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C1 | Deutsch für Profis: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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C1 | Deutsch für Profis: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    06.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    06.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Suu Kyi in Myanmar zu vier Jahren Haft verurteilt

    Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Sie sei wegen des Aufrufs zur Gewalt und wegen des Verstoßes gegen Corona-Auflagen schuldig gesprochen worden, teilte ein Sprecher der Militärjunta mit. Der entmachtete Präsident Win Myint müsse wegen der gleichen Anschuldigungen ebenfalls für vier Jahre ins Gefängnis. Journalisten waren zu dem Verfahren vor einem Sondergericht nicht zugelassen. Suu Kyi war im Februar nach dem Militärputsch in Myanmar festgenommen worden, seitdem wurde sie mit zahlreichen Anschuldigungen überzogen.



    Taliban bauen Hilfsangebote für Missbrauchsopfer ab

    In Afghanistan bauen die Taliban laut Amnesty International Unterstützungsangebote für Opfer sexueller Gewalt ab. Dadurch gerieten vor allem Frauen, aber auch Helferinnen und Helfer in Gefahr, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Demnach wurde das Netzwerk landesweiter Hilfen zerstört, weil Einrichtungen geschlossen oder von den Taliban übernommen worden seien. Dass sich Frauen in der Öffentlichkeit nur in Begleitung einer männlichen Person bewegen dürfen, erschwere ihre Lage noch. Auch würden Gewalttäter oft aus der Haft entlassen, Opfer hingegen festgenommen, so Amnesty weiter.



    Rüstungsexporte florieren weiter

    Trotz der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen hat die internationale Rüstungsindustrie ihre Waffenverkäufe weiter gesteigert. Die 100 führenden Rüstungskonzerne setzten im Corona-Jahr 2020 schwere Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 531 Milliarden US-Dollar um. Das geht aus einem neuen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI hervor. Der größte Akteur auf dem internationalen Rüstungsmarkt bleiben die USA. 41 US-Konzerne verkauften im vergangenen Jahr Rüstungsgüter im Gesamtwert von 285 Milliarden Dollar. Dahinter folgen Rüstungsfirmen aus China.



    Erste deutsche Ampel-Koalition auf der Zielgeraden

    Die SPD gibt heute die mit Spannung erwartete Besetzung ihrer Ministerposten in der Ampel-Koalition aus Sozialdemokraten, Grünen und FDP bekannt. Neben dem Kanzleramt übernimmt die SPD die Ministerien für Arbeit und Soziales, Bauen, Gesundheit, Inneres, Verteidigung sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Außerdem stellt sie den Kanzleramtsminister. Die Grünen geben als letzte der drei Ampel-Parteien das Ergebnis ihrer Mitgliederbefragung über den Koalitionsvertrag bekannt. Wenn auch die Grünen zustimmen, kann am Mittwoch Olaf Scholz (SPD) zum Bundeskanzler gewählt werden.



    Gewalt bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Belgien

    In Brüssel ist es bei Protesten gegen die von der belgischen Regierung verfügten verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen Demonstranten ein, die Feuerwerkskörper und Gegenstände auf Polizisten warfen. Laut Polizei beteiligten sich rund 8000 Menschen an dem Demonstrationszug, der zunächst friedlich verlief. Unter den Teilnehmern waren viele Impfgegner. Sie hielten Schilder hoch mit Aufschriften wie "Impfung - nein, danke", "Freiheit" und "Keine Impfung für unsere Kinder".



    Wahlsieg für Gambias Präsidenten

    Bei der Präsidentenwahl in Gambia hat Amtsinhaber Adama Barrow einen deutlichen Sieg errungen. Wie die Wahlkommission mitteilte, kam er auf mehr als 53 Prozent der Stimmen. Mit deutlichem Abstand folgt auf Platz zwei Ousainou Darboe mit knapp 28 Prozent der Stimmen. Die Abstimmung gilt als Bewährungsprobe für die erst vier Jahre alte Demokratie in dem kleinen westafrikanischen Staat. Es war die erste Wahl ohne Yahya Jammeh, der lange Jahre diktatorisch als Staatschef geherrscht hatte. Jammeh war 2016 von einer Koalition unter dem jetz

