Supply Chain AD ABSURDUM: https://deine-lieferkette.de/supply-chain-ad-absurdum/Ein ehrlicher Blick in die Realität der Supply Chain Resilienz – jenseits von Hochglanzfolien und Buzzwords. Ich spreche dich direkt an, weil mir klar ist: Das Thema betrifft dich, egal ob du in einem Großkonzern oder einem KMU arbeitest, die Herausforderungen sind überall überraschend ähnlich.Warum alle über Resilienz reden – und warum das nicht reichtIn jedem Geschäftsbericht und auf jeder Vorstandsetage taucht mittlerweile das Wort »Resilienz« auf. Und ja, jeder will sie! Doch statt der üblichen Feier des Status Quo, habe ich einen Reality-Check gemacht: Wie krisenfest sind wir wirklich und was bedeutet Resilienz in der Praxis?Klar, das Idealbild ist selten die Realität. Hackerangriffe aufs Lager, ausgefallene ERP-Systeme, festgefahrene Frachtschiffe, Lieferverzögerungen, pandemiebedingte Stillstände, insolvente Spediteure oder Lieferanten – all das sind keine Fantasie-Szenarien. Sie sind unser Alltag geworden. Und trotzdem verlassen wir uns oft auf Pseudo-Resilienz, die nur auf dem Papier existiert.Die drei Säulen praktischer Resilienz – und ihre TückenLebendige Geschäftsbeziehungen statt Papierverträge Es klingt plausibel: Mehrere Spediteure, alternative Lagerstandorte, verschiedene Dienstleister. Aber die Realität ist härter. Wenn’s eng wird, bekommst du nur das, was du wirklich »warm gehalten« hast. Rahmenverträge reichen nicht! Nur wer aktiv Kapazitäten einsetzt und eine belastbare IT-Schnittstelle pflegt, ist im Ernstfall auf der sicheren Seite.Resilienzbestände – teuer, aber unverzichtbar Sicherheitsbestände sind nicht dasselbe wie Resilienzbestände. Letztere sollten immer »on top« gehalten werden und zusätzlich auf verschiedene Standorte verteilt werden. Was oft vergessen wird: Die Rotation der Bestände ist essenziell, damit diese im Krisenfall auch verwendbar sind und nicht veralten. Kapitalbindung, höhere Kosten – ja, das tut weh. Aber die Kosten eines Produktionsstillstands oder Vertragsstrafen sind meist noch viel höher!Kundenpriorisierung und Kommunikation – keine Folienübung Segmentierst du deine Kunden und Produkte wirklich? Weißt du, wem du im Engpass wie viel liefern kannst? Hast du ein tatsächliches Krisenportfolio oder bleibt nur die Hoffnung, dass »irgendwie alles läuft«? Du brauchst eine klare Allokationslogik, die regelmäßig geübt wird – sonst endet das Chaos im Ernstfall mit Lagerplünderungen und enttäuschten Stammkunden.Business Continuity Management: Üben, üben, üben!Krisenpläne sind nichts wert, wenn sie in verstaubten Ordnern liegen und niemand weiß, wie sie praktisch umgesetzt werden. Ich plädiere dafür, nicht nur simulierte Fire Drills für die IT zu machen, sondern auch cross-funktionale Praxistrainings durchzuführen. Nur wer regelmäßig das Worst-Case-Szenario durchspielt, bleibt in der echten Krise gelassen und kann tatsächlich resilient reagieren – statt panisch zu improvisieren.Dabei ist es mir wichtig, diesen Realitäts-Check ehrlich, praxisnah und branchenunabhängig zu gestalten. Ganz egal, ob Teile der Funktionen in deinem Unternehmen auf wenige Köpfe verteilt sind – jedes Element vom Lieferanten über Transport, IT, bis zum Kunden muss im Resilienz-Plan berücksichtigt werden.Mein Fazit für dich:Supply Chain Resilienz ist keine Komfortzone. Sie kostet Geld, Planung, klare Kommunikation und vor allem Übung. Mut zur Praxis, weg mit den Folien – und rein in die echten Simulationen! Am Ende geht es nicht darum, irgendwelche Aggregatlisten abzuarbeiten, sondern darum, kundenorientiert, flexibel und vor allem vorbereitet zu handeln.Wenn dir mein Ansatz gefällt oder du mehr erfahren willst, schau gern in mein Buch „Supply chain ad absurdum – 36 Wege zum Scheitern deiner Lieferkette“. Da gibt’s noch mehr echte Geschichten zum Schmunzeln und Lernen.-------------Kartendecks & more: https://store.deine-lieferkette.deKanalhomepage: https://deine-lieferkette.de