichen Eindrücke– sie sollen aber zum Nachdenken anregen und zeigen, dass so etwas Alltägliches, wie der 'Stadtpark um die Ecke', einige spannende Fragen aufwerfen kann:

    Wo, warum, wozu und wie begegnen sich Menschen im öffentlichen Raum? Wie nehmen andere Menschen einen Stadtpark wahr? Wie ist das individuelle Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum? Wer wird wie sichtbar, und wer nicht? Was kann man tun, um für alle Menschen einen demokratischen und öffentlichen Nahraum zu gewährleisten?





















    Der KawodPod wird sich auch künftig immer wieder einmal draußen unter die Leute mischen und sie zu einem bestimmten Thema interviewen. (Die Interviewreihe - siehe die Interviews mit dem KungFu-Lehrer Can Aktürk und dem Stadtrat Detlef Wagner - geht natürlich auch weiter.)

    Kapitel

    Vorspann und Intro 0:00

    Neues Format „Nebenan Unterwegs“ 2:06

    Einführung: Preußenpark 2:56

    Vorstellung Interviewpartner 6:05

    Interview 1: Nur die Hasen sind ein Problem 10:00

    Interview 2: Mein Baby spazierenfahren 12:27

    Interview 3: Es gibt bessere Parks 16:10

    Interview 4: Schnell durch oder drumherum 19:40

    Interview 5: Ich mach Sport, nachts muss ich schlafen 22:05

    Interview 6: Das ist hier meine Joggingstrecke 27:56

    Interview 7: Manchmal besetzen Boxer den Sportplatz 30:52

    Interview 8: Offenes Büro oder wegrennen 36:08

    Zusammenfassung: Ein Park, viele Perspektiven 41:44

    Outro und Abspann mit Fördererhinweis 43:08

    https://kawod-respekt.de/podcast/der-kawodpod-nebenan-unterwegs-1-preussenpark/

    • 45 min

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