    • 8 min
    04.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    04.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-DateiEnttäuschung nach Atomgesprächen mit Iran

    Die Atomverhandlungen mit dem Iran in Wien laufen aus Sicht der europäischen Verhandler nicht gut. Teheran habe eine destruktive Haltung eingenommen. Der Iran breche mit fast allen schwierigen Kompromissen, die in mehreren Monaten harter Verhandlungen vereinbart worden waren, hieß es aus Kreisen der deutschen, französischen und britischen Verhandler. Das Zeitfenster für eine diplomatische Lösung im Streit um das internationale Atomabkommen werde deshalb immer kleiner, warnten sie. Am Montag waren die Atomverhandlungen nach einer fünfmonatigen Unterbrechung wieder aufgenommen worden.



    Auch Eltern des Todesschützen von Michigan angeklagt

    Nach der Schusswaffenattacke mit vier Toten an einer Schule im US-Bundesstaat Michigan am Dienstag sind auch die Eltern des 15-jährigen Angreifers angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft den Eltern fahrlässige Tötung in vier Fällen vor. Der Vater hatte die Tatwaffe, eine halbautomatische Pistole, vier Tage vor der Attacke gemeinsam mit seinem Sohn gekauft. Die Mutter soll die Waffe auf Onlineplattformen als "Weihnachtsgeschenk" für den Teenager bezeichnet haben. Die Eltern hatten auch auf Zeichnungen ihres Sohnes mit Gewaltfantasien nicht reagiert.



    Schweiz und Polen gelten ab Sonntag als Hochrisikogebiete

    Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung die Nachbarländer Schweiz und Polen als Hochrisikogebiete eingestuft. Ab Sonntag gelten daneben das Fürstentum Liechtenstein sowie Mauritius und Jordanien als Länder mit besonders hohem Infektionsrisiko, wie das Robert-Koch-Institut mitteilte. Dagegen werden Thailand, Usbekistan sowie St. Vincent und die Grenadinen von der Liste der Hochrisikogebiete genommen. Ungeimpfte, die aus Hochrisikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen zehn Tage in Quarantäne, können sich aber nach fünf Tagen freitesten.



    Stiko-Chef Mertens: Booster-Impfungen nicht aufschieben

    Der Vorsitzende der deutschen Impfkommission Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfungen gegen Corona, auch wenn der Impfstoff möglicherweise nicht so gut gegen die neue Omikron-Variante wirke. Der Kampf gegen die Delta-Variante gehe weiter, sagte Thomas Mertens der "Rheinischen Post". Und es wäre kein Problem, sich wenige Monate nach der Booster-Impfung erneut impfen zu lassen, um sich gegebenenfalls vor Omikron zu schützen. Die neue Variante schürt weltweit Sorgen, allerdings ist es laut Experten noch zu früh, um sagen zu können, welche Auswirkungen sie auf die Pandemie haben wird.



    SPD-Parteitag stimmt über Koalitionsvertrag ab

    Auf einem weitgehend digitalen Sonderparteitag entscheidet die SPD an diesem Samstag, ob sie die geplante Regierungskoalition mit Grünen und FDP eingehen will. Die Delegierten sollen über den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien, so genannt nach den Parteifarben, abstimmen. Die Vereinbarung verspricht deutlich mehr Klimaschutz, einen Umbau der Wirtschaft, aber auch Verbesserungen etwa für Geringverdiener, Mieter und Familien. Vorher sprechen der voraussichtlich künftige Bundeskanzler Olaf Scholz und die Parteichefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.



    Emirate bestellen bei Frankreich 80 Rafale-Kampfjets

    Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen Rekordvertrag mit Frankreich über den Kauf von 80 französischen Rafale-Kampfflugzeugen geschlossen. Das Geschäft mit einem Volumen von 14 Milliarden Euro erfolgte bei einem Besuch von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in der Golfregion. Es ist die größte internationale Bestellung aller Zeiten für diese Kampfjets. Bei Gesprächen Macrons mit Abu Dhabis Kronprinz Scheich Mohammed bin Sajed wurde auch der Kauf von zwölf militärischen Caracal-Transport-Hubschraubern festgezurrt. Insgesamt haben die Verträge einen Wert von mehr als 17 Milliarden Euro.



