40 min

Interview mit Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Hektor Haarkötter jotcast

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Wie ist es um den
Medienjournalismus in deutschen Tageszeitungen bestellt? Sinnbildlich könnte man
diese Frage in etwa so beantworten: Rund ums Fernsehen ist es laut, beim
Internet steigt der Pegel, bei Print ist es ziemlich leise, und ums Radio ist
es fast still.



Einer, der dies
wissenschaftlich belegt hat, ist Hektor Haarkötter, Professor für
Kommunikationswissenschaft an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Seine Lehr- und
Forschungstätigkeit dreht sich unter anderem um Medienpraxis, politische
Kommunikation, Journalismus, Online-Kommunikation, Medienethik und
Medienphilosophie.



Im Auftrag der Otto Brenner
Stiftung (IG Metall) hat er eine breit angelegte Forschungsstudie zum Thema
Medienjournalismus in Deutschland geleitet. Über die im Juli 2021 vorgelegten
Ergebnisse spricht Hektor Haarkötter in der zwölften Ausgabe von jot:cast. Sein
Resümee: Trotz schwindender finanzieller Ressourcen gebe es immer noch einen
engagierten Medienjournalismus in Deutschland. Gleichzeitig betont der
Kommunikationswissenschaftler: „Es ist ihm zu wünschen, dass er seine
Unabhängigkeit erhalten kann und seine gelegentlichen ‚Beißhemmungen‘ gegen die
eigene Zunft ablegt.“



Außerdem spricht Hektor
Haarkötter, der bis 2011 auch als Journalist, Fernsehautor und -regisseur aktiv
war, in der Podcast-Folge über den Medienwandel, die Errungenschaften für den
Journalismus im Digitalen und dessen „Entgrenzung“ zur PR. Doch der Wahl-Kölner,
der sich im Vorstand der „Initiative Nachrichtenaufklärung“ engagiert, hat auch
als Buchautor einen Namen. Und so lag es nahe, ihn am Schluss des 40-minütigen
Talks auch nach seinem neuesten Werk zu fragen. Es heißt „Notizzettel. Denken
und Schreiben im 21. Jahrhundert“ und taucht auf mehr als 500 Seiten nicht nur in
die Historie dieses Mediums ein. Hektor Haarkötter legt auch dar, warum der
analoge Klassiker als Hard- und Software gleichermaßen tauglich fürs
Online-Zeitalter ist.



 

Wie ist es um den
Medienjournalismus in deutschen Tageszeitungen bestellt? Sinnbildlich könnte man
diese Frage in etwa so beantworten: Rund ums Fernsehen ist es laut, beim
Internet steigt der Pegel, bei Print ist es ziemlich leise, und ums Radio ist
es fast still.



Einer, der dies
wissenschaftlich belegt hat, ist Hektor Haarkötter, Professor für
Kommunikationswissenschaft an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Seine Lehr- und
Forschungstätigkeit dreht sich unter anderem um Medienpraxis, politische
Kommunikation, Journalismus, Online-Kommunikation, Medienethik und
Medienphilosophie.



Im Auftrag der Otto Brenner
Stiftung (IG Metall) hat er eine breit angelegte Forschungsstudie zum Thema
Medienjournalismus in Deutschland geleitet. Über die im Juli 2021 vorgelegten
Ergebnisse spricht Hektor Haarkötter in der zwölften Ausgabe von jot:cast. Sein
Resümee: Trotz schwindender finanzieller Ressourcen gebe es immer noch einen
engagierten Medienjournalismus in Deutschland. Gleichzeitig betont der
Kommunikationswissenschaftler: „Es ist ihm zu wünschen, dass er seine
Unabhängigkeit erhalten kann und seine gelegentlichen ‚Beißhemmungen‘ gegen die
eigene Zunft ablegt.“



Außerdem spricht Hektor
Haarkötter, der bis 2011 auch als Journalist, Fernsehautor und -regisseur aktiv
war, in der Podcast-Folge über den Medienwandel, die Errungenschaften für den
Journalismus im Digitalen und dessen „Entgrenzung“ zur PR. Doch der Wahl-Kölner,
der sich im Vorstand der „Initiative Nachrichtenaufklärung“ engagiert, hat auch
als Buchautor einen Namen. Und so lag es nahe, ihn am Schluss des 40-minütigen
Talks auch nach seinem neuesten Werk zu fragen. Es heißt „Notizzettel. Denken
und Schreiben im 21. Jahrhundert“ und taucht auf mehr als 500 Seiten nicht nur in
die Historie dieses Mediums ein. Hektor Haarkötter legt auch dar, warum der
analoge Klassiker als Hard- und Software gleichermaßen tauglich fürs
Online-Zeitalter ist.



 

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