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    • 7 min
    03.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    03.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Skepsis nach Bund-Länder-Beschlüssen zu Corona

    Nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Forderungen nach noch schärferen Maßnahmen laut geworden. So plädierte der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, für stärkere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Auch Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz für unzureichend. Bund und Länder hatten am Donnerstag Maßnahmen vorgestellt, um die Virusausbreitung zu bremsen. Dazu zählen vor allem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Im Einzelhandel soll künftig die 2G-Regel gelten.



    US-Präsident Biden stellt Corona-Strategie für den Winter vor

    Angesichts der neuen Omikron-Variante des Coronavirus und des bevorstehenden Winters verschärft die US-Regierung die Regeln für Einreisen in die USA. Reisende müssen ab kommender Woche vor ihrem Abflug in Richtung USA einen negativen Coronatest vorlegen, der höchstens einen Tag alt ist. Das gilt für US-Bürger und Ausländer gleichermaßen und unabhängig vom Impfstatus. Ungeimpfte Ausländer dürfen bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht einreisen. Präsident Joe Biden will auch mehr Menschen dazu bewegen, sich gegen das Coronavirus impfen oder sich eine Auffrischungsimpfung geben zu lassen.



    US-Kongress wendet drohenden "Shutdown" ab

    Der US-Kongress hat kurz vor Fristablauf einen Übergangshaushalt verabschiedet und somit eine drohende Haushaltssperre verhindert. Der Senat stimmte dem Haushaltsentwurf mit 69 zu 28 Stimmen zu. Zuvor hatte bereits das Repräsentantenhaus grünes Licht gegeben. US-Präsident Joe Biden hat nun bis Freitag Mitternacht Zeit, das Gesetz zu verkünden. Der Übergangshaushalt stellt eine Finanzierung der Bundesbehörden bis zum 18. Februar sicher. Vor der Abstimmung hatten einige republikanische Senatoren damit gedroht, die Abstimmung wegen Bidens erlassener Impfpflicht zu torpedieren.



    Neue Sanktionen gegen Belarus in Kraft

    Im Flüchtlingskonflikt mit Belarus sind die neuen Sanktionen der Europäischen Union in Kraft getreten. Auf der Sanktionsliste der EU stehen elf Unternehmen, darunter die belarussische Airline Belavia, die syrische Chartergesellschaft Cham Wings sowie Hotels und Reiseveranstalter. Ihr Vermögen in der EU wird eingefroren. 17 hochrangige politische Verantwortliche in Belarus werden zudem mit Einreiseverboten belegt. Auch die USA, Großbritannien und Kanada kündigten in Absprache mit der EU neue Sanktionen an.



    Europarat verkündet Beschlüsse gegen die Türkei

    Der Europäische Rat wird an diesem Freitag die politischen Konsequenzen im Fall Osman Kavala verkünden. Es wird ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Türkei erwartet. Am Ende könnte gar der Ausschluss der Türkei aus der Länderorganisation stehen. Der türkische Kulturförderer und Menschenrechtsaktivist Kavala sitzt bereits seit mehr als vier Jahren ohne Verurteilung in Haft. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hatte bereits im Dezember 2019 Kavalas Freilassung angeordnet, doch das Urteil wird von der türkischen Regierung bis heute ignoriert.



    Der Papst trifft sich mit Migranten

    Auf Zypern kommt Papst Franziskus an diesem Freitag mit dem Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Insel zusammen. Anschließend ist in Nikosia eine Messe im größten Stadion der Insel vorgesehen. Wichtigster Moment am zweiten Tag der Papstreise ist jedoch ein Treffen mit Migranten. Die Begegnung ist in der katholischen Kirche des Heiligen Kreuzes im Zentrum der zyprischen Hauptstadt vorgesehen. Es wird damit gerechnet, dass Papst Franziskus einige Migranten mit sich nehmen wird.



    NASA vergibt Aufträge für neue Raumstation

    Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat drei US-Unternehmen mit der Entwicklung neuer Raumstationen beauftragt.

    • 8 min
    02.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    02.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bund und Länder beraten über härtere Corona-Maßnahmen

    Bund und Länder wollen an diesem Donnerstag härtere Maßnahmen im Kampf gegen Corona auf den Weg bringen. Dazu schalten sich die Länderchefs mit Noch-Kanzlerin Angela Merkel und Bald-Kanzler Olaf Scholz zusammen. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, NRW-Regierungschef Hendrik Wüst, hat schon angekündigt, es solle unter anderem um umfangreiche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte gehen sowie um die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht. Im Gespräch sind auch eine Ausweitung der 2G-Regel auf den Einzelhandel und die Reduzierung der Zuschauerzahl bei Großveranstaltungen.



    UN: Zahl der Bedürftigen weltweit wächst um fast 40 Millionen

    Im kommenden Jahr dürften nach Schätzungen der Vereinten Nationen fast 40 Millionen Menschen mehr weltweit auf humanitäre Hilfe oder Schutz angewiesen sein als in diesem Jahr. Die Vereinten Nationen stellen sich 2022 auf 274 Millionen Bedürftige ein, nach 250 Millionen im Jahr 2021, wie das UN-Nothilfebüro (OCHA) berichtete. Jeder 29. Erdenbewohner sei auf Unterstützung angewiesen. Gründe dafür seien politische Instabilität, zunehmende Vertreibungen, Folgen des Klimawandels und Auswirkungen von COVID-19. Groß sei die Not unter anderem in Äthiopien, Afghanistan, im Jemen, Myanmar und Südsudan.



    Milliarden-Investitionen der EU in Entwicklungsländern

    Die EU will sich mit Milliarden-Investitionen in die Infrastruktur von Schwellen- und Entwicklungsländern mehr globalen Einfluss sichern. Das Projekt macht damit Chinas Vorhaben für eine "Neue Seidenstraße" Konkurrenz. Wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel mitteilte, sollen über die Initiative "Global Gateway" bis 2027 bis zu 300 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Geplant sind unter anderen Projekte zur Energieerzeugung mit klimaneutralem Wasserstoff in Afrika sowie eine neue Unterwasserkabelverbindung zum Datentransport zwischen der EU und Lateinamerika.



    Verstöße gegen Atomabkommen

    Der Iran baut seine Fähigkeiten zur Anreicherung von Uran weiter aus. Dies teilte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien mit. Deren Inspektoren hätten am Dienstag die unterirdische Atomanlage in Fordow besucht. Dort habe der Iran Schritte zur Urananreicherung mittels hocheffizienter Zentrifugen unternommen. Mit dem Pakt von 2015 war das Atomprogramm des Iran stark eingeschränkt worden, um die Entwicklung von Nuklearwaffen zu verhindern. Unter anderem hatte sich die Führung in Teheran verpflichtet, in Fordow keine Zentrifugen mehr einzusetzen.



    Erdogan feuert Finanzminister

    Inmitten einer schweren Währungskrise tauscht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Finanzminister aus. Der bislang stellvertretende Finanzminister Nureddin Nebati soll auf Lütfi Elvan folgen, der seinen Posten gerade mal ein Jahr lang innehatte. Vor dieser Personalentscheidung war die türkische Lira auf Berg- und Talfahrt gegangen. Auslöser dafür waren umstrittene Äußerungen Erdogans zu Zinssenkungen und dem Eingreifen der Zentralbank. Die Türkei muss im kommenden Jahr mit einer Inflation von etwa 30 Prozent rechnen.



    Schulschütze in Michigan unter Terrorverdacht

    Nach der Schusswaffenattacke an einer US-Schule ist der 15-jährige Angreifer wegen Terrorismus und vierfachen Mordes angeklagt worden. Dem Teenager werden zudem in sieben Fällen Körperverletzung mit Tötungsabsicht und Verstöße gegen das Waffenrecht zur Last gelegt. Ihm soll nach dem Erwachsenenstrafrecht der Prozess gemacht werden. Dem Schüler droht lebenslange Haft. Er hatte am Dienstag an einer Highschool im US-Bundesstaat Michigan mit einer Pistole vier Mitschüler getötet und sieben weitere Menschen verletzt.



    Großer Zapfenstreich für Merkel

    Am Abend will sich die Bundeswehr von der scheidenden Bundesk

    • 9 min
    01.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    01.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Scholz ist für allgemeine Corona-Impfpflicht in Deutschland

    Angesichts der vierten Corona-Welle in Deutschland setzt sich der designierte Kanzler Olaf Scholz für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Virus ein. Diese könnte im Februar oder Anfang März nächsten Jahres in Kraft treten, sagte Scholz im Fernsehen. Für die Abstimmung im Bundestag hierüber solle der Fraktionszwang aufgehoben werden. Dass Deutschland in solch einer Lage sei, liege daran, dass sich nicht ausreichend viele Menschen hätten impfen lassen, erklärte der SPD-Minister. Laut Robert Koch-Institut sind 68,5 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft.



    Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erneut leicht

    Nach einem wochenlangen Anstieg ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen den zweiten Tag in Folge zurückgegangen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch sank der Wert auf 442,9. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 67.186 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 446 auf 101.790.



    Minister Müller dringt auf schnelles Impfen in Afrika

    Mit Blick auf die Coronavirus-Variante Omikron fordert der scheidende Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ein schnelleres Impftempo in Afrika, um die Ausbreitung solcher Mutationen einzudämmen. Erst sieben Prozent aller Afrikaner seien vollständig geimpft. Das sei viel zu wenig. Die Weltgemeinschaft müsse alles daransetzen, bis Ende dieses Jahres 40 Prozent der Menschen weltweit zu impfen, sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe.



    WHO warnt ältere Menschen ohne Corona-Impfschutz vor Reisen

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Risikopatienten und älteren Menschen ohne Impfschutz aufgerufen, auf das Reisen derzeit besser zu verzichten. Menschen ab 60 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Krebs, die weder vollständig geimpft noch genesen seien, sollten von Reisen im Moment absehen, erklärte die WHO.



    Teenager erschießt im US-Bundesstaat Michigan drei Mitschüler

    An einer Schule im US-Bundesstaat Michigan hat ein 15-Jähriger mit einer halbautomatischen Waffe um sich geschossen. Drei Mitschüler sind tot und acht weitere Menschen verletzt. Der Tatverdächtige ließ sich nach den Schüssen widerstandslos festnehmen. An Schulen in den USA kommt es immer wieder zu Angriffen mit Schusswaffen. Diese sind in den Vereinigten Staaten verhältnismäßig leicht zu bekommen.



    Brasiliens Staatschef Bolsonaro tritt wieder einer Partei bei

    Brasiliens zuletzt parteiloser rechter Staatschef Jair Bolsonaro hat sich vor den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr wieder einer Partei angeschlossen. Bolsonaro trat der Mitte-Rechts-Gruppierung Partido Liberal bei. Es ist bereits die neunte Parteimitgliedschaft in Bolsonaros politischer Karriere seit 1988. Ein Kandidat für das Präsidentenamt darf im größten Land Lateinamerikas nicht ohne Partei sein. Bolsonaro war 2018 als Mitglied des rechtsgerichteten Partido Social Liberal gewählt geworden. Die Gründung einer eigenen Partei nach seinem Austritt 2019 kam nicht zustande.



    Polen schränkt Bewegungsfreiheit an Grenze zu Belarus ein

    Das polnische Parlament hat einem Gesetz zugestimmt, das eine zeitweise Einschränkung der Bewegungs- und Pressefreiheit an der EU-Außengrenze zu Belarus möglich macht. Hintergrund ist die Krise um Tausende Migranten an Polens Grenze zu der ehemaligen Sowjetrepublik. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Warschau für die Änderungen der nationalkonservativen Regierungspartei PiS.

    • 6 min
    30.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    30.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weiteres Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik in Deutschland

    Die Spitzen von Bund und Ländern beraten an diesem Dienstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Politik. Offizieller Anlass ist, dass die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz die 16 Ministerpräsidenten über die Einrichtung des Krisenstabes im Kanzleramt informieren wollen. Es wird allerdings erwartet, dass die Spitzenrunde nach dem Karlsruher Urteil zur Rechtmäßigkeit der Bundesnotbremse und angesichts der hohen Infektionszahlen auch über eine mögliche Korrektur der Corona-Politik reden dürfte. Das Bundesverfassungsgericht gibt seine Entscheidung dazu am Vormittag bekannt.



    Streit über Nord Stream blockiert US-Haushaltsentscheidung

    Ein innenpolitischer Streit über Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 hat zur vorläufigen Blockade des Verteidigungshaushalts der USA für das kommende Jahr beigetragen. Die Republikaner im US-Senat verhinderten mithilfe von Verfahrensregeln eine Abstimmung über das Gesetzespaket zum Verteidigungsbudget. Der Minderheitsführer der Republikaner, Mitch McConnell, begründete den Schritt unter anderem damit, dass die Demokraten die Aufnahme einer Gesetzesänderung zu Nord Stream 2 in das Paket verweigerten. Mit dieser Änderung soll US-Präsident Joe Biden daran gehindert werden, etwa aus Gründen der nationalen Sicherheit Ausnahmen von US-Sanktionen wegen Nord Stream 2 zu verfügen.



    Missbrauchsprozess gegen Ghislaine Maxwell begonnen

    Mit der Verlesung der Anklage hat mehr als zwei Jahre nach dem Tod des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein der Prozess gegen dessen langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell begonnen. Die Staatsanwältin bezeichnete die 59-jährige Angeklagte vor einem Bundesgericht in New York als "gefährliche" Frau, die Epstein Minderjährige zum "sexuellen Missbrauch serviert" habe. Die US-Justiz wirft der Tochter des verstorbenen britischen Medienmoguls Robert Maxwell vor, über Jahre Minderjährige für Epstein rekrutiert zu haben, die dann von dem Finanzinvestor sexuell missbraucht wurden.



    Urteil in Kriegsverbrecherprozess um Tod kleiner Jesidin

    Im Prozess um den Tod eines jesidischen Mädchens wird an diesem Dienstag im Frankfurter Oberlandesgericht das Urteil verkündet. Die Anklage gegen den Iraker Taha Al-J. lautet auf Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Die Bundesanwaltschaft fordert für den mutmaßlichen IS-Terroristen lebenslange Haft. Er soll 2015 eine Jesidin und ihre kleine Tochter als Sklavinnen gehalten haben. Um die Fünfjährige zu bestrafen, soll er sie im irakischen Falludscha bei glühender Hitze an ein Fenstergitter gekettet haben, wo das Kind laut Anklage qualvoll verdurstete.



    Barbados löst sich von der britischen Krone

    Die Karibikinsel Barbados hat sich von der britischen Krone losgesagt und zur Republik erklärt. Die Generalgouverneurin und Richterin Sandra Mason wurde feierlich in der Hauptstadt Bridgetown als erste Präsidentin des Inselstaates vereidigt. Sie löste damit - am 55. Unabhängigkeitstag von Barbados und fast 400 Jahre nach der Ankunft der ersten englischen Siedler - die britische Monarchin Elizabeth II. als Staatsoberhaupt ab. Thronfolger Prinz Charles reiste im Namen der Queen nach Barbados, um an der Übergabezeremonie teilzunehmen. Die Karibikinsel bleibt allerdings Mitglied des Commonwealth.



    Lionel Messi erneut mit Ballon d'Or geehrt

    Nicht der favorisierte Torjäger des FC Bayern München, Robert Lewandowski, sondern der argentinische Superstar Lionel Messi wurde in Paris mit dem prestigeträchtigen Ballon d'Or für das Jahr 2021 ausgezeichnet. Der Bundesliga-Torschützenkönig musste sich bei der von der französischen Fachzeitung "France Football" durchgeführten Wahl mit dem zweiten Platz begnüge

    • 8 min

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thestarslookdown3469 ,

Great podcast

Great podcast. I’m taking German in school, so I’m now trying to immerse myself in the language. 👍👍👍

JRDanbury ,

Wow!! Great little news

I love your podcast

eugen_nw ,

Sehr nutzlich!

Ich lerne Deutsch.

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